{"id":"bgbl1-1967-42-2","kind":"bgbl1","year":1967,"number":42,"date":"1967-07-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1967/42#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1967-42-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1967/bgbl1_1967_42.pdf#page=11","order":2,"title":"Verordnung über die Jagdzeiten","law_date":"1967-07-13T00:00:00Z","page":723,"pdf_page":11,"num_pages":1,"content":["Nr. 42 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 25. Juli 1967                           123\nVerordnung über die Jagdzeiten\nVom 13. Juli 1967\nAuf Grund des § 22 des Bundesjagdgesetzes vom         Wildenten (außer Brand-, Eider- und Kolbenenten)\n29. November 1952 (Bundesgcsctzbl. I S. 780) in der                      vom 1. August      bis 15. Januar\nFassung der Bekanntma.chung vom 30. März 1961            Säger          vom    1. Oktober   bis 15. Februar\n(Bundesgesetzbl. I S. 304} wird mit Zustimmung des\nBundesrates verordnet:                                   Waldschnepfen\nvom 16. Oktober    bis 15. April\n§ 1                           Bekassinen vom        1. August   bis 31. Dezember\n(1) Die Jagd darf ausgeübt werden auf                 Große Brachvögel\nvom 16. September bis 15. Oktober\nMännliches Rotwild\nvom 1. August         bis 31. Januar       Möwen          vom    1. August   bis 31. März\nMännliches Dam- und Sikawild                             Graureiher     vom   1. September bis 31. Januar\nvom 1. September bis 3 l. Januar           Mäuse- und Rauhfußbussarde, Habichte und Sperber\nWeibliches Rot-, Dam- und Sikawild sowie Kälber                          vom 1. November bis 28. Februar.\nbeiderlei Geschlechts                                       (2} Vorbehaltlich der Bestimmung des § 22 Abs. 4\nvom 1. August         bis 31. Januar       des Bundesjagdgesetzes darf die Jagd das ganze\nMi'innliches Rehwild                                     Jahr ausgeübt werden auf Schwarzwild, Wild-\nvom Hi. Mai           bis 15. Oktober      kaninchen, Füchse, Iltisse, Wiesel, Nerze, Bläß-\nWeibliches Rehwild und Kitze beiderlei Geschlechts       hühner und Haubentaucher. Für die Jagdausübung\nvom 1. September bis 31. Januar            auf krankes Wild gilt keine zeitliche Beschränkung,\nwenn im Einzelfall das sofortige Erlegen unerläßlich\nGamswild      vorn  1. August       bis 15. Dezember     erscheint, um dem Wild Qualen zu ersparen oder\nMuffelwild    vom   l. Auqust       bis 31. Januar       die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern.\nI-Iasen       vom 16. Oktober       bis 15. Januar          (3) Das Sammeln von Eiern der Wildhühner, der\nRingel- und Türkentauben, der Entenvögel, der Bläß-\nStein- und Baummarder\nhühner, der Silber- und Lachmöwen sowie der\nvom 1. Dezember bis 31.. Januar\nHaubentaucher unterliegt keiner zeitlichen Be-\nDachse        vom   1. Juli         bis 15.Januar        schränkung. Die zuständige Behörde kann im Einzel-\nSeehunde      vom 16. Juli          bis 31. Dezember     fall das Aushorsten von Nestlingen und Ästlingen\nder Habichte und der Sperber für Beizzwecke ge-\nAuer- und Rackelhähnc, Birkhähne                         nehmigen.\nvom 20. April         bis 31. Mai\nRebhühner     vom   l. September bis 30. November                                   § 2\nFasanen       vom   1. Oktober      bis 15.Januar           Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nWildtruthähne                                            blatt I S. 1) in Verbindung mit § 45 des Bundesjagd-\nvom   1. April        bis 15. Mai und      gesetzes auch im Land Berlin.\nvom    1. Oktober     bis 15. Januar\nWildtruthennen\n§ 3\nvom    l. Oktober     bis 15.Januar\nDie Verordnung tritt am 1. April 1968 in Kraft. Mit\nRingel- und Türkentauben\ndem gleichen Tage tritt die Verordnung über die\nvom 16. August        bis 30. April        Jagd- und Schonzeiten vom 7. April 1961 (Bundes-\nWildgänse    vom    1. Oktober      bis 15. Januar       gesetzbl. I S. 411) außer Kraft.\nBonn, den 13. Juli 1967\nDer Bundesminister für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten\nHermann Höcherl"]}