{"id":"bgbl1-1967-71-5","kind":"bgbl1","year":1967,"number":71,"date":"1967-12-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1967/71#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1967-71-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1967/bgbl1_1967_71.pdf#page=4","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Warenklasseneinteilung für Warenzeichen","law_date":"1967-12-05T00:00:00Z","page":1208,"pdf_page":4,"num_pages":4,"content":["1208                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil I\nVerordnung\nzur Änderung der Warenklasseneinteilung für Warenzeichen\nVom 5. Dezember 1967\nAuf Grund des § 2 Abs. 5 des Warenzeichen-\ngesetzes in der Fassung vom 9. Mai 1961 (Bundes-\ngesetzbl. I S. 574), zuletzt geändert durch das Gesetz\nvom .4. September 1967 (Bundesgesetzbl. I S. 953),\nwird verordnet:\n§ 1\nDie § 2 Abs. 3 des Warenzeichengesetzes als An-\nlage beigefügte Warenklasseneinteilung wird mit\nWirkung vom 1. Oktober 1968 durch die nachste-\nhende Warenklasseneinteilung ersetzt.\n§ 2\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Uber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ng.esetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 21 des Sechsten\nGesetzes zur Änderung und Uberleitung von Vor-\nschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechts-\nschutzes vom 23. März 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 274,\n316) auch im Land Berlin.\n§ 3\nDiese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nkündung in Kraft.\nBonn, den 5. Dezember 1967\nDer Bundesminister der Justiz\nDr. Heinemann\nAnlage\n(zu§ 2 Abs. 3. des\nWarenzeichengesetzes)\nWarenklasseneinteilung\nKlasse                                                       Klasse\n1. Chemische Erzeugnisse für gewerbliche, wissen-           2. Farben, Firnisse, Lacke;\nschaftliche, photographische, land-, garten- und            Rostschutzmittel, Holzkonservierungsmittel;\nforstwirtschaftliche Zwecke;                                Färbemittel;\nKunstharze und synthetische Harze, Kunststoffe              Beizen;\nim Rohzustand (in Form von Pulvern, Flüssig-\nNaturharze, Blattmetalle und Metalle in Pulver-\nkeiten oder Pasten);\nform für Maler und Dekorateure.\nDüngemittel (natürliche und künstliche);\nFeuerlöschmittel;                                        3. Wasch- und Bleichmittel;\nHärtemittel und chemische Präparate zum Löten;              Putz-, Polier-, Fettentfernungs- und Schleifmittel;\nchemische Erzeugnisse zum Frischhalten und                  Seifen;\nHaltbarmachen von Lebensmitteln;                            Parfümerien, ätherische Ole, Mittel zur Körper-\nGerbmittel;                                                 und Schönheitspflege, Haarwässer;\nKlebstoffe für gewerbliche Zwecke.                          Zahnputzmittel.","Nr. 71 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1967                       1209\nKlasse                                                     Klasse\n4. Tcchnisdw Die und Fel.lc (keine Speiseöle und          10. Chirurgische, ärztliche, zahn- und tierärztliche\n-fette und kc)inc Jtherisclwn Die);                        Instrumente und Apparate (einschließlich künst-\nSchrn icrmi Ll(!l;                                         licher Gliedmaß-en, Augen und Zähne).\nStaubbinch~rni !.tel;\n11. Beleuchtungs-, Heizungs-, Dampferzeugungs-,\nBrennstoffe (einschließ] ich Motorcnlreibstoffe)\nKoch-, Kühl-, Trocken-, Lüftungs-, Wasserlei-\nund Leu eh !.stof !c);\ntungs- und sanitäre Anlagen.\nKerzen, Wächslichlc, N,1chLlichte und Dochte.\n12. ~ahrzeuge;\n5. Pharn1aZ(!ll tisclw und vcl.crinürrnedizinische Er-\nzeu~Jnissc sowie Erz(:ttgnissc für die Gesund-             Apparate zur Beförderung auf dem Lande, in\nhci lspflcuc;                                              der Luft und auf dem \\Vasser.\ndiütctisc:1w Erzeugnisse für Kinder und Kranke;\n13. Schußwaffen;\nPflaster, Vcrb,mcJm,11criil l;\nMunition und Geschosse;\nZahnlüllrniltcl und AbclruckmJsscn für zahnärzt-\nSprengstoffe;\nliche ?.wcd~c!;\nFeuerwerkskörper.\nDcsinlck.Lionsrnitt.cl;\nMiU.cl zur Vertilgung von Unkraut und schäd-           14. Edelmetalle und deren Legierungen sowie dar-\nlichen Tieren.                                             aus hergestellte Gegenstände und plattierte\nGegenstände (ausgenommen Messerschmiede-\n6. Rohe und lci1wcisc bcürbci lcte unedle Metalle\nwaren, Gabeln und Löffel);\nund deren LciJicrungcn;\nJuwelierwaren, Edelsteine;\nAnker, Ambosse, Clockcn, gewalzte und gegos-\nsene Bau Lei lc;                                           Uhren und andere Zeitmeßinstrumente.\nSchienen und sonstiges Material aus Metall für\n15. Musikinstrumente (mit Ausnahme von Sprech-\nSchiencnwcuc;\nmaschinen und Apparaten für drahtlose Tele-\nKetten (mit Ausnuhmc von Treibketten für Fahr-             graphie und Telephonie).\nzcuue);\nKübel und DrJhLe (nicht für elektrische Zwecke);       16. Papier und Papierwaren, Pappe (Karton) und\nSchlosserwu.rcn;                                           Pappwaren;\nMetallrohre;                                               Druckschriften, Zeitungen und Zeitschriften,\nGeldschränke und Kassetten;                                Bücher;\nStahlkugeln;                                               Buchbinderartikel;\nHufeisen;                                                  Photographien;\nNägel und Schrnuben;                                       Schreibwaren, Klebstoffe (für Papier- und Schreib-\nwaren);\nsonstige Wuren aus unedlen Metallen, soweit\nsie nicht in anderen Klassen enthalten sind;               Künstler bedarf sartik el;\nErze.                                                      Pinsel;\nSchreibmaschinen und Büroartikel (ausgenom-\n7. Maschinen und Wcrkzcuumaschinen;                           men Möbel);\nMotoren (ausgenommen für Landfahrzeuge);                   Lehr- und Unterrichtsmittel (ausgenommen Ap-\nKupplungen und Tn~ibricrnen (ausgenommen für               parate);\nLandfahrzeuge);                                            Spielkarten;\ngroße landwirtschaftliche Geräte;                          Drucklettern;\nBrutapparate.                                              Druckstöcke.\n8. Handwerkzeuge und -instrumente;\n17. Guttapercha, Kautschuk, Balata und deren Er-\nMesserschmiedewaren, Gabeln und Löffel;\nsatzstoffe sowie Gegenstände daraus, soweit sie\nHieb- und Stichwaffen.                                     nicht in anderen Klassen enthalten sind;\n9. Wissenschaftliche,      Schiffahrts-, Vermessungs-,        Folien, Platten und Stangen aus Kunststoffen\nelektrische (auch solche für drahtlose Tele-               (Halbfabrikate);\ngraphie und Telephonie), photographische,                  Dichtungs-, Packungs- und Isoliermittel;\nFilm-, optische, Wäge-, Meß-, Signal-, Kontroll-,          Asbest, Glimmer und Waren daraus;\nRettungs- und Unterrichtsapparate und -instru-             Schläuche (nicht aus Metall).\nmente;\nAutomaten, die durch Einwurf von Münzen oder           18. Leder und Lederimitationen sowie Waren dar-\nJetons betätigt werden;                                    aus, soweit sie :p.icht in anderen Klassen enthal-\nSprechmaschinen;                                           ten sind;\nRegistrierkassen, Rechenmaschinen;                         Häute und Felle;\nFeuerlöschgeräte.                                          Reise- und Handkoffer;","1210                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil I\nKlasse                                                 Klasse\nRegenschirme, Sonnenschirme und Spazier-           27. Teppiche, Strohmatten, Matten, Linoleum und\nstöcke;                                                andere Waren, die als Fußbodenbelag dienen;\nPeitschen, Pferdegeschirre und Sattlerwaren.           Tapeten (ausgenommen aus Stoff).\n19. Baumaterialien, Natur- und Kunststeine, Zement,    28. Spiele, Spielzeug;\nKalk, Mörtel, Gips und Kies;                           Turn- und Sportartikel (mit Ausnahme von Be-\nRöhren aus Sandstein oder aus Zement;                  kleidungsstücken);\nStraßenbaumaterialien;                                 Christbaumschmuck.\nAsphalt, Pech und Bitumen;\ntransportable Häuser;                              29. Fleisch, Fisch, Geflügel und Wild;\nSteindenkmäler;                                        Fleischextrakte;\nSchornsteine.                                          konserviertes, getrocknetes und gekochtes Obst\nund Gemüse;\n20. Möbel, Spiegel, Rahmen;                                Gallerten (Gelees), Konfitüren;\nWaren (soweit sie nicht in anderen Klassen ent-        Eier, Milch und Milchprodukte;\nhalten sind) aus Holz, Kork, Rohr, Binsen-,            Speiseöle und -fette;\nWeidengeflecht, Horn, Knochen, Elfenbein,\nKonserven, Pickles.\nFischbein, Schildpatt, Bernstein, Perlmutter,\nMeerschaum, Zelluloid und deren Ersatzstoffen\n30. Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Reis, Tapioka, Sago,\noder aus Kunststoffen.\nKaff ee-Ersa tzmi ttel;\n21. Kleine Haus- und Küchengeräte sowie tragbare           Mehle und Getreidepräparate, Brot, Biskuits,\nBehälter für Haushalt und Küche (nicht aus Edel-       Kuchen, feine Backwaren und Konditorwaren,\nmetall oder plattiert);                                Speiseeis;\nKämme und Schwämme;                                    Honig, Melassesirup;\nBürsteri (mit Ausnahme von Pinseln);                   Hefe, Backpulver;\nBürstenmacherma terial;                                Salz, Senf;\nReinigungsgeräte und Putzzeug;                         Pfeffer, Essig, Saucen;\nStahlspäne;                                            Gewürze;\nGlaswaren, Porzellan und Steingut, soweit sie          Eis.\nnicht in anderen Klassen enthalten sind.\n31. Land-, garten- und forstwirtschaftliche Erzeug-\n22. Seile, Bindfaden, Netze, Zelte, Planen, Segel,         nisse sowie Samenkörner, soweit sie nicht in\nSäcke;                                                 anderen Klassen enthalten sind;\nPolsterfüllstoffe (Roßhaar, Kapok, Federn, See-        lebende Tiere;\ngras usw.);                                            frisches Obst und Gemüse;\nrohe Gespinstfasern.                                   Sämereien, lebende Pflanzen und natürliche Blu-\nmen;\n23. Garne.                                                 Futtermittel, Malz.\n24. Webstoffe;\n32. Bier, Ale und Porter;\nBett- und Tischdecken;\nMineralwässer und kohlensäurehaltige Wässer\nTextilwaren, soweit sie nicht in anderen Klassen       und andere alkoholfreie Getränke;\nenthalten sind.\nSirupe und andere Präparate für die Zubereitung\n25. Bekleidungsstücke, einschließlich Stiefel, Schuhe      von Getränken.\nund Hausschuhe.\n33. Weine, Spirituosen und Liköre.\n26. Spitzen und Stickereien, Bänder und Schnür-\nbänder;                                            34. Rohtabak und Tabakfabrikate;\nKnöpfe, Druckknöpfe, Haken und Osen, Nadeln;           Raucherartikel;\nkünstliche Blumen.                                     Streichhölzer.","Nr. 71 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1967  1211\nZweite Verordnung\nnach § 82 des Bundessozialhilfegesetzes\nüber die Änderung der Familienzuschläge\nVom 7. Dezember 1967\nAuf Grund ·des § 82 Satz 2 des Bundessozialhilfe-\ngesetzes vom 30. Juni 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 815),\nzuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung\nund Ergänzung des Bundessozialhilfegesetzes vom\n31. August 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1027), verord-\nnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bun-\ndesrates:\n§ 1\n(1) Der Familienzuschlag nach § 79 Abs. 1 Nr. 3\nund Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes beträgt neunzig Deut-\nsche Mark.\n(2) Der Familienzuschlag nach den §§ 80 und 81\nAbs. 3 Satz 1 des Gesetzes beträgt einhundertzehn\nDeutsche Mark.\n§ 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Dber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § _152 des Bundes-\nsozialhilfegesetzes auch im Land Berlin.\n§ 3\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1968 in Kraft.\nBonn, den 7. Dezember 1967\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBrandt\nDer Bundesminister des Innern\nLücke"]}