{"id":"bgbl1-1971-27-2","kind":"bgbl1","year":1971,"number":27,"date":"1971-03-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1971/27#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1971-27-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1971/bgbl1_1971_27.pdf#page=3","order":2,"title":"Achte Verordnung zur Änderung der Düngemittelverordnung","law_date":"1971-03-25T00:00:00Z","page":271,"pdf_page":3,"num_pages":2,"content":["Nr. 27 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. März 1971                                  271\nAchte Verordnung\nzur Änderung der Düngemittelverordnung\nVom 25. März 1971\nAuf Grund der§§ 3 und 4 Abs. 2 des Düngemittelgesetzes vom 14. August 1962 (Bundesgesetzbl. I\nS. 558), geändert durch das Einführungsgesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten vom 24. Mai\n1968 (Bundesgesetzbl. I S. 503), wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\nArtikel 1\nDie Anlage der Düngemittelverordnung vom 21. November 1963 (Bundesgesetzbl. I S. 805), zu-\nletzt geändert durch die Siebente Verordnung zur Änderung der Düngemittelverordnung vom\n23. April 1970 (Bundesgesetzbl. I S. 417), wird wie folgt geändert:\n1. In Ziffer I Buchstabe A Nr. 2 wird in Spalte 7 folgender Satz 2 angefügt:\n„Liegt der Gehalt an Blei oder Quecksilber jeweils über 1 mg je 1 kg, muß jede Packung mit dem\nHinweis ,Nicht für Blattdüngung oder zum Benetzen von Früchten!' gekennzeichnet sein.\"\n2. In Ziffer II Buchstabe A werden hinter den Nummern 31 und 37 jeweils folgende Nummern 31 a\nund 37 a eingefügt:\n6\n31 a  NPK-Dünger        13 11 /o N Ammoniumsalze, Nitrate; Aufschließen von Roh-\nStickstoff bewertet als     phosphat mit Salpeter-,\nNl\"k und N0 3 -Stickstoff   Schwefel- oder Phosphor-\nsäure, Ammonisieren und\n13 °/o P20;; Calcium-, Ammonium-         Zugeben von Kalium-\nphosphate;                  chlorid oder Kaliumsulfat\nPhosphat bewertet als\nwasser- und ammonium-\ncitratlösliches P205, davon\nmindestens 30 Hundert-\nteile wasserlöslich\n130/oK20 Kaliumchlorid oder\nKaliumsulfat;\nKali bewertet als wasser-\nlösliches K20\n37 a  NPK-Dünger-       15 °/o N   Carbamid, Nitrate;          Lösen von Harnstoff und   Das Düngemittel\nLösung                       Stickstoff bewertet als     Kaliumhydroxid in         darf nur mit einem\nAmid- und N0 3 -Stickstoff, Wasser unter Zugeben      Hinweis auf die für\ndavon mindestens 90         von Phosphorsäure und     die Beständigkeit\nHundertteile Amidstick-     Salpetersäure             der Lösung zweck-\nstoff                                                 mäßige Art der\nLagerung, insbeson-\n6 0/o P20;; Kaliumphosphat;                                       dere auf die Lager-\nPhosphat bewertet als                                 temperatur, ge-\nwasserlösliches P20s,                                 werbsmäßig in den\n9 0/o K20   Kali bewertet als wasser-                             Verkehr gebracht\nlösliches K20                                         werden.","272                                            lhmdesgesctzblaU, Jahrgang 1971, Teil I\n3. In Ziffor fl Buchsl.dl>P 1) wird hinter cfor Nummer 21 folgende Nummer 21 a eingefügt:\n21 il PK-Dünqer         :l7   11\n/11 P:!O,, Kulimn-Magncsiumphos-    Umsetzen von Kalium-\nmit                                   phale;                   und Magnesiumsalzen mit\nMilqll<'Silllll                       Phosphut bewertet als    Phosphorsäure und mit\nGesamt-P20r,, davon min- Hilfe von Aminen\ndestens 80 Hundertteile\nt1mmoniumcitratlöslich,\n'.Ll 11 /11 K:!O Kali bewertet als wasser-\nlösliches K20,\n20 !i/o MqO Magnesium bewertet i:lls\nC(~scm1t-MgO\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ngesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 9 des Düngemittelgesetzes a.uch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt mit Ausnahme von Artikel                       Nr. 1 am Tage nach der Verkündung in\nKraft. Artikel l Nr. l tritt am 1. Januar 1972 in Kraft.\nBonn, den 25. März 1971\nDer Bundesminister\nJür Ernührung, Landwirtschaft und Forsten\nJ. Ertl"]}