{"id":"bgbl1-1970-101-3","kind":"bgbl1","year":1970,"number":101,"date":"1970-11-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1970/101#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1970-101-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1970/bgbl1_1970_101.pdf#page=4","order":3,"title":"Zwölfte Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1970-11-06T00:00:00Z","page":1512,"pdf_page":4,"num_pages":1,"content":["1512                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1970, Teil I\nZwölfte Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 6. November 1970\nAuf Grund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-          (3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen\ngungsgesetzes in der Fassung vom 29. Juni 1956           die Entschädigungsaufwendungen den auf sie ent-\n(Bundesgesetzbl. I S. 559, 562), zuletzt geändert durch  fallenden Lastenanteil übersteigen, folgende Be-\ndas Erste Gesetz zur Reform des Strafrechts vom          träge:\n25. Juni 1969 (Bundesgesctzbl. I S. 645), wird mit          an Bayern                            34 289 000 DM\nZustimmung des Bundesrates verordnet:\nBerlin                          314 952 000 DM\nHamburg                           8144 000  DM\n§ J\nHessen                           29 659 000 DM\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen                      Nordrhein-Westfalen            336 717 OOC DM\nund Lastenanteile des Bundes und der Länder                 Rheinland-Pfalz                347 455 000 DM\nim Rechnungsjahr 1969\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz ge-               insgesamt                    1 071 216 000 DM\nleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-            (4) Die Länder, in denen die Entschädigungs-\ngungsausgaben nach Abzug der damit zusammen-             aufwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\nhängenden Einnahmen) haben im Rechnungsjahr              nicht erreichen, führen an den Bund folgende Be-\n1969 betragen:                                           träge ab:\nin den Ländern außer Berlin        1 484 620 000 DM           Baden-Württemberg               61 492 000 DM\nin Berlin                            370 532 000 DM                                            4 986 000 DM\nBremen\ninsgesamt                          1 855 152 000 DM           Niedersachsen                   10 536 000 DM\nSaarland                         3 905 000 DM\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschädi-             Schleswig-Holstein              25 668 000 DM\ngungsaufwendungen beträgt:\nin den Ländern außer Berlin          742 310 000 DM           insgesamt                      106 587 000 DM\nin Berlin                            222 319 000 DM       (5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzu-\ninsgesamt                            964 629 000 DM\nführenden Beträge werden mit den Beträgen ver-\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädi-         rechnet, die nach den vorläufigen Abrechnungen der\ngungsaufwendungen betragen:                               Entschädigungsaufwendungen bereits erstattet oder\nabgeführt worden sind.\nin Baden-Württemberg                125 469 000 DM\nBayern                           149 196 000 DM                              § 2\nBerlin                            55 580 000 DM\nGeltung im Land Berlin\nBremen                            10 742 000 DM\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nHamburg                           25 865 000 DM\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nHessen                            76 503 000 DM    blatt I S. 1) in Verbindung mit § 240 des Bundes-\nNiedersachsen                    100 511 000 DM    entschädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nNordrhein-Westfalen              242 338 000 DM\nRheinland-Pfalz                   52 046 000 DM                              § 3\nim Saarland                          16 056 000 DM\nInkrafttreten\nin Schleswig-Holstein                36 217 000 DM\nDiese Verordnung tritt am siebenten Tag nach\ninsgesamt                        890 523 000 DM    ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 6. November 1970\nDer Bundesminister der Finanzen\nMöller"]}