{"id":"bgbl1-1972-120-2","kind":"bgbl1","year":1972,"number":120,"date":"1972-11-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1972/120#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1972-120-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1972/bgbl1_1972_120.pdf#page=3","order":2,"title":"Bekanntmachung über die Ausprägung von Bundesmünzen im Nennwert von 5 Deutschen Mark (Dürer-Gedenkmünze)","law_date":"1972-11-15T00:00:00Z","page":2083,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Nr. 120 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. November 1972                     2083\nBekanntmachung\nü.ber die Ausprägung von Bundesmünzen im Nennwert von 5 Deutschen Mark\n(Dürer-Gedenkmünze)\nVom 15. November 1972\nAuf Grund des Gesetzes über die Ausprägung              Im gleichen Stil wie die Bildseite ist auch die\nvon Scheidemünzen vom 8. Juli 1950 (Bundesgesetz-       Wertseite gestaltet. In der oberen Hälfte des Feldes\nblatt S. 323) ist aus Anlaß der 500. Wiederkehr des     steht der Bundesadler, im Mittelfeld die Aufschrift\nGeburtstages von Albrecht Dürer eine Bundes-\nmünze (Gedenkmünze) im Nennwert von 5 Deut-                    ,,BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND\",\nschen Mark geprägt worden. Die Ausprägung er-\nfolgte im Bayerischen Hauptmünzamt, die Auflage         darunter die Wertziffer „5\" und die Wertbezeich-\nbeträgt 8 Million~n Stück.                              nung\nDie Münzen werden ab 12. Dezember 1972 in den                        ,,DEUTSCHE MARK\".\nVerkehr gebracht.\nDer Entwurf der Münze stammt von Professor            Die in 19 und 71 geteilte Jahreszahl ist beiderseits\nFritz Nuß, 7051 Strümpfelbach.                          der Wertziffer 5 angebracht. Das Münzzeichen „D\"\nDie Münze besteht aus einer Legierung von 625         des Bayerischen Hauptmünzamtes befindet sich am\nTausendteilen Feinsilber und 375 Tausendteilen          äußeren Rand des Bogens der Wertziffer.\nKupfer. Sie hat einen Durchmesser von 29 mm und\nein Gewicht von 11,2 Gramm.                               Der glatte Münzrand trägt die vertiefte Inschrift\nDas Gepräge auf beiden Seiten ist erhaben und             „DER ALLER EDELST SINN DER MENSCHEN\nwird von einem schützenden glatten Randstab um-                             IST SEHEN\",\ngeben.\nDie Bildseite zeigt in der oberen Hälfte des Feldes   Zwischen den Worten „SEHEN\" und „DER\" ist ein\ndas Monogramm Albrecht Dürers „AD\", darunter            kleiner Punkt eingeprägt.\ndie Aufschrift\n,,ALBRECHT DURER\"                        Dies wird namens der Bundesregierung bekannt\nund die Jahreszahlen „ 1471    1528\".                   gemacht.\nBonn, den 15. November 1972\nDer Bundesminister\nfür Wirtschaft und Finanzen\nIn Vertretung\nDr. Emde"]}