{"id":"bgbl1-1966-19-4","kind":"bgbl1","year":1966,"number":19,"date":"1966-05-04T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1966/19#page=16","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1966-19-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1966/bgbl1_1966_19.pdf#page=16","order":4,"title":"Siebente Verordnung zur Änderung der Dritten Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1966-04-28T00:00:00Z","page":300,"pdf_page":16,"num_pages":19,"content":["300                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\nSiebente Verordnung\nzur Änderung der Dritten Verordnung\nzur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 28. April 1966\nAuf Grund der §§ 126 und 166 b des Bundesent-          dem Verfolgten nach § 15 Abs. 2 des Reichserbhof-\nschädigungsgesetzes in der Fassung des Gesetzes           gesetzes vom 29. September 1933 (Reichsgesetzbl. I\nvom 29. Juni 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 559, 562), zu-    S. 685) die Verwaltung und Nutznießung des Erb-\nletzt geändert durch das Gesetz vom 14. September         hofes oder nach § 15 Abs. 3 des Reichserbhofgesetzes\n1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1315), verordnet die Bun-      das Eigentum am Erbhof entzogen worden ist, weil\ndesregierung mit Zustimmung des Bundesrates:              er aus den Verfolgungsgründen des § 1 BEG als\nnicht mehr ehrbar oder als nicht mehr bauernfähig\nim Sinne des Reichserbhofgesetzes gegolten hat.\nArtikel I\n(3) Das gleiche gilt, wenn das Pachtamt einen\nDie Dritte Verordnung zur Durchführung des Bun-         Landpachtvertrag nach § 6 Abs. 1 der Reichspacht-\ndesentschädigungsgesetzes (3. DV-BEG) in der Fas-         schutzordnung vom 30. Juli 1940 (Reichsgesetzbl. I\nsung vom 20. März 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 269,         S. 1065) vor der vereinbarten Zeit aufgehoben hat,\n270), zuletzt geändert durch die Verordnung vom           weil der Verfolgte als Pächter aus den Verfolgungs-\n16. Dezember 1964 (Bundesgesetzbl. I S. 955), erhält      gründen des § 1 BEG als zur Bewirtschaftung deut-\nfolgende Fassung:                                         schen Bodens ungeeignet im Sinne der Reichspacht-\nschutzordnung gegolten hat.\nDritte Verordnung\nzur Durchführung\ndes Bundesentschädigungsgesetzes                                            § 4\n-3.DV-BEG-                                           Beschränkung in der Ausübung\nder selbständigen Erwerbstätigkeit\nI. Selbständige Berufe\n(1) Beschränkung in der Ausübung der selb-\n1. Besondere Anspruchsvoraussetzungen              ständigen Erwerbstätigkeit ist jede Behinderung\n§ 1                            dieser Tätigkeit nach Art und Umfang durch\nnationalsozialistische Gewaltmaßnahmen. § 3 Abs. 1\nAbgrenzung gegenüber dem Schaden\nSatz 2 findet entsprechende Anwendung.\nin der Nutzung des Eigentums und des Vermögens\nDer Ausfall an Einkommen aus Land- und Forst-             (2) Eine Beschränkung in der Ausübung einer\nwirtschaft und aus Gewerbebetrieb gilt insoweit als       land- oder forstwirtschaftlichen Tätigkeit liegt in der\nSchaden in der Nutzung der Arbeitskraft, als es sich      Regel vor, wenn nach § 73 Abs. 2 Nr. 1, §§ 77 ff. der\num den Ausfall an Entgelt für die Tätigkeit des Ver-      Erbhofverfahrensordnung vom 21. Dezember 1936\nfolgten als Betriebsinhaber handelt.                      (Reichsgesetzbl. I S. 1082) die Wirtschaftsführung\ndurch einen Treuhänder angeordnet worden is,t, weil\n§ 2                            der Verfolgte aus den Verfolgungsgründen des § 1\nBEG als nicht mehr ehrbar oder als nicht mehr\nSelbständige Erwerbstätigkeit               bauernfähig im Sinne des Reichserbhofgesetzes ge-\nSelbständige Erwerbstätigkeit ist jede berufs-         golten hat.\nmäßig ausgeübte und auf Erzielung von Einkünften\n(3) Die Anordnung der Wirtschaftsüberwachung\ngerichtete Tätigkeit von nicht nur vorübergehender\nnach § 73 Abs. 2 Nr. 1, §§ 74 bis 76 der Erbhof-\nDauer, die nicht auf Grund eines Dienst- oder\nverfahrensordnung ist in der Regel als Beschrän-\nArbeitsverhältnisses ausgeübt worden ist.\nkung in der Ausübung einer land- oder forstwirt-\nschaftlichen Tätigkeit anzusehen.\n§ 3\nVerdrängung aus selbständiger Erwerbstätigkt;it\n(1) Eine Verdrängung aus selbständiger Erwerbs-                                   § 5\ntätigkeit liegt vor, wenn dem Verfolgten die Fort-                 Mehrere selbständige Erwerbstätigkeiten\nsetzung dieser Tätigkeit durch nationalsozialistische\nHat der Verfolgte gleichzeitig mehrere selb-\nGewaltmaßnahmen unmöglich gemacht worden ist.\nständige Erwerbstätigkeiten ausgeübt und ist er\nDie Ausübung eines gegen den Verfolgten selbst\nnicht aus jeder dieser Erwerbstätigkeiten verdrängt\ngerichteten Zwangs ist nicht erforderlich.\nworden, so liegt eine Beschränkung in der Aus-\n(2) Eine Verdrängung aus land- und forstwirt-          übung der selbständigen Erwerbstätigkeit vor. § 66\nschaftlicher Tätigkeit liegt in der Regel vor, wenn       Abs. 3 BEG findet Anwendung.","Nr. 19 --- Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                                 301\n2. Die gesetzlichen Ansprüche                       (3) Mehreren Berechtigten, welche         die frühere\nErwerbstätigkeit des Verfolgten wiederaufgenom-\na) Darlehen                           men haben oder wiederaufzunehmen beabsichtigen,\nsteht der Anspruch auf das Darlehen nur gemein-\n§ 6                            sam zu.\nAnderweitige Beschaffung von Geldmitteln\n(4) Ein Darlehen nach § 73 BEG ist nicht zu ge-\nwähren, wenn der Berechtigte ein Darlehen nach\nDer Verfolgte kann sich die Geldmittel auch dann\nden §§ 69, 72 und 90 BEG erhalten kann. Hat der\nnicht anderweitig beschaffen (§ 69 Abs. 1 BEG), wenn\nBerechtigte Anspruch auf ein Darlehen nach § 117\ner sie nur zu Bedingungen erhalten kann, die für ihn\nBEG, so ist ein Darlehen nach § 73 BEG nur zu ge-\nwirtschaftlich nicht tragbar sind.\nwähren, sofern dies für den Berechtigten günstiger\nist.\n§ 7\nTatsächliche Voraussetzungen für das Darlehen\nb) Kapitalentschädigung\nDer Verfolgte hat Anspruch auf Darlehen, wenn                                           § 12\nes wahrscheinlich ist, daß ihm dadurch die erfolg-                   Zeitliche Begrenzung der Kapitalentschädigung\nreiche Wiederaufnahme oder volle Entfaltung de1\nfrüheren oder die Aufnahme einer gleichwertigen                   (1) Eine Wiederaufnahme der früheren oder einer\nselbständigen Erwerbstätigkeit ermöglicht wird. Das          gleichwertigen Erwerbstätigkeit in vollem Umfange\ngleiche gilt für Darlehen zur Festigung der Grund-          gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BEG ist als gegeben anzu-\nlage der bereits aufgenommenen früheren oder                 sehen, wenn der Verfolgte die Erwerbstätigkeit -in\neiner gleichwertigen selbständigen Erwerbstätigkeit.         dem Gebiet des Staates wiederaufgenommen hat, in\ndem er vor der Schädigung in seinem beruflichen\nFortkommen erwerbstätig gewesen ist, und er nach-\n§ 8\nhaltig mindestens Einkünfte in gleicher Höhe wie\nHöhe des Darlehens                      vor Beginn der Schädigung im beruflichen Fort-\nBei der Bemessung des Darlehens ist der Umfang            kommen erzielt hat.\ndes früheren Unternehmens oder der früheren Teil-                (2) Das Durchschnittseinkommen von Personen\nhaberschaft zu berücksichtigen.                              mit gleicher oder ähnlicher Berufsausbildung im\nSinne des § 75 Abs. 2 BEG und die Höhe der nach\n§ 9                            § 75 Abs. 3 BEG zu gewährenden Zuschläge sind der\nUnmöglichkeit der Sicherung\nals Anlage 1 beigefügten Einkommensübersicht zu\nentnehmen.\nIst die Sicherung des Darlehens nicht möglich, so\n§ 13\nkann es auch ohne Sicherung gegeben werden, wenn\nnach der persönlichen und fachlichen Eignung des                           Berechnung der Kapitalentschädigung\nVerfolgten und seinen Erwerbsaussichten die Til-                Der Berechnung der Kapitalentschädigung ist die\ngung des Darlehens nicht wesentlich gefährdet er-            als Anlage 2 beigefügte, nach der Einteilung der\nscheint.                                                     Bundesbeamten in solche des einfachen, mittleren,\n§ 10                            gehobenen und höheren Dienstes gegliederte Be-\nZusätzliches Darlehen                    soldungsübersicht zugrunde zu legen, die das durch-\nschnittliche Diensteinkommen (Grundgehalt und\nAuf das zusätzliche Darlehen sind die §§ 6 bis 9          Wohnungsgeld)           dieser Beamtengruppen,         nach\nentsprechend anzuwenden.                                     Lebensaltersstufen gegliedert, ausweist.\n§ 11\n§ 14\nDarlehen für den überlebenden Ehegatten und die Kinder\nEinreihung in eine vergleichbare Beamtengruppe\n(1) Dem Ehegatten im Sinne des § 73 Abs. 1 BEG\n(1) Die wirtschaftliche Stellung des Verfolgten\nsind gleichgestellt\nbestimmt sich nach seinem Durchschnittseinkommen\n1. Personen, deren Verbindung mit dem Verfolgten             in den letzten drei Jahren vor Beginn der Verfol-\nauf Grund des Bundesgesetzes über die Anerken-          gung. Für die Bewertung dieses Durchschnitts-\nnung freier Ehen rassisch und politisch Verfolgter       einkommens ist die als Anlage 3 beigefügte Be-\noder auf Grund von Rechtsvorschriften der Länder        soldungsübersicht maßgebend, die das durchschnitt-\ndie Rechtswirkungen einer gesetzlichen Ehe zu-          liche Diensteinkommen der Bundesbeamten des\nerkannt worden sind;                                    einfachen, mittleren, gehobenen und höheren\n2. die Frau, deren Ehe mit dem Verfolgten nach-             Dienstes, nach Lebensaltersstufen gegliedert, aus-\nträglich durch eine Anordnung auf Grund des             weist. Bei der Einreihung in die Lebensaltersstufen\nBundesgesetzes über die Rechtswirkungen des             der Besoldungsübersicht ist von dem Lebensalter des\nAusspruchs einer nachträglichen Eheschließung           Verfolgten im Zeitpunkt des Beginns der Verfol-\ngeschlossen worden ist.                                 gung, die den Schaden im beruflichen Fortkommen\n(2) Kinder im Sinne des § 73 Abs. 1 BEG sind die         verursacht hat, auszugehen.\nehelichen Kinder und die diesen nach den Vorschrif-             (2) Durchschnittseinkommen im Sinne des § 76\nten des bürgerlichen Rechts gleichgestellten Kinder.        Abs. 1 Satz 4 BEG ist der durchschnittliche Gesamt-","302                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\nbetrag der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,                                  § 19\naus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit und                   Weiterleistung der Kapitalentschädigung\naus nichtselbstiindiger Arbeit. Dabei ist Einkom.m.en\naus Land- und Forstwirtschaft und aus Gewerbe-              Der der Berechnung der Kapitalentschädigung zu-\nbetrieb nur insoweit zu berücksichtigen, als es ein       grunde gelegte Jahresbetrag wird nach § 80 BEG in\nEntgelt für die Ti.itigkeit des Verfolgten als Betriebs-  monatlichen Teilbeträgen weitergezahlt, bis der\ninhaber darstellt.                                        Höchstbetrag der Kapitalentschädigung nach § 123\nBEG erreicht ist oder der Entschädigungszeitraum\n(3) Die Berufsausbildung im Sinne des § 76 Abs. 1      nach Maßgabe der §§ 75, 79 BEG endet.\nSatz 3 BEG umfaßt auch die vorberufliche Ausbil-\ndung und die Weiterbildung.\n(4) Stand der Verfolgte im. Zeitpunkt der Schädi-                                 § 20\ngung erst am Anfang der Ausübung seines Berufs                                  Anzeigepflicht\nund hatte er aus diesem Grunde seine Erwerbs-\ntätigkeit noch nicht voll entfalten können, so bemißt        (1) Der Verfolgte ist verpflichtet, der zuständigen\nsich seine wirtschaftliche Stellung nach dem. Einkom-     Entschädigungsbehörde die Tatsachen unverzüglich\nmen, das er ohne die Verfolgung voraussichtlich           anzuzeigen, die gemäß § 19 zu einer Beendigung der\nerzielt hätte. Läßt sich das voraussichtliche Einkom-     Zahlung der monatlichen Teilbeträge führen.\nmen nicht feststellen, so bemißt sich die wirtschaft-        (2) Hat der Verfolgte einen gesetzlichen Vertre-\nliche Stellung nach dem. Durchschnittseinkom.m.en,        ter, so obliegt diesem. die Anzeigepflicht.\ndas im gleichen Beruf Erwerbstätige in der Regel\nerzielt haben.\n§  15                                                  c) Rente\nErreichbare Dienstbezüge                                            § 21\neines vergleichbaren Bundesbeamten\nVoraussetzungen für das Rentenwahlrecht\n(1) Die erreichbaren Dienstbezüge eines vergleich-\nbaren Bundesbeamten im Sinne des § 76 Abs. 2                 (1) Voraussetzung für das Wahlrecht nach § 82\nSatz 2 BEG sind der als Anlage 4 beigefügten :3e-         BEG ist, daß der Verfolgte im. Zeitpunkt der Ent-\nsoldungsübersicht zu entnehmen.                           scheidung weder seine frühere oder eine gleich-\nwertige Erwerbstätigkeit in vollem. Um.fange noch\n(2) Für die Einreihung in die Lebensaltersstufen       eine Erwerbstätigkeit ausübt, die ihm eine aus-\nder Besoldungsübersicht ist das Lebensalter des           reichende Lebensgrundlage bietet, und ihm die Auf-\nVerfolgten am. Ende des Entschädigungszeitraum.s          nahme einer solchen Erwerbstätigkeit auch nicht zu-\nmaßgebend. Ist der Entschädigungszeitraum. im Zeit-       zumuten ist. § 12 findet entsprechende Anwendung.\npunkt der Entscheidung noch nicht beendet, so tritt\nan die Stelle des Lebensalters des Verfolgten am.            (2) Als Versorgung aus einer früher ausgeübten\nEnde des Entschädigungszeitraum.s das Lebensalter         Erwerbstätigkeit im Sinne des § 82 Abs. 3 BEG gel-\nim. Zeitpunkt der Entscheidung.                           ten die laufenden Leistungen einschließlich der Lei-\nstungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung,\ndie der Verfolgte auf Grund eines Dienst- oder\n§  16\nArbeitsverhältnisses erhält, sofern sie nicht aus-\nAlters- und Hinterbliebenenversorgung            schließlich auf seinen eigenen Geldleistungen be-\n(Entfällt)                       ruhen.\n(3) Der Ausübung einer Erwerbstätigkeit, die dem\n§ 17                           Verfolgten eine ausreichende Lebensgrundlage\nbietet, ist eine Versorgung dann gleichzuachten,\nBerücksichtigung des anderweitigen Arbeitseinkommens      wenn die lauf enden Leistungen den nach § 83 BEG\nnach§ 77 BEG                       zu errechnenden Rentenbeträgen entsprechen.\nDie Kapitalentschädigung nach § 76 Abs. 1, 3 und 4\nBEG wird nur insoweit gekürzt, als der nach § 76\nAbs. 1 BEG errechnete Betrag zusammen m.it dem.                                      § 22\ndurch anderweitige Verwertung der Arbeitskraft\nBerechnung der Rente\nerzielten Einkommen die erreichbaren Dienstbezüge\neines vergleichbaren Bundesbeamten (§ 15) über-              (1) Der Berechnung der Rente ist die als An-\nsteigt. Dabei sind das seit dem 1. Juli 1948 erzielte     lage 5 a und b beigefügte, nach der Einteilung der\nEinkom.m.en und die Kapitalentschädigung für den          Bundesbeamten in solche des einfachen, mittleren,\ngesamten Entschädigungszeitraum. den während              gehobenen und höheren Dienstes gegliederte Be-\ndieses Zeitraums erreichbaren Dienstbezügen eines         soldungsübersicht zugrunde zu legen, die das durch-\nvergleichbaren Bundesbeamten gegenüberzustellen.          schnittliche Diensteinkommen (Grundgehalt und\nWohnungsgeld), die durchschnittlichen Versorgungs-\nbezüge sowie zwei Drittel dieser Versorgungs-\n§ 18\nbezüge, nach Lebensaltersstufen gegliedert, aus-\nUmrechnung der Kapitalentschädigung             weist.\n(Entfällt)                          (2) § 14 findet Anwendung.","Nr. 19 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                              303\n§ 22a                         BEG). als gegeben anzusehen, wenn diese Voraus-\nErhöhung des monatlichen Höchstbetrages der Rente    setzung während eines längeren Zeitraums vor-\n(§ 83 Abs. 2 BEG)                   gelegen hat.\n(7) In den Fällen des § 86 Abs. 3 Satz 2 BEG findet\nDer monatliche Höchstbetrag der Rente beträgt ab\n§ 23 entsprechende Anwendung.\n1. Oktober 1966 1 030 Deutsche Mark.\n§ 24a\n§ 22b\nRente für den überlebenden Ehegatten\nZahlung der Rente\nin den Fällen des § 86 Abs. 6 BEG\nDie Rente wird in monatlich vorauszahlbaren Be-\n(1) Der Rentenanspruch des überlebenden Ehe-\nträgen vom Ersten des Monats an gezahlt, in dem\ngatten nach § 86 Abs. 6 BEG besteht nach Maßgabe\ndie Voraussetzungen für den Rentenanspruch er-\ndes § 4a BEG nur, wenn der Verfolgte vor dem\nfüllt sind, frühestens jedoch vom 1. November\n1953 an.                                                31. Dezember 1952 verstorben ist.\n§ 23                            (2) Ein Rentenanspruch der Kinder des verstorbe-\nnen Verfolgten besteht nach § 86 Abs. 6 BEG nicht.\nEntschädigung für die Zeit vor dem 1. November 1953\n(3) Im übrigen findet § 24 entsprechende Anwen-\n(1) Die Entschädigung für die Zeit vor dem 1. No-    dung.\nvember 1953 (§ 83 Abs. 3 BEG) wird in Deutscher\n§ 25\nMark und auf der Grundlage des Monatsbetrages\nder Rente berechnet, der dem Verfolgten für den                          Beginn der Rentenzahlung\nMonat November 1953 zusteht oder, wenn eine                   für den überlebenden Ehegatten und die Kinder\nRente erst von einem späteren Zeitpunkt an gezahlt         (1) Die Renten nach den§§ 85 und 85a BEG wer-\nwird, zustehen würde.                                   den vom Ersten des Monats an gezahlt, der dem\n(2) Der Anspruch auf diese Entschädigung ist nach    Monat folgt, in dem der Verfolgte verstorben ist.\n§ 13 BEG vererblich und nach § 14 BEG übertragbar.         (2) In den Fällen des § 86 Abs. 1 bis 3 BEG wird\ndie Rente vom Ersten des Monats an gezahlt, in dem\n§ 24                         der Verfolgte verstorben ist.\nRente für den überlebenden Ehegatten und die Kinder\n§ 25a\n(1) Kinder im Sinne des§ 85 Abs. 1, § 85a Abs. 1\nund § 86 Abs. 3 BEG sind die ehelichen Kinder und                           Erlöschen der Rente\ndie diesen nach den Vorschriften des bürgerlichen          Die Rente erlischt\nRechts gleichgestellten Kinder.                         1. für jeden Berechtigten mit dem Ende des Monats,\n(2) Versorgungsbezüge aus deutschen öffentlichen         in dem er stirbt,\nMitteln im Sinne des § 85 Abs. 2 Satz 2 BEG sind        2. für jeden Hinterbliebenen in den Fällen der\ninsbesondere                                                §§ 85, 85a und 86 BEG auch mit dem Ende des\n1. Hinterbliebenenversorgung nach beamtenrecht-             Monats, in dem er heiratet oder wiederheiratet,\nlichen Vorschriften oder Grundsätzen,               3. für jedes Kind in den Fällen der §§ 85, 85 a\n2. Hinterbliebenenrenten aus der gesetzlichen Ren-          und 86 BEG auch mit dem Ende des Monats, der\ntenversicherung, sofern diese nicht ausschließlich      dem Monat folgt, in dem das Kind das 18. Lebens-\nauf eigenen Geldleistungen des Verfolgten be-           jahr vollendet, es sei denn, daß die Voraussetzun-\nruhen,                                                  gen des § 7 Abs. 1 und 2 der Ersten Verordnung\n3. Hinterbliebenenrenten nach dem Bundesversor-             zur Durchführung des Bundesentschädigungs-\ngungsgesetz,                                            gesetzes in der Fassung der Verordnung vom\n4. Rentenleistungen nach dem BEG für Schaden im             13. April 1966 (Bundesgesetzbl. I S. 292) vorliegen.\nwirtschaftlichen Fortkommen, sofern diese wegen\ndes Todes des Verfolgten gezahlt werden.                                        § 26\n(3) Die §§ -141 d bis 141 k BEG bleiben unberührt.                          Anzeigepflicht\n(4) Der monatliche Freibetrag nach § 85 Abs. 2          (1) Der Berechtigte ist verpflichtet, der zuständi-\nSatz 2 BEG beträgt vom 1. Januar 1966 bis zum           gen Entschädigungsbehörde die Tatsachen unverzüg-\n30. September 1966 240 Deutsche Mark und ab             lich anzuzeigen, die gemäß §§ 85, 85 a und 86 BEG\n1. Oktober 1966 250 Deutsche Mark.                      zu einer Beendigung der Rentenzahlung oder zu\n(5) Steht mehreren Berechtigten eine Rente zu, so    einer Minderung der Rente führen.\nwird die Rente des einzelnen Berechtigten nach § 85        (2) Hat der Berechtigte einen gesetzlichen Vertre-\nAbs. 2 BEG nur insoweit gekürzt, als seine eigenen      ter, so obliegt diesem die Anzeigepflicht.\nVersorgungsbezüge die Freibeträge nach § 85 Abs. 2         (3) Kommt der Berechtigte oder sein gesetzlicher\nSatz 2 BEG und nach Absatz 4 übersteigen.               Vertreter der Anzeigepflicht nicht nach, so kann die\n(6) In den Fällen der §§ 85 a und 86 BEG ist das      Rente ganz oder teilweise eingestellt werden. Dies\nErfordernis, daß der Verfolgte vor seinem Tode          gilt nur, wenn der Berechtigte oder sein gesetzlicher\nkeine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat, die ihm eine       Vertreter auf diese Rechtsfolgen vorher hingewiesen\nausreichende Lebensgrundlage bietet (§ 82 Abs. 2        worden ist.","304                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\n§ 27                                                          §  32\nÄnderung der Verhältnisse                         Berücksichtigung andenyeitigen Einkommens\n(l) Die Rente nc1ch den §§ 85, 85 a und 86 BEG             Für die Berücksichtigung des durch anderweitige\nwird im Falle des § 206 BEG mit Wirkung vom                Verwertung der Arbeitskraft erzielten Einkommens\nErsten des Monats neu festgesetzt, der dem Monat           findet § 17 entsprechende Anwendung.\nfolgt, in dem die Verhältnisse sich geändert haben.\n(2) Eine Minderung oder Entziehung der Rente                                       c) Rente\nwird mit Ablauf des auf die Zustellung des Be- .                                         § 33\nscheides folgenden Monats wirksam. Hat der Berech-\nBerechnung der Rente\ntigte den Erlaß des Bescheides schuldhaft verhindert\noder verzögert, so kann die Rückzahlung der über-              (1) Die Rente, die der Verfolgte an Stelle einer\nzahlten Rente angeordnet werden.                           Kapitalentschädigung wählen kann, wird als Jahres-\nrente durch Teilung der festgesetzten Kapital-\nentschädigung unter Anwendung der in Absatz 2\nfür die jeweilige Lebensaltersstufe bestimmten Tei-\nII. Unselbständige Berufe                    lungszahl errechnet.\n1. Privater Dienst. Die gesetzlichen Ansprüche\n(2)\na) Darlehen                                                                   Teilungszahl\nLebensaltersstufe                bis zum        ab\n§  28                                                               31. 12. 1960 1. 1. 1961\nVoraussetzung für die Darlehnsgewährung\nbis zum vollendeten\n(1) Voraussetzung für die erfolgreiche Aufnahme               55. Lebensjahr                      6          5,4\neiner selbständigen Erwerbstätigkeit ist insbeson-\nab vollendetem\ndere die persönliche und fachliche Eignung des Ver-\n55. Lebensjahr                      4          3,6.\nfolgten und die Wahrscheinlichkeit, daß ihm die\nErwerbstätigkeit eine ausreichende Lebensgrundlage            (3) Für die Einreihung in die Lebensaltersstufen\nbietet.                                                    ist das Lebensalter des Verfolgten in dem Zeitpunkt\n(2) Auf die Gewährung von Darlehen finden im            maßgebend, in dem die Voraussetzungen für den\nübrigen die §§ 6, 7 Satz 2 und § 9 entsprechende An-       Anspruch auf Rente erfüllt waren.\nwendung.                                                      (4) Die monatlichen Rentenbeträge, die sich nach\nMaßgabe der Absätze 1 bis 3 errechnen, werden ab\n1. Januar 1966 um 4 vom Hundert erhöht. Die sich\nb) Kapitalentschädigung                    danach ergebenden Rentenbeträge bis 750 Deutsche\nMark monatlich werden ab 1. Oktober 1966 um wei~\n§  29\ntere 4 vom Hundert erhöht; Rentenbeträge ab 751\nBerechnung der Kapitalentschädigung             Deutsche Mark monatlich werden ab 1. Oktober 1966\nAuf die Kapitalentschädigung des im privaten             um 3 vom Hundert, mindestens jedoch um einen\nDienst geschädigten Verfolgten finden die §§ 5, 12,        monatlichen Betrag von 30 Deutsche Mark erhöht.\n13, 15, 19 und 20 entsprechende Anwendung mit der             (5) Die Rente wird mit Wirkung vom Ersten des\nMaßgabe, daß der Verdrängung die Entlassung oder           Monats an gezahlt, ·in dem der Verfolgte das\ndas vorzeitige Ausscheiden und der wesentlichen            65. Lebensjahr vollendet hat oder in seinem Beruf\nBeschränkung die Versetzung in eine erheblich ge-          nicht mehr als 50 vom Hundert arbeitsfähig ist,\nringer entlohnte Beschäftigung gleichzusetzen sind.        frühestens jedoch vom 1. November 1953 an. Bei\nFrauen tritt an Stelle des 65. das 60. Lebensjahr.\n§ 30                                                         §  33a\nEinreihung in eine vergleichbare Beamtengruppe           Erhöhung des monatlichen Höchstbetrages der Rente\n(§ 95 Abs. 1 BEG)\n(1) Für die Einreihung in eine vergleichbare\nBeamtengruppe findet § 14 entsprechende Anwen-                Der monatliche Höchstbetrag der Rente beträgt\ndung.                                                      ab 1. Oktober 1966 1 030 Deutsche Mark.\n(2) War der Verfolgte mit Rücksicht auf seine                                         § 34\nfamilienrechtlichen Beziehungen zum Unternehmer                                    Mindestrente\nnicht gegen Entgelt oder gegen unverhältnismäßig\ngeringes Entgelt tätig, so ist die tarifliche oder sonst      (1) Versorgungsbezüge aus deutschen öffentlichen\nübliche Vergütung zugrunde zu legen.                       Mitteln im Sinne des § 95 Abs. 3 Satz 1 BEG sind\ninsbesondere\n1. Versorgungsbezüge nach beamtenrechtlichen Vor-\n§ 31                                schriften oder Grundsätzen oder Ruhelohn,\nAlters- und Hinterbliebenenversorgung             2. Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversiche~\nrung, sofern diese nicht ausschließlich auf eigenen\n(Entfällt)                            Geldleistungen des Verfolgten beruhen,","Nr. 19 --- Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                             305\n3. Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz,               (5) Haben nur die Kinder Anspruch auf Rente, so\n4. Rentenleistungen nach BEG für Schaden im wirt-          treten für jedes Kind an die Stelle der in Absatz 4\nschaftlichen Fortkommen.                               genannten Beträge folgende Beträge:\nbis 31.  Dezember 1960            120  Deutsche Mark,\n(2) Die §§ 141 d bis 141 k BEG bleiben unberührt.\nbis 30.  September 1964           140  Deutsche Mark,\n(3) Die monatlichen Freibeträge nach § 95 Abs. 3 .         bis 31.  Dezember 1965            170  Deutsche Mark,\nBEG betragen für\nbis 30.  September 1966           177  Deutsche Mark,\nvom 1. 1. bis                       ab    1. Oktober 1966             185  Deutsche Mark.\n30. 9. 1966     ab 1. 10. 1966\nden unverheirateten                                                                   § 35a\nVerfolgten                415 DM           430 DM       Entschädigung in Höhe der Rentenbezüge eines Jahres\nden verheirateten                                                             im Falle des § 98 BEG\nVerfolgten                520 DM           540 DM\njedes kinderzuschlags-                                        Für die Berechnung der Entschädigung in Höhe\nberechtigte Kind           42 DM            45 DM.      der Rentenbezüge eines Jahres im Falle des § 98\nBEG findet § 23 entsprechende Anwendung. Dabei\n(4) Die §§ 26 und 27 finden entsprechende Anwen-        ist § 95 BEG zu berücksichtigen.\ndung.\n§ 35b\n§ 35\nRente für den überlebenden Ehegatten\nGrundlagen der Berechnung für die Rente                     im Falle der §§ 98, 86 Abs. 4 und 6 BEG\ndes überlebenden Ehegatten und der Kinder\n(1) Für die Berechnung der Rente nach den §§ 98,\n(1) Auf die Rente nach den §§ 97, 97 a und 98 BEG       86 Abs. 4 und 6 BEG findet § 33 mit der Maßgabe\nfinden die §§ 24 bis 27 entsprechende Anwendung.           Anwendung, daß an die Stelle des in § 33 Abs. 3\n(2) In den Fällen dc~r §§ 97 a und 98 BEG ist das       genannten Lebensalters das Lebensalter des Ver-\nErfordernis, daß vor dem Tode des Verfolgten die           folgten im Zeitpunkt seines Todes tritt.\nVoraussetzungen für das Wahlrecht nach § 94 BEG               (2) Im Falle der §§ 98, 86 Abs. 6 BEG ist die\nvorlagen, als gegeben anzusehen, wenn der Ver-             gemäß § 92 BEG zu errechnende Kapitalentschädi-\nfolgte vor seinem Tode das 65. Lebensjahr vollendet        gung des Verfolgten in vollem Umfange zugrunde\nhatte oder während eines längeren Zeitraums in             zu legen.\nseinem Beruf nicht mehr als 50 vom Hundert arbeits-\n(3) § 97 Abs. 2 Satz 1 BEG sowie die § § 24 a und 35\nfähig gewesen ist. Bei Frauen tritt an Stelle des\nfinden entsprechende Anwendung.\n65. das 60. Lebensjahr.\n(3) Im Falle des § 97 Abs. 2 BEG werden die in                                     §  35c\n§ 95 Abs. 3 BEG genannten Beträge für die Witwe\nErlöschen der Rente\noder den Witwer durch folgende Beträge ersetzt:\nFür das Erlöschen der Rente findet § 25 a ent-\nbis 31.  Dezember 1960           260  Deutsche   Mark,\nsprechende Anwendung.\nbis  30.  September 1964          310  Deutsche    Mark,\nbis 31.  Dezember 1965           360  Deutsche    Mark,\nbis                                                                    2. Angestellte und Arbeiter\n30.  September 1966          375  Deutsche    Mark,\nim Sinne der §§ 109 und 110 BEG\nab    1. Oktober 1966            390  Deutsche    Mark.\n§ 36\nDiese Beträge erhöhen sich für jedes Kind, für das\nnach Beamtenrecht Kinderzuschläge gewährt werden              Ein vertraglicher Anspruch auf Versorgung nach\nkönnen,                                                    beamtenrechtlichen Grundsätzen oder auf Ruhelohn\nliegt vor, wenn dem Angestellten oder Arbeiter\nbis 31. Dezember 1960        um   20  Deutsche   Mark,\ndurch Dienstordnung, Ruhelohnordnung, Satzung\nbis  30. September 1964       um   30  Deutsche    Mark, (Statut) oder Einzelvertrag eine Anwartschaft auf\nbis  31. Dezember 1965        um   40  Deutsche   Mark,  eine vom Dienstherrn zu gewährende lebens-\nbis  30. September 1966       um   42  Deutsche    Mark, längliche Versorgung bei Dienstunfähigkeit oder bei\nab    1. Oktober 1966        um   45  Deutsche    Mark. Erreichen einer Altersgrenze oder auf Hinterbliebe-\nnenversorgung auf der Grundlage des Arbeits-\n(4) Haben neben der Witwe oder dem Witwer               entgelts und der Dauer der Dienstzeit zugesichert\nauch Kinder Anspruch auf Rente, so treten für jedes        war.\nKind an die Stelle der in § 95 Abs. 3 BEG genannten\nBeträge folgende Beträge:                                             III. Schädigung in selbständiger\nbis  31.  Dezember 1960           100  Deutsche   Mark,         und unselbständiger Erwerbstätigkeit\nbis  30.  September 1964          110  Deutsche    Mark,                             § 37\nbis  31.  Dezember 1965           130  Deutsche    Mark,    (1) Unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne des\nbis  30.  September 1966          135  Deutsche   Mark,  § 113 BEG sind auch die Tätigkeit im öffentlichen\nab    1. Oktober 1966            140  Deutsche   Mark.  Dienst und der Dienst bei Religionsgesellschaften.","306                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\n(2) § 113 Abs. 1 BEG findet keine Anwendung,          ten Einkünfte der amtliche Devisenkurs der aus-\nwenn der Verfolgle nur in einer Nebentätigkeit ge-       ländischen Währung zugrunde zu legen. Ergibt sich\nschädigt worden ist. Eine Nebentätigkeit ist in der      bei der Umrechnung der Einkünfte nach dem amt-\nRegel als gegeben i.mzunehmcn, wenn der Verfolgte        lichen Devisenkurs zuungunsten des Verfolgten eine\naus einer Tätigkeit ein Einkommen von weniger als        Abweichung von mindestens 10 vom Hundert gegen-\n25 vom Hundert des Gesamlcinkommens aus seiner           über der Umrechnung der Einkünfte nach der Kauf-\nErwerbsli.itigkeil mzielt hat.                           kraft der ausländischen Währung, so soll die Kauf-\n(3) Im Falle des § 113 Abs. 1 BEG bemißt sich die     kraft angemessen berücksichtigt werden. Dabei sind\nEntschädigung nach den Vorschriften, die für die         die Durchschnittswerte der Devisenkurse und die\nSchädigunu durch wesentliche Beschränkung in der         Kaufkraftrichtzahlen für jedes Jahr gegenüber-\nAusübung einer Erwerbstäligkeit oder durch Ver-          zustellen.\nsetzung in eine erheblich geringer entlohnte Be-\nschäftigung gelten. Ein Entschödigungsanspruch be-\nVII. Schlußbestimmungen\nsteht jedoch nicht, wenn dem Verfolgten auch nach\nder Schädigung Einkünfte aus seiner gesamten Er-                                       § 40\nwerbstätigkeit verblieben sind, die ihm eine aus-\nVerteilung von anzurechnenden Leistungen\nreichende Lebensurundlage bieten (§ 12).\nBei der Anrechnung von Leistungen auf die\n(4) Absatz 3 findet entsprechende Anwendung,\nwenn der in einer selbständigem und unselbständi-        laufende Rente nach § 10 BEG soll der anzurech-\ngen Erwerbstätigkeit geschädigte Verfolgte in einer      nende Betrag derart verteilt werden, daß dem Be-\nrechtigten mindestens die Hälfte des Monatsbetrages\ndieser Erwerbstätigkeiten nur durch wesentliche Be-\nschränkung oder durch Versetzung in eine erheblich       der festgesetzten Rente verbleibt.\ngeringer entlohnte Beschäftigung geschädigt worden\n§ 41\nist.\n(5) § 113 Abs. 2 und 3 BEG findet auch dann An-                 Aufrundung der Entschädigungsleistungen\nwendung, wenn der Verfolgte nacheinander selb-              Die errechneten und die auszuzahlenden Beträge\nständig und unselbständig erwerbstätig war und in        der Kapitalentschädigung und der Rente sind auf\nbeiden Erwerbstätigkeiten geschädigt worden ist.         volle Deutsche Mark aufzurunden.\n§ 41 a\nIV. Schaden in der AusbHdung\nStichtag für Neufestsetzung der Renten\n§ 38\nRenten, die auf Grund des Bundesentschädigungs-\n(1) Kinder im Sinne des § 119 Abs. 1 BEG sind die     gesetzes oder dieser Verordnung vom 18. September\nehelichen Kinder und die diesen nach den Vorschrif-      1965 an zu gewähren oder neu festzusetzen sind,\nten des bürgerlichen Rechts gleichgestellten Kinder.     werden mit Wirkung vom 1. September 1965 an ge-\n(2) Die Voraussetzung, daß für die Kinder nach        währt oder neu festgesetzt.\nBeamtenrecht Kinderzuschläge gewährt werden\nkönnen, gilt auch dann als erfüllt, wenn sieb der Ab-                                  § 42\nschluß der Schul- oder Berufsausbildung infolge der                               Berlin-Klausel\ngegen die Eltern gerichteten nationalsozialistischen\nVerfolgungs- oder Unterdrückungsmaßnahmen ver-              Diese Rechtsverordnung gilt nach § 14 des Dritten\nzögert hat.                                              Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ngesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 240 BEG auch\nim Land Berlin.\nV. Verfolgte aus den Vertreibungsgebieten                                           § 43\n§ 38a                                           Zeitlicher Anwendungsbereich\n(1) Der Monatsbetrag der Rente nach § 156 Abs. 3         (1) Es treten in Kraft\nBEG beträgt ab 1. Januar 1966 260 Deutsche Mark,\n1. §§ 1 bis 15, 17, 19 bis 22, 22b, 23, 24 Abs, 1, 3, 5\nab 1. Oktober 1966 270 Deutsche Mark.\nund 7, §§ 25, 25 a, 27, 28, 30, 32, 33 Abs. 1 bis 3\n(2) Der Monatsbetrag der Rente nach § 157 Abs. 2          und 5, § 34 Abs. 1, 2 und 4, §§ 35 a, 35 c, 36 bis 38,\nSatz 1 BEG beträgt ab 1. Januar 1966 198 Deutsche             39, 40 und 42\nMark, ab 1. Oktober 1966 206 Deutsche Mark.                   mit Wirkung vom 1. Oktober 1953;\n(3) Der Monatsbetrag der Rente nach § 157 Abs. 2      2. § 24 Abs. 2 und 6, §§ 24 a, 26, 29, 35, 35 b, 41 und\nSatz 2 BEG beträgt ab 1. Januar 1966 99 Deutsche              41 a\nMark, ab 1. Oktober 1966 103 Deutsche Mark.                   mit Wirkung vom 18. September 1965;\n3. §§ 22 a, 24 Abs. 4, § 33 Abs. 4, §§ 33 a, 34 Abs. 3\nVI. Bewertung                             und§ 38a\nder im Ausland erzielten Einkünfte                   mit Wirkung vom 1. Januar 1966.\n§ 39                               (2) Es treten außer Kraft\nIn den Fällen der §§ 12, 17, 21, 29, 32 und 37        §§ 16, 18 und 31\nAbs. 3 ist bei der Bewertung der im Ausland erziel-       mit Wirkung vom 18. September 1965.","Nr. 19 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                          307\nArtikel II                       dieser Verordnung durch Vergleich oder Abfindung\nUbergangsvorschriften                  geregelt worden sind, es sei denn, daß ausdrücklich\neine Berücksichtigung künftiger Leistungsverbesse-\n(1) Die Unanfechtl.Jarkeit oder die Rechtskraft\nrungen ausgeschlossen worden ist.\neiner vor Verkündung dieser Verordnung ergange~\nnen Entscheidung steht einer erneuten Entscheidung        (5) Soweit vor Verkündung dieser Verordnung\nauf Grund dieser Verordnung nicht entgegen.            Ansprüche von Berechtigten durch unanfechtbaren\n(2) Bei Leistungsverbesserungen für laufende        Bescheid oder durch rechtskräftige gerichtliche Ent-\nRenten auf Grund der Anderungen in Artikel I           scheidung vorbehaltlos festgesetzt worden sind, be-\ndieser Verordnung bedarf es eines neuen Antrages       hält es hierbei zugunsten der Berechtigten sein\nnicht. lm übrigen kann der Berechtigte einen Antrag    Bewenden.\nauf Neufestsetzung seinc~r Ansprüche auf Entschä-\ndigung auf Grund der .Änderungen in Artikel I                                Artikel III\ndieser Verordnung bis zum 30. September 1966                            Anwendung in Berlin\nstellen. § 189 Abs. 2 und 3 BEG findet entsprechende\nAnwendung.                                                Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\n(3) Bei der erneuten Entscheidung über den An-\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § 240 BEG auch im\nspruch sind die Enlschddigtmgsorgane an die tat-\nLand Berlin.\nsächlichen Feststellungen gebunden, auf denen der\nvor Verkündung dieser Verordnung ergangene un-\nc:mfechtbare Bescheid oder die rechtskräftige gericht-                       Artikel IV\nliche Entscheidung bcm1hL                                                  Inkrafttreten\n(4) Die Absätze 1 bis 3 finden entsprechende An-       Diese Verordnung tritt am Tage ihrer Verkündung\nwendung, soweit die Ansprüche vor Verkündung           in Kraft.\nBonn, den 28. April 1966\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nMende\nDer Bundesminister der Finanzen\nDr. Dahlgrün","Anlage 1\nzu §§ 12 und 21 der 3. DV-BEG                                     Einkommensübersicht                                                                                    w\nQ\nCQ\nBis zum vollendeten             Bis zum vollendeten             Bis zum vollendeten                 Ab vollendetem\nLebensalter                                  35.                             45.                               55.                             55.\nLebensjahr                      Lebensjahr                      Lebensjahr                        Lebensjahr\n1. Einfacher Dienst\n+ 20 o, 0 + 30 °/o              + 20 °'o + 30 °   1\n0             -'- 20 °. 10 + 30 °. o             + 20 ° o ~   30° 0\nJahreseinkommen    3 000,-   3 600,-   3 900,-     3 300,-   3 960,-   4 290,-     3 600,-   4 320,-       4 680,-    3 900,-    4 680,-  5 070,-\nbis 30. 9. 1953     :tvionatseinkommen   250,-     300,-     325,-       27-5,-    330,-     357-,50     300,-       360,-       390,-       325,-     390.-    .J22,50\nJahreseinkommen    3 600,-   4 320,-   4 680,-     3 900,-   4'680,-   507-0,-     4 200,-   5 040,-       5 460,-    4 500,-    5 400,-- 5 850,-\nbis 31. 12. 1960    l\\1onatsei.nkommen   300,-     360,-     390,-       325,-     390,-     422,50      350,-       420,-       455,-       37-5,-    450,-    487,50\nJahreseinkommen    3 900,-   4 680,-   507-0,-     4 200,-   5 040,-   5 460,-     4 500,-   5 400,-       5 850,-    4 800,-    5 760,-  6 240,-\nbis 31. 12. 1965    :tvionatseinkommen   325,-     390,-     422,50      350,-     420,-     455,-       37-5,-      450,-       487,50      4c00,-    480.-    520,-\nJahreseinkommen    4 200,-   5 040,-   5 460,-     4 500,-   5 400,-   5 850,-     4 800,-   5 760,-       6 240,-    5 100.-    6 120,-  6 630,-\nab 1. 1. 1966       =:vfonatseinkommen   350,-     420,-     455,-       375,-     450,-     487,50      400,-       480,-       520,-       425,-     510.-    552,50\nV.,\n[\nIJl\n2. Mittlerer Dienst                                                                                                                                                     CQ\n+ 20 °/o + 30 °/o               + 200/o + 30 °/o                + 20 °/o      + 30 °/o              + 20 °/o + 30 0/o   ()\n(fl\nJahreseinkommen   3 600,-   4 320,-   4 680,-     4 050,-   4 860,-   5 265,-     4 500,-   5 400,-       5 850,-    4 950,-    5 940,-  6 435,-    (t)\nbis 30. 9. 1953      Monatseinkommen     300,-     360,-     390,-       337,50    405,-     438,75      375,-       450,-       487,50      412,50    495,-    536,25   N\nü\nJahreseinkommen    4 500,-   5 400,-   5 850,-     4 950,-   5940,-    6 435,-     5400,-    6 480,-       7 020,-    5 850,-    7 020,-  7 605,-    öi\"'\nbis 31. 12. 1960     Monatseinkommen     375,-     450,-     487,50      412,50    495,-     536,25      450,-       540,-       585,-       487,50    585,-    633,75   c+\nc+\nc.......\nJahreseinkommen    4950,-    5 940,-   6 435,-     5 400,-   6 480,-   7 020.--    5850,-    7 020,-       7 605,-    6 300,-    7 560,-  8190,-     Ol\nbis 31. 12. 1965    Monatseinkommen      412,50    495,-     536,25      450,-     540,-     585,-       487,50      585,-       633,75      525,-     630,-    682,50   ü\n\"\"i\nCQ\nJahreseinkommen    5400,-    6480,-    7 020,-     5 850,-   7 020,-   7 605,-     6 300,-   7 560,-       8190,-     6 750,-    8 100,-  8 775,-    Ol\nab 1. 1. 1966                            450,-     540,-     585,-       487,50    585,-     633,75      525,-       630,-       682,50      562,50    675,--   731,25   t::i\nMonatseinkommen                                                                                                                                     CQ\n,_.\n(.CJ\n0)\n3. Gehobener Dienst\n+200/o    + 300/o               + 20 0/o  + 30 0/o               + 20 °/o     + 30 0/o              + 20 0/o + 30 0/o\n_O'l\nJahreseinkommen    4 800,-   5 760,-   6 240,-     5 700,-   6 840,-   7410,-      6 600,-   7 920,-       8 580,-    't 500,-   9 000,-  9 750,-    >-l\nbis 30. 9. 1953      Monatseinkommen     400,-     480,-     520,-       475,-     570,-     617,50      550,-       660,-       715,-       625,-     750,-    812,50   s\nJahreseinkommen   6 000,-   7 200,-   7 800,-     6 900,-   8 280,-   8 970,-     7 800,-   9 360,- 10 140,-         8 700,- 10 440,- 11 310,-\nbis 31.12.1960       Monatseinkommen     500,-     600,-     650,-       575,-     690,-     747,50       650,-      780,-       845,-       725,-     870,-    942,50\nJahreseinkommen    6 600,-   7 920,-   8 580,-     7 500,-   9 000,-   9 750,-     8 400,- 10 080,- 10 920,-          9 300,- 11 160,- 12 090,-\nbis 31. 12. 1965                         550,-     660,-     715,-       625,-     750,-     812,50      700,-       840,-       910,-       775,-     930,- 1 007,50\nMonatseinkommen\nJahreseinkommen   7 200,-   8 640,-   9 360,-     8100,-    9 720,- 10 530,-      9 000,- 10 800,- 11 700,-          9 900,- 11 880,- 12 870,-\nab 1. 1. 1966       Monatseinkommen      600,-     720,-     780,--      675,-     810,-     877,50       750,-      900,-       975,-       825,-     990,- 1 072,50\n4. Höherer Dienst\n+ 20 0/o + 30 0/o               + 20 0/o + 30 0/o                + 20 0/o     +  30 °/o             + 20 0/o + 30 0/o\nJahreseinkommen   7200,-    8 640,-   9 360,-     8 400,- 10 080,- 10 920,-       9 600,- 11 520,- 12 480,-         10 800,- 12 960,- 14 040,-\nbis 30. 9. 1953                          600,-     720,-     780,-       700,-     840,-     910,-        800,-      960,- 1 040,-           900,- 1 080,- 1170,-\nMonatseinkommen\nJahreseinkommen   8 400,- 10 080,- 10 920,-       9 600,- 11 520,- 12 480,-      10 800,- 12 960,- 14 040,-         12 000,- 14 400,- 15 600,-\nbis 31.12.1960                                     840,-     910,-       800,-     960,- 1 040,-          900,- 1 080,- 1170,-             1 000,- 1200,- 1300,-\nMonatseinkommen     700,-\nJahreseinkommen   9 000,- 10 800,- 11 700,-      10 200,- 12 240,- 13 260,-      11 400,- 13 680,- 14 820,-         12 600,- 15 120,- 16 380,-\nbis 31. 12. 1965                                   900,-     975,-       850,- 1 020,- 1105,-             950,- 1140,- 1235,-              1 050,- 1 260,- 1365,-\nMonatseinkommen     750,-\nJahreseinkommen   9 600,- 11 520,- 12 480,-      10 800,- 12 960,- 14 040,-      12 000,- 14 400,- 15 600,-         13 200,- 15 840,-- 17 160,-\nab 1. 1. 1966                                                            900,- 1 080,- 1170,-           1 000,- 1 200,- 1300,-             1100,- 1 320,- 1430,-\nMonatseinkommen     800,-     960,- 1 040,-","Nr. 19 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                             309\nAnlage 2\nzu § 13 der 3. DV-BEG\nBesoldungsübersicht\nKapitalentschädigung\nBis zum        Bis zum       Bis zum            Ab\nvollendeten    vollendeten   vollendeten    vollendetem\nLebensalter im Zeitpunkt der Schädigung\n35.            45.          55.              55.\nLebensjahr     Lebensjahr    Lebensjahr      Lebensjahr\n1. Einfacher Dienst\na) Diensteinkommen jährlich                            2 700,-       3 000,--     3 300,-         3 450,-\nb)  3                                                                                              2 592,-\n/1 des Diensteinkommens jührlich                  2 028,-       2 256,-      2 484,-\n(monatlich)                                         (169,-)       (188,-)      (207,-)         (216,-)\nc) Kapi talentschüdigung zuzüglich Zuschlag nach\n§ 76 Abs. 3, § 92 Abs. 2 BEG jährlich               2 436,-       2 712,-      2 9'16,-        3 108,-\n(monatlich)                                         (203,-)       (226,-)      (248,-)         (259,-)\n2. :tvfittlerer Dienst\na) Diensteinkommen jährlich                             3 400,-       4 000,-      4 600,-         4 900,-\nb) =¼ des Diensteinkommens jährlich                     2 556,-       3 000,-      3 456,-         3 684,-\n(monatlich)                                         (213,-)       (250,-)      (288,-)         (307,-)\nc) Kapitalentschädigung zuzüglich Zuschlag nach\n§ 76 Abs. 3, § 92 Abs. 2 BEG jährlich               3072,-        3 600,-      4 152,-         4 416,-\n(monatlich)                                          (256,-)       (300,-)      (346,-)         (368,--)\n3. Gehobener Dienst\na) Diensteinkommen jährlich                             4 800,-       6 000,-      7 200,-         7 800,-\nb) =¼ des Diensteinkommens jährlich                     3 600,-       4500,-       5 400,-         5 856,-\n(monatlich)                                          (300,-)       (375,-)      (450,-)         (488,-)\nc) Kapitalentschädigung zuzüglich Zuschlag nach\n§ 76 Abs. 3, § 92 Abs. 2 BEG jährlich               4 320,-       5400,-       6 480,-         7 032,-\n(monatlich)                                          (360,-)       (450,-)      (540,-)         (586,-)\n4. Höherer Dienst\na) Diensteinkommen jährlich                            7100,-         9300,-      11 500,-       12 600,-\n3\nb)   /1 des Diensteinkommens jährlich                  5328,-         6 984,-      8 628,-         9 456,-\n(monatlich)                                          (444,-)       (582,-)      (719,-)         (788,-)\nc) Kapitalentschädigung zuzüglich Zuschlag nach\n§ 76 Abs. 3, § 92 Abs. 2 BEG jährlich              6 396,-        8 376,-     10 356,-       11 352,-\n(monatlich)                                          (533,-)       (698,-)      (863,-)         (946,-)","310                                                   Bu ndesgesetzblall, Jahrgang 1966, Teil I\nAnlage 3\nzu § 14 dc:r 3. DV-B.EC\nBesoldungsübersicht\n-----------------·------·--- - -- -----  ---------\nBi.s ,.um           Ab          Ab         Ab            Ab       Ab         Ab\nLcbcnsc1ILcr                vol i('J1dclcn vollendetem vollendetem vollendetem vollendetem vollendetem vollendetem\ngemäß§ 14 J\\bs. 1                         :lü.         30.         35.         40.          45.      50.        55.\nl.(!lwnsjahr Lebensjahr Lebensjahr Lebensjahr Lebensjahr Lebensjahr Lebensjahr\n1. Dienst.einkommen\njährlich\nEin[acher Dienst                        2 400,--       2 550,---   2 700,-    2 850,--     3 000,-  3150,-    3 300,-\n2. Di ens tein komm cn\njährlich\nMittlerer Dienst                        2 800,--       3 100,-     3 400,-    3 700,-      4 000,-  4 300,-   4600,-\n3. Diensteink ornm en\njährlich\nGehobener Dienst                         3 600,--       4 200,--    4 800,--   5400,-       6 000,-  6 600,-   7 200,-\n4. Dienstei nkornmcn\njährlich\nHöherer Dienst                           4 900,---      6 000,-     7 100,-    8 200,-     9 300,-  10 400,-  11 500,-","Nr. 19 -- Tag der Ausgabe: Bonn,-den 4. Mai 1966                               311\nAnlage 4\nzu \":?9 15 und 17 der 3. DV-BEG\nBesoldungsübersicht\n1. Einfacher Dienst\nBis zum      Bis zum           Bis zum            Ab\nvollendeten  vollendeten      vollendeten     vollendetem\n35.           45.               55.            55.\nLebensjahr   Lebensjahr        Lebensjahr      Lebensjahr\nErreichbare Dienstbezüge bis   30.   9.  1951             2 700        3 000            3 300          3 450\nbis  31.   3.  1953             3 132        3 480            3 828          4 002\nbis  31.  12.  1955             3 564        3 960            4 356          4 554\nbis  31.   3.  1957             3 888        4 320            4 752          4 968\nbis 31.    5. 1960              4 680        4 914            5 148          5 244\nbis 31.  12.  1960              5 008        5 258            5 508          5 611\nbis  30.   6. 1962              5 409        5 679            5 949          6 060\nbis  28.   2.  1963             5 734        6 020            6 306          6 424\nbis  30.   9.  1964             5 784        6 096            6 720          6 876\nbis  31.   8.  1965             6 247        6 584            7 258          7 426\nBis zum       Bis zum           Bis zum            Ab\nvollendeten   vollendeten      vollendeten     vollendetem\n35.           45.               50.             50.\nLebensjahr   Lebensjahr        Lebensjahr     Lebensjahr\nbis 31. 12. 1965                 6872        7 636             8 018         8 400\nbis 30. 9. 1966                  7 147       7 941             8 339         8 736\nab 1. 10. 1966                  7 433       8 259             8 673         9 085\n2. Mi tt 1 er er D i e n s t\nBis zum      Bis zum            Bis zum           Ab\nvollendeten  vollendeten      vollendeten     vollendetem\n35.           45.               55.            55.\nLebensjahr    Lebensjahr       Lebensjahr      Lebensjahr\nErreichbare Dienstbezüge bis   30.   9.  1951             3 400        4 000            4 600          4 900\nbis  31.   3.  1953             3 944        4 640            5 336          5 684\nbis  31.  12.  1955             4 488        5 280            6072           6 468\nbis  31.   3.  1957             4 896        5 760            6 624          7 056\nbis  31.   5.  1960             5 698        6 622            7 084          7 448\nbis  31.  12.  1960             6 097        7 086            7 580          7 969\nbis  30.   6.  1962             6 585        7 653            8 186          8 607\nbis  30.   9.  1964             6 980        8 112            8 677          9 123\nbis  31.   8.  1965             7 538        8 761            9 371          9 853\nBis zum      Bis zum           Bis zum            Ab\nvollendeten  vollendeten      vollendeten     vollendetem\n35.           45.               50.            50.\nLebensjahr   Lebensjahr        Lebensjahr      Lebensjahr\nbis 31. 12. 1965                8 148        9 120            9 606         10 092\nbis 30. 9. 1966                 8 474        9 485            9 990         10 496\nab 1. 10. 1966                  8 813        9 864           10 390         10 916","312                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\n3. Geh ob c n er D i c n s t\nBis zum        Bis zum    Bis zum         Ab\nvollendeten   vollendeten vollendeten vollendetem\n35.            45.        55.          55.\nLebensjahr     Lebensjahr Lebensjahr   Lebensjahr\nErreichbare Dienslbczü~Jc bis   30.   9.  1951             4 800         6 000      7 200       7 800\nbis   31.   3. 1953              5 568         6 960      8 352       9 048\nbis   31. 12.  1955              6 336         7 920      9 504      10 296\nbis  31.   3. 1957              6 912         8 640     10 368      11 232\nbis   31.   5. 1960              7 752         9 576     10 944      11 700\nbis  31.  12.  1960              8 295        10 246     11 710      12 519\nbis  30.    6. 1962              8 959        11 066     12 647      13 395\nbis  30.   9.  1964              9 497        11 730     13 279      14 065\nbis  31.   8.  1965             10 257        12 551     14 209      15 050\nBis zum       Bis zum     Bis zum         Ab\nvollendeten   vollendeten vollendeten vollendetem\n35.            45.        50.          50.\nLebensjahr    Lebensjahr  Lebensjahr   Lebensjahr\nbis 31. 12. 1965                11 490        13 296    14 198       15 100\nbis 30. 9. 1966                 11 950        13 828    14 766       15 704\nab 1. 10. 1966                 12 428        14 381    15 357       16 332\n4. H ö h e r e r D i e n s t\nBis zum       Bis zum     Bis zum         Ab\nvollendeten    vollendeten vollendeten vollendetem\n35.           45.         55.          55.\nLebensjahr    Lebensjahr  Lebensjahr   Lebensjahr\nErreichbare Dienstbezüge bis   30.   9.  1951              7 100         9 300    11 500       12 600\nbis  31.   3.  1953              8 236        10 788    13 340       14 616\nbis  31.  12.  1955              9 372        12 276    15 180       16 632\nbis  31.   3.  1957             10 224        13 392    16 560       18 144\nbis  31.   5.  1960             10 792        14 136    17 480       18 900\nbis  31.  12.  1960             11 547        14 984    18 529      20 034\nbis  30.   6.  1962             12 471       16 033     19 826      21 436\nbis  30.   9.  1964             13 095        16 835    20 817      22 508\nbis  31.   8.  1965             14 012        18 013    22 274      24 084\nbis  31.  12.  1965             16 360        18 726    22 274      24 084\nbis  30.   9.  1966             17 014        19 475    23 165      24 084\nab    1. 10.  1966             17 695       20 254     23 860      24 720","Nr. 19 · - Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                           313\nAnlage 5a\nzu § 22 der 3. DV-BEG\nBesoldungsübersicht\nRente\nBis zum       Bis zum      Bis zum             Ab\nvollendeten   vollendeten  vollendeten     vollendetem\nLebcnsullcr   dm  1. 10. 1<J5J\n35.            45.         55.              55.\nLebensjahr    Lebensjahr   Lebensjahr       Lebensjahr\n1. [infdchcr Diensl\n1. Dicnsl(,inkomnH'n jührlicb        bis 31. 12. 1955        3 564         3 960       4 356           4 554\nbis 31.  3. 1957        3 888         4 320       4 752           4 968\nbis 31.  5. 1960        4 680         4 914       5 148           5 244\nbis 31. 12. 1960        5 008         5 258      5 508            5 611\nbis 30.  6. 1962        5 409         5 679       5 949           6 060\nbis  28.  2. 1963        5 734         6 020       6 306           6 424\nbis 30.  9. 1964        5 784         6 096       6 720           6 876\nbis  31.  8. 1965        6 247         6 584       7 258           7 426\n2. Vcrsorguncislwzii~J(! jührlich    bis 31. 12. 1955        1 604         2 574       3 267           3 416\nbis  31.  3. 1957        1 750         2 808       3 564           3 726\nbis  31.  5. 1960        2 106         3 194      3 861            3 933\nbis  31. 12. 1960        2 253         3 418       4 131           4 208\nbis  30.  6. 1962        2 433         3 691       4 461           4 545\nbis  28.  2. 1963        2 579         3 912       4 729           4 818\nbis  30.  9. 1964        2 603         4 062       5 040           5 157\nbis  31.  8. 1965        2 811         4 387      5 443            5 570\n3. Jc1hrcsrentc (2/:i <1us Nr. 2)   bis  31. 12. 1955        1 080         1 716       2 184           2 280\nbis  31.  3. 1957        1 164         1 872       2 376           2 484\nbis  31.  5. 1960        1 404         2  136      2 580           2 628\nbis  31. 12. 1960        1 512         2  280      2 760           2 808\nbis  30.  6. 1962        1 632         2  472      2 976           3 036\nbis  28.  2. 1963        1 728         2  616      3 156           3 216\nbis  30.  9. 1964        1 740         2  712      3 360           3 444\nbis  31.  8. 1965        1 884         2  928      3 636           3 720\n4. Monatsrente                      bis  31. 12. 1955            90           143        182             190\nbis  31.  3. 1957            97           156        198             207\nbis  31.  5. 1960          117            178        215             219\nbis  31. 12. 1960          126            190        230             234\nbis  30.  6. 1962          136            206        248             253\nbis  28.  2. 1963          144            218        263             268\nbis  30.  9. 1964          145            226        280             287\nbis  31.  8. 1965          157            244        303             310\n2. Mittlerer Dienst\n1. Diensteinkommen jährlich         bis  31. 12. 1955        4 488         5 280       6 072           6 468\nbis  31.  3. 1957        4 896         5 760       6 624           7 056\nbis  31.  5. 1960        5 698         6 622       7 084           7 448\nbis  31. 12. 1960        6 097         7 086       7 580           7 969\nbis  30.  6. 1962        6 585         7 653       8 186           8 607\nbis  30.  9. 1964        6 980         8 112       8 677           9 123\nbis  31.  8. 1965        7 538         8 761       9 371           9 853\n2. Versorgungsbezüge jährlich       bis  31. 12. 1955        2 020         3  432      4 554           4 851\nbis  31. 3. 1957         2 203         3  744      4 968           5 292\nbis  31. 5. 1960         2 564         4  304      5 313           5 586\nbis  31.12.1960          2 743         4  605      5 685           5 977\nbis  30. 6. 1962         2 962         4  973      6 140           6 455\nbis  30. 9. 1964         3 140         5  271      6 508           6 842\nbis  31. 8. 1965         3 391         5  693      7 029           7 389","314                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\nBis zum       Bis zum     Bis zum         Ab\nvollendeten   vollendeten vollendeten vollendetem\nLebensalter am 1. 10. 1953\n35.           45.         55.          55.\nLebensjahr    Lebensjahr  Lebensjahr   Lebensjahr\n3. Jahresrente (2/3 aus Nr. 2) bis  31. 12.  1955       1 356        2 292      3 036       3 240\nbis  31.   3. 1957       1 464        2 496      3 312       3 528\nbis  31.   5. 1960       1 716        2 880      3 552       3 732\nbis  31. 12.  1960       1 836        3 072      3 792       3 984\nbis  30.   6. 1962       1 980        3 324      4 104       4 308\nbis 30.   9.  1964       2100         3 516      4 344       4 572\nbis  31.  8.  1965       2 268        3 804      4 692       4 932\n4. Monatsrente                 bis  31. 12.  1955         113          191        253         270\nbis 31.   3.  1957         122          208        276         294\nbis 31.   5.  1960         143          240        296         311\nbis 31.  12.  1960         153          256        316         332\nbis 30.   6.  1962         165          277        342         359\nbis  30.  9.  1964         175          293        362         381\nbis 31.   8.  1965         189          317        391         411\n3. Gehobener Dienst\n1. Diensteinkommen jährlich    bis 31.  12.  1955       6 336        7 920      9 504     10 296\nbis 31.   3.  1957       6 912        8640     10 368      11 232\nbis 31.   5.  1960       7 752        9576      10 944      11 700\nbis 31.  12.  1960      8 295        10 246    11 710      12 519\nbis 30.   6.  1962      8 959        11 066    12 647      13 395\nbis 30.   9.  1964       9497        11 730    13 279      14 065\nbis 31.   8,  1965     10 257        12 551    14 209      15 050\n2. Versorgungsbezüge jährlidl  bis 31.  12. 1955        2 851        5 148      7 128       7 722\nbis 31.   3. 1957       3 110         5 616      7 776       8 424\nbis 31.   5. 1960       3 488         6 224      8 208       8775\nbis 31.  12. 1960       3 732         6 660      8 783       9389\nbis 30.   6. 1962       4 031         7193       9486      10 046\nbis 30.   9. 1964       4 273         7 625      9 960     10 548\nbis 31.   8. 1965       4 615         8 159    10 657      11 286\n3. Jahresrente (2/s aus Nr. 2) bis 31.  12.  1955       1 908        3 432      4 752       5 148\nbis 31.   3.  1957      2 076         3 744      5 184       5 616\nbis 31.   5.  1960      2 328         4 152      5 472       5 856\nbis 31.  12.  1960      2 496         4 440      5 856       6 264\nbis 30.   6.  1962      2 688         4 800      6 336       6 708\nbis 30.   9.  1964      2 856         5088       6 648       7 032\nbis 31.   8.  1965      3 084         5 448      7 116       7 524\n4. Monatsrente                 bis 31.  12.  1955         159          286        396         429\nbis 31.   3.  1957         173          312        432         468\nbis 31.   5.  1960         194          346        456         488\nbis 31.  12.  1960         208          370        488         522\nbis 30.   6.  1962         224          400        528         559\nbis 30.   9.  1964         238          424        554         586\nbis 31.   8.  1965         257          454        593         627\n4. H ö h e r e r D i e n s t\n1. Diensteinkommen j ährlidl   bis 31.  12.  1955      9372        12 276     15 180      16 632\nbis 31.   3.  1957     10 224       13 392     16 560      18 144\nbis 31.   5.  1960     10 792       14 136     17 480      18 900\nbis 31.  12.  1960     11 547       14 984     18 529      20 034\nbis 30.   6.  1962     12 471       16 033     19 826      21 436\nbis 30.   9.  1964     13 095       16 835     20 817      22 508\nbis 31.   8.  1965     14 012       18 013     22 274      24 084\n.:.~","Nr. 19 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                      315\nBis zum        Bis zum      Bis zum        Ab\nvollendeten    vollendeten  vollendeten vollendetem\nLebensc1lter c1m 1.10.1953                                                                 55.         55.\n35.             45.\nLebensjahr    Lebensjahr   Lebensjahr   Lebensjahr\n--\n2. Versorgungsbezüge jährlich          bis 31. 12. 1955       3 280          6 752      10 626      12 474\nbis 31.  3. 1957       3 578          7 366      11 592      13 608\nbis 31.  5. 1960       3 777          7 775      12 236      14 175\nbis 31. 12. 1960       4 041          8 242      12 990      15 026\nbis 30.  6. 1962       4 364          8 819      13 899      16 078\nbis 30.  9. 1964       4 582          9 260      14 594      16 882\nbis 31.  8. 1965       4 903          9 908      15 616      18 064\n3. Jahrcsrent1::~ (2 /:i aus Nr. 2)    bis 31. 12. 1955       2 196          4 512       7 092       7 200\nbis 31.  3. 1957       2 388          4 908       7 200       7 200\nbis 31.  5. 1960       2 520          5 184       7 560       7 560\nbis 31. 12. 1960       2 700          5 496       7 920       7 920\nbis 30.  6. 1962       2 916          5 880       8 400       8 400\nbis 30.  9. 1964       3 060          6 180       8 820       8 820\nbis  31.  8. 1965       3 276          6 612       9 420       9 420\n4. Monatsrente                         bis 31.12.1955            183           376         591         600\nbis 31. 3. 1957           199           409         600         600\nbis  31. 5. 1960          210            432         630         630\nbis  31. 12. 1960         225            458         660         660\nbis  30. 6. 1962          243            490         700         700\nbis 30. 9. 1964           255           515         735         735\nbis 31. 8. 1965          273            551         785         785","316                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\nAnlage 5b\nzu § 22 der 3. DV-BEG\nBesoldungsübersicht\nRente\nBis zum        Bis zum    Bis zum         Ab\nvollendeten   vollendeten vollendeten vollendetem\nLebensalter am 1. 10. 1953                                                          50.          50.\n35.            45.\nLebensjahr     Lebensjahr Lebensjahr  Lebensjahr\n1. Einfacher Dienst\n1. Diensteinkommen jährlich      bis 31. 12. 1965         6 872         7 636     8 018       8 400\nbis 30. 9. 1966          7 147         7 941     8 339       8 736\nab 1. 10. 1966          7 433         8 259     8 673       9 085\n2. Versorgungsbezüge jährlich    bis 31. 12. 1965         3 092         4 963     5 613       6 300\nbis 30. 9. 1966          3 216         5 162     5 838       6 552\nab 1. 10. 1966          3 345         5 368     6 072       6 814\n3. Jahresrente (2/a aus Nr. 2)   bis 31. 12. 1965         2 076        3 312      3 744       4 200\nbis 30. 9. 1966         2 148         3 444      3 900       4 368\nab 1. 10. 1966          2 232         3 588     4 056       4 548\n4. Monatsrente                   bis 31. 12. 1965           173           276       312         350\nbis 30. 9. 1966            179           287       325         364\nab 1. 10. 1966             186           299       338         379\n2. Mit tl e r e r D i e n s t\n1. Diensteinkommen jährlich      bis 31. 12. 1965         8 148         9 120     9 606      10 092\nbis 30. 9. 1966          8 474         9 485     9 990      10 496\nab 1. 10. 1966          8 813         9 864    10 390      10 916\n2. Versorgungsbezüge jährlich    bis 31. 12. 1965         3 667         5 928     7 029       7 569\nbis 30. 9. 1966          3 814         6 165     7 310       7 872\nab 1. 10. 1966          3 967         6 412     7 602       8 187\n3. Jahresrente (2 /s aus Nr. 2)  bis 31. 12. 1965         2 448         3 956     4 692       5 052\nbis 30. 9. 1966          2 544         4 116     4 872       5 256\nab 1. 10. 1966          2 652         4 284     5 076       5 460\n4. Monatsrente                   bis 31. 12. 1965            204           328       391         421\nbis 30. 9. 1966             212           343       406         438\nab 1. 10. 1966             221           357       423         455\n3. Gehobener Dienst\n1. Diensteinkommen jährlich     bis 31. 12. 1965        11 490        13 296    14 198      15 100\nbis 30. 9. 1966         11 950        13 828    14 766      15 704\nab 1. 10. 1966         12 428        14 381    15 357      16 332\n2. Versorgungsbezüge jährlich    bis 31. 12. 1965         5 171          8 642   10 657      11 325\nbis 30. 9. 1966          5 378          8 988   11 083      11 778\nab 1. 10. 1966          5 593          9 348   11 526      12 249\n3. Jahresrente (2 /:i aus Nr. 2)  bis 31. 12. 1965         3 456         5 760     7 116       7 560\nbis 30. 9. 1966         3 588          6 000     7 392       7 860\nab 1. 10. 1966          3 732         6 240      7 692       8 172\n4. Monatsrente                   bis 31. 12. 1965           288           480       593         630\nbis 30. 9. 1966            299           500       616         655\nab 1. 10. 1966            311           520       641         681","Nr. 19 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Mai 1966                      317\nBis zum        Bis zum      Bis zum        Ab\nLebensalter am 1. 10. 1953                            vollendeten    vollendeten  vollendeten vollendetem\n35.             45.          55.         55.\nLebensjahr    Lebensjahr   Lebensjahr  Lebensjahr\n4. Höh e r e r D i e n s t\n1. Diensteinkommen ji:ihrlich      bis 31. 12. 1965      16 360         18 726     22 274      24 084\nbis 30. 9. 1966       17 014         19 475     23 165      24 084\nab 1. 10. 1966        17 695         20 254     23 940      24 720\n2. Versorgungsbezüge jährlich      bis 31. 12. 1965       5 726         10 299      15 592     18 064\nbis 30. 9. 1966         5 955         10 711      16 216     18 064\nab 1. 10. 1966         6 193         11 139     16 758      18 540\n3. Jahresrente (2 /3 aus Nr. 2)   bis 31. 12. 1965        3 816          6 876       9 420      9 420\nbis 30. 9. 1966         3 972          7 140     10 812      12 000\nab 1. 10. 1966         4 128          7 428     11 172      12 360\n4. Monatsrente                    bis 31. 12. 1965          318            573         785        785\nbis 30. 9. 1966           331            595         901      1 000\nab 1. 10. 1966           344            619         931      1 030","318         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1966, Teil I\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts\nvom 18. Januar 1966 - 2 BvL 21/64 - , ergangen\nauf Vorlage des Verwaltungsgerichts Wiesbaden,\nwird nachfolgend der Entscheidungssatz veröffent-\nlicht:\nSoweit § 327 Abs. 2 des Lastenausgleichsgesetzes\nvom 14. August 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 446)\nund § 30 Abs. 1 Satz 3 des Gesetzes über die Fest-\nstellung von Vertreibungsschäden und Kriegs-\nsachschäden (Feststellungsgesetz) in der Fassung\nvom 14. August 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 535) die\nBundesregierung ermächtigen, durch Rechtsverord-\nnung die Zulassung für Personen zu regeln, die\nVertretungen im Verfahren vor den Ausgleichs-\nbehörden, den Feststellungsbehörden und den bei\ndiesen gebildeten Ausschüssen übernehmen, ver-\nstoßen sie gegen Artikel 80 Abs. 1 Satz 2 des\nGrundgesetzes und sind nichtig.\nDer vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß\n§ 31 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundes-\nverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 20. April 1966\nDer Bundesminister der Justiz\nDr. Jaeger"]}