{"id":"bgbl1-1971-135-9","kind":"bgbl1","year":1971,"number":135,"date":"1971-12-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1971/135#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1971-135-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1971/bgbl1_1971_135.pdf#page=15","order":9,"title":"Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Zulassung fremder Stoffe als Zusatz zu Lebensmitteln","law_date":"1971-12-22T00:00:00Z","page":2147,"pdf_page":15,"num_pages":1,"content":["Nr. 135 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Dezember 1971                          2147\nVerordnung\nzur Änderung der Verordnung\nüber die Zulassung fremder Stoffe als Zusatz zu Lebensmitteln\nVom 22. Dezember 1971\nAuf Grund des § 5 a Abs. 1 Nr. 1 und 2 des Lebens-                Aussehen       sehr feines, weißes oder gräu-\nmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung                                   lich-weißes, kristallines, fettig\nvom 17. Januar 1936 (Reichsgesetzbl. I S. 17), zuletzt                             anzufühlendes Pulver.\ngeändert durch das Gesetz zur Änderung des Lebens-\nmittelgesetzes vom 8. September 1969 (Bundesge-                     Reaktion auf neutral.\nsetzbl. I S. 1590), in Verbindung mit Artikel 129 des               Lackmus        Die Reaktion wird in einer\nGrundgesetzes wird im Einvernehmen mit den Bun-                                    200/oigen Lösung, die 30 Minu-\ndesministern für Ernährung, Landwirtschaft und For-                                ten unter Ersatz des Wasserver-\nsten sowie für Wirtschaft und Finanzen mit Zustim-                                 lustes gekocht wurde, geprüft.\nmung des Bundesrates verordnet:                                     Wasser-        nicht mehr als 0,2 0/o.\nlösliche       Bestimmung: 10 g werden mit\nArtikel 1                              Bestandteile   50 ml Wasser 30 Minuten unter\nDie Verordnung über die Zulassung fremder Stoffe                                 Ersatz des Wasserverlustes ge-\nals Zusatz zu Lebensmitteln vom 19. Dezember 1959                                  kocht und filtriert. Das bis zur\n(Bundesgesetzbl. I S. 742), zuletzt geändert durch die                             Trockenheit eingedampfte Fil-\nVerordnung zur Änderung der Allgemeinen Fremd-                                     trat wird bei 105° C 1 Stunde\nstoff-Verordnung und der Farbstoff-Verordnung vom                                  getrocknet.\n12. November 1968 (Bundesgesetzbl. I S. 1179), wird                 Salzsäure-     nicht mehr als 2 0/o, bestimmt als\nwie folgt geändert:                                                 lösliche       Sulfate. Bestimmung: 1,00 g\n1. In § 2 Abs. 2 Nr. 8 wird nach dem ersten Halbsatz                Bestandteile   werden mit 20 ml verdünnter\nfolgender Halbsatz eingefügt:                                                   Salzsäure bei 50° C 15 Minuten\nbehandelt. Mit Wasser wird auf\n,,Talkum als Trennmittel bei Hart- und Weich-                                  das ursprüngliche Volumen auf-\nkaramellen bis zu 3 Gramm auf ein Kilogramm;\".                                  gefüllt und filtriert. 10 ml Filtrat\n2. Nach § 2 Abs. 2 Nr. 8 wird folgende Nummer 8 a                                  werden mit 1 ml verdünnter\neingefügt:                                                                      Schwefelsäure versetzt, bis zur\nTrockenheit eingedampft und\n„8 a Talkum als Zusatz zur Glukoseglasur bei                                   bis zur Gewichtskonstanz ge-\nReis und Schälerbsen bis zu 5 Gramm auf ein                             glüht.\nKilogramm Reis oder Schälerbsen.\"\nSchwer-       nicht mehr als 40 mg/kg.\n3. § 6 Abs. 1 Nr. 1 erhält folgende Fassung:                         metalle\n,, 1. fremde Stoffe über die in § 2 Abs. 2 Nr. 4, 5,             Fluorid        nicht mehr als 20 mg/kg.\n8, 8 a, 9, 11 oder 15 bezeichneten Höchstmen-\ngen hinaus zusetzt,\".                                      Asbest         nicht nachweisbar {mikroskopi-\nsche Prüfung}.\"\n4. Die Anlage (zu § 1 Abs. 1) wird wie folgt ge-\nändert:\nArtikel 2\na) Der Trennungsstrich vor den Reinheitsanfor-\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nderungen für Lezithine wird durch folgende\nUberschrift ersetzt: ,,III. Besondere Reinheits-    leitungsgesetzes vom 14. Januar 1952 {Bundesgesetz-\nkriterien für andere Stoffe\";                       blatt I S. 1) in Verbindung mit Artikel 8 des Geset-\nzes zur Änderung und Ergänzung des Lebensmittel-\nb) In Abschnitt III werden hinter den Reinheits-           gesetzes vom 21. Dezember 1958 (Bundesgesetzbl. I\nanforderungen für E 150 Zuckerkulör folgende        S. 950) auch im Land Berlin.\nReinheitsanforderungen für Talkum angefügt:\n,, Talkum (Talcum}                                         Artikel 3\nWasserhaltiges Magnesiumsilikat wechselnder            Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkün-\nZusammensetzung.                                    dung in Kraft.\nBonn, den 22. Dezember 1971\nDer Bundesminister\nfür Jugend, Familie und Gesundheit\nIn Vertretung\nvon Manger-Koenig"]}