{"id":"bgbl1-1966-3-2","kind":"bgbl1","year":1966,"number":3,"date":"1966-01-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1966/3#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1966-3-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1966/bgbl1_1966_3.pdf#page=5","order":2,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 6 des württemberg-badischen Gesetzes Nr. 587 über die Verwaltung von Kirchensteuern im Landesbezirk Württemberg)","law_date":"1965-12-31T00:00:00Z","page":65,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Nr. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Januar 1966  65\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts\nvom 16. November 1965 - 1 BvL 21/63 - , ergangen\nauf Vorlage des Amtsgerichts Lüdinghausen, wird\nnachfolgend der Entscheidungssatz veröffentlicht:\n1. § 1758 a Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches\nist mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit es\nsich um die Ubertragung des Ehenamens einer\nFrau handelt, die vor dem 1. April 1953 gehei··\nratet hat.\n2. In § 1758 a Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetz-\nbuches ist die Einschränkung „ wenn das Kind\nnoch nicht achtzehn Jahre alt ist und\" nichtig,\nsoweit es sich um die Ubertragung des Ehe-\nnamens einer Frau handelt, die vor dem\n1. April 1953 geheiratet hat.\nDer vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß\n§ 31 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundes-\nverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 31. Dezember 1965\nDer Bundesminister der Justiz\nDr. J aeger\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts\nvom 14. Dezember 1965 -         1 BvL 31, 32/62 - ,\nergangen auf Vorlagen des Bundesfinanzhofs, wird\nnachfolgender Entscheidungssatz veröffentlicht:\nIn § 6 des württemberg-badischen Gesetzes\nNr. 587 über die Verwaltung von Kirchensteuern\nim Landesbezirk Württemberg vom 1. April 1952\n(Regierungsblatt der Regierung Württemberg-\nBaden S. 33) in der Fassung des baden-württem-\nbergischen Gesetzes zur Änderung des Kirchen-\nsteuerrechts vom 30. Januar 1956 (Gesetzblatt für\nBaden-Württemberg S. 5) ist in Absatz 2 der\nSatzteil „oder ihr Ehegatte\" nichtig.\nDer vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß\n§ 31 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundes-\nverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 31. Dezember 1965\nDer Bundesminister der Justiz\nDr. Jaeger"]}