{"id":"bgbl1-1972-136-2","kind":"bgbl1","year":1972,"number":136,"date":"1972-12-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1972/136#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1972-136-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1972/bgbl1_1972_136.pdf#page=5","order":2,"title":"Verordnung über die Berufsausbildung in der Elektrotechnik","law_date":"1972-12-12T00:00:00Z","page":2385,"pdf_page":5,"num_pages":56,"content":["Nr. 136- Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2385\nVerordnung\n.'                      tiber die Berufsausbildung in der Elektrotechnik\nVom 12. Dezember 1972\nAuf Grund des § 25 Abs. 1 des Berufsbildungs•                              zweiter Teil\ngesetzes vom 14. August 1969 (Bundesgesetzbl. I\nS. 1112), geändert durdi das Gesetz zur Änderung\nBerufsausbildung in den Ausbildungsberufen\ndes Berufsbildungsgesetzes vom 12. März 1971                Elektromaschinenwickler, Elektroanlagen.\n(Bundesgesetzbl. I S. 185), wird im Einvernehmen               installateur, Elektrogerätemechaniker,\nmit dem Bundesminister für Arbeit und Sozialord-                 Nachrichtengerätemechaniker und\nnung verordnet:                                                         Fernmeldeinstallateur\n1. Abschnitt\nErster Teil\nAusbildungsberufsbilder\nAllgemeine Vorschriften\n§ 1                                                      §3\nStaatlidte Anerkennung der Ausbildungsberufe            Gemeinsamer Tell der Ausbildungsberufsbilder\nIm Rahmen einer Stufenausbildung                 Gegenstand der Berufsausbildung für die Ausbil•\nDie Ausbildungsberufe                                 dungsberufe Elektromaschinenwickler, Elektroanla-\ngeninstallateur, Elektrogerätemechaniker, Nachrich-\nElektromasdlinenwidder,                               tengerätemechaniker und Fernmeldeinstallateur sind\nElektroanlageninstallateur,                           mindestens die folgenden gemeinsamen Kenntnisse\nElektrogerätemechaniker,                              und Fertigkeiten:\nNachrichtengerätemechaniker und                       1. Allgemeine Kenntnisse:\nFernmeldeinstallateur                                    a) Werk- und Hilfsstoffe;\nsowie die aufbauenden Ausbildungsberufe                    b) Lesen von technischen Zeichnungen;\nc) Umgang mit Tabellen- und Handbüchern.\nElektromaschinenmonteur,\nEnergieanlagenelektroniker,                           2. Fertigkeiten und Kenntnisse der Werkstoffbear-\nbeitung:\nEnergiegeräteelektroniker,\na) Messen und Prüfen;\nFeingeräteelektroniker,\nb) Anreißen, Körnen, Kennzeichnen;\nInformationselektroniker,\nc) Feilen;\nFunkelektroniker und\nd) Sägen;\nFernmeldeelektroniker\ne) Bohren, Senken, Reiben;\nwerden staatlich anerkannt.                                 f) Gewindeschneiden;\ng) Scharfschleifen;\nh) Trennen, Scheren, Lochen;\n§2\ni) Richten;\nAusbildungsdauer                         k) Biegen;\nDie Ausbildungsdauer für die Ausbildungsberufe            1) Drehen.\nElektromaschinenwickler,       Elek troanlageninstalla-\nteur, Elektrogerätemechaniker, Nachrichtengeräteme-     3. Fertigkeiten und Kenntnisse der Verbindungs-\nchaniker und Fernmeldeinstallateur beträgt 24 Mo-          ted:miken:\nnate. Bei den aufbauenden Ausbildungsberufen be-           a) Weichlöten;\nträgt die Ausbildungsdauer für den .Elektromaschi-          b) Kleben;\nnenmonteur weitere 12 Monate sowie für den Ener•           c) Nieten;\ngieanlagenelektroniker, Energiegeräteelektroniker,          d) Schrauben.\nFeingeräteelektroniker,    Informationselektroniker,\nFunkelektroniker und Fernmeldeelektroniker. wei-        4. Kenntnisse der Elektrotechnik:\ntere 18 Monate.                                             a) Leitende und nichtleitende Werkstoffe;","2386                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nb) Lesen von Schaltplänen;                           1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik\nc) Einführung in die Elektrizitätslehre;                und ihrer Anwendung im Elektroanlagenbau:\nd) Elektrische und elektromechanische Bauteile.         a) Lesen von Schaltplänen;\n5. Elektrotechnische Fertigkeiten und Kenntnisse:          b) Weiterführung in der Elektrizitätslehre;\na) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen;              c) Elektrische und elektromechanische Bauteile;\nb) Herstellen einfacher Wicklungen;.                    d) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\nc) Vorbereiten elektrischer Bauteile zum Einbau.     2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\nVerbindungstechniken:\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammenbau-\nens, Verdrahtens und Verbindens:                        a) Hartlöten;\na) zusammenbauen von Bauteilen;                         b) Schweißen.\nb) Verdrahten und Verbinden.                         3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammenbau-\nens, Aufstellens und Anbringens:\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\nPrüfens:                                                a) Zusammenbauen von elektrischen Betriebs-\nmitteln;\na) Messen elektrischer Größen;\nb) Aufstellen und Anbringen von elektrischen\nb) Prüfen von Stromwegen und Leitungen auf                  Betriebsmitteln der Energietechnik.\nDurchgang.\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\n8. Kenntnis des Arbeitsschutzes und der Unfallver-         drahtens und Verbindens:\nhütung.\na) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen und\nKabeln der Energietechnik bis 1 Kilovolt (kV);\n§ 4                             b) Verlegen von Leitungen und Kabeln;\nBesonderer Teil des Ausbildungsberufsbildes           c) Herstellen von leitenden Verbindungen.\nfür den Elektromaschinenwickler             5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\nZusätzlich zu den unter § 3 genannten Kenntnis-         Prüfens:\nsen und Fertigkeiten sind mindestens die folgenden         a) Messen elektrischer Größen;\nzu vermitteln:                                             b) Prüfen der elektrischen Funktion;\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik           c) Messen nichtelektrischer Größen.\nund ihrer Anwendung im Elektromaschinenbau:\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\na) Weiterführung in der Elektrizitätslehre;             und Wartens von elektrischen Anlagen:\nb) Grundarten von Wicklungen elektrischer Ma-           a) Instandsetzen von elektrischen Anlagen;\nschinen;\nb) Warten von elektrischen Anlagen.\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\n2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der                                §6\nVerbindungstechniken:\nBesonderer Tell des Ausbildungsberufsbildes\na) Hartlöten;                                                   für den Elektrogerätemedtaniker\nb) Kleben.\nZusätzlich zu den unter § 3 genannten Kenntnis-\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von      sen und Fertigkeiten sind mindestens die folgenden\nWicklungen für elektrische Maschinen:                zu vermitteln:\na) Bearbeiten von Isoliermaterial;                  1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik\nb) Herstellen von Spulen aus Drähten, Stäben,          und ihrer Anwendung im Elektrogerätebau:\nBändern und Blechen;                                a) Lesen von Schaltplänen;\nc) Einbauen und Schalten von Wicklungen für             b) Weiterführung in der Elektrizitätslehre;\nelektrische Maschinen;\nc) Elektrische und elektromechanische Bauteile;\nd) Imprägnieren und Trocknen von Wicklungen;\nd) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\ne) Bandagieren von Läufern.\n2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und             Verbindungstechniken:\nPrüfens:\nHartlöten.\nMessen und Prüfen von Wicklungen.\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammenbau-\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens           ens:\nvon Wicklungen.\nZusammenbauen von elektrischen Geräten und\nBetriebsmitteln.\n§5                           4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\nBesonderer Teil des Ausbildungsberufsbildes           drahtens und Verbindens:\nfür den Elektroanlageninstallateur               a) Verlegen von Leitungen und Kabeln;\nZusätzlich zu den unter § 3 genannten Kenntnissen        b) Verdrahten von Schaltungen der Elektrotech-\nund Fertigkeiten sind mindestens die folgenden zu             nik;\nvermitteln:                                                 c) Herstellen von leitenden Verbindungen.","Nr. 136 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2387\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und               d) Grundschaltungen der Fernmeldetechnik;\nPrüfens:                                                  e) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\na) Prüfen der medlanischen Funktion;                 2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nb) Messen elektrischer Größen;                            bauens:\nc) Prüfen der elektrischen Funktion.                      a) zusammenbauen von fernmeldetechnischen\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des lnstandse~zens                 Grundschaltungen;\nvon elektrischen Geräten.                                 b) Zusammenbauen von einfachen fernmeldetech-\nnischen Baugruppen und Geräten.\n§7                          3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\nBesonderer Teil des Ausbildungsberufsbildes             drahtens und Verbindens:\nfilr den Nadlridltengerätemedlanlker              a) Herstellen von Formkabeln;\nZusätzlidl zu den unter § 3 genannten Kenntnis-            b) Verdrahten von fernmeldetechnischen Grund-\nsen und Fertigkeiten sind mindestens die folgenden                schaltungen;\nzu vermitteln:                                               c) Verdrahten von einfachen fernmeldetechni-\nschen Baugruppen und Geräten;\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik\nund ihrer Anwendung im Nachrichtengerätebau:             d) Bearbeiten, Zurichten und Aufteilen von Lei-\ntungen und Kabeln der Nachrichtentechnik;\na) Lesen von Schaltplänen;\ne) Verlegen von Leitungen und .Kabeln der Nach-\nb) Weiterführung in der Elektrizitätslehre;                  richtentechnik;\nc) Elektrische und elektromechanische Bauteile;            f) Verbinden und Anschließen von Leitungen und\nd) Grundschaltungen der Nachrichtentechnik;                   Kabeln, Einbau von Kabelzubehör.\ne) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                 4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Erstellens ein-\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des · Zusammen-                facher fernmeldetechnischer Einrichtungen.\nbauens:                                              5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\nZusammenbauen von mechanischen, elektrome-                Prüfens:\nchanisd1en und elektrischen Bauteilen zu Bau-            a) Prüfen der mechanischen Funktion;\nsteinen und J3augruppen der Nachrichtentechnik.\nb) Messen elektri.scher Größen;\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verdrahtens und·          c) Prüfen der elektrischen Funktion;\nVerbindens:\nd) Messen nid.ltelektrischer Größen;\na) Erweiterung der Kenntnisse und Fertigkeiten\nim Bearbeiten und Zuridlten von Leitungen,          e)  Einstellen und  Abgleichen.\n-kabelähnlichen Leitungen und Kabeln;     ·      6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nb) Herstellen von Formkabeln;                            von fernmeldetedlnischen Einrichtungen.\nc) Verdrahten und Verbinden von in der Nach-\nrichtentechnik üblichen Bausteinen und Bau-\ngruppen.                                                              2. Ab s c h n i tt\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und                       Ausbildungs r ahmenp 1 äne\nPrüfens:\n. a) . l?rüfen der mechanischen Funktion;\n§9\nb). Messen elektrischer Größen;\nc) Prüfen der elektrischen Funktion;                    Gemeinsamer     Teil  der AusbHdungsrabmenpläne\nd} Einstellen und Abgleichen.                           (1) Die Vermittlung der gemeinsamen Kenntnisse\nund Fertigkeiten nach § 3 soll nach folgender An-\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nleitung sachlich gegliedert werde~:         .\nund Wartens von Nachrichtengeräten:\na) · Instandsetzen von Nadtrichtengeräten;           1. Allgemeine Kenntnisse:\nb) Warten von Nachrichtengeräten.                        Diese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-\npraktisch orientiert vermittelt werden:\n§8\nBesonderer Teil des Ausblldungsberufsblldes           a) Werk- und Hilfsstoffe:\nfür den Fernmeldeinstallateur                   aa) Arten, Eigenschaften, Verwendung und\nZusätzlich zu den unter § · 3 genannten Kenntnis-                  Normung der wichtigsten in der Elektro-\nsen und Fertigkeiten sind mindestens die folgenden                     technik üblichen Werkstoffe;\nzu vermitteln:                                                    bb) Arten und Anwendung betriebsüblidter\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik                      Hilfsstoffe.\nund ihrer Anwendung im Fernmeldeanlagenbau:              b) Lesen von technischen Zeichnungen:\na) Lesen von Schaltplänen;                                    aa) Grundbegriffe, insbesondere Linienarten,\nb) Weiterführung in der Elektrizitätslehre,                       Ansichten, Bemaßung, Toleranzen, Schnit-\nc) Elektrische und elektromedl.anische :Bauteile;                 te, Oberflächengütezeichen, Maßstäbe;","2388                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n•\nbb) Einzelteil-, Gesamtzeichnungen, Stück.-                bb) Kenntnisse:\nlisten;                                                   aaa) Form, Aufbau und Arten von Feilen;\ncc) Darstellung durch Sinnbilder;                              bbb) Spanbildung beim Feilen;\ndd) Zugehörige DIN-Normen;\nccc) Kriterien zur Beurteilung der Ober-\nee) Anfertigen einfacher Handskizzen.                                flächengüte bis Sehlichtqualität.\nc) Umgang mit Tabellen- und Handbüchern.                  d) Sägen:\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse der Werkstoffbear-                aa) Fertigkeiten:\nbeitung:                                                          aaa) Spannen von Werkstück und Werk-\na) Messen und Prüfen:                                                   zeug;\nbbb) Sägen von Metallen und Isolierstof-\naal Fertigkeiten:                                                    fen in Platten- und Profilform mit\naaa) Messen •und Prüfen von Längen mit                          Handsägen;\nStriduneßzeugen,          Meßschieber\naußen und innen und Meßschrauben               bb) Kenntnisse:\naußen;                                             aaa) Arten und Anwendung von Säge-\nbbb) Messen und Prüfen von Winkeln                              blättern für verschiedene Werk-\nmit Winkelmesser und Winkelleh-                          stoffe;\nren bis zu einer Genauigkeit v~n 1° 1              bbb) Spanbildung und Sdlneidvorgang\nccc) Prüfen der Ebenheit von Flächen mit                        beim Sägen;\neinfachen Meßzeugen, insbesondere                  ccc) Arten und Anwendung von Schraub-\nmit Linealen und Flachwinkeln                            stödten als Spannzeug.\nddd) Pflegen, Behandeln und Lagern von\ne) Bohren, Senken, Reiben:\nMeßzeugen;\naa) Fertigkeiten:\nbb) Kenntnisse:\naaa) Spannen von Werkstück und Werk-\naaa) Einheiten des metrischen Maßsy-\nzeug;\nstems;\nbbb) Umwandlung von Teilen und Viel-                      bbb) Herstellen von Bohrungen mit orts-\nfadlen der Einheiten;                                    festen Bohrmasdlinen und mit elek-\ntrischen Handbohrmasdlinen in ver-\nccc) Beredlnung von Längen, Flädlen.                            sdliedenen Arbeitslagen;\nKörpern;\nddd) Aufbau der Meßzeuge, Meßfehler;                      ccc) Arbeiten mit dem Spiralbohrer, Zap-\nfenbohrer und Kreissdlneider;\neee) Winkel und Winkeleinheiten;\nddd) Senken mit Fladl- und Spitzsenker;\nfff) Lichtspaltprüfverfahren.\neee) Reiben mit der Handreibahle;\nb) Anreißen, Körnen, Kennzeichnen:\nbb) Kenntnisse:\naa) Fertigkeiten:\naaa) Arten und Anwendung von Bohrern,\naaa) Anreißen von Bezugslinien, Boh-                            Senkern und Reibahlen;\nrungsmitten, Umrissen, Schnitt- und\nBiegelinien nach Zeidlnung mit Blei-               bbb) Schneidvorgang, Winkel am Bohrer;\nstift, Reißnadel, Spitzzirkel;                      ccc) Begriff der Schnittgeschwindigkeit;\nbbb) Körnen von Mittelpunkten und Um-                     ddd) Wahl von Drehzahl und Vorschub;\nrissen;\neee) Kühlmittel.\nccc) Kennzeidlnen mit Sdllag- und Farb-\nstempel;                                    f) Gewindeschneiden:\nddd) Pflegen der Werkzeuge;                           aa) Fertigkeiten:\nbb) Kenntnisse:                                                Gewindeschneiden mit Gewindebohrer\naaa) Arten und Anwendung von Anreiß-                      und Sdlneideisen von Hand;\nwerkzeugen;                                    bb) Kenntnisse:\nbbb) Anreißfehler.\naaa) Gewindearten und -maße für metri-\nc) Feilen:                                                              sche Gewinde;\naa) Fertigkeiten:                                              bbb) Gewindesdlneidwerkzeuge 1\naaa) Auf Maß feilen bis zur Genauigkeit                   ccc) Kühl- und Schmiermittel.\nnadl DIN 7168 mittel;                      g) Scharfschleifen:\nbbb) Entgraten;\naa) Fertigkeiten:\nccc) Bremen von Kanten, Nadlarbeiten\nvon Durchbrüdlen;                                  Sdlarfsdlleifen einfacher Handwerkzeuge\nan der Werkstattsdlleifmasdline;\nddd) Feilen von Rundungen mit Fladl-\nund einfadlen Formfeilen bis                   bb) Kenntnisse:\nSdllidltqualität;                                  Sdlleifvorgang.","Nr. 136-Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                           2389\nh)\n•\nTrennen, Scheren, Lochen:                           b) Kleben:\naa) Fertigkeiten:                                       aa) Fertigkeiten:\naaa) Trennen mit Handscheren und Mei-                    Herstellen von Klebeverbindungen zwi-\nßeln;                                              schen gleichen und verschiedenartigen\nbbb) Lochen mit Lochwerkzeugen;                          Werkstoffen mit vorgegebenen Klebstof-\nccc) Herstellen von Blechdurchzügen;                    fen nach Klebeanweisung;\nbb) Kenntnisse:                                         bb) Kenntnisse:\naaa) Trenn• und Schervorgang;                           Wichtige Klebstoffe, ihre Anwendung und\nbbb) Arten und Anwendung der Werk-                      Verarbeitung unter Berücksichtigung der\nzeuge.                                            Gebrauchsvorschriften.\ni) Richten:                                             c) Nieten:\naa) Fertigkeiten:                                       aa) Fertigkeiten:\nKaltrichten von Blech- und Profilteilen                 Herstellen einfacher Kaltnietverbindun-\nauf der Richtplatte;                                    gen;\nbb) Kenntnisse:                                         bb) Kenntnisse:\naaa) ·Arten und Anwendung der Richt-                    aaa) Nfotvorgang;\nwerkzeuge;                                        bbb) Nietarten und -Werkstoffe;\nbbb) Werkstoffverhalten.                                ccc) Arten und Anwendung der Niet-\nwerkzeuge.\nk) Biegen:\naa) Fertigkeiten:                                    d) Schrauben:\nKaltbiegen von Blech- und :Profilteilen im         aa) Fertigkeiten:\nSchraubstock und mit Biegevorrichtungen;                aaa) Herstellen mechanischer Verbindun-\nbb) Kenntnisse:                                                    gen mittels Schrauben;\nArten und Anwendung der Biegewerk-                      bbb) Sichern von Schraubverbindungen;\nzeuge und Hilfszeuge.                              bb) Kenntnisse:\n1) Drehen:.                                                     aaa) Arten,· Normung und Anwendung\nvon Schrauben, Muttern, Scheiben\naa) Fertigkeiten:\nund Sicherungselementen;\naaa) Spannen von Werkstück und Werk-\nbbb) Arten und Anwendung der zuge-\nzeug;\nhörigen Werkzeuge.\nbbb) Ausführen von einfachen Dreharbei-\nten in Futter und Spannzange, ins-   4. Kenntnisse der Elektrotechnik:\nbesondere außen Lang- und Plan-           Diese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen\ndrehen, Abstechen, Einstechen, Zen-       Lehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-\ntrierbohren und Bohren mit Vor-        ·. praktisch orientiert vermittelt werden:\nschub von Hand bis ·   zur Genauig-\nkeit nach DIN 1168 mittel1                a) Leitende und nichtleitende Werkstoffe:\nbb) Kenntnisse:                                         Arten, elektrische .• und th.ermische Eigenschaf-\nten, Verwendung und Normung der wichtig-\naaa) Arten und Anwendung der wichtig-              sten Leiterwerkstoffe und Isolierstoffe.\nsten Drehmeißel;\nbbb) Spanbildung;                               b) Lesen von Schaltplänen:\nccc) Begriff der Schnittgeschwindigkeit;           aa) Arten, Anwendung und Normung der\nwichtigsten Symbole und Schaltzeichen\nddd) Drehzahl, Vorschub und Zustellung;\nzur Darstellung \\Ton elektrischen Bautei-\neee) Kühl- und Schmiermittel.                           len und Scha,ltplänen;\nbb) Lesen einfacher Bauschalt- und Stromlauf-\n3. fertigkeiten und Kenntnisse der Verbindungs-\npläne, Anfertigen einfacher. Bauschalt-\ntechniken:\nund Stromlaufpläne als Handskizzen.\na) Weichlöten:\nc) Einführung in die Elektrizitätslehre:\naa) Fertigkeiten:\naa) Aufbau der Materie;\naaa) Verzinnen und Weichlöten mechani-\nscher Bauteile mit Kolben;                   bb) Elektrische Ladung, Ladungstrennung;\nbbb) Pflegen der Werkzeuge;                        cc) Elektrisches Feld, elektrische Spannung;\ndd) Elektrischer Strom, Wärme~, Licht-, mag-\nbb) Kenntnisse:                                              netische und chemische Wirkungen des\naaa) Lötvorgang, Lote, Flußmittel, Löt-                 elektrischen Stromes, Wirkung des elek-\ntemperaturen;                                     trischen Stromes auf _den menschlichen\nbbb) Vorbereitung zum Löten;                            Körper, Begründung der Unfallverhü-\nccc) Arten und Anwendung der Lötkol-                    tungsvorschriften;\nben.                                         ee) Elektrischer Widerstandi","2390                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nff) Ohmsches Gesetz;\n•                                  aaa) Anschlußfertiges Zurichten von Lei-\ngg) Temperatur-, Licht- und feldabhängige                           tungen, von Widerständen, Spulen,\nWiderstände;                                                   Kondensatoren oder anderen elek-\nhh}' Mechanische und elektrisdle Energie;                           trischen Bauteilen durch Ablängen,\nBiegen, Verzinnen, Anbringen von\nii) Leistung, Wirkungsgrad, Leistungsver-                          Anschluß teilen;\nlust1\nbbb) Anbringen von Isolietsdiläuchen,\nkk) Spannungsteilung,         Stromverzweigung,                     Isolierfolien und -bändern oder an-\nKirchhoffsdle Regeln;                                          d·eren Isolierungen.\n11) Spannungsfall;\nmm) Spannungserzeuger, Pdmär- und Sekun-             6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammenbau-\ndärelemente;                                      ens, Verdrahtens und Verbindens:\nnn) Stromleitung in Flüssigkeiten und Wir-             a) Zusammenbauen von Bauteilen:\nkungen dieser Stromleitun.g,;\naa) Fertigkeiten:\noo) Elektrisches Feld;\nZusammenbauen von elektrischen und\npp) Magnetisdles Feld.                                        elektromechanischen Bauteilen zu Aus-,\nd) Elektrisdle und elektromedi~nische Bauteile: .                Wechsel- und Kreuzschaltungen, Serien-,\nArten, Aufbau und einfache sdlaltungstedlni-                  Parallel- und gemischten .Schaltungen,\nsdle Eigensdlaften sowie Kennzeidmung von                     Spannungs- und StrQmteilern, einfachen\nStell- und Tastschaltem, Simerungen, Stedc-                   Arbeitsstrom-, Ruhestrom-, Zeit- und\nverbindungen, Lampen, Widerständen, Kon-                      Stromstoßschaltungen oder anderen elek-\ndensatoren, Spulen, Schützen, Relais, Zeitre-                 trotechnischen Grundschaltungen;\nlais oder anderen elektrischen und elektro-               bb) Kenntnisse:\nmechanischen Bauteilen.                                       Aufbau und Wirkungsweise der unter aa)\ngenannten Grundschaltungen.\n5. Elektrotechnische Fertigkeiten und Kenntnisse:\na) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen:\nb) Verdrahten und Verbinden:\naa) Fertigkeiten:                                         aa) Fertigkeiten:\naaa) Anschlußfertiges Absetzen und Zu-                   aaa) Verdrahten der vorher genannten\nridlten von Leitungen einschließlich                     Grundschaltungen mit einfachen ein-\nkabelähnlicher Leitunge:a;                               und mehradrigen Leitungen und An-\nschließen der Leitungen durch Stek-\nbbb) Anbringen von Kabelschuhen, Osen,                         ken, Klemmen oder Löten nach Bau-\nHülsen oder anderen Anschlußtei-                         schalt- und Stromlaufplan;\nlen durch Biegen, Löten, Quetsdlen\nund Klemmen;                                       bbb) Befestigen der Leitungen insbeson-\ndere durch Anbinden, Schellen und\nbb) Kenntnisse:                                                     Ringe;\naaa) Aufbau, Arten, Normung und Ver-                bb) Kenntnisse:\nwendung blanker Leitungen sowie\neinfacher ein- und mehradrig.er iso-               Arten und Anwendung der wichtigsten\nlierter Leitungen;                                 Zubehörteile für Leitungsführung und\n-befestigung.\nbbb) Farbkennzeichnung von Leitungen\nund Adern;                               7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\nccc) Arten, Normung und Verwendung               Prüfens:\nvon Anschlußteilen;                         a) Messen elektrischer Größen:\nddd) Arten, Eigenschaften und Anwen-\naa) Fertigkeiten:\ndung von Verbindungstechniken in\nder Elektrotechnik.                                aaa) Messen von Spannung, Strom und\nWiderstand mit direkt anzeigenden\nb) Herstellen einfacher Wicklungen:                                    Meßgeräten in Gleichstrom- und\naa) Fertigkeiten:                                                   Netzwechselstromkreisen;\naaa) Herstellen einfach er Wicklungen von               bbb) Messen von Widerständen mit ein•\nHand nadl Bauvorschriften, insbe-                        fachen Meßbrücken;\nsondere für Widerstände, Netztrans-                ccc) Aufbauen einfach er Meßschaltungen;\nformatoren, &bütze und Relais;                     ddd) Pflegen, Behandeln und Aufstellen\nbbb) Schichten einfacher Eisenkerne;                           der Meßgeräte;\nbb) Kenntnisse:                                           bb) Kenntnisse:\nAufbau und Wirkungsweise einfacher                       aaa) Arten und Anwendung direkt anzei-\nWicklungen.                                                    gender Meßgeräte für Spannungs-,\nStrom- und Widerstandsmessung;\nc) Vorbereiten elektl'isdte-r Bauteile zum Einbau:               bbb) Arten und Anwendung einfacher\naa) Fertigkeiten:                                                   Widerstandsmeßbrüdcen;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                             2391\nccc) Maßeinheiten elektrischer Grund-            punkte unter Beachtung folgender zeitlicher\ngrößen, Umrechnen von Teilen und           Richtwerte vertieft werden:\nVielfachen der Maßeinheiten;                a) Die unter Nummern 2 und 3 genannten in fünf\nddd) Meßfehler.                                       Wochen;\nb) die unter Nummern 5 bis 7 genannten in zehn\nb) Prüfen von Stromwegen und Leitungen auf\nWochen.\nDurchgang:\naa) Fertigkeiten:                                                                 § 10\nPrüfen von Stromwegen in Sdialtem,                Besonderer Teil des Ausbildungsrahmenplans\nSchützen, Relais, Leitungen oder anderen                    für den Elektromasdlinenwidder\nelektrischen Bauteilen auf Durdigang mit        (1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nDurchgangs- und Leitungsprüfern;             keiten nach § 4 soll nach folgender Anleitung sach-\nbb) Kenntnisse:                                    lich gegliedert werden:\nArten und Anwendung von Durchgangs-          1. Erweiterung. der Kenntnisse der Elektrotechnik\nund Leitungsprüfern mit Sicht- und Hör-          und ihrer Anwendung im Elektromaschinenbau:\nmeldern.                                         Diese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-\n8. Kenntnis des Arbeitsschutzes und der Unfallver-\npraktisch orientiert vermittelt werden:\nhütung:\na) Weiterführung in d~I,' Elektrizitätslehre:\nDiese Kenntnisse, die audl zum wesentlichen\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-                 aa) Magnetfeld, Magnetkreis, Hysteresis;\npraktisch orientiert vermittelt werden:                          bb) Induktion, Induktivität;\na) Arbeitsschutzvorschriften in Gesetzen und .                  cc) Wechselstromgrund begriffe:       Erzeugung\nVerordnungen,                                                     des Wechselstroms, Sinuskurve, Frequenz,\nMomentan-, Maximal- und Effektivwert;\nb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen Un-\ndd} Widerstand, Kondensator und Spule im\nfallversidlerung, insbesondere Unfallverhü- ;                     Wechselstromkreis, Wirk- und Blindwi-\ntungsvorschriften. Richtlinien und Merkblätter; '                 derstand, Phasenverschiebung, Wirk- und\nc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;                                 Blindleistung;\nd) Notwendigkeit und Bedeutung der Arbeits- ·                    ee) Induktive Bauelemente: Spulen, Drosseln,\nhygiene.                                                          Transformatoren, Meßwandler;\nff) Gleichrichtung;\n(2) Die Vermittlung der gemeinsamen Kenntnisse                   gg) Drehstromgrundbegriffe: Erzeugung der\nund Fertigkeiten nach Absatz 1 soll im ersten Aus-                          Dreiphasenspannung, Stern- und Dreieck-\nbildungsjahr erfolgen und nach folgender Anleitung                          schaltung, Drehfeld;\nzeitlich gegliedert werden:                                          hh} Drehstrommotore, insbesondere Kurz-\n1. Die unter Nummer 1, 4 und 8 genannten Kennt-                             schluß- und Schleifringläufer;\nnisse sollen während des gesamten ersten Aus-                     ii) Wechselstrommotore ohne Sonderbau-\nbildungsjahres vermittelt werden. Dabei sollen                         arten;\ndie unter Nummer ..8 genannten Kenntnisse ins-                  kk) Gleichstrommaschinen.\nbesondere bei Einführung in die unter Nummer 5,             b). Grundarten von Wicklungen elektrischer Ma-\n6 und 7 aufgeführten Kenntnisse und Fertigkei-\nschinen:\nten vermittelt werden.\naa) Grundsätzlicher Aufbau von Wicklungs-\n2; Die folgenden. Kenntnisse und Fertigkeiten sol-                          schemata bei Gleichstrom• und anderen\nlen unter · ·Beachtung nachstehender zeitlicher                        Kommutatorläufern;\nRichtwerte vermittelt werden:                                   bb) Nutenzahl, Nutenschritt, Nutenteilung,\na) Die unter Nummer 2 Buchstabe a bis k ge-                            Wickelsinn, Schleifen- und Wellenwick-\nnannten in zwölf Wochen;                                          lung;\n' b) die unter Nummer 2 Buchstabe 1 genannten                      cc) Gleichstromständer, Polzahl, Polteilung,\niri zwei Wochen;                                                  Haupt- und Wendepole, Nebenschluß- und\nc) die unter Nummer 3 genannten in drei Wo-                            Kompensationswicklung.\nchen;                                                 c) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:\nd) die unter Nummer 5 genannten in vier Wo-                     aa) Arbeitsschutzvorschriften. in Gesetzen und\nchen;                                                             Verordnungen;\ne) die unter Nummer 6 genannten in acht Wo-                     bb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen\nchen;                                                             Unfallversicherung, insbesondere Unfall-\nf) die unter Nummer 7 genannten in vier Wo-                           verhütungsvorschriften, Richtlinien und\nchen.                                                            Merkblätter;\n3. Die vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten sol-                  cc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;\nlen zur Fortsetzung der Berufsausbildung unter                   dd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\nBerücksichtigung betriebsartbedingter Schwer-                           beitshygiene.","2392                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der                           gen mit den vorgeschriebenen Iso-\nVerbindungstechniken:                                                     lationsteilen, Nuten oder Transfor-\nmatorjoch schließen, Wicklungen an\na) Hartlöten:                                                             den Stützelementen befestigen;\n.aa) Fertigkeiten:                                              bbb) Schalten und Isolieren der Spulen\nHerstellen von Hartlötverbindungen für                            nach Wickelangabe durch Löten,\nmechanische und elektrische Belastung;                            Nieten, Verschrauben, Klemmen,\nbb) Kenntnisse:                                                       Kerben oder durch andere Leiterver-\nbindungen;\naaa) Lötvorgang, Lote, Flußmittel, Löt-\ntemperaturen und Wärmequellen                  bb) Kenntnisse:\nbeim Hartlöten;                                     aaa) Läufer und Ständer von Wechsel-\nbbb) Einflüsse auf die Güte der Lötver-                           und Drehstrommaschinen mit Erläu-\nbindungen, vor allem mechanische                            terung der Begriffe Ein- und Zwei-\nFestigkeit und elektrisdle Leitfähig-                       schi<htwicklung sowi_e Ganz- und\nkeit.                                                      Bruchlodlwicklung;\nbbb) Ausführungsformen       von    Hand-,\nb) Kleben:                                                                Form-, Stab- und Träufelspulen;\naa) Fertigkeiten:                                              ccc) Transformatoren mit Erläuterungen\nVerwenden von Kitten und Herstellen                               der Begriffe Ober- und Unterspan-\nvon Klebeverbindungen mit selbstkleben-                           nungswicklung, Sdleiben- und Röh-\nden Bändern;                                                      renwicklung.\nbb) Kenntnisse:                                        d) Imprägnieren und Trocknen von Wicklungen:\naaa) wichtige Arten von Kitten und                    aa) Fertigkeiten:\nselbstklebenden Bändern;                             Imprägnieren von Spulen, Wicklungen\nbbb) Anwendung und Verarbeitung unter                      oder anderen elektrischen Bauteilen durch\nBerücksichtigung der Gebrauchsvor-                  Streichen, Tauchen, Spritzen und Ver-\nsdlriften.                                           gießen sowie anschließendem Trocknen\ndurch Lufttrocknung und Ofentrocknung;\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von               bb) Kenntnisse:\nWicklungen für elektrisdl.e Masdl.inen:\nEigenschaften und Anwendung der ge-\na) Bearbeiten von Isoliermaterial:                                 bräuchlichsten Elektro-Isolierlacke und\nGießharze.\naa) Fertigkeiten:\nSdlneiden, Biegen und Formen von Preß-             e) Bandagieren von Läufern:\nspan, Mikaniten, Folien, Bändern oder                 aa) Fertigkeiten:\nanderen Isoliermaterialien;                                Aufbringen von Bandagen aus Stahldraht\nbb) Kenntnisse:                                                oder Kunstharz-Glasfaserband auf Läu-\nfern;\nArten, elektrische und thermisdle Eigen-\nsdl.aften, Verwendung und Normung der                 bb) Kenntnisse:\nwidl.tigsten Isolierstoffe.                                Bandagiermaschinen,      Behandlung    von\nGlasfaserband.\nb) Herstellen von Spulen aus Drähten, Stäben,\nBändern und Bledl.en:                               4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\naa) Fertigkeiten:                                      Prüfens:\naaa) Verarbeiten von Rund- oder Profil-.           Messen und Prüfen von Wicklungen:\nLeiterwerkstoffen zu Spulen für Läu-        a) Fertigkeiten:\nfer, Ständer- und Trafowicklungen;              Messen und Prüfen der Wicklungen von elek-\nbbb) Isolieren dieser Spulen durch Um-                trischen Maschinen auf Durchgang, Windungs-\nbandeln, Umbügeln, Umpressen oder              schluß, Phasenschluß und Widerstand nach\nandere Verfahren;                               Anweisungen und Vorschriften im Fertigungs-\nbb) Kenntnisse:                                           ablauf;\nWickelwerkzeuge,         Biegevorridl.tungen,      b) Kenntnisse:\nWickelschablonen, Wickelvorrichtungen                 aa) Arten und Anwendung der gebräuch-\nund -maschinen, Umbandel- und Urobügel-                     lidlsten Meß- und Prüfgeräte;\nmaschinen, Pressen, Zinnbad.                          bb) Prüfverfahren.\nc) Einbauen und Schalten von Wicklungen für             5, Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nelektrische Maschinen:                                 von Wicklungen:\naa) Fertigkeiten:                                      a) Fertigkeiten:\naaa) Isolieren des aktiven Eisens, Ein-              aa) Ausbauen von . Wicklungen aus Läufern\nbauen der Wicklungs- und Stütz-                      und Ständern von Maschinen und Trans-\nelemente, Einbringen der Wicklun-                    formatoren;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2393\n•\nbb) Lösen der Wicklungsbefestigung, Offnen             dd) Lesen einfacher Installationspläne;\nder Nuten oder Aushauen des Transfor-            ee) Anfertigen einfadl.er Installationspläne\nmatorjodl.es, Lösen der Sdl.altverbindun-              als Handskizze.        ·\ngen und Entfernen der Wicklungsteile;\nb) Weiterführung in der Elektrizitätslehre:\ncc) Ausführen von Instandsetzungsarbeiten\nan Spulen und Wicklungen.                        aa) Magnetfeld, Magnetkreis, Hysteresis;\nbb) Induktion, Induktivität;\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-              cc) Wechselstromgrund begriffe:        Erzeugung\nkeiten nadl. Absatz 1 soll im zweiten Ausbildungs-                    des Wedl.selstromes, Sinuskurve, Fre-\njahr erfolgen und nadl. folgender Anleitung zeitlidl.                 quenz, Momentan-, Maximal- und Effek-\ngegliedert werden:                                                    tivwert;\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen               dd) Widerstand, Kondensator und Spule im\nwährend des gesamten zweiten Ausbildungsjah-                     Wechselstromkreis, Wirk- und Blind-\nres vermittelt werden.                                           widerstand, Phasenverschiebung, Wirk-\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sol-                     und Blindleistung;\nlen unter Beadl.tung nadl.stehender zeitlidl.er            ee) Induktive Bauelemente: Spulen, Drosseln,\nRidl.twerte vermittelt werden:                                    Transformatoren, Meßwandler;\na) Die. unter Nummer 2 genannten in zwei Wo-                ff) Gleidl.richtung;\ndl.en;                                                 gg) Drehstromgrundbegriffe: Erzeugung der\nb) die unter Nummer 3 Budl.stabe a genannten in                  Dreiphasenspa~nung, Stern- und Dreieck-\ndrei Wodl.en;                                                schaltung, Drehfeld;\nc) die unter Nummer 3 Budl.stabe b genannten               hh) Drehstrommotore, insbesondere Kurz-\nin zwölf Wodl.en;                                            sdl.luß- und Sdl.leifringläufer;\nii) Wechselstrommotore ohne Sonderbauar-\nd) die unter Nummer 3 Budl.stabe c genannten                     ten;\nin fünfzehn Wodl.en;\nkk) Gleichstrommasdl.inen;\ne) die unter Nummer 3 Budl.stabe d genannten                11) Schutzmaßnahmen gegen zu hohe Berüh-\nin zwei Wodl.en;                                             rungsspannung nach VDE 0100.\nf) die unter Nummer 3 Budl.stabe e genannte~           c) Elektrische und elektromedl.anische Bauteile:\nin drei Wodl.en;                                       aa) Ausführungsformen, einfache schaltungs-\ng) die unter Nummer 4 genannten in zwei Wo-                      tedl.nische Eigensdl.aften und Kennzeich-\ndl.en;                                                      nung von Widerständen, Kondensatoren,\nSpulen, Transformatoren, Gleichrichtern,\nh). die unter Nummer 5 genannten in vier Wo-                     Trockenelementen,            Akkumulatoren,\n'men.                                                        Schaltern, Steckverbindungen, Sicherun-\ngen, Lampen, Glimmlampen, Drehspul-\n3. Die unter Nummern 2 bis 5 vermittelten Kennt-\nund Dreheisenmeßwerken oder anderen\nnisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung                    elektrisdl.en Bauteilen;\nder Berufsausbildung unter Berücksichtigung be-\nbb) Dioden, Transistoren oder andere Halb-\ntriebsartbedingter Schwerpunkte in fünf Wochen\nleiter.\nvertieft werden.\nd) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:\naa) Arbeitssdl.utzvorsdl.riften in Gesetzen und\n§ 11                                    Verordnungen:\nBesonderer Teil des Ausbildungsrahme~plans               bb) Vorsdl.riften der Träger der gesetzlichen\nfilr den Elektroanlageninstallateur                     Unfallversicherung, insbesondere Unfall-\nverhütungsvorsdl.riften, Richtlinien und\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nMerkblätter; .       ·\nkeiten nach § 5 soll nach folgender Anleitung sach-\nlidl. gegliedert werden:                                        cc) Verhalten.bei Unfällen, Erste Hilfe;\ndd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\n1.. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik                    beitshygiene.\nund ihrer Anwendung im Elektroanlagenbau:\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlidl.en        2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-       Verbindungstechniken:\npraktisch orientiert vermittelt werden:\na) Hartlöten:\n· a) Lesen von Schaltplänen:\naa) Arten, Anwendung und Normung der                   aa) Fertigkeiten:\nwichtigsten Symbole zur Darstellung von               Herstellen von Hartlötverbindungen für\nelektrischen Bauteilen in Schaltplänen;                mechanische und elektrische Belastung\nbb) Linienarten, Normalschaltzeichen nach                   von Stahl, Kupfer und Messing;\nDIN 40719;                                       bb) Kenntnisse:\ncc) Aufbau und Anwendung von Stromlauf-,                    Lote, Flußmittel, Löttemperaturen und\nWirk- und Installationsplänen;                         Wärmequellen beim Hartlöten, Einflüsse","2394                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nauf die Güte der Lötverbindungen, insbe-           aa) Fertigkeiten:\nsondere mechanische Festigkeit und elek-                 Anfertigen von Abzweig-, Verbindungs-\ntrische Leitfähigkeit.                                   muffen und Endverschlüssen bis 1 kV;\nb) Schweißen:                                              bb) Kenntnisse:\naa) Fertigkeiten:                                            aaa) Aufbau, Verarbeitung und Normung\nAusführen von einfachen Gas- und Licht-                        ein- und mehradriger Kabel, Armie-\nbogenschweißarbeiten an Blech- und Pro-                        rung, Korrossionsschutz, Abschir-\nfilteilen aus Stahl ohne besondere Maß-                       mung und Kennzeichnung;\nanforderungen an die zu verbindenden                     bbb) Arten und Verwendung von Ver-\nTeile;                                                        gußmassen und Gießharzen unter\nBerücksichtigung der besonderen\nbb) Kenntnisse:                                                   Gebrauchs- und Sicherheitsvorschrif-\naaa) Vorgänge beim Gas- und Lichtbo-                         ten.\ngenschweißen;\nbbb) Wirkungsweise und Behandlung der            b) Verlegen von Leitungen und Kabeln:\nzugehörigen Schweißgeräte.                    aa) Fertigkeiten:\naaa) Vorbereiten der Leitungswege im\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-                            Erdboden, im Freien und in ge-\nbauens, Aufstellens und Anbringens:                                  schlossenen Räumen, in Kanälen, in\na) Zusammenbauen von elektrischen Betriebs-                          und an Gebäuden, aul und unter\nmitteln:                                                          Putz;\nbbb) Anbringen von Installations- und\nFertigkeiten:                                                     Schutzrohren, Kabelbahnen oder\nZusammenbauen von vorgefertigten mechani-                         anderen Befestigungsmitteln;\nschen Einzelteilen, Bauelementen, Geräten und                ccc) Legen und Befestigen der Leitungen\nMaschinen zu einfachen Baugruppen.                                und Kabel, Schienen und Erde mit-\nb) Aufstellen und Anbringen von elektrischen                         tels Schellen und anderer Befesti-\nBetriebsmitteln der Energietechnik:                               gungsmittel nach Installationsplänen\noder anderen detaillierten Arbeits-\naa) Fertigkeiten:                                                 anweisungen;\naaa) Arbeiten mit handgeführten Bohr-\nund Schlagbohrmaschinen, Trenn-              bb) Kenntnisse:\nund Schleifscheiben oder anderen                  aaa) Arten und Anwendung der wichtig-\nelektrisch- und drudtluftangetriebe-                   sten Zubehörteile für Leitungsfüh-\nnen Montagewerkzeugen;                                 rung und -befestigung, Farbkenn-\nbbb) Einsetzen von Dübeln, Steinschrau-                       zeidmung von Leitungen und Adern;\nben und anderen Befestigungsmit-                  bbb) Verlegungsvorschriften.\nteln;\nc) Herstellen von leitenden Verbindungen:\nccc) Verwenden von Gips, Mörtel und\nBeton;                                       Fertigkeiten:\nddd) Aufstellen und Befestigen von                  Anschließen von Leitungen, Kabeln, Schienen\nSchalt- und Verteilereinrichtungen,          an Schalt- und Verteilereinrichtungen, Geräten\nLeuchten, kleinen Maschinen und Ge-          und Maschinen durch Schrauben, Nieten, Klem-\nräten oder anderen Installations-            men, Quetschen, Löten nach Bauschalt-, Strom-\nmaterialien und elektrischen Be-             lauf-, Ubersichts- und Wirkschaltplänen.\ntriebsmitteln nach detaillierten An-\nweisungen, Installationsplänen, Teil-  5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\nund      Zusammenstellungszeichnun-       Prüfens:\ngen;\na) Messen elektrischer Größen:\nbb) Kenntnisse:\naaa) Arten, Einsatzmöglichkeiten, War-             aa) Fertigkeiten:\ntung und Anwendung von Montage-                   aaa) Ausführen von einfachen Strom-,\nwerkzeugen;                                            Spannungsmessungen bei Gleich-\nbbb) Arten, Eigenschaften und Anwen-                          und Wechselstrom;\ndung von Baustoffen und Befesti-                  bbb) Ausführen von Widerstandsmessun-\ngungsmitteln;                                          gen;\nccc) Schutzarten, Schutzklassen.                         ccc) Messen des Isolationswiderstandes\nmit dem Kurbelinduktor, einfache\nLeistungsmessungen in Gleichstrom-\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-                      kreisen oder Wirkleistungsmessun-\ndrahtens und Verbindens:                                             gen in Wechselstromkreisen;\na) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen und                   ddd) Meßb~reichserweitern bei Strom-\nKabeln der Energietechnik bis 1 kV:                               und Spannungsmessern;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2395\neee)\n•\nAblesen von Zählern;                               eee) Verwenden von zweckmäßigen Vor-\nfff) Messen von Erdungswiderständen;                          richtungen, Werkzeugen und Hilfs-\nmitteln bei Demontdge und Mon-\nbb) Kenntnisse:\ntage;\naaa) Aufbau und Wirkungsweise von\nfff) Auswählen von Ersatzteilen, Anfer-\ndirekt anzeigenden Meßgeräten zur\ntigen oder Uberholen von Ver-\nStrom-, Spannungs-, Widerstands-\nschleißteilen;\nund Leistungsmessung;\nbbb) Widerstandsmeßbrücken.                         bb) Kenntnisse:\nEinfache elektrotechnische Zusammen-\nb) Prüfen der elektrischen Funktion:                            hänge im Hinblick auf Störungsursachen\n' aa) Fertigkeiten:                                             und -möglichkeiten.\naaa) Feststellen des Isolationswiderstan-       b) Warten von elektrischen Anlagen:\ndes;\nbbb) Durchgangsprüfen         in einfachen          aa) Fertigkeiten:\nStromkreisen mit Durchgangs- und                   aaa) Durchführen von Reinigungs-, Kon-\nSpannungsprüfern nach Schaltplänen                       servierungs-, Pflege- und Abschmier-\nund Anweisung;                                           arbeiten;\nccc) Prüfen der Phasenfolge. in Dreh-                    bbb) Handhaben der für die Kontrolle\nstromnetzen;                                             und tfberwachung eingebauten Ein-\nddd) Einstellen von Auslösern und                              richtung~n oder vorgesehenen Ge-\nSchutzeinrichtungen;                                     räte und Instrumente;\neee) Prüfen des Zustandes und der Funk-                 ccc) Ausführen von •einfachen Kontroll-\ntion elektrischer Betriebsmittel und                     und Uberwad:mngsarbeiten ein-\nAnlagenteile nach Anweisung;                             schließlich Auswechseln nach Anwei-\nfff) Herstellen und Sicherstellen des                         sungen oder Wartungsplan;\nspannungsfreien Zustandes nach                    ddd) Nachstellen festgelegter Sollwerte\nVDE0105;                                                 an einfachen Geräten;\nbb) Kenntnisse:                                              eee) Ausfüllen von Wartungsunterlagen,\nEintragen in Karteikarten oder Be-\naaa) Anwendung von Durchgangs- und\nSpannungsprüfern;                                        triebslisten;\nbbb) Anwendung von Drehfeldrichtungs-                bb) Kenntnisse:\nanzeigem:                                         aaa) Lösungs-, Reinigungs- und Schmier-\nccc) Aufbau und Wirkungsweise thermi-                          mittel;\nscher und· magnetischer· Schutzein-               bbb} Einfache Meßschaltungen, soweit sie\nrichtungen;                                              bei Wartungsarbeiten angewendet\nddd) Schutzmaßnahmen gegen zu hohe                             werden;\nBerührungsspannung.                               ccc) Wartungsvorschriften für einzelne\nc) Messen nichtelekttischer Größen:\nAnlagenteile und kleinere Gesamt-\nanlagen.\naa) Fertigkeiten:\nMessen .von Drehzahlen und Tempera-            (2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nturen;                                      keiten nach Absatz 1 soll im zweiten Ausbildungs-\nbb) Kenntnisse:                                  jahr erfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich\n,               gegliedert werden:\naaa) Arten und Anwendung von elektri-\nsdlen und ·m:ed'lanischen Drehzahl-   1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen\nmessern;                                während des gesamten zweiten Ausbildungsjahres\nbbb) Flüssigkeitsthermometer und elek-          vermittelt werden.\ntrische Temperaturmeßgeräte.         2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nunter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-\nfü Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens          werte vermit.telt werden:\nund Wartens von elektrischen Anlagen:\na) Die unter Nummer 2 genannten in vier\na) Instandsetzen von elektrischen Anlagen:                  Wochen;\naa) Fertigkeiten:                                    b) die unter Nummer 3 genannten in sechs\naaa) Anwenden von Meß- und Prüfmetho-               Wochen;\nden mit Geräten und Instrumenten         c) die unter Nummer 4 ·Buchstabe a genannten in\nbeim Fehlersuchen;                            vier Wochen;\nbbb) Einkreisen von einfachen Störungen;        d) die unter Nummer 4 Buchstabe b und c ge-\nccc) Auswechseln von defekten Einzel-               nannten in zwölf Wochen;\nteilen, Geräten und Baugruppen;          e) die unter Nummer 5 genannten in vier\nddd) Anbringen von Kennzeichnungen                  Wochen;\nzur Sicherstellung des ordnungsge-         f) die unter Nummer 6 genannten in acht\nmäßen Wiederzusammenbaues 1                  Wochen.","2396                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n;.\n3. Die unter den Nummern 2 bis 6 vermittelten                            Sdlützen oder anderen elektrischen Bau-\nKenntnisse und Fertigkeiten sollen zur Fort-                         teilen;\nsetzung der Berufsausbildung unter Berücksichti-                bb) Dioden, Transistoren oder andere Halb-\ngung betriebsartbedingter Schwerpunkte in zehn                       leiter.\nWochen vertieft werden.\nd) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:\n§ 12                                    aa) Arbeitssdlutzvorschriften in Gesetzen und\nVerordnungen;\nBesonderer Teil des Ausbildungsrahmenplans\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen\nfür den Elektrogerätemedlaniker\nUnfallversicher1:1ng, insbesondere Unfall-\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                        verhütungsvorschriften, Richtlinien und\nkeiten nach § 6 soll nach folgender Anleitung sach-                      Merkblätter;\nlich gegliedert werden:                                             cc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik                    dd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\nund ihrer Anwendung im Elektrogerätebau:                             beitshygiene.\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen               2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-            Verbindungstechnik Hartlöten:\npraktisch orientiert vermittelt werden:\na) 'Fertigkeiten:\na) Lesen von Sdlaltplänen:\nHerstellen von Hartlötverbindungen für\naa) Arten, Anwendung und. Norm~ng der                        medlanische und elektrische Belastung;\nwidltigsten Symbole zur Darstellung von\nelektrischen Bauteilen in Schaltplänen;           b) Kenntnisse:\nbb) Linienarten, Normschaltzeichen nadl DIN                  aa) Lote, Flußmittel, Löttemperaturen,\n40719;                                                     Wärmequellen beim Hartlöten;\ncc) Aufbau und Anwendung von Bau-, Strom-                   bb) Einflüsse auf die Güte der Lötverbindun-\nlauf-, Wirk- und Ubersichtsschaltplänen;                   gen, insbesondere mechanische Festigkeit\ndd) Lesen einfacher Stromlauf-, Bau- und                         und elektrische Leitfähigkeit.\nUbersichtsschaltpläne:                         3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nee) Anfertigen einfacher Stromlaufpläne als              bauens:\nHandskizzen.\na) Fertigkeiten:\nb) Weiterführung in der Elektrizitätslehre:                     Zusammenbauen und Verbinden elektrischer\naa) Magnetfeld, Magnetkreis, Hysteresis;                    Betriebsmittel mit mechanisdlen, pneumati-\nbb) Induktion, Induktivität;                                schen und hydraulischen Bauteilen;\ncc) Wechselstromgrundbegriffe:         Erzeugung         b) Kenntnisse:\ndes Wechselstromes, Sinuskurve, Fre~                  aa) Arten, Aufbau und Funktion von Stell-\nquenz, Momentan-, Maximal- und Effek-                      utid Tastschaltern, Lampen, Sicherungen,\ntivwert;                                                   Widerständen, Schützen, Relais, Zeitre-\ndd) 'Widerstand, Kondensator und Spule im                        lais, Steckverbindungen oder anderen\nWechselstromkreis, Wirk- und Blind-                        elektrischen Geräten und Betriebsmitteln;\nwiderstand, Phasenverschiebung, Wirk-                 bb) Schutzarten und Schutzklassen.\nund Blindleistung;\nee) Induktive Bauelemente: Spulen, Drosseln,         4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\nTransformatoren, Meßwandler;                      drahtens und· Verbindens:\nff) Gleichrichtung;                                    a) Verdrahten von Schaltungen der Elektrotech-\ngg) Drehstromgrundbegriffe: Erzeugung der                   nik:\nDreiphasenspannung, Stern- und Dreieck-               aa) Fertjgkeiten:\nsdlaltung, Drehfeld;                                       aaa) Verdrahten mit einfachen ein- und\nhh) Drehstrommotore, insbesondere . Kurz-                               mehradrigen Leitungen in verschie-\n. schluß- und Sdlleifringläufer;                                    denen Verdrahtungstechniken mit\nii) Wechselstrommotore ohne Sonderbau-                                 Rundbundverdrahtung und Verwen-\narten;                                                            dung von Kabelkanälen;\nkk) Gleichstrommaschinen;                                        bbb) Ubertragen von Maßen für die Lei-\n11) Sdlutzmaßnahmen gegen zu hohe Berüh-                               tungsführung auf Formbretter;\nrungsspannung nach VDE 0100.                               ccc) Herstellen von Formkabeln nach\nZeichnung und Legeliste 1\nc) Elektrische und elektromedlanische Bauteile:\nddd) Befestigen durdl Binden, Schellen\naa) Ausführungsformen, einfache sdlaltungs-                             und Ringe;\ntechnische Eigenschaften und Kennzeich-\nnung von Widerständen, Kondensatoren,                 bb) Kenntnisse:\nSpulen, Transformatoren, Gleichridltern,                   aaa) Arten und Anwendung der wichtig-\nTrockenelementen, Akkumulatoren, Steck-                           sten Zubehörteile für Leitungsver-\nverbindungen, Sidlerungen, Schaltern,                             legung und Verdrahtungstechniken;","Nr. 136 -- Tag_ der Ausgube: Bonn, den 16. Dezember 1972                           2397\n;.\nbbb) Umgang mit Legelisten, Bindearten;                    Spannungs-, Widerstands- und Leistungs-\nccc) Grundkenntnisse        über     Aufbau                messung, Widerstandsmeßbrücken.\nund Funktionszusammenhänge der           _c) 'Prüfen der elektrischen Funktion:\n· Schaltungen.\naa) Fertigkeiten:\nb) Verlegen von Leitungen und ~abeln:\naaa) Feststellen des Isolationswiderstan-\naa) Fertigkeiten:                                                      des;\nLegen und Befestigen der Leitungen, Ka-                    bbb) Durchgangsprüfen        in    einfad!.en\nbel und Schienen mittels Schellen und                             Stromkreisen mit Durchgangs- und\nanderer Befestigungsmittel nach detaillier-                       Spannungsprüfern nach Schaltplä-\nten Arbeitsanweisungen und Schaltplä-                             nen und Anweisung;\nnen;                                                       ccc) Prüfen der Phasenfolge in Dreh-\nbb) Kenntnisse:                                                        stromnetzen;\nVerlegungsvorschriften.                                    ddd) Prüfen des Zustandes und der Funk-\ntion elektrischer Betriebsmittel und\nc) Herstellen von leitenden Verbindungen:                                  Anlagenteile nach Anweisung;\naa) fertigkeiten:                                               eee) Herstellen und Sicherstellen des\nAnschließen von Leitungen, Kabeln,                                spannungsfreien Zustandes nach\nSchienen an Schalt• und Verteilereinrich•                         VDE0105;\ntungen, Geräten und Maschinen durch                          fff) Anwenden von Durchgangs- und\nSchrauben, Nieten, Klemmen, Quetschen,                            Spannungsprüfern;\nLöten nach Bausch.alt-, Stromlauf-, Uber-                  ggg) Anwenden von Drehfeldrichtungs-\nsichts- und Wirkschaltplänen;                                     anzeigern;\n·bb) Kenntnisse:                                            bb) Kenntnisse:\nArten und Anwendung von Verbindungs-                       Schutzmaßnahmen gegen zu hohe Berüh-\nelementen und -techniken zur Herstellung                   rungsspannung.\nleitender Verbindungen.\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und               von elektrischen Geräten:\nPrüfens:\na) Prüfen det mechanisd!.en Funktion:                     a) Fertigkeiten:\naa) Anwenden von Meß- und Prüfmethoden\naa) Fertigkeiten:                                               rriit Geräten und Meßinstrumenten bei\n· Einstellen von Auslösern, Schutzeinrich-                   Fehlersuchen;\ntungen, Kontakten, Sehalterschlössern                 bb) Einkreisen von einfachen Störungen;\nund Sehalterantrieben;\ncc) Ausbauen von defekten Einzelteilen, Ge-\nbb) Kenntnisse:                                                 räten und Baugruppen,\naaa) Arten und Anwendung thermischer                  dd) Anbringen von Kennzeichnungen zur\nund magnetischer Sd!.utzeinrichtun-                Sicherstellung des ordnungsgemäßen Wie-\ngen;                                               derzusammenbaues;\nbbb) Einwirkungen auf Genauigkeit und                 ee) Anwenden von zweckmäßigen Vorrich-\nFunktion.·    ·                                    tungen, Werkzeugen und Hilfsmitteln bei\nb) Messen elektrischer Größen:                                      Demontage und Montage;\nff) Auswählen von Ersatzteilen, Anfertigen\naa) .Fertigkeiten:                                              oder Uberholen von Verschleißteilen.\naaa) Ausführen von einfachen Strom-,\nSpannungsmessungen· bei Gleich- · · b) Kenntnisse:\nund Wechselstrom;                             Einfache elektrotechnische Zusammenhänge\nbbb) Ausführen von einfachen Wider-                   im Hinblick auf Störungsmöglichkeiten.\nstandsmessungen:\nccc) Messen des Isolationswiderstandes           (2)  Die  Vermittlung    der  Kenntnisse   und  Fertig-\nmit dem Kurbelinduktor;               keiten    nach   Absatz  1 soll im zweiten   Ausbildungs-\njahr ~rfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich\nddd) Ausführen von einfachen Leistungs- gegliedert werden:\nmessungen in Gleichstromkreisen\noder Wirkleistungsmessungen in 1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sol-\nWechselstromkreisen;                      len während des gesamten zweiten· A.usbildungs-\neee) Meßbereichserweitern bei Strom-              jahres vermittelt werden.\nund Spannungsmessern;                 2. Die folgen(j.en Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nfff) Ablesen von Zählern1                       unter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-\nbb) ·Kenntnisse:                                       werte vermittelt werden:\nAufbau und Wirkungsweise von direkt               a) Die unter Nummer 2 genannten in zwei Wo-\nanzeigenden Meßgeräten zur Strom-,                    chen;","2398                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nb) die unter Nummer 3 genannten in sechs Wo-                   ee) Generatoren für nichtsinusförmige\nchen;                                                           Schwingungen:\nc) die unter Nummer 4 genannten in sechzehn                         Multivibrator und Sperrschwinger,\nWochen;                                                     ff) Mono- und bistabile Kippstufen;\nd) die unter Nummer 5 genannten in sechs Wo-                   gg) Impulsformer, insbesondere Schmitt-Trig-\nchen;                                                           ger sowie Differenzier- und Integrierglie-\ne) die unter Nummer 6 genannten in acht · Wo-                       der;\nchen.                                                      hh) Und-, Oder-, Nor-Gatter;\n3. Die unter Nummer 2 bis 6 vermittelten Kennt-                     li) Spannungs- und Stromstabilisierung mit\nnisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der                   Z-Diode ·und maximal drei Transistoren.\nBerufsausbildung unter Berücksichtigung betriebs-\nartbedingter Schwerpunkte in zehn Wochen ver-             e) Arbeitssdiutz und Unfallverhütung:\ntieft werden.                                                  aa) Arbeitssdiutzvorschriften in Gesetzen und\nVerordnungen;\n§ 13                                  bb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen\nBesonderer Tell des Ausbildungsrahmenplans                         Unfallversicherung, insbesondere Unfall-\nfflr den Nadu1dltengerltemedlan1ker                           verhütungsvorschriften, Richtlinien und\nMerkblätter;\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nkeiten nach § 1 soll nach folgender Anleitung sach-                cc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe1\nlich gegliedert werden:                                            dd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik                        beitshygiene.\nund ihrer Anwendung im Nachrichtengerätebau:\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen            2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-          bauens:\npraktisch orientiert vermittelt werden:                   Zusammenbauen von mechanisdien, elektrome-\na) Lesen von Schaltplänen:                                dlanisdlen und elektrischen Bauteilen zu Bau-\nsteinen und Baugruppen der Nachrichtentechnik:\nAnwenden und Erweitern der im erstett Aus-\nbildungsjahr vermittelten Kenntnisse.                 a) Pertigkeiten:\nb) Weiterführung in der Elektrizitätslehre:                    aa) zusammenbauen von medlanischen, elek-\naa) Induktionsgesetze, Induktivität, Spule;                     tromechanisdlen und elektrisdien Bautei-\nlen zu Bausteinen und Baugruppen durch\nbb) Wechselspannung, Sinuskurve, Frequenz,\nLöten, Nieten, Sdlrauben, Stecken, Schrän-\nSelbstinduktion, Motor- und Generator-\nken und Kleben iladl Muster, Bestük-\nprinzip, Wirkungsweise des Transforma-\nkungsplan, Zeidlnung, Stückliste und\ntors, Kapazität und Induk.tivitit als\nBauvorschrift1\nWechselstromwiderstände.\nbb) Einbauen von integrierten Bausteinen;\nc) Elektrische und elektromech~sche Bauteile:\naa) Ausführungsformen, einfadie schaltungs-                cc) Zusammenbauen und Einbauen von ein-\ntechnisdie Eigenschaften und Ke1mzeidt-                    fachen Gleitlagern;\nnung von Widerständen, Kondensatoren,                dd) Zusammenbauen von Verbindungen mit\nSpulen,     Transformatoren,     Gleiduidi-                einfadlen Gelenken;\ntern, Trockenelementen, Akkumulatoren,\nee) Zusammenbauen von einfachen Seiltrie-\nSchaltern, Steckverbiqdungen, Sicherun-                    ben, Getrieben und Kupplungen nadl ge-\ngen,· Lampen, Glimmlampen, Drehspul-\nnauen Anweisungen.\nund Dreheisenme.ßwerken oder anderen\nelektrischen Bauteilen;                         b) Kenntnisse:\nbb) Dioden, Zener-Dioden (Z'.',Dioden), Tran-\n· aa) Arbeitsanweisungen zum . zusammen-\nsistoren und andere Halbleiter.\nbauen von mechanischen, elektrischen und\nd) Grundschaltungen der Nachrichtentechnik: .                       elektromechanischen Bauteilen;\nDie nachfolgend aufgeführten Grundschaltun-                bb) Befestigungsteile, Sidlerungen, Erdungs-\ngen sind in elementarer Form ohne Eingehen                      sdieiben;\nauf die physikalisdie Wirkungsweise zu er-\nklären und an Hand ·eines Versudisaufbaus .              · cc) International genormte Bauteile       (IEC-\nzu untersudien:                                                 Reihen);\naa) Stromversorgung, Gleichriditerschaltun-                dd) Thermische und mechanische Beansprudl-\ngen, Siebung 1                                            barkeit beim Einbauen;\nbb) Breitband-, Schmalbandverstärker;                      ee) Arbeitsweise einfadier Gleit- und Wälz-\ncc) Diode und Transistor als Schalter,                          lager, Gelenkverbindungen, Kupplungen,\ndd) Generatoren für sinusförmige Schwtn:gun- ,                  Seiltriebe, Getriebe;\ngen;                                                  ff) Schmierung.","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                    2399\ni,\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verdrahtens und                      nung und Leistung bei Gleich- und\nVerbindens:                                        /                 Netzwechselstrom;\na) Erweiterung der Kenntnisse und Fertigkeiten                  bbb) Messen der Verstärkung als Span-\nim Bearbeiten und Zurichten von Leitungen,                       nungsverhältnis, der Brummspan-\nkabelähnlichen Leitungen und Kabeln:                             nung, des Siebfaktors und Darstel-\naa) Fertigkeiten:                                                lung von Impulsen an den angeführ-\nAnschlußfertiges Absetzen und Zurichten                     ten Grundsdlaltungen der Nachrich-\nvon Kabeln und kabelähnlichen Leitun-                       tentedmik;\ngen;\nbb) Kenntnisse:\n· bb) Kenntnisse:\naaa) Vertiefung, Erweiterung und An-\nAufbau, Verarbeitung und Normung der                        wendung der Kenntnisse in der\nam häufigsten in der Nachrichtentechnik                     Spannungs-, Strom- und Wider-\nverwendeten ein- und mehradrigen iso-                       standsmessung;\nlierten und abgeschirmten Leitungen.\nbbb) Einfache Meßgeräte zur Bestimmung\nb) Herstellen von Formkabeln:                                        von Induktivität und Kapazität (L-\naa) Fertigkeiten:                                                und C-Meßgeräte);\naaa) Herstellen einfacher Formkabel nach              ccc) Einfadle Anwendungsbeispiele für\nZeichnung und Drahtlegeliste;                         Verstärkervoltmeter und einfache\nbbb) Ubertragen der Maße für die Lei-                       Oszilloskope;\ntungsführung auf das Formblatt;                 ddd) Fehlerquellen beim Messen.\nbb) Kenntnisse:                                     c) Prüfen der elektrischen Funktion:\naaa) Arten und Anwendung der wichtig-\nsten Zubehörteile für Leitungsfüh-          aa) Fertigkeiten:\nrung und -befestigung;                          aaa) Prüfen elektrischer Bauteile auf\nbbb) Farbkennzeichnung von Leitungen                        Verwendbarkeit nach genauer An-\nund Adern;                                            weisun_g;\nccc) Umgang mit Legelisten, Abbindear-                bbb) Durchführen von einfachen Funk-\nten.                                                  tionsprüfungen an Bausteinen und\nBaugruppen der Nachrichtentechnik\nc) Verdrahten und Verbinden von in der Nach-                         nach genauen Anweisungen;\nrichtentechnik üblichen Bausteinen und Bau-\ngruppen:                                                   ccc) Aufbauen einfacher Meßschaltungen\nnach genauen Anweisungen;\naa) Fertigkeiten:\naaa) Verbinden der elektrischen Bauteile          bb) Kenntnisse:\nmit den in der Nachrichtentechnik               Umgang mit einfachen Prüfvorrichtungen\nüblichen Leitungen durch Löten,                 und Meßgeräten.        ·\nStecken oder Klemmen nach Muster\noder Bauschaltplan;                      d) Einstellen und Abgleichen:\nbbb) Verlegen und Einlegen von zuge-              aa) Fertigkeiten:\nrichteten Leitungen und Formkabeln;\nEinstellen unnd Abgleichen von Bauteilen,\nccc) Bestücken und Löten von Leiter-                  einfachen Bausteinen und Baugruppen auf\nplatten;                                        bestimmte elektrische Werte nadl ge-\nbb) Kenntnisse:                                             nauen Anweisungen;\nThermische und mechanische Beanspruch-            bb) Kenntnisse:\nbarkeit von Bauteilen, integrierten Bau-\nsteinen und Leiterplatten.                            Einstell- und Abgleichverfahren.\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und          5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\n·Prüfens:                                                und Wartens von Nachrichtengeräten:\na) Prüfen der mechanischen Funktion:\na) Instandsetzen von Nachridltengeräten:\naa) Fertigkeiten:\nPrüfen der Funktion von einfachen mecha-          aa) Fertigkeiten:\nnischen Bauteilen und Baugruppen nach                  aaa) Aus- und Einbauen von Bauteilen,\ngenauen Anweisungen;                                        Bausteinen und Baugruppen;\nbb) Kenntnisse:                                             bbb) Nacharbeiten und Einstellen auf\nErkennen einfacher mechanischer Funk-                        Grund von einfachen Zustands- und\ntionen.                                                      Funktionskontrollen nach Anwei-\nb) Messen elektrischer Größen:                                        sungen;\naa) Fertigkeiten:                                      bb) Kenntnisse:\naaa) Aufbauen von einfachen Schaltun-                  Funktion instandzusetzender Bausteine\ngen zur Messung von Strom, Span-                 und Baugruppen.","2400                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil I\nb) Warten von Nachrichtengeräten:                             dd) Anfertigen einfadler Schaltpläne als\naa) Fertigkeiten:                                             Handskizzen.\naaa) Reinigen, Pflegen und Austauschen         b) Weiterführung in der Elektrizitätslehre:\nvon Verschleißteilen · und Ver-               aa) Induktionsgesetze, Induktivität, Spule;\nbrauchsmaterialien und Ausführen              bb) Wechselspannung, Sinuskurve, Frequenz,\nvon anderen einfachen Wartungsar-                  Selbstinduktion;\nbeiten an Geräten zur Aufrechter-\nhaltung der Betriebsfähigkeit;                cc) Motor- und Generatorprinzip, Wirkungs-\nweise des Transformators;\nbbb) Nachstellen von Arbeitspunkten\nnach ausführlichen Arbeitsanwei~ ··           dd) Kapazität und Induktivität als Wedlsel-\nsungen;                                            stromwiderstände.\nbb) Kenntnisse:                                     c) Elektrisdle und elektromechanische Bauteile:\nEigenschaften und Anwendung von Reini-              Ausführungsformen, einfache schaltungstech-\ngungs- und Schmiermitteln.                          nische Eigenschaften sowie Kennzeidlnung\nvon Stell- und Tastsdlaltern, Steckverbindun-\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                 gen, Sidlerungen, Lampen, Widerständen,\nkeiten nach Absatz 1 soll im zweiten.Ausbildungs-                 Kondensatoren, Spulen, Relais, Transforma-\njahr erfolgen und nach folgender Anieitung zeitlich .             toren, Gleidlrichtern, Trockenelementen, Ak-\ngegliedert werden:                                                kumulatoren, Dioden, Z-Dioden, Transistoren,\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sol•                   Sicht- und Hörmeldern, elektroakustischen\nlen während des gesaJnten zweiten Ausbildungs-                Wandlern oder anderen Bauteilen.\njahres vermittelt werden. ·                              d) Grundsdlaltungen der Fernmeldetedlnik:\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen               Einfadle Formen von Transformator-, Gleich-\nunter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt~               ridlter- und Siebschaltungen, Relaisschaltun-\nwerte vermittelt werden:                                     gen zur Schaltzeitbeeinflussung, Mehrtakt-,\na) Die unter Nummer 2 genannten in acht Wo-·                 Flacker- · und Zählkettenschaltungen, Relais-\nchen;                                                    unterbr~dler, Prüf- und Sperrsdlaltungen, Ver-\nb) die unter Nummer 3 genannten in zehn Wo-                  stärkerschalt~ngen mit Transistoren oder\nchen;                                                    andere Grundsdlaltungen ohne Vertiefung der\nc) die unter Nummer 4 Budlstabe a genannten in               physikalisdlen zusammenhänge.\nzwei Wodlen;                                        e) Arbeitssdlutz und Unfallverhütung:\nd) die unter Nummer 4 Budlstabe b genannten in               aa) Arbeitsschutzvorsdlriften in Gesetzen und\nsedls Wochen;                                                 Verordnungen;\ne) die unter Nummer 4 Budlstabe c und d ge-                  bb) Vorschriften der Träger der gesetzlidlen\nnannten in se_dls Wodlen;                                     Unfallversicherung, insbesondere Unfall-\nf) die unter Nummer 5 ge~ten in sechs Wo-                         verhütungsvorschrifteri, Ridltlinien und\ndlen.                                                         Merkblätter;\n. cc) Verhalten_ bei Unfällen, Erste Hilfe;\n3. Die unter Nummer 2 bis 5 vermittelten Kennt-\nnisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetz~g der             dd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\nBerufsausbildung unter Berücksichtigung be-                       beitshygiene.\ntriebsartbedlngter Sdlwerpunkte in zehn Wochen 2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nvertieft werden.                                        bauens:\n§ 14                             a) Zusammenbauen von fernmeldetedlnischen\nBesonderer Tell des AusblldungsrahmenplaDI                 Grundsdlaltungen:\nftlr den Fernmeldeinstallateur                     aa) Fertigkeiten:\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                     zusammenbauen von Transformator-,\nkeiten nadl § 8 soll nach folgender Anleitung sach-                    Gleid>:richter- und Siebschaltungen, Re-\nlidl gegliedert werden:                                                laisschaltungen zur Schaltzeitbeeinflus~\n1. Erweiterung der Kenntnisse der Elektrotechnik                      sung, Mehrtakt-, Flacker- und Zählketten-\nund ihrer Anwendung im Fernmeldeanlagenbau:                       schaltungen, Relaisunterbrechern, Prüf-\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlidlen                       und    Sperrschaltungen  mit . Transistoren\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach•                  als Dioden   und Transistoren  als Schalter,\nprakUsdl orientiert vermittelt werden:                            Lichtschranken   oder anderen  Grundschal-\ntungen;\na) Lesen von Schaltpläneru\nbb) Kenntnisse:\naa) Arten, , Anwendung und Normung von\nSymbolen und Schaltzeichen,                              Aufbau   dieser Grundsdlaltungen.\nbb) Aufbau und Anwendung von Bauschalt-,             b) Zusammenbauen von einfachen fernmeldetech-\nStromlauf-, Kabel~ und I1:15tallationspUl-          nischen Baugruppen und Geräten:\nnen1                                                 aa) Fertigkeiten:\ncc) Lesen einfadler Bausdlalh. Stromlauf-,                   Zusammenbauen von Stromversorgungs-\nKabel- und Installattonspllne,                            geräten, · Fernspredlapparaten, kleinen","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                         2401\n;.\nHaus- oder Nebenstellen, Vermittlungs-                  und Außenverlegung einsdlließlich Ko-\neinridltungen, Ruf- und Sucheinrichtun-                 axialkabeln oder anderen Leitungen und\ngen, Verstärkern oder anderen Baugrup-                  Kabeln der Nadlridltentedlnik;\npen und Geräten der Fernmeldetechnik;              bb) Kenntnisse:\nbb) Kenntnisse:                                               aaa) Arten, Aufbau und Anwendung der\nAufbau der genannten Baugruppen und                           Leitungen und Kabel, Verseilarten,\nGeräte.                                                       mechanische Festigkeit, elektrisdle\nSicherheit;\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-                   bbb) Normen der Kabel- und Leitungs-\ndrahtens und Verbindens:                                                arten, Kennfarben, Leiterdurdlmes-\na) Herstellen von Formkabeln:                                           ser und -quersdlnitte.\naa) Fertigkeiten:                                    e) Verlegen von Leitungen und Kabeln der Nach-\nridltentechnik:\naaa) Herstellen einfacher Formkabel nach\nZeichnung und Drahtlegeliste;                aa) Fertigkeiten:\nbbb) Obertragen der Maße für die Lei-                   aaa) Verlegen und Befestigen von Instal-\ntungsführung auf das Formbrett;                         lationsrohren, Kabelkanälen, -rosten,\n-wannen und -registem aus Metall\nbb) Kenntnisse:                                                     und Kunstst~ff 1\nUmgang mit Legelisten, Abbindearten.                    bbb) Verlegen und Befestigen von Lei-\ntungen ·und Kabeln in Geräten,\nb) Verdrahten von fernmeldetechnischen Grund-                           Gestellen und auf Wänden mittels\nschaltungen:                                                        Schellen, Ringen oder anderen Zube-\naa) Fertigkeiten:                                                   hörteilen;\naaa) Verdrahten der bereits unter Zusam-                ccc) Einziehen von Leitungen in Installa-\nmenbau genannten Grundschaltun-                         tionsrohre;\ngen der Fernmeldetechnik mit Ein-                 ddd) Einlegen von Leitungen und Kabeln\nzelleitungen und Formkabeln;                            in Kabelkanäle, -wannen und -re-\nbbb) Anschließen der Leitungen an die                         gister;\nBauteile durch Stecken, Klemmen,                  eee) Verlegen von Erd- und Luftkabeln;\nLöten, Quetschen und Wickeln nach\nbb) Kenntnisse:\nBauschalt- und Stromlaufplan;\naaa) Lesen von Installations- und Kabel-\nccc) Befestigen der Leitungen und Lei-\nplänen;             '\ntungsstränge 1\nbbb) Verlegungsarten für Leitungen,\nddd) Bestücken von Leiterplatten . und                        Kabel- und Installationsrohre;\nEinlöten der Bauteile.\nccc) Kabelkanäle, Kabelwannen, Kabel-\nc)  Verdrahten von einfachen fernmeldetechni-                           register und ihre Anwendung;\nschen Baugruppen und Geräten:                                 ddd) Arten, Anwendung und Normung\naa) Fertigkeiten:                                                   von Installationsrohren, Kabelkanä-\nlen. sowie des Zubehörs für Verle-\n.aaa) Verdrahten der bereits unter Zusam-                     gung und Befestigung;\nmenbauen genannten Baugruppen\nund Geräte der Fernmeldetechnik                   eee) Handhabung        von     elektrisdlen\nunter Einschluß von Leiterplatten                       Sdllagbohrmasdlinen, Sdllitzfräsen\nnach Muster oder Bauschaltplan;                         oder anderen Hand- und Masdlinen-\nwerkzeugen.\nbbb) Anschließen und Befestigen der Lei-\ntungen;                                   O Verbinden und Anschließen von Leitungen\nbb) Kenntnisse:                                         und Kabeln, Einbauen von Kabelzubehör:\nPrinzipielle Wirkungsweise von Strom-             aa) Fertigkeiten:\nversorgungsgeräten, Fernsprechapparaten,                Verbinden von Leitungen und Kabeln,\nkleinen Haus- oder Nebenstellenvermitt-                 Einbauen von Muffen und Kabelansdllüs-\nlungseinrichtungen, Ruf- und Sucheinrich-               sen, Ansdlließen an Verzweigungs- und\ntungen, Verstärkern oder anderen Bau-                   Endeinrichtungen;\ngruppen und Geräten der Fernmeldetech-             bb) Kenntnisse:\nnik.                                                    Arten, Aufbau und Anwendung von Muf-\nd) Bearbeiien, Zurichten und Aufteilen von Lei-                   fen und Abschlüssen, Verzweigungs- und\ntungen und Kabeln der Nachrich.tentechnlk:                    Endeinridltungen sowie Zubehör.\na:a) Fertigkeiten:                               4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Erstellens ein-\nAnsdllußfertiges Absetzen, Zuridlten und       facher femmeldetedlnisdler Einridltungen:\nAufteilen von ein- und mehradrigen             a) Fertigkeiten:\nLeitungen einsdlließlich hochflexibler und         Betriebsfertiges Installieren und Verbinden\ngesdlirmter Leitungen, Kabeln für Innen-           der Baugruppen, Geräte und Leitunaen für","2402                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\neinfache fernmeldetechnische Einrichtungen             d) Messen nichtelektrischer Größen:\nwie unter Buchstabe b) angegeben.                           aa) Fertigkeiten:\nb) Kenntnisse:                                                      aaa) Messen von Schaltzeichen an Siche-\nArten, Aufbau, Anwendung und Bedienung                                rungen, Schaltern, Relais oder ande-\nvon Fernsprechanschlüssen ohne und mit                                ren elektrischen und elektromecha-\nZusatzeinridltungen, kleinen Nebenstellenan-                          nischen Bauteilen mit Stoppuhr,\nlagen, Heimfemsprecheinrichtungen, Torlaut-                           elektromechanischen und elektro-\nsprecher-, Wechsel- und Gegensprechanlagen,                           nischen Zeitmessern;\nRuf-, Such-, Melde-, Signal- und Uhrenanlagen                    bbb) Messen von Kontaktfederkräften mit\noder anderen einfadlen fernmeldetedlnisdlen                           Gewichten und Federwaagen; Pfle-\nEinrkhtungen.                                                         gen der Meßgeräte;\nbb) Kenntnisse:\n5. Fertigkeiten und Kenntnis~e des Messens und                         aaa) Arten, prinzipielle Wirkungsweise\nPrüfens:                                                                 und Anwendung von Zeitmessern;\na) Prüfen der medlanisdlen Funktion:                                bbb) Meßfehler.\naa) Fertigkeiten:                                      e) Einstellen und Abgleichen:\naaa) Prüfen der medlanisdlen Funktion                  Fertigkeiten:\nvon Sdlaltem, .Relais, Nummern-\nschaltern, Wllhlern. oder anderen               Einstellen und Abgleichen von Bauteilen und\nelektromedlanisdle'n Bauteilen· nach            einfachen Baugruppen nach detaillierten An-\nweisungen.\ngenauen Prüfanweisungen;\nbbb) Pflegen der Prüfzeuge und -geräte;      6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nbb) Kenntnisse:                                        von fernmeldetechnischen Einrichtungen.:\nArten, Wirkungsweise und Anwendung                a) Fertigkeiten:\nder Prüfzeuge und -geräte.                             Erhalten der Funktionsfähigkeit von Bautei-\nlen, Baugruppen und Geräten nach ausführ-\nb) Messen elektrisdler Größen:                                 lichen -Anweisµngen, ·Beheben einfacher Fehler\naa) Fertigkeiten:                                           durch A111tausch von Bauteilen, Leitungen und\naaa) Messen von Spannungen, .Strömen                   Zubehör,\nund Widerständen in Gleich- und            b) Kenntnisse:\n·Wechselstromkreisen;                            Funktion instandzusetzender Bauteile und\nbbb) Messen von Widei:ständen mit Meß-                 Baugruppen.\nbrücken;             ·\nccc) Ausführen von lsolationsmessungen           (2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nan Leitungen und,Kabeln;              keiten nach Absatz 1 soll im zweiten Ausbildungs-\njahr erfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich\nddd) Pflegen der Meßgeräte,                  gegliedert werden:               ·\nbb) Kenntnisse:                                   1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen\naaa) Arten und .Anwendung direkt an-           ·· wahrend des gesamten zweiten Ausbildungsjah-\nzeigender •Meßgeräte sowie von           .re, vermittelt werden.\nMeßbrücken;      ·\n2. Die tolgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nbbb) Arten und Anwendung von Isola•               unter Beachtung nadistehender zeitlidier Richt-\ntionsmessern;                              werte .vermittelt werden:\nccc) Meßfehler.\na) Die unter Nummer 2 und Nummer 3 Buch-\nc) Prüfen der elektrisdlen Funktion:                           stabe a bis c genannten in acht Wochen;\naa) Fertigkeiten;                                     b) die unter Nupuner 3 Buchstabe d bis f genann-\nten in zeim Wochen;          ·\naaa) Prüfen der elektrisdi~. Funktion von\nelektrischen Bauteilen,. einfachen         c)' die unt~r Nummer 4 genannten in sechs Wo-\nBaugruppen und Geräten, Leitungen             . chen, .\n. und Kabeln nach genauen Prüfan•            d) ·die unter Nummer 5 genannten in vier Wo-\nweisungen;                                       chen;\nbbb) Prüfen. von Primär~ und Sekundär-             e} die unter Nummer 6 genannten in vier Wo-\nelementen;             ·                        chen.\nccc) Pflegen der Ptüfgeräte; .\n3. Die unter Nummer 2 bis 6 vermittelten Kennt-\nbb) Kenntnisse:                                       nisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der\nAufbau, Anwendung und Bedienung von               Berufsausbildung unter Berücksichtigung be-\neinfachen Prüfgeräten und Prüfvorrichtun-         triebsartbedingter Schwerpunkte in sechzehn\ngen.                                              Wqchen ~ertieft werden.","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2403\n•\nDritter Teil                     1. Erweiterung der Kenntnisse des Elektroanlagen-\nBerufsausbildung in den Ausbildungsberufen                baus:\nElektromaschinenmonteur, Energieanlagen-               a) Erstellen von technischen Unterlagen;\nelektroniker, Energiegeräteelektroniker,             b) Aufbau und Betriebseigenschaften von elek-\nFeingeräteelektroniker, Informations-                    trischen Maschinen;\nelektroniker, Funkelektroniker und                c) Aufbau und Wirkungsweise von Schalt- und\nFernmeldeelektroniker                           Verteileranlagen, Leitungsnetzen und Schutz-\neinrichtungen in der Energietechnik;\nd) Grundlagen und Grundschaltungen der Elek-\n1. Abschnitt                               tronik und ihre Anwendung in Schaltsy-\nAusbildungsberufsbilder                               stemen;\ne) Grundlagen der Steuerungs- und Regelungs-\ntechnik und ihre Anwendung für elektrische\n§ 15                                 Betriebsmittel;\nAusbildungsberufsbild für den                  f) Grundbegriffe der Licht- und Beleuchtungs-\nElektromaadrlnenmonteur                          technik;\nGegenstand der Berufsausbildung sind mind.estens       g) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\ndie folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf     2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nden in §§ 3 und 4 genannten aufbauen:                     bauens, Verlegens, Verdrahtens und Verbindens:\n1. Erweiterung der Kenntnisse des Elektromaschi•          a) Weiterführung im Zusammenbauen von elek-\nnenbaus.:                                                   trischen Geräten und Betriebsmitteln;\na) Erstellen von technischen Unterlagen;               b) Weiterführung im Verdrahten von Schaltun-\nb) Wirkungsweise und Aufbau elektrischer Ma-                gen der Energietechnik;\nschinen;                                           c) Weiterführung im Herstellen von leitenden\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                       Verbindungen.\n2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der     3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\nWerkstoffbearbeitung.                                  fens und Inbetriebnehmens:\n3. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der        a) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-\nVerbindungstechniken.                                       ßen;\nb) Weiterführung im Messen nichtelektrischer\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse . des Zusammen-                 Größen;\nbauens:\nc) Weiterführung im Prüfen der elektrischen\na) Schichten und Pressen von Blechpaketen;                  Funktion;\nb) Herstellen von Kommutatoren;                     ,  d) Inbetriebnehmen von Geräten und EinridJ.tun-\nc) Auswuchten von Läufern und Lüftern;                      gen der Energietechnik.\nd) Zusammenbauen von elektrische.n Maschinen.       4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von        von Anlagen der elektrischen Energietechnik.\nWicklungen für elektrische Maschinen:               5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von\na) Weiterführung im Bearbeiten und Anwenden            Anlagen der elektrischen Energietechnik.\nvon Isolierstoffen;\nb) Herstellen, Einbauen und Schalten von Son-                                  § 17\nderwiddungen.                                                  Ausblldungsberufsblld für den\n6. Fei:tigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-                      Energiegeräteelektroniker\nfens und Inbetriebnehmens:                             Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens\na) Prüfen der mechanischen Funktion;                die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf\nb) Prüfen elektrischer Bauteile und Baugruppen;     den in §§ 3 und 6 genannten aufbauen:\nc) Messen, Prüfen und Inbetriebnehmen elektri-      1. Erweiterung der Kenntnisse des Elektrogeräte-\nscher Maschinen.                                   baus:\n1. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens          a) Erstellen von technischen Unterlagen;\nvon elektrischen Maschinen.                            b) Aufbau und Betriebseigenschaften von elek-\ntrischen Maschinen;\n8. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von\nelektrischen Maschinen.                                 c) Aufbau und Wirkungsweise von Schalt- und\nVerteileranlagen, Leitungsnetzen und Schutz-\neinrichtungen in energietechnischen Anlagen;\n§ 16\nd) Grundlagen der Elektronik und ihre Anwen-\nAusblldungsberufsblld für den                      dung in der Energietechnik;\nEnergieanlagenelektroniker                   e) Grundlagen der Meß-, Steuer- und Regelungs-\nGegenstand der Berufsausbildung sind mindestens              technik und ihre Anwendung in energietedJ.-\ndie folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf              nischen Anlagen;\nden in §§ 3 und 5 genannten aufbauen:                       f) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.","2404                                Bundesgesettblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-              7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\nbauens, Verdrahtens und Verbindens:                        drahtens und Verbindens:\na) Weiterführung im Zusammenbauen von elek-                a) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen der\ntrischen und elektronischen Geräten und ande-               Feingeräteelektronik;\nren Betriebsmitteln;                                    b) Isolieren und Befestigen von Leitungen,\nb) Weiterführung im Verdrahten von. Sdlaltun-                  Widd'ungen und Bauteilen;\ngen der Energietechnik und der Energieelek-             c) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen\ntronik;                                                     und Baugruppen zu Apparaten der Feinge-\nc) Weiterführung im Herstellen von leitenden                   räteelektronik.\nVerbindungen.                                      8. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-               Prüfens:\nfens und Inbetriebnehmens:                                 a) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-\na) Weiterführung im Messen elektrisdler Grö-                  ßen;\nßen;                                                    b) Weiterführung im Prüfen der elektrischen\nb) Weiterführung im Prüfen der elektrisdlen                   Funktion;\nFunktionen;                                             c) Weiterführung im Einstellen und Abgleichen.\nc) Inbetriebnehmen von Geräten und Einrichtun-\ngen der Energietedlnik, insbesondere der           9. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nEnergieelektronik.                    ·                 von Bausteinen, · Baugruppen und Geräten der\nFeingeräteelektronik.\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nvon Geräten der elektrisdlen Energietechnik.         10. 'Fertigkeiten und Kenntnisse des. Wartens von\nBausteinen, Baugruppen und Geräten der Fein-\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des ·Wartens von                geräteelektronik.\nGeräten der elektrisdlen Energietechnik.\n§ 19\n§ 18                                         Ausbildungsberufsbild ffir den\nAusblldungsberulsltll4 fllr den                              InformaUouelektronlker\nFelngerlteelektroniker                     Gegenstand der Berufsausl;)ildung sind mindestens\nGegenstand der Berufsausbildung sbld mindestens       die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf\ndie folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die. auf      den in H 3 und 7 genannten aufbauen:\nden in§§ 3 und 7 genannten aufbauen:                     1. Erweiterung der Kenntnisse des Nachrichtenge-\nt. Erweiterung der Kenntnisse des Nadlridltenge-           rätebaus und•Einführlllig in die Informationstech-\nrätebaus und Einführung in die elektronisdle            nik:\nFeingerätetechnik:                                      a) Erstellen von technisdlen Unterlagen:\na) Lesen und Erstellen von technisdlen Unter-           b) Werk- und Hilfsstoffe;\nlagen;                                              c) Grundlagen der Elektrotechnik;\nb) Werk- und Hilfsstoffe;                               d) Verhalten von Bauteilen;\nc) Elektrizitätslehre;                                  e) Grundschaltungen der Analog- und Digital-\nd) Elektrisdle, elektromechanisdle und elektro-             technik;\nnisdle Bauteile;                                     f) Grundlagen der Regelungstechnik;\ne) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                   g) Grundlagen der elektronischen Datenverarbei-\n2. Fertigkeiten. und Kenntnisse des Aufbauens,                 tung;\nMessens und Prüfens von Orundschaltungen zur            h) Arbeitssdlutz und Unfallverhütung. ·\nVermittlung der Grundlagen aus nadlfolgenden        2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\nGebieten:                                 ·             Verbindungstechniken:\na) Elektronik;                                          a) Kleben;\nb) elektronische Feingerätetechnik.                     b) Hartlöten.\n. 3. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse         3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von\nder Wei:_kstoffbearbeitung.                           • Spulen.\n4. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse         4, Fertigkeiten und Kenntnisse im· Zusammen-\nder Verbindungstechniken.                               bauen:\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens.von         Zusammenbauen von medlanisdlen, elektrisdlen,\nSpulen.                                                 elektromedlanisdlen und elektronischen Bautei-\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-               len zu Bausteinen, Baugruppen, Geräten und An-\nbauens:                                                 lagen der Informationstechnik.        ·\nErweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse im      5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-\nZusammenbauen von mechanisdlen, elektri-                drahtens und Verbindens:\nsdlen, elektromedlanischen und elektronischen           a) Weiterführung im Bearbeiten und Zuridlten\nBauteilen zu Bausteinen, Baugruppen und Appa-               von Leitungen einsdlließlich kabelähnlidler\nraten der elektronischen Feingerätetedlnik.                 Leitungen,","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                     2405\n•\nb) Weiterführung im Herstellen von Formkabeln;                                § 21\nc) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen,                      Ausbildungsberufsbild für den\nBaugruppen, Geräten und Anlagen der lnfor-                       Fernmeldeelektroniker\nmationstedmik.                 ·\nGegenstand der Berufsausbildung sind mindestens\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-       die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf\nfens und Inbetriebnehmens:                         den in §§ 3 und 8 genannten aufbauen:\na) Prüfen der mechanischen Funktion und Justie-    1. Erweiterung der Kenntnisse der Fernmeldetech-\nren;                                               nik:\nb) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-           a) Lesen und Erstellen technischer Unterlagen,\nßen;                                                   insbesondere Planunterlagen;\nc), Messen anderer physikalischer Größen;\nb) Weiterführung der Kenntnisse der Werk- und\nd) Prüfen der elektrischen Funktion, Abgleichen            Hilfsstoffe;\nund Inbetriebnehmen.\nc) Elektrizitätslehre;\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens          d) Elektrische, elektromechanische und elektro-\nvon Geräten und Anlagen der Informationstech-              nische Bauteile;\nnik.\ne) Grundschaltungen und Grundlagen der Melde-\n8. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von                 und Signaltechnik;\nGeräten und Anlagen der Informationstechnik.            f) Grundlagen der Elektronik, analoge und digi-\ntale Grundschaltungen;\n§ 20\ng) Grundschaltungen und Grundlagen der Ver-\nAusbildungsberufsbild für den Funkelektroniker              mittlungs- und Ubertragungstechnik;\nGegenstand der Berufsausbildung sind mindestens         h) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\ndie folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nden in §§ 3 und 1 genannten aufbauen:\nbauens, Verdrahtens und Verbindens:\nt. Erweiterung der Kenntnisse des Nachrichten-             a) Zusammenbauen von mechanischen, elektri-\ngerätebaus und Einführung in die Funktechnik:              schen, elektromechanischen und elektroni-\na) Erstellen von technischen Unterlagen;                   schen Bauteilen zu Baugruppen, Geräten und\nb) Elektrizitätslehr~;                                     Einrichtungen der Fernmeldetechnik;\nc) Elektrische, elektromechanische und elektro-        b) Verdrahten und Verbinden von Bauteilen,\nnische Bauteile;                                      Baugruppen, Geräten und Einrichtungen der\nd) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                      Fernmeldetechnik;\nc) Weiterführung im Zurichten, Verlegen und\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Aufbauens, Mes-\nsens und Prüfens von Grundschaltungen zur Ver-             Anschließen von Leitungen und Kabeln der\nmittlung der Grundlagen aus nachfolgenden Ge-              Fernmeldetechnik.\nbieten:                                    ·       3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\na) Funktechnik;                                        fens und lnbetriebnehmens:\nb) Elektronik.                                         a) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-\nßen;\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse       des Zusammen-\nbauens:                                               b) Weiterführung im Prüfen mechanischer und\nZusammenbauen von mechanischen, elektrischen,             elektrischer Funktionen;\nelektromechanischen und elektronischen Bau-            c) Weiterführung im Einstellen und Abgleichen;\nteilen zu Bausteinen und Baugruppen der               d) lnbetriebsetzen fernmeldetechnischer Geräte\ne\n•Funktechnik.                                               und Einrichtungen.\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver•    4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\n,drahtens und Verbindens:                              von fernmeldetechnischen Geräten und Einrich-\na) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen und .       tungen.\nKabeln der Funktechnik;                       5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von\n· b) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen            fernmeldetechnischen Geräten und Einrichtung-\nund Baugruppen der Funktechnik.                   gen.\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\nfens und Inbetriebnehmens:                                             2. Ab s c h n i t t\na) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-                 Ausbildungsrahmenpläne\nßen;\nb) Prüfen der elektrischen Funktion;                                          § 22\nc) Einstellen und Abgleichen.                                  Ausbildungsrahmenplan für den\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens                      Elektromaschinenmonteur\nvon Bausteinen und Baugruppen der Funktechnik.        (1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von         keiten nach § 15 soll nach folgender Anleitung sach-\nBausteinen und Baugruppen der Funktechnik.         lid1 gegliedert werden:","2406                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n1. Erweiterung der Kenntnisse des Elektromaschi-            b) Kenntnisse:\nnenbaues:                                                    aa) Verfahren des Gas- und Elektroschwei-\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen                       ßens;\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-             bb) Wirkungsweise         und   Wartung     der\npraktisch orientiert vermittelt werden:                           Schweißgeräte;\na) Erstellen von technischen Unterlagen:                     cc) Gasflaschen mit Reduzierventilen und\nEintragen und Einzeichnen von gemessenen                      Manometern, Schweißbrenner mit Zube-\nWerten in Prüf- und Abnahmeprotokollen.                      hör, Arbeitsschutzgeräte und Kleidung;\nb) Wirkungsweise und Aufbau elektrischer Ma-                 dd) Ursachen       und     Auswirkungen    von\nschinen:                                                      Schweißfehlern;\naa) Gleichstrommaschinen mit Fremd- und                  ee) Zeichnerische Darstellung von Schweiß-\nEigenerregung;                                           nähten.\nbb) Nebensdlluß-, Reihenschluß- und Doppel-\nschlußschaltung;                             4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\ncc) Wechselstrommaschinen, insbesondere mit          bauens:\nHilfsphase und als Kommutatormotore,            a) Schichten und Pressen von Blechpaketen:\ndd) Drehstrommaschinen, insbesondere Syn-\nchronmaschinen und Asyndu-onmaschinen               aa) Fertigkeiten:\nmit Kurzsdlluß- und Schleifringläufer;                   aaa) Schichten und Schachteln von Blech-\nee) Transformatoren mit getrennten Widdun-                          paketen_ für elektrische Maschinen\ngen und Spartransformatoren.                                   aus · ungeteilten und geteilten Ble-\nchen;\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:                             bbb) Pressen, Klammem, Schrauben, Nie-\naa) Arbeitsschutzvorschriften in_ Gesetzen und                      ten oder Schweißen der Pakete;\nVerordnungen;\nbb) Kenntnisse:\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen\naaa) Verwendung von Blechen und Blech-\nUnfallversicherung, insbesondere Unfall-\nisolationen, Verwendbarkeit ge-\nverhütungsvorschriften, Richtlinien und                        schnittener BledJ.e, Auswirkungen\nMerkblätter;\nfehlerhafter Bleche;\ncc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe,\nbbb) Aufbau von Blechpaketen hinsicht-\ndd) Notwendigkeit      und    Bedeutung      der                     lich Nutform und -schrägung sowie\nArbeitshygiene.                                                Schachtelung;\nccc) Vorrichtungen zum Aufnehmen und\n2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der                         Ausrichten;\nWerkstoffbearbeitung:                                             ddd) Einrichtungen zum Pressen, Span-\na) Fertigkeiten:                                                        nen, Schrauben, Nieten, Klammern\naa) Schaben von ebenen Flächen und Aus-                              und Schweißen;\nschaben von Lagern unter Verwendung                      eee) Sondermeßmittel.\nvon Tuschierplatten, Flach-, Dreikant- und\nb) Herstellen von Kommutatoren:\nLöffelschaber;\nbb) Einpassen von Teilen mit ebenen Flächen              aaJ Fertigkeiten:\nfür feste und bewegliche Verbindungen.                   aaa) Mitwirken beim Herstellen von\nb) Kenntnisse:                                                           Kommutatorlamellen;\naa) Erweiterung der Kenntnisse über Passun-                    bbb) Belegen, Pressen und Formieren des\ngen, deren Anwendung sowie der Ver-                             Kommutators;\nwendung von Kontrollehren und Sonder-                    ccc) Abdrehen des Kommutators, Aus-\nmeßzeugen;                           ·                         schaben der Isolation;\nbb) Anwendung des Schabens · zum gen:auen                 bb) Kenntnisse:\nAbrichten von Paß-, Gleit- und LauffUi-                   aaa) Zweck und Aufbau eines Kommuta-\nchen.                                                           tors;\nbbb) Fertigungsmittel zur Herstellung\n3. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse in                           von Kommutatoren:\nVerbindungstechniken:                                                   Spannvorrichtung, Preßringe, Pres-\na) Fertigkeiten:                                                        sen,    Wärmeöfen,     Schleuderma-\nschine.\naa) Vorbereiten der Schweißteile;\nbb) Einstellen der Flamme und der Schweiß-           c) Auswu<hten von Läufern und Lüftern:\nstromstärke;                                        aa) Fertigkeiten:\ncc) Gas- und Elektroschweißen von Stahl;                      aaa) Statisches und dynamisches Aus-\ndd) Warten der Arbeitsgeräte.                                        wuchten;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2407\n•\nbbb) Bestimmen der Richtung und Größe                   bbb) elektrische, thermische und mecha-\nder erforderlichen Ausgleichsge-                       nische Eigenschaften;\nwichte;                                          ccc} chemisches Verhalten fester und\nccc) Befestigen von Ausgleichsgewichten                      flüssiger Isolierstoffe;\nund Anbohren des Körpers;                       ddd} Einteilung in Isolierstoffklassen nach\nddd) Prüfen der Auswuchtgüte;                                VDE0530;\nbb) Kenntnisse:                                             eee} Verwendbarkeit für Hoch- und Nie-\naaa) Statische und dynamische Unwucht                        derspannung.\nund Unwuchtwirkungen;                     b) Herstellen, Einbauen und Schalten von Son-\nbbb) Aufbau und Wirkungsweise der                  derwicklungen:\nüblichen Auswuchteinrichtungen und          aa) Fertigkeiten:\n-maschinen.                                      Herstellen, Einbauen und Schalten von\nd) Zusammenbauen von elektrischen Maschinen:                  polumschaltbaren Maschinen oder ge-\naa) Fertigkeiten:                                          stürzten Wicklungen von Transformato-\nren oder anderen Sonderwicklungen für\naaa) Zusammenbauen von Baugruppen                      elektrische Maschinen;\nsowie kompletten elektrischen Ma-\nschinen nach Zeichnungen und                 bb) Kenntnisse:\nStück.listen;                                    Sonderausführungen der         Wicklungen\nbbb) Schalten eines Motors oder einer                  elektrischer Maschinen.\nanderen Maschine nach Schaltplä-       6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\nnen;                                      fens und Inbetriebnehmens:\nccc) Einbauen der Haupt- und Wende-             a) Prüfen der mechanischen Funktion:\npole in das Gehäuse und Einsetzen\ndes Ständer-Blechpaketes mit Wick-           aa) Fertigkeiten:\nlung in das Gehäuse, Einbauen des                Mitwirken beim Prüfen von sich beim\nBürstenhalterringes, Einfahren des               Zusammenbau ergebenden Spielen, Lagern\nLäufers, Anbauen der Lagerschilde                auf Laufruhe und Erwärmung, Schmier-\nmit Lagern, Anschließen der Motor-               einrichtungen, Lagerteilen und Laufflä-\nkabel, Kohlebürsten, Einsetzen und               chen, Gefügefestigkeit, Unrundheit und\nEinschleifen;                                    Bahnenbildung des Kommutators, Bür-\nddd) Bei einem Transformator Wicklung                  stenhaltern auf Bürstendruck. und Zustand\nauf Kern aufbauen, Joch einschich-               der Einzelteile, Wick.lungsteilen und\nten, Wicklungen spannen und pres-                Bandagen auf festen Sitz oder anderen\nsen, Schaltverbindungen anbauen,                 mechanischen Bauteilen und Baugruppen\nWicklung und Kern trocknen, Wick-                nach Zeichnungen;\nlungen nachspannen, Aktivteil in             bb} Kenntnisse:\nKessel einbauen, Transformator in                Mechanische      Funktionszusammenhänge\nVakuum trocknen und Isolieröl ein-               im Hinblick. auf Fehler und Störungsmög-\nfüllen;                                          lichkeiten an Bauteilen und Baugruppen.\nbb) Kenntnisse:\nb) Prüfen elektrischer Bauteile und Baugruppen:\nMechanischer Aufbau elektrischer Ma-\naa) Fertigkeiten:\nschinen, insbesondere der wichtigsten\nLagerbauarten und deren Behandlung                     Mitwirken beim Prüfen von eingebauten\nbeim Ein- und Ausbau.                                  Wicklungen, von Bürstenhalterringen mit\neingebauten Bürstenhaltern auf Isolier-\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von               vermögen mit Hochspannungsprüfgerät,\nWicklungen für elektrische Maschinen:                         Schaltungen der Wicklungen, Ubergangs-\na) Weiterführung im Bearbeiten und Anwenden                   widerständen und Unterbrechungen sowie\nvon Isolierstoffen:                                        Einstellen der neutralen Zone oder ande-\naa) Fertigkeiten:                                          ren elektrischen Bauteilen und Baugrup-\naaa) Erweiterung der Fertigkeiten im                   pen nach Schaltplänen und Prüfungsan-\nBearbeiten und Verwenden von                    weisungen;\nIsolierstoffen, insbesondere Schnei-        bb) Kenntnisse:\nd~n, Biegen, Formen;                             Elektrische Funktionszusammenhänge im\nbbb) Vergießen von Spulen und Wicklun-                 Hinblick. auf Fehler und Störungsmöglich-\ngen, Umbügeln und Umpressen von                  keiten an Bauteilen und Baugruppen.\nSpulen;                                   c) Messen, Prüfen und Inbetriebnehmen elektri-\nccc) Ansetzen von Harzmischungen;                  scher Maschinen:\nbb} Kenntnisse:                                        aa) Fertigkeiten:\naaa) Erweiterung der Kenntnisse über                    aaa) Mitwirken bei der Isolations-, Wick-\nArten und Verwendung von Isolier-                     lungs-, Schaltungs- und Leerlauf-\nstoffen;                                              prüfung;","2408                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nbbb) Messen der Lager- und Kommutator-           g) die unter Nummer 5 Buchstabe         a genannten\ntemperaturen;                                   in zwei Wochen;\nccc) Abhören der Laufruhe und Beobach-           h) die unter Nummer 5 Buchstabe         b genannten\nten der Ko~mutierung;                           in vier Wochen;\nddd) Ausführen von Belastungsprüfungen             i) die unter Nummer 6 Budlstabe       a genannten\nmit Aufnahme von Drehmomenten                   in drei Wochen;\nund Leistung;                               k) die unter Nummer 6 Buchstabe        b und c ge-\neee) Ermitteln des Wirkungsgrades unter               nannten in vier Wochen;\nVerwendung von Leistungs-, Lei-              1) die unter Numxner 1 genannten      in vier Wo-\nstungsfaktor- und Frequenzmessern,               chen;\nIsolations- und Durchgangsprüfern,         m) die unter Nummer 8 genannten        in zwei Wo-\nDrehfeldrichtungsanzeigern, Waa-                chen.      ·\ngen, Manometern, Thermometern,\nDrehzahl- und Drehmomentmessern; . 3.       Die unter Nummern 2 bis 8 vermittelten Kennt-\nnisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der\nbb) Kenntnisse:                                       Berufsausbi~dung unter Berücksichtigung betriebs-\nPhysikalische Funktionszutammenhänge              artbedlngter Sdlwerpunkte in fünf Wochen ver-\nin Hinblick. auf Fehler und . Störungsm~_g•       tieft werden.\nlichkeiten von elektrischen Maschinen.\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nvon elektrischen Maschinen:                                                        § 23\na) Fertigkeiten:                                                   Ausbildungsrahmenplan für den\nEnergieanlagenelektroniker\naa) Aufsuchen und Beseitigen von Fehlern\nelekµ-ischer und mechanischer Art an             (1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nelektrischen Maschinen;                       keiten nach § 16 soll nach folgender Anleitung sach-\nlich gegliedert werden:\nbb) Aufnehmen von Wickeldaten beim Aus-\nbau schadhafter Wicklungen.                   l. Erweiterung der Kenntnisse des Elektroanlagen-\nbaus:\n8. Fertigkeiten und Kenntnisse· des Wartens von               Diese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen\nelektrischen Maschinen:                                   Lehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-\na) Fertigkeiten:                                          praktisch orientiert vermittelt werden:\nWarten, Mitwirken beim vorbeugenden In-                a) Erstellen von technischen Unterlagen:\nstandhalten elektrischer Maschinen.                        aa) Erstellen von technischen Berichten nach\nb) Kenntnisse:                                                     }4:essungen, Prüfungen, Inbetriebnahmen,\nWartungsvorschriften und Ursachen auftreten-                    Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten;\nder Störungen an elektrischen Maschinen.                   bb) Anfertigen von fertigungsgerechten Skiz-\nzen für Einzelteile und von Schaltplänen\n(2) Die Vermittlung der Kenntnl,se und Fertig-                       als Skizzen.\nkeiten nacn Absatz 1 soll in zwölf Monaten erfolgen           b) Aufbau und Betriebseigenschaften von elek-\nund nach folgender Anleitung· zeitlich gegliedert                 trischen Maschinen:\nwerden:                                            ·\naa) Gleichs.trom.maschinen:\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sol~\naaa) Prinzipieller Aufbau der Haupt-\nlen während der gesamten zwöl' Monate ver-                                schluß-, Nebenschluß- und Doppel-\nmittelt werden.              ·\nschlu8maschinen;\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen                     bbb) Betrieb als Generator, Prinzip· der\n, unter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-                           Spannungsregelung, Spannungs- und\nwerte vermittelt werden: ·               ·                                Lastverhalteri1\na) Die unter Nummer 2 genannten in vier Wo-                         ccc) Betrieb als Motor, Anlaß-; Drehzahl-\nchen;                                                                  und Lastverhalten, Anschluß- und\nb) die unter Nummer 3 genannten in vier Wo-                               Anlaßbedingungen, Drehzahl- und\nchen;                                                                  Drehrichtungsänderung;\nc) die unter Nummer 4 Buchstabe a genannten                    bb) Transformatoren:\nin zwei Wochen;                                                  aaa) Aufbau und Wirkungsweise des\nd) die unter Nummer 4 Buchstabe b gen~ten                                 Einphasen- und Dreiphasen-Trans-\nin vier Wochen;                                                       formators;\ne) die unter Nummer 4 Buchstabe c genannten                         bbb) Eisen- und Kupferverluste;\nin zwei Wochen;                                                  ccc) Kurzschlußspannung;\nO die unter Nummer. 4 Buchst(lbe · d genannten                     ddd) Schaltgruppen;\nin acht Wothen;                                                  eee) Parallelschaltbedingungen;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                         2409\n;.\nffij Sonderausführungen, insbesondere                    bbb) Berechnungen von Leiterquerschnit-\nSchweiß- und Isoliertransformato•                         ten mit Hilfe von Tabellen nadi. Be-\nren;                                                      lastung und Spannungsfall;\ncc) Ein- und Mehrphasenmaschinen:                               ccc) Strahlen-, Ring- und Maschennetze;\naaa) Asynchronmotoren, prinzipieller Auf-                  ddd) Blindstromkompensation;\nbau des Kurzschluß- und Schleif-                   eee) Aufbau von Gleichrichteranlagen,\nringläufer-Motors, Ständerdrehfeld,                       Notstromanlagen;\nSchlupf, Läuferfeld, Uuferspannung           cc) Schutzeinrichtungen in der Energietech-\nund Drehmoment, Anlaß-, Drehzahl•                  nik:\nund Lastverhalten, Drehridltungs-\nänderung, Anschlußbedingungen und                  aaa) Schutz durch Leistungssdlalter und\nPhasenverschiebung;                                       Sicherungen;\nbbb) Messung und Berechnung von                            bbb) Bestimmung von Auslösestrom-\nWirk-, Blind- l!,nd Scheinleistung                        stärke oder Sicherungsgröße mit\nsowie Phasenverschiebung (cos-q,) 1                       Hilfe von Tabellen entsprechend der\nzulässigen Belastbarkeit der ange-\nccc) Synchronmotoren, prinzipieller Auf-\nschlossenen Maschinen und Leitun-\nbau, Ständer- und Läuferfeb:l, Anlaß-                     gen;\nverfahren       und    Betriebsverhal-\nten, Anschlußbedingungen, Anwen-                   ccc) Aufbau der wichtigsten Relais- und\ndungsbereiche;                                            Auslöseeinridltungen gegen Uber-\nlast, insbesondere Kurzsdllüsse, Un-\nddi:l) Generatoren, prinzipieller Aufbau,\nter- oder Uberspannung und Rüdc-\nUnterschied zwischen Synchron- und                        strom;\nAsynchron-Generatoren,\nddd) Schutzeinrichtungen für parallel ge-\neee) Einfluß von Erregung; Spannung\nschaltete Leitungen und Maschinen,\nund Blindlast;\nSchutzmaßnahmen gegen zu hohe\nfff) Beziehung zwi,chen Polpaarzahl,                            Berührungsspannung;\nFrequenz und Drehzahl;\neee) Prüfmethoden zur Uberprüfung der\nggg) Synchronisation;                                             Einhaltung der Schutzmaßnahmen;\nhhh) Hinweis auf Drehstromnebenschluß-                       ffij Besondere Schutzmaßnahmen für\nmotoren als Sonderbauform;                                Baustellen, ·feuchte und feuergefähr-\nUi) Wechselstrom-Motoren, prinzipieller                         dete Räume;\nAufbau, Anlassen mit induktiver                    ggg) Besonderheiten der Installation von\noder kapazitiver Hilfsphase, An-                          explosionsgefährdeten Räumen;\nschlußbedingungen, Betriebsverhal-                 hhh) Erdungsanlagen.\nten und Anwendungsbereiche, Son•\nderbauarten.                             d) Grundlagen und Grundschaltungen der Elek-\ntronik und ihre Anwendung in Sdlaltsyste-\nc) Aufbau und Wirkungsweise von Schalt- und                   men:\nVerteileranlagen, Leitungsnetzen und Schutz-\neinridltungen in der Energietechnik:                       aa) Eigenschaften und Grundsdlaltungen mit\naa) Sdlalt- und Verteileranlagen:                                Dioden, Transistoren und Thyristoren,\nGleichrichtung und Phasenanschnittsteue-\naaa) Prinzipieller Aufbau, Betriebsverhal•                 rung,\nten und Verwendung der wichtig-\nsten Sdlalterarten für Gleich- und           bb) Grundschaltungen und logische Verknüp-\nWechselstrom;                                     fungen in elektronischen Schaltsystemen:\nbbb) Trenn-, Last- und Leistungsschalter;            cc) Eingangs-, Verknüpfungs•, Ausgangsele-\nccc) Wirkungsweise .der Löschkammem;                       mente.\nddd) Begriff der Abschaltleistung;                e) Grundlagen der Steuerungs- und Regelungs-\neee) Sehalterantrieb für Hand-, Drudduft-            technik und ihre Anwendung für elektrische\nund Magnet-Betätigung, Prinzip der          Betriebsmittel:\nFreiauslösung;                              aa) Einrichtungen zur Drehzahl- und Span-\nfff) Aufbau von Schaltanlagen mit Ein-                   nungsregelung elektrischer Maschinen\nf ach- und Doppelsammelschienen;                  unter besonderer Berüdtsichtigung der\nggg) Prinzip der Kurzschlußfestigkeit von                  Sollwertgeber;\n·         Schaltanlagen;                                bb) Fernsteuern und Fernregeln von Maschi-\nhhh) Lidltbogenschutz;                                     nen und Schaltern;\niii) Abstände in Schaltanlagen nach                cc) Aufbau von Steuertafeln;\nVDE-Vorschriften;\ndd) Temperaturregelung bei Klimaanlagen;\nbb) Leitungsnetze:\naaa) Prinzip und Aufbau elektrischer Lei·            ee) Lichtschranken;\ntungsnetze für Industrie• und Orts-            fij Flammenwächter in Heizungsanlagen und\nnetze und Uberlandanlagen;'                        Rauchmeldern.","2410                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil I\nf) Grundbegriffe der Licht- und Beleuchtungs-                         fff) Betriebsverhalten elektrisdier Ma-\ntechnik:                                                                schinen.\naa) Lichtquellen und Beleuchtungskörper;               c) Weiterführung im Herstellen von leitenden\nbb) Liditstärke, Licht~trom, Beleuchtungs-                 Verbindungen:\nstärke;                                              aa) Fertigkeiten:\ncc) Raum- und Leuditenwirkungsgrad;                              Anschließen voµ Leitungen, Kabeln, Sdiie-\ndd) Beleuchtungsanlagen in         geschlossenen                 nen an Schalt- und Verteilereinriditungen,\nRäumen und Freianlagen;                                    Geräten und Maschinen nadi Sdialtplä-\nnen und Arbeitsanweisungen;\nee) Steuern der Leuchten, insbesondere mit\nSchaltern, Dämmerungsschaltern, Uhren,               bb) Kenntnisse:\nRundsteuerrelais;                                          Aufbau und Funktionszusammenhänge\nff) Not- und Panikbeleuchtungsanlagen.                         der Schaltungen.\ng) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:                  3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\naa) Arbeitsschutzvorschriften.in Gesetzen und          fens und Inbetriebnehmens:\nVerordnungen;                                    a) Weiterführung im Messen elektrisdier Grö-\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen               ßen:\nUnfallversicherung, insbesondere Unfall-             aa) Fertigkeiten:\nverhütungsvorschriften, .Richtlinien und                    aaa) Messen von Strom, Spannung und\nMerkblätter;                                                      Leistung bei Gleichspannungs-, Ein-\ncc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;                                und Mehrphasennetzen;      ·\ndd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-                          bbb) Frequenz-, Leistungsfaktor- und Ar-\nbeitshygiene.                                                     beitsmessungen;\nccc) Darstellen von Spannungs- und\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse        des Zusammen-                           Stromverlauf sowie von Phasenver-\nbauens, Verlegens, Verdrahtens und Verbindens:                             sdiiebung an einzelnen Bauteilen\na) Weiterführung im zusammenbauen von elek-                                mit Oszillographen;\ntrischen Geräten und Betriebsmitteln:                           ddd) Ausführen von Vergleichsmessun-\ngen mit Eichspannungen;\naa) Fertigkeiten:\nZusammenbauen und Verbinden elektri-                 bb) Kenntnisse: ..\nscher Betriebsmittel mit mechani1chen,                      aaa) Aufbau und Funktion von Meßsdial-\npneumatischen und hydraulischen Bau-·                             tungen;\nteilen;                                                    bbb) Meßfehl01;\nbb) Kenntnisse:                                                   ccc) Funktionsprinzip   von    Oszillogra-\nphen.·\nArten, Aufbau und Funktion von Stell- .\nund Tastschalte~, l,ampeil, Sicherungen,         b) Weiterführung im Messen nichtelektrisdier\nWiderständen,. Schützen, .Jtelais, Zeitre-           Größen:\nlais,. Steckverbindungen... oder anderen\nelektrischen Geräten und Betriebsmitteln.           aa) Fertigkeiten:\nMessen von Licht, Temperatur, Druck und\nb) Weiterführung im Verdrahten von Schaltun-\nZeit oder anderen ·nichtelektrisdien Grö-\ngen der Energietechnik:\nßen;\n·aa) Fertigkeiten:\nbb) Kenntnisse:\naaa) Verdrahten mit ein- und mehrad-\nrigen Leitungen in verschiedenen                    Prinzipieller Aufbau der Meßwertgeber\nVerdrahtungstedlniken1                              und Funktion der Meßsdialtungen.\nbbb) Herstellen von Formkabeln , nach           c) Weiterführung im Prüfen der           elektrisdien\nZeichnung und Legellste;                     Funktion:\nbb) Kenntnisse:                                         · .aa) Fertigkeiten:\naaa) · Arten und Anwendung für die Lei-                 ·. Prüfen der elektrischen Funktion von Ge-\ntungsverlegung und Verdrahtungs-                    räten und Einriditungen der Energietech-\ntechniken;                                          nik nach Schaltplänen und Prüfanweisun-\nbbb) Farbkennzeichnung vpn Leitungen                       gen;\nundAdeni;\nbb) Kenntnisse:\nccc) Umgang mit Legelisten;\nErkennen der Funktion von elektrischen\nddd) Bindearten,                                           Geräten und Einrichtungen der Energie-\neee) Aufbau und Funktions.zusammen-                        technik aus Schaltplänen und Funktions-\nhänge der Schaltungen;                              beschreibungen.","Nr. 136 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2411\nd) Inbetriebnehmen von Geräten und Einrichtun-             bb) Anfertigen von fertigungsgerechten Skiz-\ngen der Energietechnik:                                    zen für Einzelteile und von Schaltplänen\naa) Fertigkeiten:                                          in Skizzenform.\nInbetriebnehmen von elektrischen Gerä-        b) Aufbau und Betriebseigenschaften von elek-\nten und Einrichtungen der Energietechnik;         trischen Maschinen:\nbb) Kenntnisse:                                       aa) Gleichstrommaschinen:\nErkennen der Funktionszusammenhänge                    aaa) Prinzipieller Aufbau der Haupt-\naus Funktionsbeschreibungen.                                 schluß-, Nebenschluß- und Doppel-\nschlußmaschinen;\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens                  bbb) Betrieb als Generator und als Motor;\nvon Anlagen der elektrischen Energietechnik:\nccc) Anlaß-, Spannungs-, Drehzahl- und\na) Fertigkeiten:                                                     Lastverhalten;\nBestimmen und Beheben von Fehlern an Ge-              bb) Transformatoren:\nräten und Einrichtungen der Energietechnik.\naaa) Aufbau und Wirkungsweise des Ein-\nb) Kenntnisse:                                                       und Mehrphasentransformators;\nFunktionszusammenhänge       im  Hinblick  auf             bbb) Eisen- und Kupferverluste, Kurz-\nStörungsmöglichkeiten.                                           schlußspannung, Anpassung;\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von                cc) Drehstrommaschinen:\nAnlagen der elektrischen Energietechnik:                       aaa) Prinzipieller Aufbau von Asyn-\nFertigkeiten:                                                        chron- und Synchronmotoren;\nWarten von elektrischen Betriebsmitteln nach                   bbb) Anlaß- und Betriebsverhalten;\nWartungsplänen und anderen Arbeitsunterlagen.                  ccc) Prinzipieller Aufbau des Synchron-\ngenerators;\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nkeiten nach Absatz 1 soll in achtzehn Monaten er-             dd) Wechselstrommaschinen:\nfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich geglie-               aaa) Prinzipieller Aufbau von Wechsel-\ndert werden:                                                             strommotoren;\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen                  bbb) Anlaß- und Betriebsverhalten;\nwährend der gesamten achtzehn Monate vermit-                   ccc) Sonderbauarten.\ntelt werden.\nc) Aufbau und Wirkungsweise von Schalt-, Ver-\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen           teileranlagen, Leitungsnetzen und Schutzein-\nunter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-           richtungen in energietechnischen Anlagen:\nwerte vermittelt werden:\naa) Schaltanlagen:\na) Die unter Nummer 2 genannten in sechsund-\ndreißig Wochen;                                            aaa) Aufbau und Verwendung der wich-\ntigsten Sehalterarten für Gleich- und\nb) die unter Nummer 3 genannten in acht Wo-\nWechselstrom, insbesondere Trenn-,\nchen;\nLast- und Leistungsschalter;\nc) die unter Nummer 4 und 5 genannten in zwan-\nbbb) Abschaltleistung,     Wirkungsweise\nzig Wochen.\nder Löschkammern;\n3. Die unter Nummer 2 bis 5 vermittelten Kenntnisse                ccc) Sehalterantriebe, Prinzip der Frei-\nund Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der Be-                      auslösung;\nrufsausbildung unter Berücksichtigung betriebs-\nartbedingter Schwerpunkte in acht Wochen ver-             bb) Leitungsnetze:\ntieft werden.                                                  aaa) Prinzip und Aufbau elektrischer Lei-\n§ 24\ntungsnetze für Industrie- und Orts-\nanlagen;\nAusbildungrahmenplan für den                          bbb) Berechnungen von Leiterquerschnit-\nEnergiegeräteelektroniker                                 ten mit Hilfe von Tabellen nach Be-\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                        lastung und Spannungsfall;\nkeiten nach § 17 soll nach folgender Anleitung sach-\ncc) Schutzeinrichtungen:\nlich gegliedert werden:\naaa) Schutz durch Sicherungen und Lei-\n1. Erweiterung der Kenntnisse des Elektrogeräte-                        stungsschalter;\nbaus:\nbbb) Aufbau und Wirkungsweise der\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen                         wichtigsten Relais- und Auslösein-\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fach-                     richtungen gegen Uberlast, insbe-\npraktisch orientiert vermittelt werden:                              sondere Kurzschlüsse, Unter- oder\na) Erstellen von technischen Unterlagen:                             Uberspannung und Rückstrom;\naa) Erstellen von technischen Berichten nach               ccc) Schutzmaßnahmen und Prüfmetho-\nMessungen, Prüfungen, Inbetriebnahmen,                       den zur Uberwachung der Einhal-\nInstandsetzungs- und Wartungsarbeiten;                       tung dieser Schutzmaßnahmen;","2412                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil 1\nddd) Besonderheiten der Installation in          f) Arbeitssdlutz und Unfallverhütung:\nRäumen erhöhter Gefahrenklasse.               aa) Arbeitssdlutzvorsdlriften in Gesetzen und\nd) Grundlagen der Elektronik und ihre Anwen-                    Verordnungen;\ndung in der Energietedlnik:                             bb) Vorsdlriften der Träger der gesetzlidlen\naa) Grundlagen der Elektronik:                               Unfallversidlerung, insbesondere Unfall-\nverhütungsvorsdlriften, Ridltlinien und\naaa) Elektrisdles Verhalten der Sperr-                   Merkblätter;\nsdlidlt;\ncc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;\nbbb) Betriebsverhalten und Kennlinien\nvon Diode und Transistor;                     dd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-\nbeitshygiene.\nccc) Gleidlridltersdlaltungen;\nddd) Transistor als Sdlalter und als Ver-     2. Fertigkeiten und Kenntnisse des         Zusammen-\nstärkerelement;                            bauens, Verdrahtens und Verbindens:\nbb) Sdlaltungen der Leistungselektronik:             a) Weiterführung im· zusammenbauen von elek-\naaa) Halbleiterbauelemente als Sdlalt-              trisdlen und elektronisdlen Geräten und ande-\nund Regelelemente in der Antriebs-            ren Betriebsmitteln:\nund Beleudltungstedlnik1                      aa) Fertigkeiten:\nbbb) Betriebsverhalten und Kennlinie des                 aaa) Zusammenbauen von Bauteilen zu\nThyristors,     Thyristorsdlaltungen,                     Bausteinen, Baugruppen und Gerä-\ninsbesondere Phasenansdlnittsteue-                        ten, insbesondere der Energieelek-\nrung1                                                     tronik;\ncc) Elektronisdle Sdlaltsysteme:                             bbb) Fertigen von Mustergeräten;\naaa) Prinzip der stabilisierten Stromver-                ccc) Bestücken von Leiterplatten;\nsorgung;                                           ddd) Zusammenbauen und Verbinden\nbbb) Prinzip der Signalverstärkung;                             elektrisdler Betriebsmittel mit me-\nccc) Kontaktlose Steuerung;                                     dlanisdlen, pneumatisdlen und hy-\ndraulisdlen Bauteilen;\ndd) Sdlaltungen zur Impulserzeugung und\nZählsdlaltungen.                                    bb) Kenntnisse:\naaa) Grundlagen über Arten, Aufbau und\ne) Grundlagen der Meß-, Steuer- und Regelungs-                         Funktion von Widerständen, Spulen,\ntedlnik und ihre Anwendung in energietedl-                          Kondensatoren, Relais oder anderen\nnisdlen Anlagen:                                                    elektrisdlen und elektronisdlen Bau-\naa) Meßtedlnik:                                                     teilen;\naaa) Aufbau und Wirk~gsweise von                         bbb) Halbleiter;\nZeigermeßgeräten, Digitalmeßgerä-                  ccc) Dioden;\nten, sdlreibenden Me.6geräten oder                 ddd) Transistoren;\nanderen Meßinstrumenten,                           eee) Photohalbleiter;\nbbb) Meßbereidlserweiterungen         durdl                fff) Glimmröhren;\nVor- und Nebenwiderstände sowie                    ggg) Selengleidlridlter;\ndurdl Wandler;\nhhh) Que<ksilberdampfstromridlter;\nccc) Meßschaltungen für Strom-, Span-\niii) Aufbau und Funktion von Hodl-,\nnungs- und Leistungsmessungen in\nNiederspannungssdlaltgeräten und\nGleidlspannungs-, Ein- und Mehr-\neinsdllägigen Meßwertgebern.\nphasennetzen;\nddd) Frequenz-, Leistungsfaktor-, Ar-            b) Weiterführung im Verdrahten von Sdlaltun-\nbeits-, Widerstands- und Tempera-             gen der Energietedlnik und der Energie-\nturmessungen;                                 elektronik:\neee) Messung nidltelektrisdler Größen1              aa) Fertigkeiten:\nbb) Steuerungs- und Regelungstedlnik:                        aaa) Verdrahten von Geräten, Einsdlüben\nund Gestellen mit ein- und mehr-\naaa) Einridltungen zur Drehzahl- und\nadrigen Leitungen in versdliedenen\nSpannungsregelung elektrisdler Ma-\nVerdrahtungstedlniken;\nsdlinen unter besonderer Berü<k-\nsidltigung der Sollwertgeber;                     bbb) Herstellen von Formk.abeln nadl\nZeidlnung und Legelisten, Obertra-\nbbb) Sdlaltungen und Einridltungen ·zur                         gen von Maßen für die Leitungsfüh-\nFernsteuerung und Fernregelung                            rung auf Formbrettern;\nvon Heizungs- und Klimaanl,;tgen,\nLidlt- und Beleudltungsanlagen,                    ccc) Verdrahten einfadler Leiterplatten;\nLidltsdlrankensteuerungen oder an-            bb) Kenntnisse:\nderen Masdlinen und Anlagen;                       aaa) Leitungsarten,      Leitungsverlegung,\nccc) Aufbau von Steuertafeln.                                   Verdrahtungstedlniken;","Nr. 136 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den lti. Dezember 1972                       2413\n•\nbbb) Kennzeichnung von Leitungen und                aa) Fertigkeiten:\nAdern;                                             aaa) Anpassen von Geräten und Einrich-\nccc) Lesen von Plänen, Ubertragen der                           tungen der Energietechnik dn diP\nAngaben auf die zu erstellenden                          öttlichen Betriebsbedingungen;\nGeräte;                                            bbb) Einstellen, Abgleichen und Inbe-\nddd) Umgang mit Legelisten;                                    triebnehmen von umfangreichen An-\neee) Bindearten;                                              lagen;\nfff) Grundkenntnisse über die Leiter-              bb) Kenntnisse:\nplattenfertigung;                                  Erkennen der Funktionsvorgänge anhand\nggg) Aufbau und Funktionszusammen-                       von Schaltplänen und Funktionsbeschrei-\nhänge der vorkommenden Schaltun-                   bungen.\ngen.\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nc) Weiterführung im Herstellen von leitenden              von Geräten der elektrischen Energietechnik:\nVerbindungen:\na) Fertigkeiten:\naa) Fertigkeiten:                                         Bestimmen und Beheben von Fehlern an Ge-\nAnschließen von Leitungen, Kabeln,                   räten und Einrichtungen der Energietechnik\nSchienen an Schalt-, Verteilereinrichtun-           und der Energieelektronik unter Verwendung\ngen und Geräten nach Schaltplänen und               von Schaltplänen, Funktionsbeschreibungen\n· Arbeitsanweisungen in verschiedenen                 und Fehlersuchanleitungen;\nVerbindungstedmiken;\nb) Kenntnisse:\nbb} Kenntnisse:                                           Funktionszusammenhänge im Hinblick          auf\nAufbau und Funktionszusammenhänge                   Störungsmöglichkeiten.\nder vorkommenden Schaltungen.\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-             Geräten der elektrischen Energietechnik:\nfens und lnbetriebnehmens:                                a) Fertigkeiten:\na) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-                  Warten von Geräten und Einrichtungen der\nßen:                                                      Energietechnik und Energieelektronik nach\nWartungsvorschriften.\naa) Fertigkeiten:\naaa) Messen von Strom, Spannung und             b) Kenntnisse:\nLeistung bei Gleichspannungs-, Ein-           Störanfälligkeit, Lebensdauer und Ver-\nund Mehrphasennetzen;                         schleiß mechanischer, elektrischer und elek-\nbbb) Ausführen von Frequenz-, Leistungs-            tronischer Bauteile.\nfaktor• und Arbeitsmessungen;\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nccc) Anwenden von Oszillographen beim\n_keiten nach Absatz 1 soll in achtzehn Monaten er-\nMessen von sinus- und nichtsinus-\nfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich geglie-\nförmigen Spannungen;\ndert werden:                       ·\nbb) Kenntnisse:\naaa) Aufbau und Funktion von Meßschal-      1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen\ntungen, Meßfehler;                        während der gesamten achtzehn Monate vermit-\ntelt werden.\nbbb) Funktionsprinzip von Oszillogra-\nphen und Zählschaltungen.             2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nunter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-\nb) Weiterführung im Prüfen der elektrischen\nwerte vermittelt werden:\nFunktion:\na) Die unter Nummer 2 genannten in vierund-\naa) Fertigkeiten:\nvierzig Wochen;\nPrüfen der elektrischen Funktion von Ge-\nräten und Einrichtungen der Energietech-        b) die unter Nummer 3 genannten in zwölf Wo-\nnik nach Schaltplänen und Prüfanweisun-              chen;\ngen;                                            c) die unter Nummer 4 genannten in vier Wo-\nbb) Kenntnisse:                                           chen;\nErkennen der Funktion von elektrischen          d) die unter Nummer 5 genannten in vier Wo-\nGeräten und Einrichtungen der Energie-               chen.\ntechnik aus Schaltplänen und Funktions-\nbeschreibungen.                              3. Die unter Nummer 2 bis 5 vermittelten Kennt-\nnisse und Fertigkeiten sollen 1:ur Fortsetzung der\nc) Inbetriebnehmen von Geräten und Einrichtun-           Berufsausbildung unter Berüdtsichtigung betriebs-\ngen der Energietechnik, insbesondere der             artbedingter Schwerpunkte in acht Wochen ver-\nEnergieelektronik:                                    tieft werden.","2414                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n§ 25                                      bbb) Belastbarkeit,    Kennlinien       und\nAusbildungsrahmenplan für den                                   Toleranzen von Widerständen,\nFeingeräteelektroniker                                     deren Werte von Wärme, Licht\noder elektrischen Größen abhängig\n{l) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                             sind;\nkeiten nach § 18 soll nach folgender Anleitung sach-\nlich gegliedert werden:                                            bb) Kondensatoren:\n1. Erweiterung der Kenntnisse des Nachrichten-                         Feste und einstellbare Kondensatoren,\ngerätebaus und Einführung in die elektrische                       Dielektrikum, Spannungsfestigkeit, Ver-\nFeingerätetechnik:                                                lustwinkel, Temperaturkoeffizient;\nDiese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen                  cc) Spulen:\nLehrstoff der Berufsschule gehören, sollen fadl-\nFeste und einstellbare Induktivitäten mit\npraktisch orientiert vermittelt werden:\nund ohne Kern, Spulengüte, Temperatur-\na) Lesen und Erstellen von tedlnlsdlen Unter-                      koeffizient, Spannungsfestigkeit, Ab-\nlagen:                                                         schirmung;\naa) Anfertigen von Handskizzen medlani-\ndd) Transformatoren:\nscher · Bauteile, vQn Stromlauf- und\nSchaltplänen, .                                          aaa) Transformatorprinzip; Kernwerk-\nstoffe; Kernarten, Widdungsarten,\nbb) Aufnehmen von Schaltungen aus Bau-\nIsolatoren;\ngruppen und Geräten, graphische Dar-\nstellungen aufgenommener Kennlinien,                     bbb) NiederspilDDungs-, Netz- und Hodl-\nspannungstransformaforen, Uber-\ncc) Ausfüllen von vorgegebenen Meß-,\ntrager;\nFehler- und Prüfprotokollen,\ndd) Zeichnungsnormen, wimttgste Symbole                  ee) Motore:\nzur Darstellung von elektrischen Bautei-                 Gleidistrom- und Universalmotore, In-\nlen und. Schaltungen.                                    duktionsmotor, Einphasenmotor und\nb) Werk- und Hilfsstoffe:                                         Schrittmotor;\nArten,. Eigenschaften, Verwendung und Nor-                ff) Thermoelemente;\nmung. von Widersta:nds:., Magnet~, Kontakt•\nund· Isolierwerkstoffen ,sowie· sonstigen in             gg) ·Schalter; Relais, Schütze, Zeitschalter:\nder Feingeräteelektronlk,verwendeten Werk-                     aaa) Handschalter, Kippschalter, Mikro-\nstoffen.                                                             sdlalter, Magnet-Vakuumschalter,\nc) Elektrizitätslehre:                                                   Stufenschalter    mit     Rastwerk,\nQuedtsilbersdlalter 1\naa) Spule und Kondensator im Wechsel-\nstromkreis, Zeigerdiagramm, Wirk-,                       bbb) Rund- und Flachrelais mit Anzugs-\nBlind- und Sdleinleistung:                                     und Abfallverzögerung;\nbb) Ein- und Dreiphasenwechselstromnetze 1                     ccc} Schütze, StI:omstoßschalter;\nddd)· Uhrwerkszeitschalter;\ncc) Stern- und Dreiedtschaltqttg; :\ndd) Freqti.~nzverhalten .' von . ()bmschen               hh) Steckverbindungen:\nWiderständen {R), Induktivität (L),                      aaa) Stedtverbindungen für Nieder-,\nKapazität (C),und. ihren Kombinationen,                        Netz- und Hodlspannung, Vielfach-\nee) Resona.nzverhalten von·.. LC-Gltedern,                           stedter und zugehörige Verbin-\nResonanzfrequenz;                                              dungsarten;\nff) Reihen- und Parallelschwingkreis, Reso-                 bbb) Gebrä.udlliche . ~ted<.verbindungen\nnanzwiderstaha;' ,,     . .                                    für . Netz~, Nieaer- und Hochfre-\ngg) Bandbreite; Güt~ ·. und Dämpfung, Ver-                           quenz;\nstärkung, Pegel, Anpassung und Strom-               ii) Sicherungen:\nleitung in Gasen und im: Vakuum,                         Sdlmelzsicherungen, thermisdle und\nhh) Halbleitereigensch~ft~n; · insbesondere                    magnetisdle .Uberstromauslöser, Feh-\nPositiv(p)• und· Negativ(n)-Leitung1 pn-                 lerstromsdlalter, Uberspannungsschutz-\nUbergang, Gleichridltung, Siebung, Sta-                 sdlalter,\nbilisierung, Spannungsvervielfadlung.\nkk) Gleichrichter:\nd) Einfadle physikalisdle Wirkungsweise, we-\nsentlidle Eigensdlaften, Ausführungsformen                     Halbleitergleichrichter und Dioden für\nund Kennzeidlnung von elektrisdlen, elek-                      Netz-, .Nieder- und Hodlspannung, Span-\ntromechanischen und elektronischen Bautei-                    nung/Strom-Kennlinie        (U/1-Kennlinie)\nlen:                                                           und Grenzdaten;.\n. aa) Widerstände:                                          ll) ·moden mit besonderen Eigenschaften:\naaa) Belastbarkeit,    Kennlinien    und                aaa) Z-Diode, U/1-Kennlinien, Grenz-\nToleranzen von festen und ein-                           daten;\nstellbaren Widerständen;                          bbb) Thyristor, Grenzdaten;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                                                                   2415\nccc)                      •\nKapazitätsdiode,                            Spannung/Kapa-                      a) Elektronik:\nzität-Kennlinien (U/C-Kennlinien)\nund Grenzdaten;                                                                    aa) Fertigkeiten:\nddd) Photodiode, Grenzdaten;                                                                         aaa) Aufhauen, Messen und Prüfen nam\nStromlaufplan und Prüfunterlagen\nmm) Transistoren:                                                                                                    nachfolgender Schaltungen:\naaa) Sperrsdlidlttransistoren;                                                                              aaaa) Diode, Thyristor und Tran-\nbbb) npn- und pnp-Transistoren, Kenn-                                                                                 sistor als Schalter;\nlinien, Grenzdaten, Größenordnung                                                               bbbb) Multivibrator und Sperr-\nvon Eingangs- und Ausgangswider-                                                                          schwinger;\nstand, Verstärkungsfaktor bei Emit-                                                              cccc) Mono- und bistabile Kipp-\nter-, Basis- und Kollektorsdlaltung;                                                                      stufen; Schmitt-Trigger;,\nccc) Feldeffekttransistoren, Grenzdaten,                                                                  .dddd) Und-, Oder-, Nand-, Nor-\nVerstärkungseigensdlaften;                                                                                Gatter;\nddd) Eingangs- und Ausgangswider-\nstand;                                                                                   bbb) Spannungsstabilisierung mit\nGlimmröhren;\nnn) Elektronenröhren:                                                                                         ccc) Stromstabilisierung, mit Z-Dioden\n, aaa). Diode;                                                                                                 und maximal drei Transistoren;\n· bbb) Triode;                                                                                          ddd) Stromversorgung mit Thyristoren;\nccc) Pentode;                                                                                       eee). Gleichspannungswandler mit einem\nddd) Kennlinien urid Grenzdjlten, Ver-                                                                      Transistor, Transformator, Diode\n. stärkungsfaktor bei Kathoden-,                                                                      und Ladekondensator;\nGitter- und Anodenbasissdlaltung;                                                         fff) Spannungsvervielfamer mit Dio-\noo) Röntgenröhre:                                                                                                    den;\nWirkungsweise,                             Anwendungsgebiete,                                 bb) Kenntnisse:\nSdlutzmaßnahmen;\naaa) Grundsätzlidle • physikalisme Wir-\npp) Elektronep.str~l:ilr,öhren:                                                                                       kungs:weise von:\n.·aaa) ·. Oszillograph.enröhre;                                                                                 aal:l.a) :Dioden, Transistoren und\nbbb) Bildaufzeidlnungsröhre;                                                                                          Thyristoren;\n:tcc) Anwendung in der Fernsehtedmik;                                                                        · bbbb). pen,etatoren für nimtsinus-\nqq) Kaltkathodenröhreri:                                                                                                       förmige Schwingungen;\naaa) Glimmri)hren für An:r;eige                                                        und                  cccc) Kippstufen;\n,Stabilisie,rung;                                                                                dddd) Impulsformern;\nbbb) Ziffernanzeigeröhren,                                                                                  eeee) Differenzier- und Integrier-\n: \"                         '\n''                              '\ngliedern;\n. rr) Bauteile der Elektroakustik;\naaa) ·. Tonabnehmer, , .Mikrophon,                                                    Ohr-        · bbb} Einfache Grundbegriffe der logi-\nhörer, Lautsprech~l)                                                                             schen Verknüpfung;\nbbb) Tonträger;                                                                                    ccc} Geregelte Spannungs- und Strom-\nversorgung;\nss} Gruridla.gen der, Sfrahlentedui.ik:\nddd} Spannun:gsstabilisierung;\n. aaa) E17;eugung ,ajid W.:~~ungen von\n· · Ultraviolett.:, .InJratoV und Rönt-                                                                eee) St~ornstabilisierung;\ngenstrahlen;·                        . . . .                                              fff) Stromversorgungssmaltungen;\nbbb) 1s6t~pen~tranlung. ' ·                                                                         gggfGleidispannungswandler in Halb-\n· ,, e) Arbeitsschutz und Unfallverhüt\\JJig:                                                                                  leitertechnik; ·\n·aa) ArbEiitsschutzvorschrifteri ' ln · Gesetzen                                                              hhh) Sponnungsvervielfacher-\nund Verordnungen; ., ·, ;;;.,. ·.                                                                          schaltungen.\n\"         ; ;      , .:,.,., .''  , ·:- ; ',,1 \",' >:,:_.,\\·,;:.t•f··.;<-. ,;__.:'\n. bb) .Vorschriften de( Träger de:r{ge'setzlichen                                                     b) Elektronische Feingerätetechnik:\n.· Urifallversimening; itisb~s~dete'·cunfall-                                                   aa) Fertigkeiten:\nvt1rhütungsvorschriften, Riditllri:1en. und\nMerkblätter;                          ·                ,·. :• .··:.•                   ·           aaa) Aufhauen, Messen und Prüfen nach\nStromlaufplänen und Prüfunter-\ncc)' Verhalten bei Unfällen,'Eratkfli;fe;                                                                            lagen;\n·: ,-         .    ,           : ··       ' :'·,::t\\J ..~·:.·: is:.-cit:.Y>-{\ndd) Notwendigkeit um,t l3edeut~g ,:der Ar-                                                                   bbb) Automatische              Netzkorrektions-\n, beitshygiene.                                                              · ·\nschaltungen;\n. Fertigkeiten und Kenntnisse :def ·.Auf~auens,                                                                     ccc) Durchführen von Messungen der\nMessens und Prüfens von Grundsmaltw:).gen zur                                                                            Welligkeit bei Gleichrichtern für\nVermittlung der Grundlagen· aus nadifolgenden                                                                             Ein- und Dreiphasenwechselstrom\nGebieten:                                                                           · ·                                   mit Halbleiterdioden;","2416                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil I\nddd) Messen und Abgleichen der Zeit-                 dd) Prüfen der Spulen und Spulenisolation\nintervalle bei Zeitschaltungen;                     gegeneinander und gegen Masse.\neee) Durchführen von Messungen an                 b) Kenntnisse:\nVerstärkungsschaltungen,      insbe-          aa) Einfache Berechnungen von Normtrails-\nsondere bei Niederfrequenz(NF}-                     formatoren nach Tabelle;\nVerstärkem und Meßwertverstär-                bb) Arten und Eigenschaften der Werkstoffe\nkem;                                                für Lagen- und Spulenisolation;\nfff) Durchführen von .Messungen an                 cc) Arten und Aufbau von Kernen;\nSteuer- und Verriegelungsschal-               dd) Trocknen und Vakuumtränken von Spu-\ntungen;                                             len;\nbb) Kenntnisse:                                            ee) Transformatoren und Baugruppen;\naaa) Grundsätzliche physikalische Wir-                 ff) Tränklacke;\nkungsweise von:                               gg) VDE-Bestimmungen zur Isolationsprü-\naaaa) Nachlaufsteuerungsschaltun-                   fung.\ngen, Brückenschaltung mit        6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\nnichtlinearen .Gliedern. Ge-        bauens:\ngentaktverstärkem, Binpha-\nsenmotor mlt Hilfsphase;            Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse im\nzusammenbauen von mechanischen, elektri-\nbbbb) Gleichrichterschaltungen,            schen, elektromechanischen und elektronischen\n•. Siebschaltungen, Welllgkeit         Bauteilen zu Bausteinen, Baugruppen und Appa-\nzug~h6ri~er Spannungskur-           raten der elektronischen Feingerätetechnik:\nven;\ncccc) RC- und RL-Gliedem;                  a) Fertigkeiten:\naa) zusammenbauen von mechanischen,\nbbb) Aufbau und Wirkungsweise, Emp-                        elektrischen und elektromechanischen\nfindlidlkeit,   Verstärkungsfaktor,                 Bauteilen zu Bausteinen und Baugruppen\nAnpassung von automatischen Ver-                    durch Nieten, Schrauben, Verstiften,\nstärkungsregelungen, Generatoren                    Stecken, Schränken, Löten und Kleben\nfür sinusförmige Schwingungen,                      nach Zeichnungen, Stücklisten und Bau-\nHochfrequenz(HF)-Generatoren, au-                   vorschriften;\ntomatischen Frequenznachregelun-\ngen, Registriergeräten;                        bb) Einbauen von integrierten Bausteinen;\ncc) Zusammenbauen von einfachen Seil-\nccc) Grundschaltungen der Regelungs-.\ntrieben, Getrieben, Führungen, Lage-\ntechnik und ihre Anwendung in                       rungen, beweglid:len Verbindungen und\nden Gebieten der Feingeräteelek-                    Kupplungen nad:l Unterlagen;\ntronik.\ndd) Prüfen der med:lanischen Funktion und\n3. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse in                      Justieren unter Berücksid:ltigung der\nder Werkstoffbearbeitung:                                           vorgegebenen Toleranzen.\na) Fertigkeiten:                                           b) Kenntnisse:\naa) Anwenden, Brweltem und Vertiefen der                   aa) Mechanische Verbindungs- und Siche-\nin der. •1. Ausbildungsstufe vermittelten                  rungselemente und ihre Verwendung,\nFertigkeiten und Kenntnisee;                              einschließlich der gebräuchlichen Kleber\nzum Zwecke der richtigen Auswahl;\nbb) Ausführen von einfachen Fräsarbeiten,\nbb) Thermische, mechanische und elektrisd:le\n4. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse iif                     Belastbarkeit der Bauteile;\nVerbindungstechniken:                                          cc) Eigenschaften und Verwendung ge-\nbräuchlicher Schmiermittel, Grundsätze\na) Fertigkeiten:                                                    funktions~ und fertigungsgerechten Zu-\nAusführen von einfachen Hartlötarbeiten.                         sammenbaus;\nb) Kenntnisse:                                                 dd) Beeinflussung der Werte. elektrischer\nLote, Flußmittel, Wärmequellen, Löttempera-                      Bauteile durch ·unsachgemäßen Einbau.\ntur.\n1. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens,\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von            Verdrahtens und Verbindens:\nSpulen:                                                    a) Bearbeiten und Zurid:lten von Leitungen der\na) Fertigkeiten:                                               Feingerllteelektronik:\naa) Herstellen von Wicklungen mit Wickel-                  aa) Fertigkeiten:\n. maschinen;                                                 Anschlußfertiges Zurichten von Litzen,\nbb) Herstellen von Anschlüssen und Anzap-                        Leitungen und Kabeln für Nieder- und\nfungen;                                                    Hochspannung, · Nieder- und Hod:l-\ncc) Trocknen und Imprägnieren;                                    frequenz;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2417\n•\nbb) Kenntnisse:                                 8. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens und\naaa) Aufbau und Verarbeiten der vor-           Prüfens:\nkommenden Litzen, Leitungen und          a) Weiterführung im Messen elektrischer\nKabel unter besonderer Berück-              Größen:\nsichtigung von Leitungskapazität,\nDurchschlagsfestigkeit,     mechani-        aa) Fertigkeiten:\nscher, thermischer und elektrischer              aaa) Prüfen von passiven und aktiven\nBelastbarkeit;                                         Bauteilen durch Ermitteln der elek-\nbbb) Berücksichtigung der Kennwerte                          trischen Größen;\nder vorkommenden Litzen, Leitun-                 bbb) Messen von Gleichspannungen und\ngen und Kabel.                                         von Wechselspannungen im Nie-\nder- und Hochspannungsbereich bei\nb) Isolieren und Befestigen von Leitungen,                           Nieder- und Hochfrequenz;\nWidc.lungen und Bauteilen:\nccc) Messen von Gleich- und Netz-\naa) Fertigkeiten:                                                wechselstrom;\naaa) Bearbeiten und Verwenden von                      ddd) Ausführen von Fehlerstrommes-\nIsolierstoffen zum Isolieren und Be-                   sungen;\nfestigen von Leitungen, Wicklun-                 eee) Ermitteln der Leistung bei Gleich-\ngen, Bauteilen;                                        spannung und der Wirkleistung bei\nbbb) Anwenden von Klebern;                                   Wechselspannung;\nccc) Eingießen von Bauteilen;                           fff) Messen von Verstärkung und\nbb) Kenntnisse:                                                  Dämpfung im .Nieder- und Hoch-\naaa) Bearbeitungsverfahren, Alterungs-                       frequenzbereich mit Meßgenerator\nerscheinungen durch klimatische                        und Verstärkervoltmeter;\nund chemische Einflüsse1                         ggg) Ermitteln der Frequenz im Nieder-\nbbb) Verträglichkeit der verwendeten                         und Hochfrequenzbereich, Ermitteln\nWerkstoffe untereinander;                              und Darstellen von Amplitude und\nKurvenverlauf von Spannungen\nccc) Arten, Eigenschaften und Auswahl                        und Strömen mit Oszilloskop;\nvon Klebern;\nhhh) Aufbauen von Meßschaltungen;\nddd) Vergußmittel und ihre physikali-\nschen und chemischen Eigenschaf-            bb) Kenntnisse:\nten.                                             aaa) Grundfunktion, Blockschaltbild und\nAnwendung von gebräuchlichen\nc:) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen                          Meßgeräten der Feingeräteelek-\nund Baugruppen zu Apparaten der Fein-                            tronik wie Vielfachmeßgeräte, R-,\ngeräteelektronik:                                                L- und C-Meßgeräte;\naa) Fertigkeiten:                                          bbb) Verstärkervoltmeter, Generatoren\naaa) Verbinden der eingebauten elek-                         für Nieder- und Hochfrequenz,\ntrischen Bausteine, Baugruppen                         Oszilloskop, Meßwandler;\nund Leiterplatten mit den in der                 ccc) Meßgenauigkeit •der Geräte, Ab-\nFeingeräteelektronik üblichen Lei-                     lesefehler, methodische Fehler.\ntungen durch die gebräuchlichen\nVerbindungsverfahren, insbeson-          b) Weiterführung im Prüfen der elektrischen\ndere nach Stromlaufplan;                    Funktion:\nbbb) Herstellen und Einlegen von Form-            aa) Fertigkeiten:\nkabeln;                                          Durchführen von Funktionsprüfungen an\nbb) Kenntnisse:                                            Bausteinen, Baugruppen, Apparaten, Ge-\nräten und Anlagen der Feingeräteelek-\naaa) Arten, Eigenschaften und Auswahl                . tronik nach Prüfanweisung;\nder verwendeten Leitungen, Kabel\nund Verbindungsmittel;                      bb) Kenntnisse:\nbbb) Vertiefen der Kenntnisse über ther-               aaa) Erkennen der Funktion von Bau-\nmische und mechanische Bean-                           steinen, Baugruppen, Apparaten\nspruchbarkeit von Bauteilen, inte-                     und Geräten aus Stromlaufplänen\ngrierten Bausteinen und Leiter-                        und Funktionsbeschreibungen;\nplatten;                                         bbb) Aufbau und Anwendung von Prüf-\nc:cc) Magnetische und elektrische Stör-                      einrichtungen.\neinflüsse, Entstehung von Brumm-\nschleifen durch unzweckmäßige            c) Weiterführung im Einstellen und Abgleichen:\nWahl von Erdpunkten;                        aa) Fertigkeiten:\nddd) Vorrichtungen t1nd Hilfsmittel zum                Einstellen und Abgleichen von Bauteilen,\nFormen von Kabelbäumen, Beach-                   Bausteinen und Baugruppen der Fein-\ntung von Biegeradien.                            geräteelektronik auf elektrische Werte","2418                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nund Zeitwerte nadl Schaltbildern und         2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nPrüfanweisungen;                                unter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-\nbb) Kenntnisse:                                     werte vermittelt werden:\naaa) Funktion der zu prüfenden Bauteile,        a) Die unter Nummer 2 Buchstabe a genannten\nBausteine, Baugruppen;                        in zehn Wochen;\nbbb) Einstell- und Abgleichverfahren;           b) die unter Nummer 2 Buchstabe b genannten\nin zwölf Wochen;\nccc) Aufbau und Anwendung von Prüf-\nanordnungen und Prüfgeräten.             c) die unter Nummer 3 genannten in drei\nWochen;\n9. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens            d) die unter Nummer 4 genannten in einer\nvon Bausteinen, Baugruppen und Geräten der                   Woche,\nFeingeräteelektronik:                                    e) die unter Nummer 5 genannten in zwei\na) Fertigkeiten:                                             Wochen;\naa) Systematisches Eingrenzen und Auf-                f) die unter Nummer 6 genannten in vier\nsuchen von mechanischen und elektri-                 Wochen;\nschen Fehlern in Bausteinen, 'Baugruppen         g) die unter Nummer 7 Buchstabe a und b\nund Geräten der Feingeräteelektronik                 genannten in zwei Wochen;\nunter Anwendung der erforderlichen               h) die unter Nummer 7 Buchstabe c genannten\nMeß- und Prüfgeräte unter Verwendung                 in acht Wochen,\nvon Stronilaufplänen, Funktionsbeschrei-\ni) die unter Nummer 8 genannten in neun\nbung und Sollwertangaben1\nWochen;\nbb) Beseitigen der erkamiten Fehler.\nk) die· unter Nummer 9 genannten in sieben\nb) Kenntnisse:                                               Wochen;\naa) Erkennen der Funktion von Bauteilen,              1) die unter Nummer 10 genannten in zwei\nBausteinen, Baugruppen und Geräten                   Wochen:\naus Stromlaufplänen und Funktionsbe-\n3. Die unter Nummern 2 bis 10 vermittelten Kennt-\nsdueibungen;\nnisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der\nbb) Auswirkung von )ilehlem auf die Funk-            Berufsausbildung unter Berücksichtigung betriebs-\ntion;                                            artbedingter Schwerpunkte in zwölf Wochen ver-\ncc) Fehlersuche, Anwendung der erforder-             tieft werden.\nlichen Meß-, Prüf-, Einstell- und Ab-\ngleichgeräte;                                                           § 26\ndd) Fehlerbeseitigung.                                         Ausbildungsrahmenplan für den\nInformationselektroniker\n10. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von\nBausteinen, Baugruppen und Geräten der Fein-            (1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkei-\ngeräteelektronik:                                    ten nach § 19 soll nach folgender Anleitung sachlich\ngegliedert werden:\na)  Fertigkeiten:\naa) Ausführen von umfangreichen Uber- 1. Erweiterung der Kenntnisse des .Nachrichtenge-\nprüfungsarbeiten an Baugruppen und               rätebaus und Einführung in die Informations-\nGeräten zur Aufrechterhaltung der Be- ·          technik:\ntriebssicherheit, insbesondere Betriebs-        Diese Kenntnisse, die auch •zum wesentlichen\nwerte-, Zustands• und Funktionskon-              Lehrstoff der Berufsschule gehören, .sollen fach-\ntrollen, Nachstellen von Arbeitspunkten:        praktisch orientiert vermittelt werden:\nbb) Austauschen von Verschleißteilen.                a) Erstellen von technischen Unterlagen:\nb) Kenntnisse:                                                aa) Anfertigen von Zeichnungen einfacher\naa) Eigenschaften UBd Anwendung von ge-                        mechanischer Bauteile und von Stromlauf-\nbräuchlichen Reinigungs- und Schmier-                     und Bauschaltplänen als Handskizzen;\nmitteln;                                             bb) Erstellen von Schaltzeitdiagrammen, ins-\nbb) Störanfälligkeit von mechanischen und                      besondere Relaisdiagrammen und Impuls-\nelektrischen Bauteilen;                                   diagrammen;\ncc) Vetschleißteile;                                      cc) Ubersichtsschaltpläne;\ndd) Gebrauchsanleitung und Funktionsbe-                   dd) Einzeichnen von Änderungen und Ergän-\nsdlreibung, Sicherheitsbestimmungen.                      zungen in bestehende Unterlagen;\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkei-               ee)  Aufnehmen   von Schaltungen  aus Geräten;\nten nach Absatz 1 soll in achtzehn Monaten erfolgen ·                ff) Anfertigen einfacher technischer Berichte.\nund nach folgender Anleitung zeitlich ·gegli~dert              b) Werk- und Hilfsstoffe:\nwerden:                                                             aa) Arten, Eigenschaften, Verwendung und\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen                       Normung von Magnetwerkstoffen, Schalt-\nwährend der gesamten achtzehn Monate vermit-                        stüdtwerkstoffen und Widerstandswerk-\ntelt werden.                                                        stoffen;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                      2419\n•\nbb) Verarbeitung von in der Elektrotechnik              cc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;\nverwendeten Isolierlacken und Olen oder            dd) Notwendigkeit und Bedeutung der\nanderen Chemiewerkstoffen;                             Arbeitshygiene.\ncc) Korrosion, Korrosionsschutz;\ndd) Umgang mit Lösungsmitteln und ätzenden       2. Erweiterung der Fertigkeiten und Kenntnisse der\nFlüssigkeiten.                                 Verbindungstechniken:\nc) Grundlagen der Elektrotechnik:                       a) Kleben:\naa) Vertiefung und Erweiterung der Kennt-               aa) Fertigkeiten:\nnisse aus dem 1. und 2. Ausbildungsjahr;               Herstellen     von    Klebeverbindungen\nbb) Schaltung mit Wechselstromwiderständen,                 schwieriger Art, von verschiedenartigen\ninsbesondere induktiven Blindwiderstän-                Werkstoffen auch unter Verwendung von\nden (Xi.) und kapazitiven Blindwider-                  Mehrkomponentenklebem;\nständen (Xe);                                      bb) Kenntnisse:\ncc) Hodlpaß, Tiefpaß, Bandpaß, Schwingkreis;                aaa) Klebeverfahren;\ndd) Dämpfung, Verstärkung, Pegel, Anpas-                    bbb) Auswahl der Kleber für den jewei-\nsung.                                                        ligen Verwendungszweck..\nd) Betriebsverhalten von Bauteilen:                     b) Hartlöten:\naa) Transformator, Uberträger;                          aa) Fertigkeiten:\nbb) Kernspeicher, Magnetband, Magnetplatte;                 Durchführen einfacher Hartlötarbeiten;\ncc) Feldplatte;\nbb) Kenntnisse:\ndd) Physikalische      Grundlagen,    Funktion,\nKenngrößen und Grenzweite von ein- und                 Lote, Flußmittel, Wärmequellen.\nmehrschichtigen Halbleitern, integrierten   3. Fertigkeiten und Kenntnisse des Herstellens von\nund hybriden Schaltkreisen, Heiß- und          Spulen:\nKaltleitern, fotoelektrischen Bauteilen,\nHall-Generatoren, Thermoelementen oder         a) Fertigkeiten:\nanderen Bauteilen.                                 aa) Herstellen von Wicklungen mit Wickel-\nmaschinen;\ne) Grundschaltungen der Analog- und Digital-\ntechnik:                                                bb) Prüfen der Spulen.\naa) Analogtechnik:                                  b) Kenntnisse:\naaa) Selektiv- und Breitbandverstärker;            aa) Arten und Aufbau von Kernen;\nbbb) Schwingungserzeuger;                          bb) Einfache Berechnungen zur Dimensionie-\nrung von Transformatoren;\nccc) Stabilisierungsschaltungen;\ncc) VDE-Bestimmungen zur Isolations-\nddd) Brückenschaltungen;                               prüfung.\neee) Analog-Digitalumsetzer;\nbb) Digitaltechnik:                              4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-\naaa) Schaltverstärker;                         bauens:\nbbb)   Impulserzeuger;                         Zusammenbauen von mechanischen, elektrischen,\nccc)   Impulsformer;                           elektromechanischen und elektronischen Bau-\nteilen zu Bausteinen, Baugruppen, Geräten und\nddd)   Logische Verknüpfungen;                 Anlagen der Informationstechnik:\neee)   Digital-Analogumsetzer;\na) Fertigkeiten:\nfff) Codier- und Decodierschaltungen.\naa) Anwenden und Vertiefen der in der ersten\nf) Grundlagen der Regelungstechnik:                            Ausbildungsstufe vermittelten Fertig-\nEinfacher Regelkreis.                                       keiten;\nbb) Herstellen von Leiterplatten, Einschüben,\ng) Grundlagen der elektronischen Datenverarbei-                 Schalttafeln oder anderen Bausteinen und\ntung:                                                       Baugruppen durch Montieren von elek-\naa) Einführung in Verarbeitungsabläufe;                     trischen Bauteilen und Instrumenten nach\nbb) Grundsätzliche Wirkungsweise der Ma-                    Zeichnungen und Mustern;\nschineneinheiten;                                 cc) zusammenbauen von Bausteinen und Bau-\ncc) Wichtige Codiersysteme.                                 gruppen zu Geräten und Anlagen nach\nh) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:                          Zeichnung.\naa) Arbeitsschutzvorschriften in Gesetzen und      b) Kenntnisse:\nVerordnungen;                                     aa) Anwenden und Vertiefen der in der ersten\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen               Ausbildungsstufe vermittelten Kennt-\nUnfallversicherung, insbesondere Unfall-              nisse;\nverhütungsvorschriften, Richtlinien und            bb) Zusammenwirken von Bauteilen, Baustei-\nMerkblätter;                                          nen, Baugruppen in Geräten und Anlagen.","2420                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-                bb) Kenntnisse:\ndrahtens und Verbindens:                                             aaa) Aufbau und Wirkungsweise von\nSystemen mit mechanischen, elek-\na) Weiterführung im Bearbeiten und Zurichten                                tromechanischen, pneumatischen und\nvon Leitungen einschließlich kabelähnllcher                            hydraulischen Bauteilen;\nLeitungen:                                                       bbb) Meßmethoden, Toleranzen, Einstell-\naa) Fertigkeiten:                                                      ~öglichkeiten.\nAuswählen und Verwenden der in der\nb) Weiterführung im Messen elektrischer\nInformationstechnik zur Anwendung kom-\nGrößen:\nmenden Leitungen und Anschlußteile;\naa) Anwenden und Vertiefen der in der er-\nbb) Kenntnisse:\nsten Ausbildungsstufe vermittelten Fer-\nArten :und Anwendung von Leitungen und                     tigkeiten~\nAnschluß teilen in der Informationste<hnik.\naaa) Messen von Strom und Spannung;\nb) Weiterführung im Herstellen von Formkabeln:                      bbb) Messen von Wechselstromwider-\nständen;\naa) Anwenden und Vertiefen der in der ersten\nAusbildungsstufe vermittelten Fertig•                      ccc) Messen von Leistung;\nkeiten:                                                    ddd) _Messen der Verstärk~g und\naaa) Anfertigen von Legelisten;                                   Dämpfung;\nbbb) Herstellen von Formkabeln nach                        eee) Messen der Frequenz und Perioden-\nStromlaufplan;                                             dauer;\n· · fff) Messen von Anstiegszeit, Tastver-\nbb) Anwenden und Vertiefen .der in der er-                             hältnis, Impulslänge und Amplitude;\nsten Ausbildungsstufe vermittelten Kennt-\nnisse.                                                     ggg) Messen von Schwingungen verschie-\ndener Kurvenformen;\nc) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen,                         hhh) Aufbauen von Meßschaltungen, Auf-\nBaugruppen, Geräten und Anlagen der lnfoi;--                           nehmen und grafische Darstellung\nmationstechnik:                                                        von Meßwerten;\naa) Anwenden und Vertiefen der in der er•                 bb) Anwenden und Vertiefen der in der er-\nsten Ausbildungsstufe vermittelten Fer-                    sten Ausbildungsstufe vermittelten Kennt-\ntigkeiten:                                                 nisse:\naaa) Verdrahten von Bausteinen, Bau•                       aaa) Grundsätzlicher Aufbau und Anwen-\ngruppen, Geräten und Anlagen mit                            dung der für diese Messungen ge-\nzum Teil frei wählbarer Leitungs-                           bräu<hlichen analogen und digitalen\nführung;                                                    Meßgeräte:\nbbb) Entwerfen von Bauteilanordnungen                             aaaa) Meßbrücken;\nund. Leitungszügen auf Leiterplatten                        bbbb) Verstärkervoltmeter, Digital-\nund zwis<hen Lötstützpunkten;                                       voltmeter;\nbb) Anwenden und Vertiefen der in der er•                               cccc) Funktionsgeneratoren;\nsten Ausbildungsstufe vermittelten Kennt•                         dddd) Oszilloskop;\nnisse:\neeee) Frequenzmesser, Zähler;\naaa) Obertragen von Stromlaufplänen;\nffff) Linienschreiber;\nbbb) Ri<htiges Anordnen von Erdungs-\ngggg) Kompensationsmeßgeräte;\nund Massepunkten;\nccc) Zusammenwirken von Bauteilen,                         bbb) Vorbereiten und Abgleichen von\nBausteinen, Baugruppen, Anlagen                             Meßgeräten vor dem Einsatz;\nund Geräten.                                        ccc) Meßgenauigkeit der Geräte;\nddd) Ablesefehler, methodische Fehler.\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prüfens\nund lnbetriebnehmens:                                      c) Messen anderer physikalischer Größen:\na) Prüfen der mechanis<hen Funktion und Ju-                   aa) Fertigkeiten:\nstieren:                                                        Aufbauen von Meßanordnungen mit Meß-\nwertumformer für Temperatur, Druck, Ge-\naa) Fertigkeiten:\nwicht, Durchfluß, Drehzahl;\naaa) Oberprüfen von me<hanis<hen · und ·\nelektromechanischen Systemen nach             bb) Kenntnisse:\nAnweisung d~s Herstellers;                           Elektrische Meßwertumformer für Tempe-\nbbb) Einstellen mit besonderen Meßgerä-                    ratur, Druck, Gewicht, Durchfluß, Dreh-\nt~n oder Speziallehren;                             zahl.\nccc) Ausführen der G~amtfunktionskon-           d) • Prüfen der elektrischen Funktion, Abgleichen\ntrollen;                                      und Inbetriebnehmen:","Nr. 136 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2421\naa) Fertigkeiten:\n•                           folgen und nach folgender Anleitung zeitlich geglie-\naaa) Prüfen von Bauteilen, Bausteinen,       dert werden:\nBaugruppen, Geräten und Anlagen       1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen\nauf Funktion innerhalb der Betriebs-      während der gesamten achtzehn Monate vermit-\nbedingungen nadl allgemeinen An-          telt werden.\nweisungen;\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nbbb) Mithelfen beim Inbetriebnehmen              unter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-\nvon Anlagen;                              werte vermittelt werden:\nbb) Kenntnisse:                                       a) Die unter Nummer 2 genannten in zwei Wo-\naaa) Erkennen der Funktion von Baustei-              dlen;\nnen, Baugruppen, Geräten und An-          b) die unter Nummer 3 genannten in zwei Wo-\nlagen aus Stromlaufplänen, Funk-              dlen;\ntionsbesdlreibungen und Funktions-        c) die unter Nummer 4 genannten in vier Wo-\ndiagrammen;                                   dlen;\nbbb) Grundsätzlidler Aufb~u und Anwen-          d) die unter Nummer 5 Budlstabe a genannten in\ndung von Prüfgeräten und Prüfan-              zwei Wochen;\nordnungen;                                e) die unter Nummer 5 Buchstabe b und c ge-\nccc) Einstell- und Abgleithverfahren                 nannten in achtzehn Wodlen;\nunter Berüdtsidltigung der versdlie-\nf) die unter Nummer 6 Budlstabe a genannten\ndenen Einflußgrößen;\nin zwei Wodlen;\nddd) Prüfvorsdlriften.\ng) die unter Nummer 6 Buchstabe b und c ge-\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens                nannten in acht Wochen;\nvon Geräten und Anlagen der Informations-                 h) die unter Nummer 6 Buchstabe d genannten\ntedlnik:                                                      in adlt Wochen;\na) Fertigkeiten:                                           i) die unter Nummer 7 und 8 genannten in zehn\naa) Eingrenzen und Erkennen von Störungs-                 Wochen.\nursadlen nadl Fehlersucnanleitung, Strom-    3. Die unter Nummer 2 bis 8 vermittelten Kennt-\nlaufplan oder Anweisung;                         nisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der\nbb) Beseitigen von Störungen durdl Austausch          Berufsausbildung unter Berüdtsichtigung betriebs-\nvon Bauteilen und Bausteinen;                    artbedingter Schwerpunkte in sechzehn Wodien\ncc) Nachstellen von Arbeitspunkten;                    vertieft werden.\ndd) Instandsetzen von medlanisdlen und elek-\n§ 27\ntrisdlen Bauteilen.\nb) Kenntnisse:                                          Ausbildungsrahmenplan fflr den Funkelektroniker\naa) Erkennen der Funktion von Bauteilen,              (1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\nBausteinen, Baugruppen, Geräten und An-     keiten nach § 20 soll nach folgender Anleitung sach-\nlagen nadl Zeidlnungen, Funktlonsbe-        lich gegliedert werden:\nsdlreibungen und Stromlaufplänen;            1. Erweiterung der Kenntnisse des Nachrichtenge-\nbb) Systematik der Fehlersudle;                       rätebaus und Einführung in die Funktechnik.\ncc) Auswahl und Durchführung der erforder-            Diese Kenntnisse, die auch zum wesentlichen\nlidlen Maßnahmen nadl den jeweiligen             Lehrstoff der Berufssdlule gehören, sollen fadi-\nBetriebsvorschriften.                            praktisch orientiert vermittelt werden:\n8. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von                a) Erstellen von technisdien Unterlagen:\nGeräten und Anlagen der Informationstechnik:                   aa) Arten, Anwendung und Normung der\na) Fertigkeiten:                                                   widltigsten Symbole nach DIN 40700 zur\naa) Ausführen von Zustands- und Funktions-                     Darstellung von elektrischen Bauteilen\nkontrollen;                                              und Schaltplänen;\nbb) Nachstellen von Arbeitspunkten;                       bb) Anfertigen von Stromlauf- und Bau-\nschaltplänen als Handskizzen;\ncc} Erkennen von Störungen;\ncc) Anfertigen eines Stromlaufplanes von\ndd}. Kontrollieren der Alarmsysteme;\nBausteinen und Baugruppen;\nee) Uberprüfen der Schutzmaßnahmen;                       dd) Anfertigen einfadler technischer Beridite.\nff) Anfertigen von Störungsberidlten.\nb) Elektrizitätslehre:\nb) Kenntnisse:\naa) Spule und Kondensator mit Verlusten,\naa) Verschleiß• und Störanfälligkeit von Bau-                  Zeigerdiagramm, Wirk-, Blind- und\nteilen und Baugruppen;                                   Scheinleistung;\nbb) Störungsmeldesysteme.                                 bb) Wedlselstromnetze, Ein- und Dreiphasen-\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                      netze, Wechselstrom- und Frequenzver-\nkeiten nach Absatz 1 soll in achtzehn Monaten er-                     halten der RC-, LC-, R_LC-Glieder:","2422                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil_ I\ncc) Resonanzverhalten von LC-Gliedern,                    gg) Sicherungen:\nResonanzfrequenz, Reihen- und Parallel-                  Schmelzsicherungen, thermische und ma-\nschwingkreis, Resonanzwiderstand, Band-                  gnetische Uberstromauslöser, Uberspan-\nbreite, Güte und Dämpfung;                               nungsableiter in der Anwendungi\ndd) Wellenausbreitung,         Wellenwiderstand,         hh) Meßwerke:\nLeitungsanpassung, Spektrum der elektro-\nmagnetischen Wellen, Frequenzeinteilung,                 Drehspul-         und     Dreheisenmeßwerke,\nDreifarbentheorie, Farbkreis;                            Kenndaten und Sinnbilder;\nee) Stromleitung in Gasen und im Vakuum;                   ii) Mikrofone und Lautsprecher:\nff) Halbleitereigenschaften, insbesondere p-                  aaa) Dynamische, Kristall- und Konden-\nund n-Leitung, pn-Ubergang;                                     sator-Mikrofone, deren Impedanz;\ngg) Gleichrichtung, Siebung.                                   bbb) Elektrodynamische Lautsprecher und\nHörer, deren Impedanz, Belastbar-\nkeit. und Frequenzgang;\nc) Einfache physikalische Wirk'llngsweise, we-\nsentliche Eigensdlaften, Ausführungsformen                kk) Tonabnehmer:\n. und Kennzeidinung von elektrischen, el~ktro-                   Elektromagnetische und piezoelektrische\n. medlanisdlen und elektronisdlen. Bauteilen: .                  Tonabnehmer;\naa) Widerstände:                                           11) Gleichrichter:_\naaa) Nichteinstellbare und einstellbare                  aaa) Halbleitergleichrichter       für Netz-,\nWiderstände;                                              Nieder-·und Hochfrequenz;\nbbb) Wärme~, spamtungs-, licht- und feld-                bbb) U/1-Kennlinien und Grenzdaten,\nabhänglge Widerstände;                                    Sperrschichtkapazität;\nccc) Belastbarkeit, Kennlinien;                    nim1 Dioden mit besonderen Eigenschaften:\naaa) Thyristor, Grenzdaten;\nbb) Kondensatoren:\nbbb) Z-Diode, U/1-Kennlinie, Grenzdaten;\naaa) Nichteinstellbare und einstellbare\nKondensatoren mit gebräuchlichem                   ccc) Kapazitätsdiode,         U/C-Kennlinien,\nDielelttrikUDJ..1                 .                       Grenzdaten;\n. ✓ ;.   .          ;\nbbb) Verlustwinkel und Temperat'Ufkoef-                  ddd) Fotodiode, Grenzdaten;\nfizient;                                      nn) Transistoren:\nccc) Spannungsfestigkeit;                                aaa) Sperrschicht-Transistoren; npn- und\npnp-Transistoren;\ncc) Spulen:\nbbb) Kennlinie des Kollektorstroms zur\naaa) Nichteinstellbare und einstellbare                         Kollektor-Emitterspannung (Ic/UcE·\nSpulen mit und ohne Kern;                                 Kennlinie), Kennlinie des Kollektor-\nbbb) Spulengüte, Temperaturkoeffizient,                         stroms zum Basisstrom (10 /18 -Kenn-\nSpulenkapazitit,     Spulenkonstimte                      linie); Grenzdaten;\n(AL-Wert), Spulenkopplung, Gegen-                  ccc) ~istungshyperbel, Arbeitsgerade;\ninduktivität,\nccc) Kopplungsart~ .und. Kopplungsgrad                   ddd) Größenordnung von Eingangs- und\nbei zweikreisigen Bandfiltern;          •·                 A~gangswiderstand;\nddd) I;!!nfluß.der A,bschirmung;                         eee) Verstärkungsfaktor bei Emitter-,\nBasis- und KollektorschaUung;\ndd) Transformatoreri niit und ohne galvanische                  fff) Feldeffekttransistoren,         Grenzda-\nTrennung:                                                        ten, VerstärkungseigeI).schaften, Ein-\naaa) Netztransformator, NF- und HF-                              gangs- und Ausgangswiderstand;\nUbertrager;                                   oo) Elektronenröhren:\nbbb)· Kernwerkstoffe, Widtlungsarten;\naaa) Triode: Kennlinie des Anodenstroms\nccc) _Grenzfrequenzen bei NF-Ubertra-                            zur Gitterspannung (Ia/Ug-Kenn-\ngern;                                                      linie), Kennlinie des Anodenstroms\nddd) Magnetische und elektrische Ab-                          ·· zur Anodenspannung (Ia/Ua-Kenn-\nschirmung;                                                 linie), Steilheit und Innenwiderstand\n(R1)1\nee) Einfache handbetätigte Schalter:\nbbb) Grenzdaten, Leistungshyperbel, Ar-\naäa) Einfache Stell-, Tast- und Mikro-                           beitsgerade, Größenordnung von\nschalter;                                                  Eingangs- und Ausgangswiderstand,\nbbb) Kontaktwerkstoffe und Kontaktbe-                            Verstärkungsfaktor bei Kathoden-,\nlastung; ·                                                 Gitter- und Anodenbasisschaltung;\nff) Stedc.verbindungen:                                      ccc) Pentode: Grenzdaten, Aufgaben von\nGebräuchliche Stedtverbindungen           für                    Schirm- und Bremsgitter;\nNetz-, Nieder- und Hochfrequenz;                         ddd) R1 im Vergleich zur Triode;","Nr. 136 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2423\npp) Elektronenstrahlröhren, Erzeugung, Bün-                        bbbb) Anpassung,        automatische?\ndelung, Steuerung und Ablenkung des                                   Verstärkungsregelung, Mit-\nElektronenstrahls;                                                    und Gegenkopplung, Klirrfak-\nqq) Kaltkathodenröhren, Glimmröhren für                                    tor;\nAnzeige und Stabilisierung; Ziffernanzei-                     cccc) Generatoren für sinusförmige\ngeröhren.                                                             Schwingungen:\nMeißner-, Colpitts-, Hartley-,\nd) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:                                         RC- und Quarzgeneratoren;\naa) Arbeitsschutzvorschriften in Gesetzen und\ndddd) Automatischer Frequenznach-\nVerordnungen;                                                         regelung;\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen\neeee) Amplitudenmodulation, Mo-\nUnfallversicherung, insbesondere Unfall-\ndulationsgrad,     Frequenzmo-\nverhütungsvorschriften, Richtlinien und                               dulation, Frequenzhub;\nMerkblätter;\nffff) Demodulation für Amplitu-\ncc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;                                   denmodulation (AM):\ndd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar-                                    Diodengleichrichtung in Rei-\nbeitshygiene.                                                         hen- und Parallelschaltung;\ngggg) Demodulation für Frequenz-\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Aufbauens, Mes-                               modulation (FM):\nsens und Prüfens von Grundschaltungen zur Ver-\nFlankengleichrichter, Phasen-\nmittlung der Grundlagen aus nachfolgenden Ge-\ndiskriminator und Radiode-\nbieten:\ntektor;\na) Funktechnik:                                                       hhhh) Uberlagerung:\naa) Fertigkeiten:                                                          Additive und multiplikative\nMischung, Differenzfrequenz,\naaa) Aufbauen, Messen und Prüfen nach                                 Spiegelfrequenz.\nStromlaufplan und Prüfunterlagen\nvon:                                      b) Elektronik:\naaaa) Mehrstufigen Breitbandver-              aa) Fertigkeiten:\nstärkern mit RC- und galvani-             aaa) Aufbauen, Messen und Prüfen nach\nscher Kopplung in Halbleiter-                   Stromlaufplan und Prüfunterlagen\ntechnik;                                        nachfolgender Schaltungen:\nbbbb) Mehrstufigen Schmalbandver-                       aaaa) Diode, Thyristor und Transi-\nstärkern mit Schwingkreisen,                            stor als Schalter;\nBandfiltern und Verstärkungs-                   bbbb) Multivibrator        und   Sperr-\nregelung in Halbleitertechnik;                          schwinger;\ncccc) Mehrstufigen Eintakt- und                         cccc) Mono- und bistabile Kipp-\nGegentakt-Leistungsverstär-                             stufen;\nkern in Halbleiter- und Röh-\nrentechnik;                                     dddd) Schmitt-Trigger;\nbbb) Spannungsstabilisieren mit Glimm-\ndddd) Meißner-, Colpitts-, Hartley-\nröhren;\nGeneratoren mit einstellbaren\nund nichteinstellbaren Fre-               ccc) Stromstabilisieren mit Z-Dioden und\nquenzen, RC-Quarzgenerato-                      maximal drei Transistoren;\nren in Halbleitertechnik;                 ddd) Stromversorgen mit Thyristoren;\neeee) Amplitudendemodulation:                     eee) Erstellen eines Gleichspannungs-\nReihen- und Parallelschal-                      wandlers mit einem Transistor,\ntung;                                           Transformator, Diode und Ladekon-\nffff) Frequenzdemodulation:                           densator;\nRadiodetektor in Halbleiter-               fff) Erstellen eines Spannungsverviel-\ntechnik;                                        fachers mit Dioden;\ngggg) Additive Mischstufen in Halb-           bb) Kenntnisse:\nleitertechnik, multiplikative             aaa) Grundsätzliche physikalische Wir-\nMischstufe in Röhrentechnik;                    kungsweise von:\nbb) Kenntnisse:                                                   aaaa) Dioden, Transistoren und\nThyristoren;\naaa) Grundsätzliche physikalische Wir-\nkungsweise von:                                         bbbb) Generatoren für nichtsinus-\nförmige Schwingungen;\naaaa) Breitband- und Schmalband-\nverstärkern, Empfindlichkeit,                   cccc) Kippstufen;\nRauschzahl, Rauschmaß,                          dddd) Impulsformern;\nStrom-, Spannungs- und Lei-                     eeee) Differenzier- und Integrier-\nstungsverstärkern;                                      gliedern;","2424                                 · Bundesgesetzblatt,· Jahrgang 1972, Teil I\nbbb) Einfache drundbegriffe der logi-                                barkeit von Bauteilen, integrierten\nschen Verknüpfung;                                            Bausteinen und Leiterplatten;\nccc) Geregelte Spannungs- und Strom-                        bbb) Hinweis auf magnetische und elek-\nversorgung:      .                                            trische Störeinflüsse;\naaaa) Spann~gsstabilisierung;                         ccc) Entstehung von Brummschleifen\nbbbb) Stromstabilisierung;                                    durch unzweckmäßige Wahl von\nErdpunkten.\ncccc) Stromversorgungsschaltun-\ngen;\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Messens, Prü-\ndddd) Gleichspannungswandler in               fens und lnbetriebnehmens:\nHalbleitertechnik;\neeee) Spannungsvervielfacherschal-            a) Weiterführung im Messen elektrischer Grö-\ntungen.                                   ßen:\naa) Fertigkeiten:\n3. Fertigkeiten und Kenntnisse d~s Zusammen-\naaa) Ermitteln elektrischer Größen an\nbauens:\nWiderständen, Spulen, Kondensa-\nzusammenbauen von mechanischen, elektrischen,                                toren, Transformatoren oder ande-\nelektromechanischen und elektronischen ~utei-.                               ren massiven Bauteilen;\nlen zu Bausteinen und Ba~ruppen der Funttedl-                        bbb) Messen von Gleichspannungen und\nnik:                                                                         Wechselspannungen im Nieder- und\na) Fertigkeiten:                                                           . Hochfrequenzbereich mit anzeigen-\naa) Zusammenbauen von mechtµiischen, elek-                               den Meßgeräten,\ntrischen ·und· elektrom~anischen Bautei-                    ccc) Messen von Gleich- und Netzwech-\nlen zu Bausteinen und Baugruppen durch                              selstrom;\nNieten, Schrauben, Stacken, Schrinken,                      ddd) Ermitteln der Leistung bei Gleich-\nLöten und Kleben nach Zeichnung, Stück-                             spannung und der Wirkleistung bei\nliste und Bauvorschrift; Einbauen von ·                             Wechselspannung;\nintegrierten Bausteinen, 1                                  eee) Messen von Verstärkung und Dämp-\nbb) Zusammenbauen von einfachen Seiltrie-                                fung im Nieder- und Hochfrequenz-\nben, Getrieben und Kupplungen nach                                  bereich mit Meßgenerator und Ver-\nUnterlagen.                                                         stärkervoltmeter;\nb) Kenntnisse:                                                         fff} Ermitteln der Frequenz im Nieder-\naa) Thermische und mechanische Beanspruch-                               und Hochfrequenzbereich;\nbarkeit der in der Nachrichtentechnik                       ggg) Erniitteln von Spannungen und\nkennengelernten elektrischen Bauteile;        ·                     Strömen mit Oszilloskop sowie Dar-\nbb) Beeinflußung der Werte elektrischer Bau-                             stellen von Amplitude und Kurven-\n. teile durch unsachgema.ßen Einbau.                                  verlauf;\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Verlegens, Ver-                      hhh) Ausführen von Frequenzvergleichen\ndrahtens und Verbindens:                                                     mit Meßgene_rator und Oszilloskop;\niii) Aufbauen von Meßschaltungen;\na) Bearbeiten und Zuriditen von Leitungen und\nKabeln der Funktechnik:                                      bb) Ki:..tDtnisse:\naa) Fertigkeiten:                                                aaa) Grundfunktion, Blodtschaltbild und\nAnschlußfertiges .Zurichten von HP-Lei-                             Anwendung von in der Funktechnik\ntungen und -Kabeln1                                                 gebräuchlichen Meßgeräten;\nbbb) Meßgenauigkeit der Geräte, Ablese-\nbb) Kenntnisse:                                                          fehler, methodische Fehler.\naaa) Aufbau und Verarbeitung von HF-\nLeitungen und -Kabeln,                        b) Prüfen der elektrischen Funktion:\nbbb) Wichtige. Kennwerte, insbesondere                  aa) Fertigkeiten:\nWellenwiderstand und Dämpfung.\naaa) Prüfen der kennengelernten elektri-\nb) Verdrahten und Verbinden von Bausteinen.                                   schen Bauteile nach Anweisung;\nund Baugruppen der Funktechnik:                                  bbb) Ausführen von Funktionsprüfungen\naa) Fertigkeiten:                                                         an Bausteinen und Baugruppen der\nVerbinden der eingebauten elektrischen                               Funktechnik nach Prüfanweisung;\nBausteine, Baugruppen und Leiterplatten                              Eintragen ·von Meßwerten in Prüf-\nmit den in der Funktechnik üblichen Lei-                            protokolle;\ntungen durch Löten, Stedten oder Klem-                  bb) Kenntnisse:\nmen, insbesondere nach Stromlaufplan,\naaa) Erkennen . der Funktion von Bau-\n· bb) Kenntnisse:                                                           steinen und Baugruppen aus Strom-\naaa) Vertiefen der Kenntnisse über ther-                            laufplänen und Funktionsbeschrei-\nmische und mechanische Beanspruch-                            bung;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2425\n•\nbbb) Aufbau und Anwendung von Prüf-          1. Die unter Nummer l genannten Kenntnisse sol-\neinrichtungen.                             len während der gesamten achtzehn Monate ver-\nc) Einstellen und Abgleichen:                            mittelt werden.\naa) Fertigkeiten:                                 2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen\nEinstellen und Abgleichen von Bauteilen,         unter Beadltung nadlstehender zeitlidler Ridlt-\nBausteinen und Baugruppen der Funk-              werte vermittelt werden:\ntechnik auf bestimmte elektrische Werte          a) Die unter Nummer 2 Budlstabe a genannten in\nvon Spannung, Strom, Frequenz, Band-                 adlt Wochen;\nbreite, Frequenzgang, • Grenzfrequenz,           b) die unter Nummer 2 Budlstabe b genannten in\nVerstärkung nach Anweisungen;                        vier Wodlen;\nbb) Kenntnisse:                                       c) die unter Nummer 3 genannten in adlt Wo-\naaa) Kenntnisse der Einstell- und Ab-                dlen;\ngleich.verfahren;                          d) die unter Nummer 4 genannten in acht Wo-\nbbb) Einstell- und Abgleich.verfahren und            chen,\nAnwendung der dazu erforderlichen          e) die unter Nummer 5 Budlstabe a und b ge-\nGeräte;                                        nannten in sechs Wodlen,\nccc) Bandfilterabgleich mit Meßgenerator          f) die unter Nummer 5 Budlstabe c genannten in\nund Oszilloskop.                               vier Wodlen;\n6. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instan.dsetzens           g) die unter Nummer 6 und 1 genannten in adlt\nWodlen.               ··\nvon Bausteinen und Baugruppen der Funktechnik:\na) Fertigkeiten:                                     3. Die unter Nummer 2 bis 1 vermittelten Kennt-\naa) Systematisches Eingrenzen und Aufsuchen           nisse und Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der\nvon mechanischen und elektrischen Feh-           Berufsausbildung unter Berü<ksidltigung betriebs-\nlern in Bausteinen und Baugruppen der            artbedingter Sdlwerpunkte in sedlsundzwanzig\n.Funktechnik unter Anwendung der erfor-           Wodlen vertieft werden.\nderlichen Meß- und Prüfgeräte nach\nStromlaufplan, ~mpulsplan, Sollwertan-                                   § 28\ngaben oder anderen Unterlagen;\nbb) Beseitigen der erkannten Fehler.                           Ausbildungsrahmenplan für den\nFernmeldeelektroniker\nb) Kenntnisse:\n(1) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-\naa) Erkennen der Funktion von Bauteilen,          keiten nadl § 21 soll nadl folgender Anleitung sach-\nBausteinen, Baugruppen aus Stromlauf-        lidl gegliedert werden:\nplänen und Funktionsbeschreibung;\nbb) Auswirkung vo.n Fehlern auf die Funk-         1. Erweiterung der Kenntnisse der Fernmeldetedl-\ntion,                                            nik:\ncc) Systematische Fehlersuche;                        Diese Kenntnisse, die audl zum wesentlichen\nLehrstoff der Berufssdlule gehören, sollen fach-\ndd) Anwendung der erforderlichen Meß-,                praktisdl orientiert. verm.ittelt werden:\nPrüf-, Einstell- und Abgleidlgeräte;•\nee) Fehlerbeseitigung.                                a) Lesen und Erstellen tedlnisdler Unterlagen,\ninsbesondere Planunterlagen:\n7. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von                   aa) Aufbau und Anwendung von Ubersichts-\nBaµsteinen und Baugruppen der Funktechnik:                        schaltplänen;\na) Fertigkeiten:                                              bb} Aufbau und Anwendung von Relais- und\naa) Ausführen von Zustands- und Funk-                          Impulsdiagrammen;\ntionskontrollen oder anderen Wartungsar-             cc) Sdlaltzeidlen, Symbole und Sdlaltpläne\nbeiten an Geräten der Funktechnik zur                     der Digitaltechnik sowie Ändern und Er-\nAufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit;                  gänzen dieser Sdlaltpläne;\nbb) Nachstellen von Arbeitspunkten und Aus-               dd) Aufnehmen von Schaltplänen von zusam-\ntauschen von Verschleißteilen.                            mengebauten und verdrahteten Baugrup-\nb) Kenntnisse: ·                                                  pen einsdlließlidl Leiterplatten;\naa) Eigenschaften und Anwendung von ge-                   ee) Anfertigen von einfachen Teilzeidlnungen\nbräuchlidlen Reinigungs- und Schmiermit-                  und Sdlaltplänen als Handskizzen.\nteln,                  ·\nb) Weiterführung der Kenntnisse der Werk- und\nbb) Versdlleißteile;                                      Hilfsstoffe:\ncc) Störanfälligkeit von medlanischen und                 aa) Arten, Eigensdlaften, Anwendung und\nelektrisdlen Bauteilen.                                   Normung von Magnet-, Kontakt-, Wider-\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-                     stands- und Halbleiteiwerkstoffen;\nkeiten nadl Absatz l soll in achtzehn Monaten er-                bb) Arten, Eigensdlaften und Verwendung\nfolgen und nadl folgender Anleitung zeitlidl geglie-                  von Chemiestoffen in der Femmeldetedl-\ndert werden:                                                          nik;","2426                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil I\ncc) Korrosion und Korrosionsschutz;                             ccc) Thermorelais, Fehlstrom, Anzugs-\ndd) Umgang mit Lösungsmitteln und ätzenden                             strom, Betriebsstrom, Haltestrom;\nFlüssigkeiten.                                            ddd) Anzugs- und Abfallverzögerung;\neee) Widerstandswiddungen;\nc) Elektrizitätslehre:\nhh) Schrittschaltwerke und Koppler:\naa) Ubersicht über Wechselstromnetze1\naaa) Drehwähler, Motordrehwähler, Kopp-\nbb) Spule und Kondensator mit Verlusten,                               ler;\ncc) Wirk-, Blind-, Scheinwiderstand und -lei-                   bbb) Antrieb und Steuerung;\nstung;\nii) Meßwerke:\ndd) Zeigerdiagramm;                                             aaa) Drehspul-, Dreheisen- und Drehma-\nee) Frequenzverhalten der RC-, LC- und RLC-                            gnetmeßwerke;\nGlieder;                                                  bbb) Kenndaten und Sinnbilder;\nff) Resonanzverhalten von LC-Gliedem, Rei-                kk) Halbleitergleichrichter:\nhen• und Parallel-Schwingkreis, Reso~                     aaa) Netz-, NF- und HF-Gleichrieilter1\nnanzfrequenz, Bandbreite,\nbbb) Kennlinien und Grenzdaten, Sperr-\ngg) Elektromagnetische Wellen, Wellenaus-                              seilieiltkapazität;\nbreitung, Wellenwiderstand, Anpassung;                    ccc) Foto- und Kapazitätsdioden;\nDämpfung und Verstärkung, Pegel1\nhh) Halbleitereigenschaften,         Eigenleitung,          11) Transistoren:\n.Störstellenleitung, pn-Ubergang.                          aaa) pnp- und npn-Transistoren;\nbbb) Kennlinien, Grenzdaten;\nd) Einfache physikalische Wirkungsweise, we-\n1entiiche Eigenschaften, Ausführungsformen                      ccc) · Belastbarkeit und Kühlung;\nund Kennzeichnung von elektrischen, elektro-              mm) Thyristoren:\nmechanischen und ·elektronischen Bauteilen:                     Steuerung, Kennlinien und Grenzdaten;\naa) Widerstände:\nnn) Elektronenröb.ren:\naaa) Nichteinstellbare und einstellbare,\ntemp,eratµr-, spannungs-, strahlungs-               aaa) Kennlinien und Grenzdaten der Tri-\nund feldabhäagige Widerstände;                             ode;\nbbb) Belastbarkeit, Kennlinien;                           bbb) Wirkungsweise und Steuerung .von\nElektronenstrahlröhren;\nbb) Kondensatoren:\naaa) Nichteinstellbare und einstellbare              oo) Magnetspeieilerkeme:\nKondensatoren;                                      aaa) Reeiltedthysterese;\nbbb) Gebräuchliche Dielektrika, Span-                     bbb) Einseilreiben ulid Lesen.\nnungsfestigkeit:                          e) Gnmdseilaltungen und Grundlagen der Melde-\ncc) Spulen:                                                und Sigilaltedlnik:\nNichteinstellbare und einstellbare Spulen ·        · aa.) Aufbau und Wirkungsweise von Feuer-\nmit und ohne Kern, Spulenkapazität, AL- ,                 melde-, Notruf-, Alarm-, Uhren-, Lieiltruf-,\nWert, Abschirmung, Belastbarkeit;                         Personensueil- und Signalanlagen zur\ndd) Ubertrager:                                                 Steuerung von Verkehrsabläufen;\naaa) Kernwerkstoffe,       Widdungsarten, :          bb) Arbeits- und Ruhestromprinzip, Auslöse-\ngalvanische Trennung;                  .            systeme und Auslösemittel bei Melde-\nund Alarmanlagen;\nbbb) Grenzfrequenzen;\ncc) Antrieb und Steuerung von Haupt-,\nccc) Magnetische und elektrische Ab- '                    Hauptsignal• und Nebenuhren.\ns(hirmung;\nee) Mi,kro(one:                                        f) Analoge und digitale Grundlagen der Elektro-\nnik, Grundseilaltungen:\nKohlemikrofone,         elektromagnetische,\nelektrodynamische und Kondensator-                   aa) Gleieilrieiltung mit Dioden und Thyristo-\nmikrofone, Impedanz, Freqµenzgang;                       ren;\nbb)  Spannungsstabilisierung mit Z-Dioden\nff) Lautsprecher:                                              und Transistoren;\naaa) Elektromagnetische und elektrody-              cc)  Verstärkergrundschaltungen mit Transi-\nnamische Lautsprecher,                             storen in Emitter-, Basis- und Kollektor-\nbbb) Impedanz, Frequenzgang, Belastbar-                  sdlaltung;\nkeit;                                         dd)  Anwendungsbeipiele für Temperaturkom-\ngg) Relais:                                                    pensierung und Gegenkopplung;\naaa) Gepolte und ungepolte Relais;                  ee)   RC-Sinusgenerator mit Transistoren;\nbbb) Haft-, Wähl-, Zähl• und Wechsel-                ff) Diode, Transistor und Thyristor als\nstromrelais,                                        Seilalter;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                      2421\ngg) Astabile, bistabi~ und monostabile Kipp-             sdlen Bauteilen zu Baugruppen, Geräten und\nschaltung, Impulsformer;                          Einrichtungen der Fernmeldetedlnik:\nhh) RC-Differenzier- und Integrierglieder1               aa) Fertigkeiten:\nii) Grundbegriffe der logischen Verknüpfun-                  aaa) Zusammenbauen von Grundschal-\ngen;                                                         tungen der Vermittlungs-, Ubertra-\nkk) Logische Verknüpfungsschaltungen;                               gungs- und Meldetechnik, Signal-\n11) Anwendungsbeispiele für Und-, Oder-,                           technik sowie der Elektronik;\nNor- und Nand-Schaltungen;                             bbb) zusammenbauen von Relaisschie-\nmm) Zähl-, Speicher- und Codierschaltungen.                          nen, Geräteeinschüben, Bedienungs-\nfeldern, Leiterplatten oder anderen\ng) Grundschaltungen und Grundlagen der Ver-                             Baugruppen aus mechanisdlen, elek-\n•mittlungs- und Ubertragungstechnik:                                 tromechanischen und elektronisdlen\naa) Einführung in die Aufgaben der Vermitt-                         Bauteilen nach Zeichnungen und\nlungstechnik;                                                Mustern;\nbb) Handvermittlung, Automatische Vermitt-                    ccc) Zusamn:1enbauen von Bauteilen und\nlung;                                                        Baugruppen zu Geräten und Einrich-\ncc) Offentliche und nichtöffentliche Vermitt-                       tungen der Fernmeldetechnik nach\nlungsnetze und -anlagen;                                     technischen Unterlagen;\ndd) Nebenstellenanlagen; wesentliche Bestim-             bb) Kenntnisse:\nmungen des Fernmelderechts;\naaa) Zusammenwirken von Bauteilen in\nee) Aufbau des Ortsvermittlungsnetzes, Ver-                         Grundschaltungen;\nbindungsaufbau in Ortsvermittlungsstel-\nbbb) Zusammenwirken von Bauteilen und\n. len;\nBaugruppen in Geräten und An-\nff) Aufbau des Fernvermittlungsnetzes, Ver-                        lagen;\nbindungsaufbau im Fernvermittlungsnetz;\nccc) Beeinflußung der Funktion und Be-\ngg) Verbindungsaufbau in handbedienten und                          triebswerte von Bauteilen und Bau-\nautomatischen Nebenstellenanlagen;                           gruppen durch unsachgemäßen Ein-\nhh) Prinzip der Gleichstrom- und Wechsel-                           bau und Zusammenbau.\nstromwahl;\nii) Prinzip der Gebührenzählung,                     b) Verdrahten und Verbinden von Bauteilen,\nkk) Grundsätzliche Schaltungen der Fem-                  Baugruppen, Geräten und Einrichtungen der\nsprechvermittlungstechnik in Wähler- und         Fernmeldetechnik:\nwählerlosen Systemen;                            aa) Fertigkeiten:\nll) Schaltkennzeichen- und Hörzeichenüber-                   aaa) Herstellen von Formkabeln nach\ntragung;                                                     Stromlaufplänen und Zusammen-\nmm) Einführung in die Nachriditenübertra-                           stellungszeichnungen oder Zusam-\ngung über Leitungen und durch Funic,                        menbaumustern mit Wahl der Lei-\nnn) Sprachfr~quenzband, Trägerfrequenzsy-                           tungsführung;\nsten:1. (TF~System), Leitungen für NF und             bbb) Anfertigen von Drahtlegelisten,\nTF, Leitungswerte, Dämpfung und Pegel,                      Löttabellen und Formkabelzeich-\n· Wellenwiderstand und Anpassung, Gabel-                        nungen;\nschaltung, Dämpfungsplan, Mehrfachaus-                ccc) Verdrahten und Verbinden von\nnutzung der Ubertragungswege, Auf-                          Grundschaltungen der Vermitt~\ngaben der Verstärker;                                        lungs-, ·Ubertragungs-, Melde- und\noo) Arten und Prinzip der Modulation und                             Signaltechnik sowie der Elektronik;\n..Demodulation.                                         ddd) Verdrahten und Verbinden von Bau-\nh) Arbeitsschutz und Unfallverhütung:                                   teilen, Baugruppen, Geräten und\nEinrichtungen der Fernmeldetechnik;\naa) Arbeitsschutzvorschriften in Gesetzen und\nVerordnungen;                                          eee) Entwerfen von Leitungszügen und\nBauteileanordnungen auf einfachen\nbb) Vorschriften der Träger der gesetzlichen                        Leiterplatten und zwischen Löt-\nUnfallversicherung, insbesondere ·unfall-\nstützpunkten;\nverhütungsvorschriften, Richtlinien und\nMerkblätter;                                      bb) Kenntnisse:\ncc) Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe;                      aaa) Umsetzung von Stromlaufplänen\ndd) Notwendigkeit und Bedeutung der Ar•                             und     Zusammenstellungszeichnun-\nbeitshygiene.                                                gen in Formkabelzeichnungen und\nDrahtlegelisten;\n2. Fertigkeiten und Kenntnisse des Zusammen-                         bbb) Auswahl der Leitungen nach Art,\nbauens, Verdrahtens und Verbindens:                                      Drahtdurchmesser und Kennfarbe;\na) zusammenbauen von mechanischen, elektri-                       ccc) Zusammenwirken von Bauteilen in\nschen, ·elektromechanischen und elektroni-                           Grundschaltungen, Anwendung von","2428                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nGrundschaltungen in Baugruppen ,                        bbb) Einstell- und Abgleichmöglichkeiten\nund Geräten;                                                  an Meßgeräten;\nddd) Zusammenwirken von Bauteilen und                         ccc) Meßgenauigkeit der Geräte, Ablese-\nBaugruppen in Geräten und An-                                 fehler, methodisc:he Fehler.\nlagen;\neee) Beeinflussung der Funktion und Be-           b) Weiterführung im Prüfen mechanischer und\ntriebswerte von Bauteilen, Baugrup-                elektrisc:her Funktion:\npen durch unsachgemäße Verdrah-                    aa) Fertigkeiten:\ntung und Verbindung.\naaa) Prüfen von Bauteilen, Baugruppen,\nc) Weiterführung im Zurichten, Verlegen und                                Geräten und Einrichtungen der Fern-\nAnschließen von Leitungen und Kabeln der                                meldetechnik auf vorgegebene me-\nFernmeldetechnik:                                                       c:hanisc:he und elektrisc:he Werte zur\naa) Fertigkeiten:                                                       Sic:herstellung der Funktion nac:h\nPrüfvorsc:hriften und allgemeinen\naaa) Ansc:b.lußfertiges Absetzen, Zurich-                           Anweisungen;\nten und Au(teilen von Leitungen\nund Kabeln der Fernmeldetechnik;                        bbb) Aufbau und Prüfsc:haltungen, Vor-\nbereiten und Einstellen der Prüf-\nbbb) Veriegen ,liQd Anschließen der Lei-                            geräte und -einric:htungen vor dem\ntungen und Kabel vornehmlidl beim.                            Einsatz;\nzusammenbauen und Verdrahten\nvon Fernmeldt!geräten und -einridl- .                   ccc) Aufnehmen von Diagrammen und\ntungen,                                                       Kennlinien, Meß- und Prüfproto-\nkoHen;\nbb) Kenntnisse:\nArten, Besonderheiten, Anwendung und                 bb) Kenntnisse:\nwichtige Kennwerte der in der Fernmelde-                      aaa) Erkennen der Funktion von Bautei-\ntechnik .vorkommenden Leitungen und                                 len, Baugruppen und Geräten aus\nKabel sowie der übllc:hen Ansc:hlußteile.                           Planunterlagen;\nbbb) Funktionsbesc:hreibungen und Dia-\n3. Fertigkeiten un<\\. ,Kenntniae des Messens, Prü-                            gramme;\nfens und lnbetriebnehmenu'\nccc) Grundsätzlic:her Aufbau, Anwen-\na) Weiterführung i~ Messen elektrisc:her                                   dung und Bedienung der erforder-\nGrößen:                      \"     ·                                    lichen Prüfgeräte und -einric:htun-\naa) Fertigkeiten:                                                       gen, Kenntnis der einsc:hlägigen\naaa) Messen von Strömen, Spannungen                                 Prüfvorschriften.\nund Widerständen in Gleidl- und ·\nW edlselstronikreisen;                      c) Weiterführung im Einstellen und Abgleic:hen:\nbbb) Mes~n von -, Spannungs- und Lei-                :·: aa) Pertigkeiten:\nstungsp'egeln1                                          aaa) Einstellen, Justieren und Abgleic:hen\nccc) Messen an. Sc:bwingungen versc:hie-                            von Bauteilen und Baugruppen auf\ndener Kurvenformen;· Messen von                               geforderte mec:hanisc:he. und elektri-\nAmplitudE!n, Sc:hwingungszeiten, Im-                          sc:he Werte nam. Vorsc:hriften des\npulslängen, Anstiegszeiten und Tast-                          Herstellers;\n. verhältnis;                                             bbb) Einstellen und Abgleic:hen bei von-\nddd) Messe_i;i von Verstärkung und                                  einander abhängigen Funktionen;\nDämpfung,\neee) Aufbaue~ von Meßschaltungen, Vor-                   bb) Kenntnisse:\nbereiten, Einstellen und Abgleidlen                     aaa) Aufbau und Wirkungsweise von\nder Meßgeräte vor dem Einsatz;                                mec:hanisc:hen     und     elektrisc:hen\nSystemen sowie deren Kombina-\nbb) Kenntnisse:                                                         tionen;\naaa) AlJ{l;)au, prinzipielle Wirkungsweise,\nbbb) Einstell- .. und Abgleic:hverfahren,\nAnwendung und Bedienung der für\nFehler und Fehlerursac:hen unter\ndiese Messungen gebräuc:hlic:hen\nBerücksic:htigung der versc:hiedenen\nanalogen und digitalen Meßgeräte:\nEinflußgrößen.\naaaa) R-, L- und C-Meßbrücken,\nVerstärker~ und Digitalvolt-         d) Inbetriebnehmen fernmeldetec:hnisc:her Geräte\nmeter, Sinus-, Rechteck- und.             'und Binric:htungen:\nImpulsgeneratoren, Elektro-\nnenstrahloszilloskop, elektro-             aa) Fertigkeiten:\nnisc:he Frequenzmesser und                      Mithelfen bei der Inbetriebnahme von\nZähler;                                         Geräten und Einric:htungen der Fernmelde-\nbbbb) Pegelsender und -empfänger,                      tec:hnik nac:h allgemeinen und speziellen\nImpuls- und Pegelsc:hreiber;                    Anweisungen und Vorschriften;","Nr. 136 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                      2429\nbb) Kenntnisse:\n•                                                Vierter Teil\naaa) Grundsätzlicher Aufuau und Bedie-                            Prüfungen\nnung von Geräten und Einrichtungen\nder Fernmeldetechnik;\nbbb) Einschalt- und Abnahmevorschriften.                       1. Abschnitt\n4. Fertigkeiten und Kenntnisse des Instandsetzens\nZwischenprüfung\nvon fernmeldetechnischen Geräten und Einrich-\ntungen:                                                                       § 29\na) Fertigkeiten:                                                   Allgemeine Bestimmungen\n, aa) Systematisches Eingrenzen und Auffinden       (1)   Nach Vermittlung der gemeinsamen Fertig-\nvon elektrischen und mechanischen Stö-     keiten und Kenntnisse gemäß § 9 ist die erste\nrungen nach technischen Unterlagen und     Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nad1 dem\nAnweisungen in fernmeldetechnischen        ersten Ausbildungsjahr stattfinden.\nBaugruppen, Geräten und Einrichtungen;        (2) Die Abschlußprüfung in den Ausbildungs-\nbb) Anfertigen einfacher Funktionsbeschrei-    berufen Elektromaschinenwickler, Elektroanlagen-\nbungen und Störungsberichte.               installateur, Elektrogerätemechaniker, Nachrichten-\nb) Kenntnisse:                                      gerätemechaniker und Fernmeldeinstallateur gilt\nFunktionszusammenhänge       von Bauteilen,    bei Fortsetzung der Berufsausbildung als zweite\nBaugruppen, Geräten und Einrichtungen der      Zwischenprüfung für di~ Ausbildungsberufe der\nFernmeldetechnik· aus technischen Unterlagen.  weiterführenden Stufe.\n5. Fertigkeiten und Kenntnisse des Wartens von                                   § 30\nfernmeldetechnischen Geräten und Einrichtungen:\nPrüfungsanforderungen\na) Fertigkeiten:\nErhalten der Funktionsfähigkeit von Geräten       (1) Die Zwischenprüfung gemäß § 29 Abs. 1 er-\nund Einrichtungen der Fernmeldetechnik durch   streckt sich auf die in § 9 aufgeführten Fertigkeiten\nKontrollieren des Zustandes und der Funktion,  und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunter-\nNachstellen von elektrischen und mechani-      richt entsprechend den Rahmenlehrplänen zu ver-\nschen Betriebswerten, Oberprüfen der Stö-      mittelnden Lehrstoff, soweit dieser für die Berufs-\nrungsmelde- und Schutzeinrichtungen, Aus-      ausbildung wesentlich ist.\ntausch von VerschleißteHen, Reinigen und          (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nPflegen von Bauteilen und Geräten.             tische Arbeiten nach detaillierten Anweisungen und\nb) Kenntnisse:                                     Unterlagen durchführen:\naa) Verschleiß- und Störanfälligkeit von Bau-  1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein\nteilen und Baugruppen;                         einfaches Prüfungsstück nach Zeidmung angefer-\nbb) Aufbau und Funktion von Störungsmelde-         tigt werden. Dabei kommt der Nachweis folgender\nund Schutzeinrichtungen,                       Fertigkeiten in Betracht:\ncc) Reinigungs- und Pfleg~mittel und ihre          a) Messen und Prüfen von Längen und Winkeln;\nAnwendung.                                     b) Prüfen der Oberflächengüte und Ebenheit;\n(2) Die Vermittlung der Kenntnisse und Fertig-          c) Anreißen, Körnen;\nkeiten nach Absatz 1 soll in achtzehn Monaten er-          d) Sägen,Feilen,\nfolgen und nach folgender Anleitung zeitlich geglie-       e) Bohren, Sehken, Reiben, Gewindeschneiden\ndert werden:                                                   von Hand;\n1. Die unter Nummer 1 genannten Kenntnisse sollen           f) Biegen, Richten;\nwährend der gesamten achtzehn Monate ver-              g) Verbinden durch Schrauben, Nieten, Weich-\nmittelt werden.                                            löten.\n2. Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten sollen    2. In einer Prüfungsdauer bis zu drei Stunden soll\nunter Beachtung nachstehender zeitlicher Richt-        eine Arbeitsprobe durchgeführt werden, die dem\nwerte vermittelt werden:                               Nachweis folgender Fertigkeiten dient:\na) Die unter Nummer 2 genannten in vierund-            a) Anbringen von Anschlußteilen durch Löten,\nzwanzig Wochen;                                        Quetschen, Klemmen;\nb) die unter Nummer 3 genannten in zwölf               b) Anschließen von Leitern durch Löten, Klem-\nWochen,                                                men, Stecken, Schrauben;\nc) die unter Nummer 4 und 5 genannten in zehn          c) Verlegen und Befestigen von Leitungen nach\nWochen.                                                Zeichnung.         ·\n3. Die unter Nummer 2 bis 5 vermittelten Kenntnisse       (3) Der Prüfling soll Kenntnisse aus folgenden\nund Fertigkeiten sollen zur Fortsetzung der        Prüfungsfächern nachweisen:\nBerufsausbildung unter Berücksichtigung betriebs-\nartbedingter Schwerpunkte in sechsundzwanzig       1. Fachkunde:\nWochen vertieft werden.                                a) Werkstoffbearbeitung;","2430                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1912, Teil I\nb) Elektrotechnik:                                            (3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\naa) Arten, Aufbau und Eigenschaften von                folgenden Prüfungsfächern nachweisen:\nelektrischen und elektromechanischen             1. Fachkunde:\nBauteilen;\nbb) Grundschaltungen;                                      a) Werkstoffbearbeitung:\naa) Arten, wichtige Eigenschaften, Bearbeiten\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                                     und Verwenden der in der Elektrotechnik\n2. Fachzeichnen:                                                             üblichen Werk-, Hilfs- und Isolierstoffe;\nLesen von einfachen Werkstattzeichnungen.                          bb) Arten und Anwendung von Werk- und\nMeßwerkzeugen, spangebende und span-\n2. A b s c h n i tt                                   lose Formung von Hand, spangebende\nFormung durch Bohren und Drehen.\nAbschlußprüfungen\nb) Elektrotechnik:\n§ 31                                      aa) Grundbegriffe der Elektrizitätslehre, ins-\nPrüfungsanforderungen                                    besondere Spannung, Strom, Widerstand,\nflir den Elektromaschinenwidder                                Arbeit, Leistung;\nbb) Spannungserzeuger, Spannungsfall, Span-\n(1) Di.e Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in\nnungsteilung, Stromverzweigung;\n§§ 9 und 10 aufgeführten Fertigkeiten und Kennt-\nnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht ver-                      cc) Kapazität, Frequenz;\nmittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufsaus-                  dd) Elektromag~etismus, Induktion, Indukti-\nbildung wesentlich ist.                                                      vität;\nee) Wicklungen elektrischer Maschinen, ins-\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nbesondere Grund.arten, Aufbau, Herstell-\ntische Arbeiten nachd~taillierten Anweisungen und                            und Prüfverfahren.\nUnterlagen durchführen:\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\n1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein\neinfaches Prüfungsstück nach Zeichnung angefer-            2. Fachredmen:\ntigt werden.                                                   a) Fachbezogene Längen-, Flächen-, Körper- und\na) Für die Auswahl des Prüfungsstückes kommen                      Gewic:ntsberedmung;\nin Betracht:\nb) Umrechnen von Maßeinheiten;\naa) Klemmbretter;\nc) Ohmsdles Gesetz, Spannungsteilung, Strom-\nbb) Spulenkerne;\nverzwelgung, Spannungsfall;\ncc) Verbindungsstücke.\nd) Elektrische Arbeit und Leistung.\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\ngende Arbeiten vorkommen:                              3. Fachzeichnen:\naa) Messen und Prüfen von Längen;                           Lesen und Ergänzen von einfachen Werkstatt-\nbb) Feilen von ebenen, winkligen und paral-                zeichnungen, Schaltplänen und Wickelschemata.\nlelen Flächen;\n4. Wirtschafts- und·Sozialkunde.\ncc) Sägen von Hand;\ndd) Bohren und Senken einzelner und zusam-                 (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\nmengehörender Teile;                            im Rahm.en der. Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\nee) Gewindesdmeiden von Hand;                          gende Prüfungsdauer\n'  ' .         ,,\nin Betracht:\nff) Zusammenbauen von Teilen unter An- · 1. Für Fachkunde                                         1 Stunde\nwendung von unlösbaren und lösbaren 2. Für Fachredmen                                        !¼Stunden\nVerbindungen.                                   3. Für Fachzeichnen                          11/: Stunden\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu zehn Stunden soll 4. Für Wirtschafts- und Sozialkunde                       ¼Stunde.\neine Arbeitsprobe aus der Widteltedmik durch-\ngeführt werden.\na) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommen in                                          § 32\nBetracht:                                                                Prftfungsanforderungen\naa) Anfertigen von Formspulen;                                     für den Elektroanlageninstallateur\nbb) Herstellen von einfachen Läuferwicklun-               (1) Die Abschlußprüfung erstredtt sich auf die in\ngen.                                             §§ 9 und 11 aufgeführten Fertigkeiten und Kennt-\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol- nisse sowie auf den im Berufsschulunterricht ver-\ngende Arbeiten vorkommen:                              mittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufsaus-\naa) Herstellen von Spulen;                             bildung wesentlich ist. ·\nbb) Einbauen von Wicklungen oder Wick-                    (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nIungsteilen;                                     tische Arbefü,mnach detaillierten Anweisungen und\ncc) Schalten und Prüfen.                               Unterlagen durchführen:","Nr. 136 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2431\n1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein             dd) Elektromagnetismus, Induktion, Induk-\neinfaches Prüfungsstück nach Zeichnung angefer-                    tivität;\ntigt werden.                                                  ee) Anlagen der Energietechnik, insbesondere\na) Für die Auswahl des Prüfungsstückes kommen                     Aufbau, Einrichtung, Prüfung.\nin Betracht:                                         c) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\naa) Klemmbretter;\n2. Fachrechnen:\nbb) Schutzkappen;\na) Fachbezogene Längen-, Flächen-, Körper- und\ncc) Verbindungsstücke;                                   Gewichtsberechnung;\ndd) Geräteträger.                                    b) Umrechnen von Maßeinheiten;\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-           c) Ohmsches Gesetz, Spannungsteilung, Strom-\ngende Arbeiten vorkommen:                                verzweigung, Spannungsfall;\naa) Messen und Prüfen von Längen und Win-            d) Elektrische Arbeit und Leistung.\nkeln;\n3. Fachzeichnen:\nbb) Anreißen, Körnen;\na) Lesen und Ergänzen von einfachen Gesamt-\ncc) Sägen und Feilen von Hand;\nzeichnungen und Einzelteilzeichnungen;\ndd) Bohren und Senken;\nb) Lesen und Ergänzen von Installations-, Wirk-\nee) Gewindeschneiden von Hand;                           schalt-, Stromlaufplänen;\nff) Richten und Biegen;                             c) Anfertigen einfacher Skizzen von Einzelteilen\ngg) Zusammenbauen von Teilen unter An-                   und Schaltplänen. •\nwendung von unlösbaren und lösbaren\nVerbindungen.                              4. Wirtschafts- und Sozialkunde.\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu zehn Stunden soll           (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\neine Arbeitsprobe aus der elektrischen Installa-     im Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\ntionstechnik durchgeführt werden.                    gende Prüfungsdauer in Betracht:\na) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommen in        1.   Für  Fachkunde                           Stunde\nBetracht:                                       2.   Für  Fachrechnen                      1½ Stunden\naa) Erstellen von Beleuchtungsanlagen;          3.   Für  Fachzeichnen                     1½ Stunden\nbb) Errichten von elektrischen Antrieben mit    4.   Für  Wirtschafts- und Sozialkunde      ½ Stunde.\nSchalt- und Steuereinrichtungen.\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-                                  § 33\ngende Arbeiten vorkommen:\nPrüfungsanforderungen\nAnwendung der verschiedenen Verlegungs-                      für den Elektrogerätemechaniker\nund Verdrahtungstechniken unter Verwen-\ndung der gebräuchlichen Leitungen und Kabel         (1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in\nder Energietechnik bis 1 kV.                    §§ 9 und 12 aufgeführten Fertigkeiten und Kennt-\nnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht ver-\n3. In einer Prüfungsdauer bis zu einer Stunde sollen    mittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufsaus-\nan einer Ubungseinrichtung Schalt-, Meß- und        bildung wesentlich ist.\nPrüfarbeiten durchgeführt werden.\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus    tische Arbeiten nach detaillierten Anweisungen und\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:                   Unterlagen durchführen:\n1. Fachkunde:                                            1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein\neinfaches Prüfungsstück nach Zeichnung angefer-\na) Werkstoffbearbeitung:                                 tigt werden.\naa) Arten, wichtige Eigenschaften und Ver-\na) Für die Auswahl des Prüfungsstückes kommen\nwendung der in der Elektrotechnik\nüblichen Werk-, Hilfs- und Isolierstoffe;           in Betracht:\naa) Klemmbretter;\nbb) Arten und Anwendung von Werk- und\nMeßwerkzeugen, spangebende und span-                bb) Schutzkappen;\nlose Formung von Hand, spangebende                  cc) Verbindungsstücke;\nFormung durch Bohren und Drehen.                    dd) Geräteträger.\nb) Elektrotechnik:                                       b) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\naa) Grundbegriffe der Elektrizitätslehre, ins-           gende Arbeiten vorkommen:\nbesondere Spannung, Strom, Widerstand,              aa) Messen und Prüfen von Längen und Win-\nArbeit, Leistung;                                        keln;\nbb) Spannungserzeuger, Spannungsfall, Span-              bb) Anreißen und Körnen;\nnungsteilung, Stromverzweigung;                     cc) Sägen, Feilen, Bohren, Senken, Gewinde-\ncc) Kapazität, Frequenz;                                      schneiden von Hand;","2432                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\ndd) Zusammenbauen von Teilen unter An-                 b) Anfertigen einfadler Skizzen von Einzelteilen\nwendung von lösbaren und unlösbaren                   und Schaltplänen.\nVerbindungen.\n4. Wirtsdlafts- und Sozialkunde.\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu zehn Stunden soll\neine Arbeitsprobe aus der elektrischen Geräte-            (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\ntechnik. durchgeführt werden.                         im Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\ngende Prüfungsdauer in Betradlt:\na) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommen in\nBetracht:                                          1.  Für   Fadlkunde                             Stunde\naa) Aufbauen und Verdrahten von Schalt-           2. Für     Fachrechnen                      1½ Stunden\nund Steuergeräten;                           3. Für     Fachzeidlnen                     l½ Stunden\nbb) Erstellen von Verteilereinrichtungen.         4. Für     Wirtschafts- und Sozialkunde       ½ Stunde.\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\ngende ArbeHen vorkommen:\n§ 34\nAnwendung der verschiedenen Verlegungs-\nund Verdrahtungstechniken unter Verwen-                             Prüfungsanforderungen\ndung der gebräuchlichen Leitungen und Kabel                  für den Nadlridltengerätemedlaniker\nder Energietechnik bis 1 kV.\n(1) Die Abschlußprüfung erstreck.t sich auf die in\n3. In einer Prüfungsdauer bis zu einer Stunde sollen      §§ 9 und 13 aufgeführten Fertigkeiten und Kennt-\nan einer Ubungseinrichtung Schalt-, Meß- und          nisse sowie auf den im Berufsschulunterridlt ver-\nPrüfarbeiten durchgeführt werden.                     mittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufsaus-\nbildung wesentlich ist ..\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:                         (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\ntische Arbeiten nach detaillierten Anweisungen und\n1. Fadlkunde:                                             Unterlagen durchführen:\na) Werkstoffbearbeitung:\n1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein\naa) Arten, wichtige Eigenschaften und Ver-             einfaches Prüfungsstück. nach Zeidlnung angefer-\nwendung der ih der Elektrotechnik                 tigt werden. Bei der Ausführung sollen insbeson-\nüblichen Werk-, Hilfs- und Isolierstoffe;         dere folgende Arbeiten vorkommen:\nbb) Arten und Anwendung von Werk- und                  a) Messen und Prüfen von Längen, Winkeln und\nMeßwerkzeugen, spangebende und span-                  Ebenheit;\nlose Formung von Hand, spangebende\nb) Anreißen und Körnen;\nFormung durdl Bohren und Drehen.\nc) Feilen und Entgraten;\nb) Elektrotedlnik:\nd) Bohren, Senken, Reiben;\naa) Grundbegriffe der Elektrizitätslehre, ins-\ne) Gewindeschneiden von Hand;\nbesondere Spannung, Strom, Widerstand, ·\nArbeit, Leistung;                                  f) Biegen  und Richten;\nbb) Spannungserzeuger, Spannungsfall, Span-            g)  Zusammenbauen     durch Schrauben,  Nieten,\nnungsteilung, Stromverzweigung;                       Weichlöten.\ncc) Kapazität, Frequenz;                          2. In einer Prüfungsdauer bis zu zehn Stunden soll\ndd) Elektromagnetismus, Induktion, Induk-              eine Arbeitsprobe durchgeführt werden. Bei der\ntivität;                                          Ausführung sollen insbesondere folgende Arbei-\nee) Geräte der Energietechnik, insbesondere            ten vorkommen:\nAufhauen sowie Funktionszusammen-                 a) Bearbeiten und Zurichten von Leitungen, Her-\nhänge und Prüfung von Geräten, Betriebs-              stellen von Formkabeln;\nmitteln, Einrichtungen und Baugruppen.            b) Zusammenbauei;,. von medlanisdlen, elektro-\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                          mechanischen und elektrisdlen Bauteilen zu\nBausteinen und Baugruppen durch Sdlrauben,\n2. Fadlrechnen:                                                    Nieten, Steck.en, Löten nach Zeidlnung und\na) Fachbezogene Längen-, Flächen-, Körper- und                 Stückliste;\nGewidltsberechnung;                                    c) Verdrahten von Bausteinen oder Baugruppen,\nb) Umredlnen von Maßeinheiten;                                 die aus Grundschaltungen der Nadlridlten-\ntechnik bestehen, durch Löten und Klemmen\nc) Ohmsdles Gesetz, Spannungsteilung, Strom-                    nach Stromlauf- und Bauschaltplan mit in der\nverzweigung, Spannungsfall;                                Nachrichtentechnik üblichen Leitungen;\nd) Elektrische Arbeit und Leistung.                        d) lnbetriebsetzen und Durchführen von Messun-\ngen.\n3. Fadlzeichnen:\na) Lesen und Ergänzen von einfachen Gesamt-            3. In einer Prüfungsdauer bis zu einer Stunde sollen\nund Einzelteilzeidlnungen, Wirkschalt- und              an einer Ubungseinridltung Schalt-, Meß- und\nStromlaufplänen;                                        Prüfarbeiten durchgeführt werden.","Nr. 136 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                       2433\n•\n4. Bei den unter Num.mer 2 Buchstabe a}, b) und c)                                   § 35\ngenannten Arbeiten sind insbesondere Verdrah-                          Prüfungsanforderungen\ntung, Verbindungsstellen und Funktion der Sdlal-                    für den Fernmeldeinstallateur\ntung zu bewerten.\n(1) Die Absdllußprüfung erstredct sich. auf die in\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus      §§ 9 und 14 aufgeführten Fertigkeiten und Kennt-\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:                     nisse sowie auf den im Berufssdmlunterricht ver-\nmittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufs-\n1. Fadlkunde:                                             ausbildung wesentlich. ist.\na) Werkstoffbearbeitung:\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\n'aa) Arten, wichtige Eigensdlaften und Ver-       tische Arbeiten nach detaillierten Anweisungen und\nwendung der in der Elektrotechnik üb-       Unterlagen durchführen:\nlichen Werk-, Hilfs- und Isolierstoffe;\nbb} Arten und Anwendung von Werk- und            1. In einer Arbeitszeit bis zu vier Stunden soll ein\nMaßwerkzeugen, spangebende und span-            einfaches Prüfungsstüdc nach Zeidmung ange-\nlose Formung von Hand, spangebende              fertigt werden:\nFormung durch Bohren und Drehen.                a) Für die Auswahl des Prüfungsstüdces kom-\nb) Elektrotechnik:                                            men in Betracht:\naa) Grundbegriffe der Elektrizitätslehre, ins-           aa) Haltesdlellen und -bügel;\nbesondere Spannung, Strom, Widerstand,              bb) Befestigungswinkel;\nArbeit, Leistung;                                   cc) Grundplatten.\nbb) Spannungserzeuger, Spannungsfall, Span-          b) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\nnungsteilung, Stromverzweigung;                     gende Arbeiten vorkommen:\ncc) Kapazität, Frequenz;                                 aa) Messen und Prüfen von Längen und Win-\ndd) Elektromagnetismus, Induktion, Induk-                    keln;\ntivität;                                            bb) Anreißen und Körnen;\nee) Tedlnische Eigenschaften der in der Nach-            cc) Sägen, Feilen, Bohren, Senken, Gewinde-\nrichtentedlnik verwendeten Bauteile;                     schneiden von Hand;\nff) Grundschaltungen der Nachridltentechnik;            dd) Ridlten und Biegen.\ngg) .Arten und Anwendung von elektrotech-\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu fünf Stunden soll\nnischen Meßgeräten.\neine Arbeitsprobe durchgeführt werden:\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                     a) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommt der\nZusammenbau von Gerätegruppen in Betracht.\n2. Fachredlnen:\nb) Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\na) Fach.bezogene Längen-, Flächen-, Körper, und               gende Arbeiten vorkommen:\nGewichtsberechnung;                                      aa) Zusammenbauen von mechanisd1en und\nb) Umredlnen von Maßeinheiten;                                    elektrischen Bauteilen mit versdliedenen\nVerbindungstedlniken;\nc) Ohmsch.es Gesetz, Spannungsteilung, Strom-\nbb) Herstellen eines einfadlen Formkabels;\nverzweigung, Spannungsfall;\ncc) Bestüdcen einer kleinen Leiterplatte mit\nd) Elektrische Arbeit und Leistung.                               elektronisdlen Bauelementen;\ndd) Verdrahten mit verschiedenen Leitungen;\n3. Fac.bzeidlnen:\nee) Anschließen der Leitungen durch Löten,\na) Lesen und Ergänzen von einfachen Gesamt-                       Klemmen, Stedcen.\nund Einzelteilzeichnungen, Installations- und\nStromlaufplänen;                                 3. In einer Prüfungsdauer bis zu fünf Stunden soll\neine Arbeitsprobe durchgeführt werden:\nb) Anfertigen einfacher Skizzen von Einzelteilen\nund Schaltplänen.                                    a) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommt das\nInstallieren von fernmeldetedlnisdlen Einridl-\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde.                                  tungen in Betracht.\nb} Bei der Ausführung sollen insbesondere fol-\n(4) Als Ridltwert für eine programmierte Prüfung              gende Arbeiten vorkommen:\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-                  aa) Anschlußfertiges Absetzen, Zuridlten,\ngende Prüfungsdauer in Betracht:                                       Verlegen und Ansdlließen von versdlie-\ndenen Leitungen und Kabeln der Fern-\n1. Für Fachkunde                           1    Stunde                meldetedlnik;\n2. Für Fachredmen                           11/1 Stunden          bb) Befestigen von Geräten und Bauteilen;\n3. Für Fadlzeidlnen                         11/1 Stunden          cc) Schalten von Verteilern und Endeinridl-\n4. Für Wirtsdlafts- und Sozialkunde          1/t Stunde.               tungen;","2434                                   Bundesgesetzbldtt, Jahrgang 1972, Teil 1\ndd) Rangierarbeiten;                                                             § 36\nee) Durchgangsprüfungen.                                               Prüfungsanforderungen\nfür den Elektromasdiinenmonteur\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\nfolgenden Prüfungsfädi.ern nachweisen:                          (1) Die Prüfung erstreckt sidi. auf die in § 22 ge-\nnannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den\n1. Fachkunde:                                               im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-\na) Werkstoffbearbeitung:                                weit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.\naa) Arten, wichtige Eigenschaften und Ver-              (2) Der Prüfling soll in einer Prüfungsdauer bis\nwendung der in der Elektrotedi.nik üb-        zu zehn Stunden insbesondere folgende Arbeits-\nlichen Werk-, Hilfs- und Isolierstoffe;       proben durchführen:\nbb) Arten und Anwendung von Werk- und\nMaßwerkzeugen, spangebende und span-          1. Zusammenbauen von elektrischen Maschinen mit\nlose Formung von Hand, spangebende                 überwiegend vorgefertigten Teilen, einschließ-\nFormung durch Bohren und Drehen.                   lich Schalten, Messen und Prüfen;\nb) Elektrotedi.nik:                                     2. Anschließen und Inbetriebsetzen elektrischer Ma-\naa) Grundbegriffe der Elektrizitätslehre, ins-           schinen;\nbesondere Spannung, Strom, Widerstand,        3. Fehlersuche und -beseitigung an geschalteten\nArbeit, Leistung;                                  Maschinen.\nbb) Spannungserzeuger, Spannungsfall, Span-\nnungsteilung, Stromverzweigung;                    (3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\ncc) Kapazität, Frequenz;                            folgenden Prüfungsfächern nachweisen:\ndd) Elektromagnetismus, Induktion, Indukti-          1. Fachkunde:\nvität;\nee) Arten, widi.tige Eigenschaften und Ver-              a) Werkstoffbearbeitung: Schweiß- und Löttech-\nwendung der üblichen elektromechani-                    nik.\nschen und elektronischen Bauteile;                  b) Elektrotechnik:\nff) Verlegen und Verbinden von Leitungen                    aa) Isolationstechnik, insbesondere Isolier-\nund Kabeln und Einbau von Kabelzube-                         stoffe und Isolierverfahren;\nhör in der Installationstechnik;\nbb) Sonderwicklungen;\ngg) Arten und Anwendung direkt anzeigen-\ncc) Wirkungsweise, Aufbau, Herstellverfah-\nder Meßgeräte für Spannungs-, Strom-,\nren und Prüfung elektrischer Maschinen;\nWiderstands-, Erdungsmessung.\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\n2. Fachredi.nen:                                            2. Fachrechnen:\na) Fadi.bezogene Längen-, Flächen-, Körper- und              Fachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,\nGewichtsberechnung;                                      wobei Tabellenbücher, Formelsammlung und\nb) Umrechnen von Maßeinheiten;                                Rechenstab zuzulassen sind:\nc) Ohmsches Gesetz, Spannungsteilung, Strom-                 a) Mechanik, insbesondere        Drehmoment   und\nverzweigung, Spannungsfall;                                  Wirkungsgrad;\nd) Elektrische Arbeit und Leistung;                          b) Elektrotedi.nik, insbesondere Wirk- und Blind-\ne) Windungs- und Amperewindungszahlen von                        leistung.\nRelaisspulen.\n3. Fachzeichnen:\n3. Fachzeidi.nen:\na) Lesen von Werkstattzeichnungen, Schaltplä-\na) Lesen und Ergänzen von einfachen Einzelteil-                  nen und Wickelschemata;\nund Gesamtzeichnungen, Bauschalt-, Installa-\ntions- und Stromlaufplänen;                               b) Ergänzen oder Umstellen von gegebenen An-\nsichten;\nb) Anfertigen einfacher Skizzen von Einzelteilen\nund Schaltplänen.                                        c) Erstellen einfacher Skizzen von Sdi.altungen.\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde.                            4. Wirtschafts- und Sozialkunde.\n(4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung              (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-            im Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\ngende Prüfungsdauer in Betracht:                            gende Prüfungsdauer in Betracht:\n1. Für Fachkunde                                St·mde       1.   Für Fachkunde                        1 Stunde\n2. Für Fachrechnen                          1½ Stunden      2.    Für Fachrechnen                      1½ Stunden\n3. Für Fadi.zeichnen                        1¼ Stunden      3.    Für Fachzeichnen                     1½ Stunden\n4. Für Wirtsdi.afts- und Sozialkunde         ¼ Stunde.       4.   Für Wirtschafts- und Sozialkunde      ½ Stunde.","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                          2435\n:;.\n§ 37                                bb) Aufbau, Wirkungsweise und Betriebsver-\nhalten elektrischer Maschinen und Trans-\nPrüfungsanforderungen\nformatoren;\nfür den Energieanlagenelektroniker\ncc) Aufbau und Wirkungsweise von Schalt-,\n(1) Die Prüfung erstreckt sich auf die in § 23 ge-                 Verteiler-, Steuer-, Schutzeinrichtungen;\nnannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den               dd) Aufbau, Einrichtung und Prüfung von An-\nim Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-                  lagen und Geräten der Energietechnik\nweit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.                  unter besonderer Beachtung der Sicher-\nheitsvorschriften;\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nee) Schutzmaßnahmen gegen zu hohe Berüh-\ntische Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und\nrungsspannung.\nUnterlagen durchführen:\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\n1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als\nPrüfungsstück. eine Arbeit aus der elektrischen     2. Fachrechnen:\nAnlagen- und Gerätetechnik durchgeführt wer-            Fachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,\nden.                                                    wobei Tabellenbücher, Formelsammlung und\na) Für die Auswahl des Prüfungsstück.es kom-            Rechenstab zuzulassen sind:\nmen in Betracht:                                    a) Elektrische Maschinen, Geräte und Anlagen;\nSteuer- und Regeleinrichtungen für Licht,           b) Meßtedmik;\nSpannung, Drehzahl, Wärme.                          c) Grundbegriffe der Elektronik;\nb) Zu bewerten sind insbesondere Verdrahtung,           d) Grundbegriffe der Steuer- und Regeltechnik.\nLeitungsführung,      Verbindungsstellen und\nFunktion.                                       3. Fachzeichnen:\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu zwei Stunden sol-          Lesen, Beschreiben und Skizzieren von Wirk-,\nlen etwa vier Arbeitsproben durchgeführt wer-           Stromlauf-, Installations- und Ubersichtsschalt-\nden.                                                    plänen sowie Blockschaltbildern zur Erkennung\nvon Funktionszusammenhängen.\na) Für die Auswahl der Arbeitsproben kommen\ni         in Betracht:                                    4. Wirtschafts- und Sozialkunde.\naa) Herstellen einer Schaltung mit Steuer-\nund Wirkstromkreis, wie sie bei elektri-     (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\nschen Antrieben Verwendung findet, nach   im Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\nallgemeinen Angaben;                      gende Prüfungsdauer in Betracht:\nbb) Messen und Ermitteln von elektrischen       1. Für Fachkunde                                Stunde\nGrößen, insbesondere Spannung, Strom,     2. Für Fachrechnen                         1½ Stunden\nArbeit, Leistung mit Aufbau der Meß-      3. Für Fachzeichnen                        1½ Stunden\nanordnung und Auswahl der Meßgeräte;\n4. Für Wirtschafts- und Sozialkunde         ½ Stunde.\ncc) Prüfen der Funktion, Erkennen und Be-\nheben von Fehlern an elektris<hen Ein-\nrichtungen, insbesondere von Steuer- und                               § 38\nMeldeschaltungen;\nPrüfungsanforderungen\ndd) Feststellen und Beurteilen der Wirksam-                  fllr den Energiegeräteelektroniker\nkeit von Schutzmaßnahmen gegen zu\nhohe Berührungsspannung mit den üb-           (1) Die Prüfung erstreckt sich auf die in § 24 ge-\nlichen Prüfgeräten.                       nannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den\nim Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-\nb) Die unter Nummer 2 Buchstabe a), bb) und cc)\nweit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.\ngenannten Arbeitsproben sollen so gefaßt\nsein, daß der Prüfling die Ergebnisse sofort       (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nin Listen eintragen oder graphisch darstellen  tische Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und\nkann.                                           Unterlagen durchführen:\n(3) Der Prüfling soll Insbesondere Kenntnisse aus    1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als\nfolgenden Prüfungsfächern na<hweisen:                       Prüfungsstück. eine Arbeit aus der elektrischen\nGerätetechnik durchgeführt werden.\n1. Fachkunde:\na) Für die Auswahl des Prüfungsstück.es kom-\na) Werkstoffbearbeitung:                                    men in Betracht:\nArten und Eigenschaften leitender und nicht-            Bausteine oder Baugruppen aus der Energie-\nleitender Werkstoffe.                                   elektronik, die zur Steuerung oder Regelung\nb) Elektrotechnik:                                          für Spannung und Drehzahl dienen.\naa) Geräte, Betriebsmittel und Bauteile der         b} Zu bewerten sind insbesondere Aufbau, Lei-\nEnergietechnik und ihre Anwendung in               tungsführung, Verbindungsstellen und Funk-\nelektrischen Anlagen;                              tion.","2436                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu zwei Stunden sol-          c) Elektronik;\nlen etwa vier Arbeitsproben durchgeführt werden.         d) Steuerungs- und Regelungstechnik.\na) Für die Auswahl der Arbeitsproben kommen           3. Fachzeichnen:\nin Betracht:                                          a) Lesen und Beschreiben von Wirk-, Stromlauf-\naa) Herstellen einer Schaltung der Leistungs-             und Ubersichtsschaltplänen sowie Blodtschalt-\nelektronik aus der Steuerungs- und Rege-             bildem zum Erkennen von Funktionszusam-\nlungstechnik nach allgemeinen Angaben;               menhängen;\nbb) Messen und Ermitteln von elektrischen             b) Skizzieren einfacher Schaltpläne.\nGrößen, insbesondere Spannung, Strom,\nArbeit, Leistung, Frequenz mit Aufbau        4. Wirtschafts- und Sozialkunde:\nder Meßanordnung und Auswahl der                (4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung\nMeßgeräte;                                   im Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\ncc) Prüfen der Funktion, Erkennen und Be-         gende Prüfungsdauer in Betracht:\nheben von Fehlern an elektronischen\nEinrichtungen, insbesondere Steuerungen      1. Für Fachkunde                          1   Stunde\nder Energietechnik mit elektronischen        2. Für Fachrechnen                        1¼  Stunden\nSchaltsystemen;                              3. Für Fachzeichnen                       1¼  Stunden\ndd) Feststellen und Beurteilen der Wirksam-      4. Für Wirtschafts- und Sozialkunde 1/z       Stunde.\nkeit von Schutzmaßnahmen gegen zu\nhohe Berührungsspannung und der Funk-\n§ 39\ntion von Schutz- und Uberwachungsein-\nrichtungen mit den üblichen Prüfgeräten.                        PrOfungsanforderungen\nfilr den Feingeräteelektroniker\nb) Die unter Nummer 2 Buchstabe a), bb) und cc)\ngenannten Arbeitsproben sollen so gefaßt            (1) Die Prüfung erstreckt sich auf die in § 25 ge-\nsein, daß die Messungen mit Zeiger- oder          nannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den\nDigitalmeßgeräten, Oszillographen oder ande-     im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-\nren üblichen Meßgeräten durchgeführt und die     weit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.\nErgebnisse der einzelnen Aufgaben vom Prüf-\nling sofort in Listen eingetragen oder gra-         (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nphisch dargestellt werden können.                tische Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und\nUnterlagen durchführen:\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\n1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:\nPrüfungsstück ein Baustein oder eine Baugruppe\n1. Fachkunde:                                                aus der Feingerätetechnik oder auch eine Kombi-\na) Werkstoffbearbeitung:                                 nation von beiden hergestellt: geprüft und in Be-\ntrieb genommen werden. Zu bewerten sind ins-\nArten und Eigenschaften der in der Energie-          besondere Anordnung der Bauteile, Leitungsfüh-\ntechnik und -elektronik verwendeten leiten-          rung, Verbindungsstellen, Schaltungsaufüau und\nden und nichtleitenden Werkstoffe.                    Funktion.\nb) Elektrotechnik:\naa) Aufbau und Wirkungsweise von Steuer-,        2. In einer Prüfungsdauer bis zu zwei Stunden sol-\nRegel-, Schutz- und Uberwachungseinrich-         len etwa vier Arbeitsproben durchgeführt werden:\ntungen oder anderen Bauteilen der                a) Als erste Arbeitsprobe kommt die Auswahl\nEnergietechnik;                                      einer bestimmten Zahl von elektrischen Bau-\nbb) Aufbau und Wirkungsweise elektroni-                  teilen nach Angaben in Stromlauf-, Impulsplä-\nscher Bauteile und ihr Betriebsverhalten            nen und Stücklisten in Betracht.\nin Schaltungen der Energietechnik;               b) Für die Auswahl der weiteren Arbeitsproben\ncc) Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise               kommen in Betracht:\nvon gebräuchlichen Meßgeräten und                    aa) Messen und Ermitteln von Spannungen,\n-schaltungen;                                             Strömen, Frequenzen und Kurvenverlauf\ndd) Prinzipieller Aufbau und Betriebsverhal-                  an Bausteinen, Baugruppen und Kombina-\nten elektrischer Maschinen.                              tionen von beiden nach Stromlauf- und\nImpulsplan mit geeigneten Meßgeräten;\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\nbb) Einstellen und Abgleichen von einstell-\n2. Fachrechnen:                                                       baren Bauteilen, Bausteinen oder Bau-\ngruppen der Feingeräteelektronik;\nFachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,\ncc) Erkennen und Beheben von Schalt- oder\nwobei Tabellenbücher, Formelsammlung und\nBauteilefehlern an Baugruppen_.\nRechenstab zuzulassen sind:\nc) Die unter Nummer 2 Buchstabe b) genannten\na) Elektrische Geräte und Betriebsmittel der\nAufgaben sollen so gefaßt sein, daß der Ein-\nEnergietechnik;\nsatz der Meßgeräte und das schrittweise Vor-\nb) Meßtechnik;                                               gehen beim Erkennen und Beheben der Fehler","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                          2437\n•\nin einem Protokoll festgehalten werden kann.    1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als\nAls Unterlagen werden Stromlauf- und Impuls-       Prüfungsstück eine Arbeit mit eleklronisdten Ge-\npläne mit Sollwertangaben sowie Bedienungs-        räten bei freier Wahl der Anordnung der Bau-\nanweisungen für Meßgeräte zur Verfügung            teile und nach Stromlaufplänen angefertigt wer-\ngestellt.                                          den.\na) Für die Auswahl der Prüfungsstücke kommen\n(3) Der Prüning soll insbesondere Kenntnisse aus            in Betradtt: Spannungskonstanthalter, Zähl-\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:                          sdtaltungen, Verzögerungsrelais, Gleichstrom-\n1. Fachkunde:                                                  verstärker.\nb) Zu bewerten sind insbesondere Anordnung\na) Elektrotechnik:\nder Bauteile, Leitungsführung, Verbindungs-\n,aa) Grundbegriffe und Grundschaltungen der             stellen, Verdrahtung und Erkennen funktiona-\nFeingeräteelektronik;                             ler Zusammenhänge.\nbb) Aufbau und Wirkungsweise von elektri-\nschen und elektromechanischen Bauteilen    2. In einer Prüfungsdauer bis zu zwei Stunden sol-\nund ihr Betriebsverhalten in Schaltungen      len vier Arbeitsproben durdtgeführt werden:\nder Feingeräteelektronik;                     a) Für die Auswahl der Arbeitsprobe kommen in\ncc) Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise             Betrad1t:\nvon Meßgeräten und Meßschaltungen der             aa) Aufnehmen der Kennlinie eines Transi-\nFeingeräteelektronik.                                   stors oder eines sonstigen aktiven Bau-\nb) Arbeitsschutz und Unfallverhütung einschließ-                 teils mit Aufbau der Meßschaltung;\nlich Strahlenschutz.                                   bb) Abgleichen einer elektronischen Schal-\ntung, bei der mehrere voneinander ab-\n2. Fachrechnen:                                                      hängige Abgleichvorgänge durchzuführen\nFachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,                    sind;\nwobei Tabellenbücher, Formelsammlung und Re-               cc) Anfertigen einer Vorlage für eine Leiter-\nchenstab zuzulassen sind:                                        platte mit gegebenen Bauteilen und nadt\na) Grundbegriffe der Feingeräteelektronik;                       Stromlaufplan oder Aufnehmen des\nb) Bauteilkunde;                                                 Stromlaufplanes von einem gegebenen\nBaustein;\nc) Meßtechnik.\ndd) Aufhauen einer Meßbereichserweiterung\n3. Fachzeichnen:                                                     eines Siebgliedes oder einer ähnlichen\na) Erkennen von Fehlern in einem fehlerhaft ge-                  Schaltung mit bestimmten Eigensd1aften,\nzeichneten Stromlaufplan;                                    insbesondere sollen durch Berechnen und\nMessen aus einer Anzahl nicht gekenn-\nb) Ergänzen eines Stromlaufplanes, auch nach                     zeichneter Bauteile mehrere Teile ausge-\nFunktionsbeschreibung;                                       wählt und so kombiniert werden, daß\nc) Erstellen eines Stromlaufplanes als Hand-                     nach einem Abgleichen die bestimmten\nskizze unter Verwendung normgerechter Sym-                   Eigenschaften erreicht werden;\nbole nach einem Bauschaltplan oder einer Lei-          ee) Durchmessen eines Gerätes oder einer\nterplattenzeichnung.                                         größeren Baugruppe im Original oder in\n4. Wirtsd1afts- und Sozialkunde.                                     einer Nachbildung, wobei die geeigneten\nMeßinstrumente aus mehreren auszuwäh-\n(4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung                  len und die Meßergebnisse tabellarisch\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-                     festzuhalten sind, insbesondere sollen\ngende Prüfungsdauer in Betracht:                                     Spannungen, Ströme und Kurvenformen\nim Betriebsfall nach Stromlaufplan ermit-\n1. Für    Fachkunde                       1    Stunde                telt werden;\n2. Für    Fachredmen                      1½   Stunden           ff) Erkennen und Beheben von Störungen an\n3. Für    Fad1zeichnen                    1'/2 Stunden               einem in Betrieb befindlichen Gerät, einer\n4. Für    Wirtschafts- und Sozialkunde     ½   Stunde.               Anlage oder einer Nachbildung derselben\nmit Schalt- oder Bauteilfehlern; hierbei\nsind wirklichkeitsnahe Situationsaufgaben\n§ 40                                      zu stellen, bei denen der Prüfling die Meß-\nPrüfungsanforderung                               geräte auswählen, die Fehlerursachen er-\nfür den Informationselektroniker                        kennen und die Störungen anschließend\nbeseitigen soll.\n(1) Die Prüfung erstredd sich auf die in § 26 ge-\nnannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den          b) Die Aufgaben unter Nummer 2 Buchstabe a)\nim Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-            sollen so gefaßt sein, daß der Prüfling die Er-\nweit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.           gebnisse sofort in Listen eintragen oder gra-\nphisch darstellen kann. Als Unterlagen wer-\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-           den Stromlaufpläne, Bedienungsanweisungen\ntische Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und               oder ähnliche Unterlagen zur Verfügung ge-\nUnterlagen durchführen:                                        stellt.","2438                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nc} Zu bewerten sind insbesondere Arbeitsweise,          (2) Der Prüfling soll insbesondere folgende prak-\nAuswahl und Anwendung der Meßgeräte so-           tische Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und\nwie Auswerten der Prüf- und Meßergebnisse.        Unterlagen durchführen:\n(3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus     1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:                        Prüfungsstück ein Baustein oder eine Baugruppe\naus der Funktechnik oder eine Kombination von\n1. Fachkunde:                                                beiden hergestellt, geprüft und in Betrieb genom-\na) Werkstoffbearbeitung:                                 men werden:\nArten und Eigenschaften der insbesondere in           a) Für die Auswahl des Prüfungsstückes kommen\nder Informationstechnik verwendeten leiten-              in Betracht:\nden und nichtleitenden Werkstoffe.                       Verstärker, Generatoren für sinus- und nicht-\nb) Elektrotechnik:                                          sinusförmige Schwingungen, Mischstufen, De-\naa) Grundbegriffe und Grunds<haltungen der               modulatoren, Stromversorgungsteile, Span-\nElektronik;                                         nungs- und Stromstabilisatoren, Impulsformer,\nbb) Aufbau und Wirkungsweise von elektri-                elektronisdle Schaltstufen.\nschen und elektromechanischen Bauteilen          b) Zu bewerten sind insbesondere Anordnung\nund ihr Betriebsverhalten in Schaltungen            der Bauteile, Leitungsführung, Verbindungs-\nder Informationstechnik;                            stellen, Schaltungsaufbau und Funktion.\ncc) Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise\nvon Meßgeräten und Meßschaltungen der        2. In einer Prüfungsdauer bis zu zwei Stunden sol-\nlnformationstedmik1                             len etwa vier Arbeitsproben durchgeführt wer-\nden:\ndd) Grundschaltungen der Regelungstechnik.\na) Für die Auswahl der ersten Arbeitsprobe\nc) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                       kommt in Betracht, eine bestimmte Zahl von\n2. Fachrechnen:                                                 elektrisdlen Bauteilen nach Angaben in Strom-\nlaufplänen, Impulsplänen und Stücklisten aus-\nFachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,               zuwählen.\nwobei Tabellenbücher, Formelsammlung und\nRechenstab zuzulassen sind:                              b) Für die Auswahl der weiteren Arbeitsproben\nkommen in Betradlt:\na) Grundbegriffe der Elektronik,\naa) Messen und Ermitteln von Spannungen\nb) Bauteilkunde;                                                  und Strömen, Frequenzen und Kurvenver-\nc) Meßtechnik.                                                    lauf an Bausteinen, Baugruppen und Kom-\nbinationen von beiden nach Stromlauf-\n3. Fadlzeichnen:                                                      und Impulsplan mit geeigneten Meß-\na) Feststellen der Fehler in einem fehlerhaft ge-               . geräten,\nzeidmeten Stromlaufplan;                                 bb) Einstellen und Abgleichen von einstell-\nb) Ergänzen oder teilweises Ändern eines Strom-                   baren Widerständen, Kondensatoren, Spu-\nlaufplanes nach Funktionsbesdlreibung,                         len, Sdlwingkreisen, Bandfiltern,\ncc) Erkennen und Beheben von Fehlern an\nc) Erstellen eines Stromlaufplanes als Hand-                      Baugruppen, die Schalt- oder Bauteilfeh-\nskizze unter Verwendung normgeredlter Sym-                     ler enthalten sollen.\nbole nach einem Bausdlaltplan oder einer Lei-\nterplattenzeichnung.                   ·              c) Die AufgabEln unter Nummer 2 Buchstabe b)\nsollen so gefaßt sein, daß der Prüfling den Ein-\n4. Wirtsdlafts- und Sozialkunde.                                satz der Meßgeräte und das schrittweise Vor-\ngehen beim Erkennen und Beheben der Fehler\n(4) Als Ridltwert für eine programmierte Prüfung             in einem Protokoll festhalten kann. Als Unter-\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-                lagen werden Stromlauf- und Impulspläne mit\ngende Prüfungsdauer in Betradlt:                                Sollwertangaben, Bedienungsanweisungen für\n1.  Für  Fadlkunde                       1    Stunde            Meßgeräte oder ähnliche Unterlagen zur Ver-\n2.  Für  Fachredlnen                     1¼ Stunden             fügung gestellt.\n3.  Für  Fachzeidlnen                    l¼ Stunden         (3) Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\n4.  Für  Wirtschafts- und Sozialkunde     1/1 Stunde.\nfolgenden Prüfungsfächern nachweisen:\n1. Fachkunde:\n§ 41\na) Elektrotechnik:\nPrilfungsanforderungen\naa) Grundbegriffe und Grundschaltungen der\nfür den Funkelektroniker\nElektronik und der Funktechnik;\n(1) Die Prüfung erstreckt sidl auf die in § 27 ge-            bb) Aufbau und Wirkungsweise von elektri-\nnannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den                     schen und elektromedlanischen Bauteilen\nim Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-                   und ihr Betriebsverhalten in Schaltungen\nweit dieser für die Berufsausbildung wesentlidl ist.                  der Funktechnik;","Nr. 136 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1972                        2439\n;.\ncc) Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise         a) Für die Auswahl der ersten Arbeitsprobe\nvon Meßgeräten und Meßschaltungen der              kommt in Betracht, an einem in Betrieb befind-·\nFunktechnik.                                       liehen Gerät oder einer Anlage im Original\nb) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.                        oder in der Nachbildung vorhandene Schalt-\noder Bauteilefehler zu beheben und die erfor-\n2. Fachrechnen:                                                  derlichen Meßgeräte auszuwählen; Stromlauf-\nFachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,               pläne, Bedienungsanweisungen oder ähnliche\nwobei Tabellenbücher, Formelsammlung und                     Unterlagen sind zur Verfügung zu stellen.\nRechenstab zuzulassen sind:                             b) Für die Auswahl der weiteren Arbeitsproben\na) Grundbegriffe der Funktechnik;                            kommen in Betracht:\nb) Bauteilkunde;                                             aa) Auswählen von Bauteilen mit festgeleg-\nc) Meßtechnik.                                                    ten Werten;\nbb) Aufbauen einer Schaltung mit bestimmten\n3. Fachzeichnen:                                                      Eigenschaften unter Verwendung der aus-\na) Erkennen von Fehlern in einem fehlerhaft ge-                  gewählten Bauteile, Prüfen, Abgleichen\nzeichneten Stromlaufplan;                                    und Einstellen der Schaltung,\nb) Ergänzen eines Stromlaufplanes, auch nach                cc) Aufnehmen der Kennlinie eines Transi-\nFunktionsbeschreibung;                                       stors mit selbständigem Aufbauen der\nc) Erstellen eines Stromlaufplanes als Hand-                     Meßschaltung und Auswählen der Meß-\nskizze unter Verwendung normgerechter Sym-                   geräte;\nbole nach einem Bauschaltplan oder einer Lei-           dd) Aufnehmen        eines     Funktionsablauf-\nterplattenzeichnung.                                         diagrammes einer größeren Baugruppe im\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde.                                      Original oder in der Nachbildung als Re-\nlais- oder Impulsdiagramm,\n(4) Als Richtwert für eine programmierte Prüfung             ee) Ermitteln von Spannungen, Strömen und\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-                      Impuls- oder Kurvenformen an verschie-\ngende Prüfungsdauer in Betracht:                                      denen Meßpunkten nach Stromlaufplan\n1.   Für   Fachkunde                       1    Stunde                bei verschiedenen Betriebszuständen.\n2.   Für   Fachrechnen                     11/1 Stunden      c) Zu bewerten sind insbesondere Arbeitsweise,\n3.   Für   Fachzeichnen                    11/1 Stunden          Auswahl und Anwendung der Meßgeräte so-\n4.   Für   Wirtschafts- und Sozialkunde      ¼ Stunde.           wie Auswerten der Prüf- und Meßergebnisse\nfür die Bestimmung der Störungsursache.\nd) Die unter Nummer 2 Buchstabe b), cc) und dd)\n§ 42                                genannten Aufgaben sollen so gefaßt sein, daß\nPrüfungsanforderungen                        der Prüfling die Ergebnisse der einzelnen Auf-\nftlr den Femmeldeelektronlker                     gaben sofort in Listen eintragen oder graphisch\ndarstellen kann.\n(1) Die Prüfung erstreckt sich auf die in § 28 ge-\nnannten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den           (3} Der Prüfling soll insbesondere Kenntnisse aus\nIm Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, so-     folgenden Prüfungsfächern nachweisen:\nweit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.\n1. Fachkunde:\n(2) Der Prüfling soll insbesondere folgende    prak-\ntis~e Arbeiten nach allgemeinen Anweisungen und              a) Elektrotechnik:\nUnterlagen durchführen:                                          aa) Grundbegriffe und Grundschaltungen der\n1. In einer Arbeitszeit bis zu acht Stunden soll als                 Vermittlungs- und Ubertragungstechnik\nPrüfungsstück eine Baugruppe oder ein Gerät der                  sowie der Elektronik;\n· Fernmeldetechnik nach Stromlaufplan mit elektro-            bb) Aufbau und Wirkungsweise von elektri-\nmechanischen und elektronischen Bauteilen unter                  schen und elektromechanischen Bauteilen\nEinschluß von Leiterplatten angefertigt, geprüft                 und ihr Betriebsverhalten in Schaltungen\nund in Betrieb genommen werden.                                  der Fernmeldetechnik;\na) Für die Auswahl des Prüfungsstückes kommen               cc) Prinzipieller Aufbau und Wirkungsweise\nin Betracht:                                                 von Meßgeräten und Meßschaltungen der\nStromversorgungsgeräte, Wählstufen, Impuls-                  Fernmeldetechnik.\nzähler, Impulswiederholer, Signalübertrager,       b) Arbeitsschutz und Unfallverhütung.\nVerstärker, Sperrmitläufer.\nb) Zu bewerten sind insbesondere Anordnung          2. Fachrechnen:\nder Bauteile, Leitungsführung, Verdrahtung,         Fachbezogene Aufgaben aus folgenden Gebieten,\nVerbindungsstellen und Funktion.                    wobei Tabellenbücher, Formelsammlung und\nRechenstab zuzulassen sind:\n2. In einer Prüfungsdauer bis zu drei Stunden sol-\nlen etwa . vier Arbeitsproben durchgeführt wer-         a) Grundbegriffe der Fernmeldetechnik und der\nden:                                                        Elektronik;","2440                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1972, Teil I\nb) Bauteilkunde;                                                          Sedister Teil\nc) Meßtedlnik.                                              Ubergangs- und Sdilußbestimrnungen\n3. Fadlzeidlnen:\na) Ergänzen oder Ändern eines Stromlaufplanes\nnadl vorgegebener Funktionsbesdlreibung;                                    § 45\nb) Zeidlnen eines Diagrammes nach vorgegebe-                       Aufhebung von Vorschriften\nnen Werten oder Funktionsabläufen;                   Die bisher im Verwaltungsverfahren festgelegten\nc) Anfertigen der Handskizze eines Stromlauf-         Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungs-\nplanes unter Verwendung normgerechter Sym-         anforderungen für die Lehrberufe, Anlernberufe und\nbole und Sdlaltzeic:hen nac:h einem vorgegebe-     vergleic:hbar geregelten Ausbildungsberufe, die in\nnen Bausc:haltplan, einem Mustergerät, einem       dieser Rechtsverordnung geregelt sind, insbesondere\nbestückten Leiterplattenmuster 9der einer ent-     die Ausbildungsberufe Motorenwickler, Elektrowick-\nsprec:henden Leiterplattenzeic:hnung.              ler, Kabelmonteur, Elektroinstallateur, Starkstrom-\nelektriker, Elektroprüferin, Elektromec:haniker und\n4. Wirtsc:hafts- und Sozialkunde.                         Fernmeldemonteur sind nicht mehr anzuwenden.\n(4) Als Ridltwert für eine programmierte Prüfung\nim Rahmen der Kenntnisprüfung kommt jeweils fol-\ngende Prüfungsdauer in Betracht:                                                   § 46\n1. Für Fac:hkunde ·                       1    Stunde                       Ubergangsregelung\n2. Für Fachrechnen                        1'/z Stunden       Für Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkraft-\n3. Für Fac:hzeic:hnen                     1¼ Stunden      treten dieser Verordnung bestehen, sind die bis-\n4. Für Wirtschafts- und Sozialkunde        ¼ Stunde.      herigen Vorsc:hriften weiter anzuwenden, es sei\ndenn, die Vertragsparteien vereinbaren die Anwen-\nFünfter Teil                         dung der Vorschriften dieser Verordnung.\nAusbildungsplan und Beriditsheft\n§ 43                                                     § 47\nAusbildungsplan                                            Berlin-Klausel\nDer Ausbildende hat unter Zugrundelegung des              Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nAusbildungsrahmenplans für den Auszubildenden             leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\neinen Ausbildungsplan zu erstellen.                       blatt I S. 1) in Verbindung mit § 112 des Berufsbil-\ndungsgesetzes auch im Land Berlin.\n§ 44\nBerichtsheft\n§ 48\nDer Auszubildende hat ein Beric:htsheft in der\nForm eines Ausbildungsnac:hweises zu führen. Der                               Inkrafttreten\nAusbildende hat das Berichtsheft regelmäßig durch-           Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nzusehen.                                                  kündung in Kraft.\nBonn, den 12. Dezember 1972\nDer Bundesminister\nfür Wirtschaft und Finanzen\nIn Vertretung\nDr. Rohwedder"]}