{"id":"bgbl1-1972-119-3","kind":"bgbl1","year":1972,"number":119,"date":"1972-11-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1972/119#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1972-119-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1972/bgbl1_1972_119.pdf#page=5","order":3,"title":"Dreizehnte Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1972-11-08T00:00:00Z","page":2073,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Nr. 119 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 14. November 1972                         2073\nDreizehnte Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 8. November 1972\nAuf Grund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-            (3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen die\ngungsgesetzes in der Fassung vom 29. Juni 1956             Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallen-\n(Bundesgesetzbl. I S. 559, 562), zuletzt geändert durch   den Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge:\nArtikel 3 des Gesetzes zur Änderung und Ergän-                an Bayern                            58 283 000 DM\nzung der Vorschriften über die Wiedergutmachung\nnationalsozialistischen Unrechts in der Sozialver-                 Berlin                         293 914 000 DM\nsicherung vom 22. Dezember 1970 (Bundesgesetzbl. I                 Hamburg                          8 737 000 DM\nS. 1846), wird mit Zustimmung des Bundesrates ver-                 Hessen                          34 492 000 DM\nordnet:                                                            Nordrhein-Westfalen            454 168 000 DM\n§ 1                                     Rheinland-Pfalz                360 298 000 DM\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen                       insgesamt                    1 209 892 000 DM\nund Lastenanteile des Bundes und der Länder\nim Rechnungsjahr 1970                        (4) Die Länder, in denen die Entschädigungsauf-\nwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz ge-·\nnicht erreichen, führen an den Bund folgende Be-\nleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-           träge ab:\ngungsausgaben nach Abzug der damit zusammen-\nhängenden Einnahmen) haben im Rechnungsjahr                        Baden-Württemberg               76 478 000 DM\n1970 betragen:                                                     Bremen                           4 842 000 DM\nin den Ländern außer Berlin         1 701 574 000 DM            Niedersachsen                   36 110 000 DM\nin Berlin                             345 781 000 DM            Saarland                         5 244 000 DM\ninsgesamt                          2 047 355 000 DM             Schleswig-Holstein              28 962 000 DM\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-                 insgesamt                      151 636 000 DM\ndigungsaufwendungen beträgt:\n(5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\nin den Ländern außer Berlin           850 787 000 DM    Beträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzu-\nin Berlin                             207 469 000 DM    führenden Beträge werden mit den Beträgen ver-\ninsgesamt                                               rechnet, die nach den vorläufigen Abrechnungen der\n1 058 256 000 DM\nEntschädigungsaufwendungen bereits erstattet oder\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädi-             abgeführt worden sind.\ngungsaufwendungen betragen:\nin Baden-Württemberg                  142 451 000 DM\nBayern                           167 847 000 DM                               § 2\nBerlin                            51867000 DM                           Berlin-Klausel\nBremen                            11777000 DM        Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\nHamburg                           28 719 000 DM    Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\nHessen                            86 160 000 DM\ngesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 240 des Bun-\ndesentschädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nNiedersachsen                    113 365 000 DM\nNordrhein-Westfalen              270 719 000 DM\nRheinland-Pfalz                   58 347 000 DM                               § 3\nim Saarland                            17 916 000 DM                          Inkrafttreten\nin Schleswig-Holstein                  39 931 000 DM\nDiese Verordnung tritt am siebenten Tag nach\ninsgesamt                        989 099 000 DM    ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 8. November 1972\nDer Bundesminister\nfür Wirtschaft und Finanzen\nIn Vertretung\nDr. Emde"]}