{"id":"bgbl1-1965-13-1","kind":"bgbl1","year":1965,"number":13,"date":"1965-04-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1965/13#page=20","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1965-13-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1965/bgbl1_1965_13.pdf#page=20","order":1,"title":"Gesetz zur Änderung des Weingesetzes","law_date":"1965-03-31T00:00:00Z","page":208,"pdf_page":20,"num_pages":1,"content":["208                                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1965, Teil I\nGesetz\n1\nzur Änderung des Weingesetzes                )\nVom 31. März 1965\nDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bun-                             Restzuckerhöchstgehalt festsetzen, sofern das zur\ndesrates das folgende Gesetz beschlossen:                                Erhaltung oder Förderung der Eigenart der in\nAbsatz 3 Satz 1 genannten Weine geboten ist.\"\nArtikel 1                             2. In § 26 Abs. 1 Nr. 1 werden\nDas Weingesetz vom 25. Juli 1930 (Reichsgesetz-                       a) die Worte „der §§ 13, 14 Abs. 3\" durch die\nblatt I S. 356) 2 ), zuletzt geändert durch das Gesetz                       Worte „des § 13 Abs. 1 bis 3, des § 14 Abs. 3\"\nzur Änderung des Weingesetzes vom 4. Juni 1957                               ersetzt,\n(Bundesgesetzbl. I S. 595), wird wie folgt geändert:\nb) hinter den Worten „des § 11 Abs. 2\" unter\n1. In § 13 werden hinter Absatz 2 die folgenden                              Voransetzung eines Kommas die Worte „des\nAbsätze 3 und 4 eingefügt:                                               § 13 Abs. 4\" eingefügt.\n,, (3) Inländischer Wein mit Ausnahme von Aus-\nlesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenausle-\nArtikel 2\nsen, der in Flaschen gefüllt oder zu offener Abgabe\nan den Verbraucher bestimmt ist, darf nicht in                       Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1\nden Verkehr gebracht werden, sofern das Ver-                      des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952\nhältnis des Gewichts des unvergorenen Zuckers,                    (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin.\nals Invertzucker berechnet, zum Gewicht des Al-\nkohols größer ist als eins zu drei. Satz 1 findet auf\nWein, der deutlich perlt und als Perlwein be-                                             Artikel 3\nzeichnet ist, keine Anwendung, sofern sein Ge-                       Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkün-\nhalt an unvergorenem Zucker, als InvertzuckeJ                     dung in Kraft. Gleichzeitig tritt Artikel 4 a der Ver-\nberechnet, 40 Gramm in einem Liter nicht über-                    ordnung zur Ausführung des Weingesetzes vom\nsteigt.\n16. Juli 1932 (Reichsgesetz bl. I S. 358) 3), zuletzt ge-\n(4) Die Regierungen der Länder, in denen                     ändert durch die Achte Verordnung zur Ausführung\nWeinbau getrieben wird, können durch Rechts-                      des Weingesetzes vom 25. Juli 1963 (Bundesgesetz-\nverordnung für einen Jahrgang einen geringeren                    blatt I S. 538), außer Kraft.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit verkündet.\nBonn, den 31. März 1965\nDer Bundespräsident\nLübke\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nMende\nDer Bundesminister für Gesundheitswesen\nSchwarzhaupt\n1) Ändert Bundes~Jcsetzbl. lll 2125-5, 2125-5-1\n2) Bundesgesetzbl. III 2125-5\n3) Bundesgeselzbl. III 2125-5-1"]}