{"id":"bgbl1-1967-48-2","kind":"bgbl1","year":1967,"number":48,"date":"1967-08-09T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1967/48#page=30","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1967-48-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1967/bgbl1_1967_48.pdf#page=30","order":2,"title":"Neunte Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1967-08-02T00:00:00Z","page":874,"pdf_page":30,"num_pages":1,"content":["874                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil I\nNeunte Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 2. August 1967\nAuf Crund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-          (3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen die\ngungsgesetzes in der Fassung vom 29. Juni 1956           Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallen-\n!(Bundesgeselzbl. I S. 562), zuletzt geändert durch      den Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge:\ndas Cesetz vom 26. August 1966 (Bundesgesetzbl. I\nan Bayern                           35 265 000 DM\nS. 525), wird mit Zustimmung des Bundesrates ver-\nordnel:                                                         Berlin                        347 353 000 DM\nHamburg                        18 355 000 DM\n§ 1\nHessen                         64185 000  DM\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen                     Niedersachsen                   2 148 000 DM\nund Lastenanteile des Bundes und der Länder                Nordrhein-Westfalen           201 750 000 DM\nim Rechnungsjahr 1966\nRheinland-Pfalz               307 633 000 DM\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz ge-\ninsgesamt                   976 689 000 DM\nleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-\ngungsausgaben nach Abzug der damit zusammen-               (4) Die Länder, in denen die Entschädigungs-\nhängenden Einnahmen) haben im Rechnungsjahr              aufwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\n1966 betragen                                            nicht erreichen, führen an den Bund folgende Be-\nin den Ländern außer Berlin      1 315 683 000 DM    träge ab:\nin Berlin                          408 651 000 DM            Baden-Württemberg              46 884 000 DM\ninsgesamt                     1724334 000 DM              Bremen                          2 606 000 DM\nSaarland                           96 000 DM\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-\ndigungsaufwendungen beträgt:                                    Schleswig-Holstein             24 071 000 DM\ninsgesamt                    73 657 000 DM\nin den Ländern außer Berlin        657 842 000 DM\nin Berlin                          245 190 000 DM       (5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\ninsgesamt                                          Beträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzu-\n903 032 000 DM\nführenden Beträge werden mit den Beträgen ver-\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädi-        rechnet, die nach den vorläufigen Abrechnungen der\ngungsaufwendungen betragen:                             Entschädigungsaufwendungen bereits erstattet oder\nin Baden-Württemberg                                 abgeführt worden sind.\n112 685 000 DM\nBayern                         134 665 000 DM                               § 2\nBerlin                          61298000 DM                       Geltung im Land Berlin\nBremen                           9 862 000 DM\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nHamburg                         24 476 000 DM    leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nHessen                          68 992 000 DM     blatt I S. 1) in Verbindung mit § 240 des Bundes-\nNiedersachsen                   91939 000 DM     entschädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nNordrhein-Westfalen            222 281 000 DM\nRheinland-Pfalz                 47 633 000 DM                               § 3\nSaarland                         14 959 000 DM                         Inkrafttreten\nSchleswig-Holstein              32 512 000 DM       Diese Verordnung tritt am siebenten Tage nach\ninsgesamt                    821 302 000 DM    ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 2. August 1967\nDer Bundesminister der Finanzen\nStrauß"]}