{"id":"bgbl1-1965-17-2","kind":"bgbl1","year":1965,"number":17,"date":"1965-04-24T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1965/17#page=17","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1965-17-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1965/bgbl1_1965_17.pdf#page=17","order":2,"title":"Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Anerkennung von Saatgut","law_date":"1965-04-15T00:00:00Z","page":333,"pdf_page":17,"num_pages":3,"content":["Nr. 17 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. April 1965                           333\nVerordnung\nzur Änderung der Verordnung über die Anerkennung von Saatgut*)\nVom 15. April 1965\nAuf Grund des § 42 Abs. 1 und des § 63 Abs. 2                     gegen Viruskrankheiten oder die Tatsache, daß nur\ndes Saatgutgesetzes vom 27. Juni 1953 (Bundes-                       geringe Infektionsmöglichkeiten bestanden haben,\ngesetzbl. 1 S. 450), geändert durch das Gesetz zur                   die Annahme rechtfertigen, daß das Saatgut die\nÄnderung und Ergänzung kostenrechtlicher Vor-                        Mindestanforderungen nach Ziffer III Nr. 1 der' An-\nschriften vom 26. Juli 1957 (Bundesgesetzbl. 1 S. 861),              lage 3 erfüllt.\"\nwird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:\nArtikel 2\nArtikel 1\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\n§ 8 Abs. 4 der Anerkennungsverordnung in der\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nFassung vom 4. März 1958 (Bundesgesetzbl. 1 S. 97,\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § 71 des Saatgut-\n103), zuletzt geändert durch die Zehnte Verordnung\ngesetzes auch im Land Berlin.\nzur Änderung von Rechtsvorschriften auf dem Ge-\nbiete des Saatgutwesens vom 24. Februar 1965\n(Bundesgesetzbl. 1 S. 48), erhält folgenden Satz 2:                                       Artikel 3\n,,Die Anerkennungsstelle kann im Einzelfall Aus-                        Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nnahmen zulassen, wenn die Resistenz der Sorte                        kündung in Kraft.\nBonn, den 15. April 1965\nDer Bundesminister für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung des Staatssekretärs\nDr. M a r t in s t e t t e r\n*) Antlert Bundcsgesetzbl. III 7822-1-8","334                                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1965, Teil I\nZweite Verordnung\nzur Änderung der Düngemittelverordnung*)\nVom 20. April 1965\nAuf Grund des § 3 des Düngemittelgesetzes vom 14. August 1962 (Bundesgesetzbl. I S. 558) wird mit\nZustimmung des Bundesratc>s V(~rordnet:\nArtikel 1\nDie Anlage der Düngemillelverordnung vom 21. November 1963 (Bundesgesetzbl. I S. 805), geändert\ndurch die Erste Verordnung zur Änderung der Düngemittelverordnung vom 22. Juli 1964 (Bundesgesetzbl. I\nS. 525), wird wie folgt geündert:\n1. In Ziffer I Buchstabe B Nr. 1 werden in Spalte 5 hinter der Formel „P205\" ein Semikolon und mit einer\nneuen Zeile beginnend die \\'\\Torte angefügt:\n,,bei Granulierung:\nDurchgang des Grnnulals dmch Prüfsiebgewebe\nzu 100 °/o bei 1,6 mm lichter Maschen weite,\nzu 90 °/o bei 1,0 mm lichler :t'vfoschenweite\";\nin Spalte 6 wcrdcm hinter dem Wort „Thomasschlacke\" die Worte angefügt:\n,,oder Vcrdüsc~n der flüssigen Schlacke im Windstrom, Abschrecken und anschließendes Absieben\".\n2. In Ziffer I Buchsti:lliP D wird hinler der Nummer 2 folgende neue Nummer 2 a eingefügt:\n2a      Kohlensc1u rer            Ci}C0;1       77 °/o       Calciumcarbonat und             aus Meeresalgen Der Gehalt\nKalk aus                  und           (CaCOa       Magnesiumcarbona t;             durch Trocknen an NaCl\nMeeres,dgt!n              MuC0:1        +MgC0;3)     Durchgang durch Prüfsieb-       und Mahlen       darf 3 0/o\ngewebe                                           nicht über-\nzu 100 0/o bei 2,0 mm lichter                    schreiten.\nMaschen weite,\nzu 50 0/o bei 0,8 mm lichter\nMaschenweite\n3. In Ziffer II Buchslabe A wird hinter Nummer 30 folgende neue Nummer 31 eingefügt:\n5\n31      NPK-DÜnqcr                20°/o N       Crotony lidendiharnstoff,              Aufschluß von Roh-\nAmmoniumsalze, Nitrate;               phosphat mit Salpeter-,\nStickstoff bewertet als Gesamt-       Schwefel- oder Phos-\nStickstoff, bis zu 30 0/o des Ge-     phorsäure, Ammoni-\nhalts als NH4- und NOa-Stickstoff      sieren, Zugabe von\nKaliumsulfat und\nCrotony lidendiharn -\nstoff\n5 °/o P205  Calcium- und Ammonium-\nphosphate;\nPhosphat bewertet als wasser- und\nammoniumcitratlösliches P205,\ndavon mindestens 35 Hundert-\nteile wasserlöslich\n10 °/o K20    Kaliumsulfat;\nKali bewertet als wasserlösliches\nK20\n*) Andert Bunrlcsqcscl:1.bl. 111 7B20-1-1","Nr. 17 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. April 1965                            335\n4. In Ziffer II Buchstabe D wird hinter Nummer 8 folgende neue Nummer 8 a eingefügt:\n6\nSa     PK-Dünger                       Mono-, Di- und Tricalcium-          Mischen von teilauf-\nphosphate;                          geschlossenem Roh-\nPhosphat bewertet als Gesamt-      phosphat mit Kalium-\nP2O5, davon mindestens 50 Hun-      chlorid\ndertteile wasserlöslich\n°\n16 /o K.!O    Kaliumchlorid;\nKali bewertet als wasserlösliches\nK2O\n5. In Ziffer III wird hinter Nummer 9 folgende neue Nummer 9a eingefügt:\n2                                           4                            5                  6\n9a      Organischer      40/oN         stickstoffhaltige organische        Aufbereiten von         Der Dünge-\nNPK-Dünger                     Stoffe;                             Rückständen der         mitteltyp\n(Fisch-Guano)                  Stickstoff bewertet als organisch   Fischverarbeitung       darf als\ngebundener Stickstoff,              oder von Fischen        ,,Fisch-\ndurch Sterilisieren,    Guano\"\n80/o P2O5     Phosphat bewertet als Gesamt-\nEntölen und             bezeichnet\nP2O5,\nFermentieren            werden.\n2 °/o K2O     Kali bewertet als wasserlösliches\nK2O\n6. In Ziffer IV wird hinter Nummer 26 folgende neue Nummer 27 angefügt:\n4                           5\n27      Organisch-       10 °/o N      organische und mineralische         Aufbereiten von\nmineralischer                  Düngemittel;                        tierischen oder pflanz-\nNPK-Dünger                     Stickstoff bewertet als Gesamt-     lichen Stoffen, ausge-\nStickstoff,                         nommen Rückstände\nder Arzneimittel-\nPhosphat bewertet als Gesamt-       fabrikation, auch un-\nP2O5,                               ter Zugabe von Cro-\nKali bewertet als wasserlösliches   tonylidendiharnstoff,\nKiO                                 und Mischen mit\nmineralischen Dünge-\nmitteln\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § 9 des Düngemittelgesetzes auch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 20. April 1965\nDer Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung des Staatssekretärs\nDr. M a r t i n s t e t t e r"]}