{"id":"bgbl1-1967-71-1","kind":"bgbl1","year":1967,"number":71,"date":"1967-12-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1967/71#page=7","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1967-71-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1967/bgbl1_1967_71.pdf#page=7","order":1,"title":"Zweite Verordnung nach § 82 des Bundessozialhilfegesetzes über die Änderung der Familienzuschläge","law_date":"1967-12-07T00:00:00Z","page":1211,"pdf_page":7,"num_pages":3,"content":["Nr. 71 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1967  1211\nZweite Verordnung\nnach § 82 des Bundessozialhilfegesetzes\nüber die Änderung der Familienzuschläge\nVom 7. Dezember 1967\nAuf Grund ·des § 82 Satz 2 des Bundessozialhilfe-\ngesetzes vom 30. Juni 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 815),\nzuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung\nund Ergänzung des Bundessozialhilfegesetzes vom\n31. August 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1027), verord-\nnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bun-\ndesrates:\n§ 1\n(1) Der Familienzuschlag nach § 79 Abs. 1 Nr. 3\nund Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes beträgt neunzig Deut-\nsche Mark.\n(2) Der Familienzuschlag nach den §§ 80 und 81\nAbs. 3 Satz 1 des Gesetzes beträgt einhundertzehn\nDeutsche Mark.\n§ 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Dber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § _152 des Bundes-\nsozialhilfegesetzes auch im Land Berlin.\n§ 3\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1968 in Kraft.\nBonn, den 7. Dezember 1967\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBrandt\nDer Bundesminister des Innern\nLücke","1212                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil I\nVerordnung\nüber die UernfshaHpfüchtversicherung der \\,Virtschaitsprüfe:r und vereidigten Buchprfüer\nVom 8. Dezember 1967\nAuf Ctunc 1 dr's § 51 t'\\hs. 2 und clcs § 130 der                             oder zusamnien bei einer Prüfung oder bei einer\n\"\\J\\/1r!:,1h,d!:;pri\",:t~ro1tlnunq vorn 2/J. Juli 1GG1 (Bun-                      sonsticren einheitlichen Leistung (fachlich als f~in-\nde::] i;d·/.bl. ! S. l()1q) vcrnrdn()t die! Bunrfoswgic-                          heitliche Leistung zu wertende abgrenzbare be-\nrunq mit 7.ri:,t :rnnrnnq dc~s nundcisralcs:                                      rufliche Tiitigkeit) begangen haben, als ein Ver--\nsicherungsfall gelten,\n§ 1                                       2. der Versicherer für einen Schaden, der einem\n(1) ScHd;ind!qe            Wirl.~;d1,liLsprüfer       und Wirt-               Auftram1cbcr im R.ahmen mehrerer\ni1                    Lcn sind vcrpnicl1tct, sich                 Priifnnuen oder uleicburtiaer einheitlicher Lei-\nff('(J(::1 di<~ dll'., ihrer Bc!rn!sl.iiliqkcit (}§ 2, 43 Abs. 4                  stun9en auf qrnnd mehrerer auf dc~PJ olcichen\nNr. l lmrl '1 \\'!i:l::d1;!1L:,pi ii!r·rorrl:urn,J) cr<Jchcnden                    fochEchcn r,:hler br~rnhc:cdcr '\\1crstöf,c~ des beauf-\n1Ia[tpfric!1L)('.;c1lin•i1 lii1                                  zu ver-          tragten \\Virtschüftsprüfers oder der bc)uuftrngten\nsichern l'n:] rli:' Vc;:;:(:L:ru>J 1v;:h1c:11d der Di.1uc1                        Vvirtscl::1fisprü~ u:1~JS~}(:scllschc1ft oder d0,r von\nihrer Be:;! di\\inq t1n! ! cchtzur:rlwlten. Der Ver:;ichc-                         ihnen bcstc)llten Erfüllungs- oder Vc:rric'.1t1n19s-\nnmrrssc:1:1tz c1uß sich ,1ucl1 anf ~;oldw Vr:rmi\\~;cni;-                          gehilfon cntstun:::ka ist, nur bis zur Höhe des\nsc:1rr1c~~1 <~r~·~Lrz·(l:(~:1, i(ir dir~ d(:r \\/ct'\"~~lt'11(\\l·u:1u.:•;ru:l1-     FlinfL1d1cn dr:r Vcrsicher:!'.1qssu.rnr,1e ei 117 1.1lrr::t0n\nnwr nuch § 27B oclcr § LUl <~es Bilrgcrlidicn Ccsctz-                             bat o}rne llüc\\sicht rl.arauf, ob der SclDclcn dnrch\nbucl1cs cin:~nst(!lwn hat.                                                        Verstöße in einem Jahr oder in mehreren aufein-\nanderfolgenden Jahren verursacht worden ist.\n(2) ZusU.inclicJ() Stdle im Sinne des § 158 c Abs. 2\ncl<'S Gc::iC:l:;,;es ii;wr rl(:ll Vc1-~;:, ;w;;niu.',vcrl rag ist die            (3) Die Vereinbarung eines Selbstbeholtes bis zu\ngc:mjß § 21 der WirLsdiaflsprüJ<\\rorclnung zust~indir;e                       5 000 Deutsche Mark ist zulässig.\noberste Landesbehörde.\n§ 2                                                                           § 3\n(1) Der Vcrsidwn1ngsvertrag muß den von der                                 (1) Bewerber, die ihre Bestellung zum Wirtschafts-\nAnfsid1L'.:bnhörd(: ~JC!F?h,:1ir1tc~n dll(JCmcinen Vcr-                       prüfer beilntrilgc'.n und den Beruf selbstcindi!J aus-\nsichc'n:nc;~,ib(?dinntrn~J('[l mi! ch:r MilHDabc cnlspre-                     üben wollen, r~ifü:~;cn der Dcstellun]sbshörde den\ndwn, clüß                                                                     Abschluß einer dieser Verordnung entspre:;chenden\nBcrufshaftpfüchtversichenmg durch Vorla0e einer\n1. Versidwri 11 111sfr1 ll d ic· cirwr·lnc Pflid1 Lvcrlctzi ma\nBesUiticrung des Versicherers n0.c:1v1eiscm oder eine\n(Verstoß) i~;!, cli(~ TL1l1.pflichl.<1n.',priichc qcocn den\nentsprechende vorläuficre Dcc:amgszusaoe vorlegen.\nVc)rsiclw1,:n~F:nelrnwr zur Folge~ habc.:n könnte,\nBei Vorlage einer vorlüufi0en Deckungszusage ist\nund\nnach der Bestellung zum \\flJirtschaftsprüfer der Be-\n2. dc:r Vcr~;idH,run~r;schulz wiihrcnd der D2ncr eines                        stPllungsbchörde unvcrzüglid1 der Abschluß einer\nBcruf:~vcrlio!cs (§ 111 VJi,-t:;'.'.i;üt~;iriilc:rordrnmJ)               nc\\ rnf sbi1 ft-pil iciltvcrs i d1t!rnng (huch eine Desti.iti gun0\nfür <:i,wn '1frr1 rc·L<:r (§ 121 \\Virtsch;ilt;;prü!crord-               des Versicherers oder eine beglaubigte Abschrift\nnung) aufrr,chtcr}wlll~n bleibt.                                        des Vcrsichetungss6wincs nachzuweisen. In ·gleicher\nDer Versid1C'runqsvcrl.rag nrnß dPm Vcrsid1ercr die                           ·weise ist der '\\Virt.schaftsprüferkarnrner der Ab-\nVerp;J.idilnnq ,uifc!rlc~~Jcn, rlcr U('mäß § 21 der Wirt-                     sthluß einer BGrufshaftp.flichtversicherung nachzu-\nsc11<1ftsprüfc•rnrr1nun~J ztistiindiqcn obersten Landes-                      weisen.\nbehörde und dr)r \\!Virtscl1,1fl.~;priHr~rk,1mrncr den                            (2) Absatz 1 gilt sinngemäß für die Anerkennung\nBeqinn 11nd die ßePndi<Jtinq 0J0r KiinclicJ1mg- des                           als Vvirtschaftsprüfungsgesellschaft.\nVcrsichernnc1svprfrw1s sowie jede i\\nclcrnng des\nVersichenmqsvc,rtrn~rs, die den nach dieser Verord-\nnung vorgr\\s<:h richeiwn Vcrsichcrnncrsschutz beein-                                                              § 4\ntrJ.chtif)t. unvr!n:üqlich mi !zuteilen.\n(1) Wirtschaftsprüfer, die bei Inkrafttreten der\n(2) Die l'vTindc·stversichernnussmnme muß 500 000                         Verordnnn~r bereits bestem sind, haben unverzüa-\nDeuti;chc• Mnrk flir jeden Versiclwrnnqsfo11 bctranen.                        lich der gcmfü3 § 21 der Vvirtschaftsprüforordnung\nIm Versiclwnmgsvertrag k,mn vereinbart werden,                                zustfü1digen obersten Landesbehörde und der Wirt-\ndaß                                                                           schaftsprüf erkammer den Abschluß einer dieser\n1. slimtlichc! Verstöße, cli<~ der bcauftrnate Wirt-                          Verord-nung entsprechenden Berufshaftpflichtver-\nsch,1 fL~;prii f r~r oder diP heau ftrn9te Wirtschafts-                  sicherung durch Vorlage einer Bestätigung des Ver-\nprüfmHJ<,~;esPllschaft oder die von ihnen bestell-                       sicherers oder einer beglaubigten Abschrift des\nten Erfüllungs- oder Vcrrichtungsgebilfen allein                         Versicherungsscheines nachzuweisen.","Nr. 71 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 16. Dezember 1967                       1213\n(2) Absatz 1 gilt sinngemäß für - Wirtschaftsprü-                                  § 6\nfungsgesellschaften, die bei Inkrafttreten der Ver-           Für die Berufshaftpflichtversicherung der vereidig-\nordnung bereits anerkannt sind.                             ten Buchprüfer und der Buchprüfungsgesellschaften\ngelten die §§ 1 bis 5 entsprechend mit der Maßgabe,\n§ 5                          daß die Mindesthöhe der Versicherungssumme\n100 000 Deutsche Mark beträgt.\nDie Beendigung oder Kündigung des Versiche-\nrungsvertrages, jede Änderung des Versicherungs-\nvertrages, die den nach dieser Verordnung vor-                                        § 7\ngeschriebenen Versicherungsschutz beeinträchtigt,              Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nder Wechsel des Versicherers, der Beginn und. die           leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nBeendigung der Versicherungspflicht (§ 1) infolge           blatt I S. !) in Verbindung mit§ 140 der Wirtschafts-\neiner Änderung der Form der beruflichen Tätigkeit           prüferordnung auch im Land Berlin.\nund der Widerruf einer vorläufigen Deckungszusage\n(§ 3 Abs. 1) sind der gemäß § 21 der Wirtschafts-\n§ 8\nprüferordnnncr zuständigen obersten Landesbehörde\nund der \\Virisch,1ftsprüfcrkammer von dc,m Ver-               Diese Verordnung tritt sechs Monate nach dem\nsicheru;1;J.;pflici1 Li\\jen unverzüglich anzuzeigen.        Tage ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 8. Dezember 1967\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBrandt\nDer Bundesminister für Wirtschaft\nSchiller"]}