{"id":"bgbl1-1967-11-1","kind":"bgbl1","year":1967,"number":11,"date":"1967-03-01T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1967/11#page=27","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1967-11-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1967/bgbl1_1967_11.pdf#page=27","order":1,"title":"Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Verschreiben Betäubungsmittel enthaltender Arzneien und ihre Abgabe in den Apotheken","law_date":"1967-02-23T00:00:00Z","page":227,"pdf_page":27,"num_pages":1,"content":["Nr. 11 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 1. März 1967                          227\nVerordnung\nzur Änderung der Verordnung\nüber das V erschreiben Betäubungsmittel enthaltender Arzneien\nund ihre Abgabe in den Apotheken\nVom 23. Februar 1967\nAuf Grund des § 1 Abs. 4 und 5 sowie der §§ 8             18. N oracymethadol\nund 12 des Opiumgesetzcs vom 10. Dezember 1929              19.  N or levorphanol\n(Reichsgesetzbl. I S. 215) in der Fassung des Zweiten       20.  Pethidin-Zwischenprodukt A\nGesetzes zur Änderung des Opiumgesetzes vom\n9. Januar 1934 (Reichsgesetzbl. I S. 22) in Verbin-         21.  Pethidin-Z wischenprodukt B\ndung mit Artikel 129 Abs. 1 des Grundgesetzes ver-          22.  Pethidin-Zwischenprodukt C\nordnet die Bundesregierung:                                 23.  Phenampromid\n24.  Phenazocin\nArtikel                             25.  Piminodin\nDie Verordnung über das Verschreiben Betäu-              26.  Psilocin\nbungsmittel enthaltender Arzneien und ihre Abgabe           27.  Psilocin-(aeth)\nin den Apotheken vom 19. Dezember 1930 (Reichs-             28.  Psilocybin\ngesetzbl. I S. 635) in der Fassung der Bekannt-             29.  Psilocybin-(aeth). 11\nmachung vom 24. April 1963 (Bundesgesetzbl. I\nS. 216) wird wie folgt geändert:                         2. In § 7 Abs. 3 Satz 1 werden nach dem Wort\n,,Phenoperidin\" die Worte „oder Fentanyl\" ein-\nl, §  7 Abs. 2 erhält folgende Fassung:                     gefügt.\n,, (2) Arzneien, die folgende Stoffe oder Zube-     3. In § 7 Abs. 3 wird folgender Satz 2 eingefügt:\nreitungen enthalten, dürfen nicht verschrieben\nwerden:                                                  „Arzneien, die Fentanyl enthalten, dürfen für\nZwecke der Anaesthesie auch für den allgemei-\n1. Allylprodin\nnen Bedarf der in § 10 Abs. 4 genannten tier-\n2. Benzethidin                                         ärztlichen Universitätskliniken und der diesen\n3. Clonitazen                                          gleichgestellten Anstalten verschrieben werden. 11\n4. Diampromid\n4. In § 8 Abs. 2 Satz 1 werden nach dem Wort\n5. Ekgonin                                              ,,Morphin\" ein Komma und das Wort „Nico-\n6. Ester des Morphins, ausgenommen Diacetyl-           morphin eingefügt.\nII\nmorphin und Nicomorphin (Dinikotinsäure-\nmorphinester)                                  5. In § 9 Abs. 1 werden eingefügt:\n7. Etonitazen                                          nach „48. Normorphin 0,2 g\" die Worte ,,49. Nor-\n11\npipanon 0,2 g und nach „55. Phenomorphan\n8. Furethidin\n0,2 g die Worte „57. Piritramid 0,2 g\". Die Num-\n9. Hydromorphinol                                      mern 49 bis 55 werden die Nummern 50 bis 56\n10. Kokablätter oder Zubereitungen von Koka-             und die Nummern 56 bis 62 werden die Nummern\nblättern                                          58 bis 64.\n11. Levophenacylmorphan                                                       Artikel 2\n12. Lysergsäurediaethylamid\nDiese Verordnung gilt auch im Land Berlin, sofern\n13. Mescalin                                          sie im Land Berlin in Kraft gesetzt wird.\n14. Metazocin\n15. Methadon-Zwischenprodukt                                                  Artikel 3\n16. Moramid-Zwischenprodukt                              Diese Verordnung tritt am Tage nach der Ver-\n17. Myrophin                                          kündung in Kraft.\nBonn, den 23. Februar 1967\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBrandt\nDer Bundesminister für Gesundheitswesen\n· Käte Strobel"]}