{"id":"bgbl1-1963-64-3","kind":"bgbl1","year":1963,"number":64,"date":"1963-11-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1963/64#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1963-64-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1963/bgbl1_1963_64.pdf#page=5","order":3,"title":"Verordnung über die gewerbsmäßige Veranstaltung unbedenklicher Spiele","law_date":"1963-11-26T00:00:00Z","page":849,"pdf_page":5,"num_pages":12,"content":["Nr. G4 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. November 1963                        849\nVerordnung über die gewerbsmäßige Veranstaltung unbedenklicher Spiele\nVom 26. November 1963\nAuf Grund des § 33 g Nr. 1 und des § 60 a Abs. 2    teilung der Erlaubnis nach § 60 a Abs. 1 der Ge-\nSatz 4 der Ccwcrbco1dnung, zuletzt geändert durch      werbeordnung die Unbedenklichkeitsbescheinigung\ndc1s Gesetz zur Andcrung der Gc!werbeordnung vom       des Bundeskrirninalarntes oder eines Landeskrimi-\n15. Februar 1%3 (Bundcsgeset.zbl. I S. 125), wird irn  nalamtes nicht erforderlich, wenn der Gewinn in\nEinvernehmen mit dem Bundesminister des Innern         Waren besteht und das Spiel nach den Spielbedin-\nund mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:          gungen der Anlagen veranstaltet wird.\n§ 1\n§ 3\nWird in Gast-, Schank- oder Speisewirtschaften\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\nein Spiel der Anlage 1 gewerbsmäßig veranstaltet,\nUberleitungsgesetzes vorn 4. Januar 1952 (Bundes-\nso ist die Erlaubnis nach § 33 d Abs. 1 der Gewerbe-   gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel XIV des\nordnung nicht erforderlich, wenn der Gewinn in\nVierten Bundesgesetzes zur Änderung der Gewerbe-\nWaren besteht und das Spiel nach den Spielbedin-      ordnung vom 5. Februar 1960 (Bundesgesetzbl. I\ngungen der Anlage 1 veranstaltet wird.\nS. 61) auch im Land Berlin.\n§ 2\nWird auf Jahrmärkten, Schützenfesten oder ähn-                                § 4\nlichen Veranstaltungen ein Spiel der Anlagen 1           Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf\nbis 3 gewerbsmäßig veranstaltet, so ist für die Er-   die Verkündung folgenden zweiten Monats in Kraft.\nBonn, den 26. November 1963\nDer Bundesminister für Wirtschaft\nSchrnücker\nAnlagen umstehend","850                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963, Teil I\nAnlage 1\nPreisspiele\n1. Preisbridge\n2. Preisschafkopf\n3. Preisskat\n4. Preistarock\n5. Preisbillard\n6. Preiskegeln\n7. Preisschach\n8. Preisschießen\n(ausgenommen Preisschießen unter Verwendung von\nautomatischen Schießeinrichtungen oder Schießeinrich-\ntungen mit automatischer Trefferanzeige).\nSpielbedingungen\n1. Preisbridge                              Das System der Wertung und der Abrechnung ist für\nalle Spieler gleich.\n2. Preisschafkopf\nDas Entgelt für die Teilnahme an einer Preisveranstal-\n3. Preisskat\ntung beträgt höchstens 5 Deutsche Mark. Die Gestehungs-\n4. Preistarock                            kosten für einen Gewinn betragen höchstens 50 Deutsche\nDie Spiele werden nach dE~n all~JGmein üblichen Spiel-    Mark.\nregeln im RahmE!n einer Preisveranstaltung gespielt.            Gewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.\nDie Dauer der Preisveranstaltung beträgt höchstens           Die Spielregeln, der Spiel- und Gewinnplan und die\neinen Tag.\nGewinne selbst werden am Veranstaltungsort für jeden\nDie einzelne Preisveranstaltung findet nur an einem        Teilnehmer sichtbar ausgelegt.\nVeranstaltungsort statt.\nDer Veranstalter, die Mitglieder des Preisgerichts und     Preisschießen\ndie Aufsichtspersonen nehrnc~n an dem Spiel nicht teil.         Die einzelne Preisveranstaltung findet nur an einem\nDie Namen dieser Personen werden vor Beginn der              Veranstaltungsort und längstens an zwe,i aufeinander-\nVeranstaltung bekanntgegeben.                                folgenden Tagen statt.\nDie jeweils an einem Tisch spielenden Mitspieler aller        Der Veranstalter, die Mitglieder des Preisgerichts und\nDurchgänge werden durch das Los bestimmt.                    die Aufsichtspersonen nehmen an dem Spiel nicht teil.\nBeim Preistarock wird das einzelne Spiel von drei         Die Namen dieser Personen werden vor Beginn der\nHandspielern gespielt.                                       Veranstaltung bekanntgegeben.\nDas Entgelt für die Teilnahme (Kartengeld) beträgt            Bei der Auswertung zählen angeschossene Ringe nach\nhöchstens 5 Deutsche Mark. Die Gestehungskosten für          oben.\neinen Gewinn betragen höchstens 50 Deutsche Mark.\nEs werden nur handelsübliche Luftgewehre mit einem\nGewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.          Kaliber bis zu 6,33 mm verwendet, mit denen ein ein-\nDie Spielregeln, der Spiel- und Gewinnplan und die         wandfreies Schießen möglich ist. Der Streukreisdurch-\nGewinne selbst werden am Veranstaltungsort für jeden         messer des Trefferbildes darf auf eine Entfernung von\nTeilnehmer sichtbar ausgelegt.                               3,50 m nicht größer als 8 mm sein.\nDie Munition besteht aus fabrikmäßig hergestellten,\n5. Preisbillard                           dem Kaliber des Gewehres genau entsprechenden Blei-\nkugeln.\n6. Preiskegeln\nGeschossen wird auf eine ausreichend · beleuchtete\n7. Preisschach\nScheibe mit zehn oder zwölf Ringen.\n8. Preisschießen\nDer Abstand zwischen dem Schützen und der Scheibe\nPreisbillard, Preiskegeln und Preisschach                  beträgt mindestens 2,80 m und höchstens 4,00 m.\nwerden nach den allgemein üblichen Spielregeln im Rah-\nmen einer Preisveranstaltung gespielt.                         Das Entgelt für die Teilnahme beträgt höchstens\n5 Deutsche Mark. Die Gestehungskosten eines Gewinnes\nDie einzelne Preisveranstaltung findet nur an einem        betragen höchstens 50 Deutsche Mark.\nVeranstaltungsort statt.\nGewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.\nDer Veranstalter, die Mitglieder des Preisgerichts und\ndie Aufsichtspersonen nehmen an dem Spiel nicht teil.          Die Spielregeln, der Spiel- und Gewinnplan und die\nDie Namen dieser Personen werden vor Beginn der              Gewinne selbst werden am Veranstaltungsort für jeden\nVeranstaltung bekanntgegeben.                                Teilnehmer sichtbar ausgelegt.","Nr. 64 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. November 1963                                851\nAnlage 2\nGeschicklichkeitsspiele auf Jahrmärkten,\nSchützenfesten oder ähnlichen Veranstaltungen\n1. Schießen auf Herzscheiben mit einem Herzen              18. Pfeilwerfen auf Zehner-Ringscheibe\n2. Schießen auf Herzscheiben mit drei Herzen                19. Pfeilwerfen auf Luftballons\n3. Schießen auf Zwölfer-Ringscheiben                        20. Pfeilwerfen auf Korkknöpfe\n4. Schit!ßen auf Tonröhren                                  21. Eimerwerf en\n5. Blumenschießen                                           22. Groschenwerfen auf Schokoladetafeln, Pralinen-\nund Kekspackungen\n6. Streichholzschießen\n23. Groschenwerfen auf Teller\n7. Walzenschießen\n24. Lustige Nagelei\n8. Schießen auf bew<:gliche Ziele (Wilde Jagd)\n25. Lustige Nagelei (drei Hammerschläge)\n9. Ballonschießen\n26. Platten werfen\n10. Schießen auf Bälle\n27. Ringwerfen auf Flaschen\n11. Ballwerfcn in ausgestellte Gegenstände                   28. Ringwerfen auf eingesteckte Gegenstände\n12. Ballwerfcn in Glasgefäße                                 29. Ringwerfen Hoppla-Hopp\n13. Ballwerfen auf Kippfiguren                               30. Ringwerfen auf Nägel\n14. Ballwerfen auf bewegliche Figuren                        31. Krach im Hinterhaus\n15. Ballwerfcn auf sechs Konservendosen                      32. Klein-Kegelbahn\n16. Ballwerfen auf zehn Konservendosen                       33. Scheren-Kegelbahn\n17. Ballwerfen in OHnun~Jen (Ulkköpfe)                       34. Kraftmeßspiele\nSpielbedingungen\n1. Schießen auf Herzscheiben mit einem Herzen             Gewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.\n2. Schießen aul Herzscheiben mit drei Herzen              Die Spielregeln und der Gewinnplan werden am Ver-\n3. Schieß<:n m1f Zwölfer-Ringscheiben                  anstaltungsort für jeden Spieler deutlich sichtbar ange-\nbracht.\n4. Schießen auf Tonröhren\n5. Blumenschießen\nZu 1. Schießen auf Herzscheiben\n6. Streichholzschießen                                         mit einem Herzen\n7. Walzenschießen                                        Geschossen wird auf eine Pappscheibe in der Größe von\n8. Schießen auf bewegliche Ziele (Wilde Jagd)          60 X 110 mm, auf. der sich in der Mitte ein Herz befindet.\nDas Herz ist mindestens 10 mm hoch und 10 mm breit.\n9. Ballonschießen\nDer Einsatz für einen Schuß beträgt höchstens\n10. Schießen auf Bä.lle\n0,50 Deutsche Mark. Das angeschossene Herz zählt nicht\nBei den Schießspielen werden nur handelsübliche Luft-     als Treffer.\ngewehre mit einem Kaliber bis zu 6,33 mm verwendet,           Die Gestehungskosten eines Gewinnes betragen min-\nmit denen ein einwandfreies Schießen möglich ist. Der       destens soviel wie der Einsatz für ein Spiel.\nStreukreisdurchmesser des Trefferbildes darf auf eine\nEntfernung von 3,50 m nicht größer als 8 mm sein.\nZu 2. Schießen auf Herzscheiben\nDie Munition besteht aus fabrikmäßig hergestellten,               mit drei Herzen\ndem Kaliber des Gewehres entsprechenden Bleikugeln.           Geschossen wird auf eine Pappscheibe in der Größe von\nDer Abstand zwischen dem Schützen und dem Ziel            60 X 110 mm, auf der sich in der Mitte senkrecht unter-\nbeträgt mindestens 2,80 m und höchstens 4,00 m.             einander drei Herzen befinden.\nDas Ziel    ist  während   des   Schießens ausreichend       Die Herzen sind mindestens 10 mm hoch und 10 mm\nbeleuchtet.                                                 breit.\nDer Einsatz für drei Schüsse beträgt höchstens eine\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen höch-\nstens 15 Deutsche Mark.                                     Deutsche Mark.\nTrifft der Schütze alle drei Herzen, so erhält er einen\nDer Veranstnlter kann, außer beim · Blumenschießen,       Gewinn nach freier Auswahl. Trifft er zwei Herzen, so\nfür mehrere gewonnene Spiele durch Umtausch der             erhält er einen ·kleineren Gewinn. Angeschossene Herzen\nGewinne einen entsprechend höheren Gewinn gewähren.         zählen nicht als Treffer.\nDie einzelnen Gewinne brnuchen nicht unmittelbar hinter-\neinander erzielt zu werden. Die Höchstgrenze der Geste-        Die Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-\nhungskosten des höheren Gewinnes ergibt sich aus der        wahl betragen mindestens das Dreifache und die eines\nSumme der Gestehungskosten der einzelnen Gewinne,           kleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert des\nübersteigt jedoch nicht den Betrag von 15 Deutsche Mark.    Einsatzes für ein Spiel.","852                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963, Teil I\nZu 3. Schießen auf Zwölf c r- Ringscheiben                     Der Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50 Deutsche\nGeschossen wird auf eine Zwölfer-Luftgewehr-Ring-         Mark. Das gleiche gilt für die Gestehungskosten des\nscheibe. Der Rin~Jabsland betrügt 4 mm, der Durchmesser      einzelnen Gewinnes.\ndes Spiegels 20 mm und der Durchmesser der „ 12\" min-\ndestens 2 mm.                                                Zu 6. Streichholzschießen\nDer Einsc1tz für drei Schüsse beträgt höchstens eine         Geschossen wird auf senkrecht aufgestellte, handels-\nDeutsche Mark.                                               übliche Streichhölzer, die sich vom Hintergrund farblich\nabheben.\nErzielt der Spieler 36 Ringe, so erhält er einen Gewinn\nnach freier Auswahl. Erzielt er 33, 34 oder 35 Ringe, so       Flache Streichhölzer werden nicht verwendet.\nerhält er einen kleineren Gewinn.                              Der Einsatz für drei Schüsse beträgt höchstens eine\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-      Deutsche Mark.\nwahl betragen mindestens das Fünffache und die eines           Der Spieler erhält einen Gewinn nach freier Auswahl,\nkleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert des Ein-        wenn er mit drei Schüssen drei Streichholzköpfe ab-\nsatzes für ein Spiel.                                        schießt. Schießt er zwei Streichholzköpfe ab, so erhält er\nBei der Auswertung zählt der angeschossene Ring nach      einen kleineren Gewinn.\noben.                                                          Die Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier\nAuswahl betragen mindestens das Dreifache und die eines\nZu 4. Schießen auf Tonröhren                                 kleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert des\nEinsatzes für ein Spiel.\nGeschossen wird auf poröse, nicht hart gebrannte Ton-\nröhren von 40 mm, 80 mm oder 120 mm Länge, an denen\nZu 7. Walzenschießen\nein Gewinn befestigt ist.\nGeschossen wird auf sechs Metallrohrstückchen von je\nDie Tonröhren sind so beschaffen, daß die 40-mm-Röhre\n32 mm Länge, 21 mm Außendurchmesser und höchstens\nmit einem Schuß, die 80-mm-Röhre mit zwei Schüssen\n41 g Gewicht. Die Rohrstückchen sind locker auf dem\nund die 120-mm-Röhre mit drei Schüssen abgeschossen\nMittelpunkt einer Unterlage (Eisenblech) von der Größe\nwerden kann.\n205 X 125 mm zu einer Pyramide 3 + 2 + 1 aufgestellt.\nZu einem Spiel gehören nur so viele Tonröhren als mit\nden für einen Spieleinsntz ausgegebenen Schüssen abge-         Der Einsatz für drei Schüsse beträgt höchstens. eine\nschossen werden können. Sie werden jeweils auf befe-         Deutsche Mark.\nstigte, nicht federnde Metallstifte aufgesetzt. Die zu einem   Der Spieler gewinnt, wenn er mit drei· Schüssen alle\nSpiel gehörenden Tonröhren können auch auf einem fest-       sechs Rohrstückchen von der Unterlage schießt.\ngespannten, oben und unten befestigten Draht aufgezogen\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen min-\nwerden.\ndestens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.\nBei einem Spif~l mit mehreren Tonröhren kann der\nGewinn auch unmittelbar neben, über oder unter den           Zu 8. S chi e ß e n auf b e w e g 1 i c h e Z i e 1 e\nRöhren befestigt werden.                                           (Wilde Jagd)\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens eine Deut-      Geschossen wird auf Figuren, die auf einem laufenden\nsche Mark.                                                   Band befestigt sind und mindestens drei Sekunden im\nDer Spieler gewinnt, wenn er die zu einem Spiel           Schußfeld erscheinen.\ngehörenden Tonröhren vollständig abschießt.                    Die Größe der Figuren beträgt mindestens 40 X 60 mm.\nDie Gestehungskosten für einen Gewinn betragen bei          Wird eine Figur getroffen, so kippt sie nach hinten um.\nVerwendung von\nDer Einsatz für drei Schüsse beträgt höchstens eine\n1 Tonröhre     zu 40 mm Länge                                Deutsche Ma,rk.\nmindestens 0, 10 Deutsche   Mark\n2 Tonröhren    zu 40 mm Länge                                  Schießt der Spieler mit drei Schüssen drei Figuren ab,\nso erhält er einen Gewinn.\nmindestens 0,35 Deutsche    Mark\n3 Tonröhren    zu 40 mm Länge                                  Die Gestehungskosten des Gewinnes betragen min-\nmindestens 0,65 Deutsche    Mark  destens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.\n4 Tonröhren    zu 40 mm Länge\nmindestens 0,90 Deutsche    Mark  Zu 9. Ballonschießen\n5 Tonröhren    zu 40 mm Länge                                  Geschossen wird auf Luftballons, die in einem offenen\nmindestens 1,30 Deutsche    Mark  Kasten durch ein Luftgebläse in auf- und absteigender\n1 Tonröhre     zu 80 mm Länge                                Bewegung gehalten werden.\nmindestens 0,40 Deutsche    Mark    Der Durchmesser der Ballons beträgt mindestens 14 cm.\n2 Tonröhren    zu 80 mm Länge                                  Der Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens eine Deut-\nmindestens 0,90 Deutsche    Mark  sche Mark.\n1 Tonröhre     zu 120 mm Länge\nmindestens 1,00 Deutsche    Mark.   Der Spieler gewinnt, wenn er die zu einem Spiel\ngehörenden Ballons abschießt.\nZu 5. Blumenschießen                                           Die Gestehungskosten des Gewinnes betragen min-\ndestens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.\nGeschossen wird auf eine poröse, nicht hart gebrannte\nTonröhre von 40 mm Länge, an df!r eine Kunststoffblume\nZu 10. Schießen auf Bälle\noder ein anderer geringwertiger Gewinngegenstand\nbefestigt ist.                                                 Geschossen wird auf Bälle, die von einem Luft- oder\nWasserstrahl in auf- und absteigender Bewegung gehalten\nDie auf einem befestigten, nicht federnden Slahlstift\naufgesetzte Tonröhre muß so beschaffen sein, daß sie mit     werden.\neinem Schuß abgeschossen werden kann.                          Der Durchmesser der Bälle beträgt mindestens 30 mm.","Nr. 64 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. November 1963                             853\nDer Einsutz für ein Spiel beträgt höchstens eine Deut-   Zu 12. Ball werfen in Glasgefäße\nsche Marle                                                     Der Durchmesser des Balles beträgt mindestens 60 mm.\nDer Spieler gewinnt, wenn er die zu einem Spiel\ngehörenden u;illc trifft.                                      Tischtennisbälle oder ähnlich elastische Bälle werden\nnicht verwendet.\nDie Gestehungskosten des Gc~winnes betragen min-\ndestens das Zweifache des Einsatzes für ein Spiel.             Die Entfernung zwischen dem Spieler und den aufge-\nstellten Gegenständen beträgt nicht mehr als 2,20 m.\nDie Einwurföffnung der aufgestellten Glasgefäße liegt\n11. Ballwerfen in ausgestellte Gegenstände        nicht höher als 1,30 m über der Standfläche des Spielers.\n12 .. Ballwerfen in Glasgefäße                       Die engste Stelle der Einwurföffnung ist mindestens\n13. Ballwerfen auf Kippfiguren                    40 mm größer als der Durchmesser des Balles.\n14. Ballwerfen auf bewegliche Figuren                Der Spieler erhält für drei eingeworfene Bälle einen\nGewinn nach freier Auswahl, für zwei eingeworfene Bälle\n15. Ballwerfen auf sechs Konservendosen\neinen kleineren Gewinn.\n16. Ballwerfen auf zehn Konservendosen\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-\n17. Ballwerfen _in Dffnungen (Ulkköpfe)           wahl betragen mindestens das Fünffache, die ei.nes\nDie Wurfbälle bestehen aus abwaschbarem Material,        kleineren Gewinnes betragen mindestens 60 vom Hundert\nwie Hartgummi, Leder oder Kunststoff.                       des Einsatzes für ein Spiel.\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50 Deutsche\nZu 13. Ball werfen auf Kippfiguren\nMark.\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen höch-          Der Durchmesser des Balles beträgt mindestens 60 mm\nstens 15 Deutsche Marle                                     und das Gewicht mindestens 100 g.\nDer Veranstalter kunn für mehrere gewonnene Spiele          Geworfen wird auf drei in einer Höhe von mindestens\ndarch Umtausch der Gewinne einen entsprechend höheren       1,20 m und höchstens 1,60 m über der Standfläche des\nGewinn gcwühren. Die einzelnen Gewinne brauchen             Spielers nebeneinander angebrachte Kippfiguren.\nnicht unmittelbar hintereinander erzielt zu werden. Die       Der Abstand zwischen dem Spieler und den Kippfiguren\nHöchstgrenze> der Gestelmn~Jskoslen des höheren Gewinnes    beträgt höchstens 2,50 m.\nergibt sich aus der Summe der Cestchungskosten der\neinzelnen Gewinne, übr)rsleigt jedoch nicht den Betrag         Die Größe der Figuren beträgt mindestens 12 X 25 cm.\nvon 15 Deutsche Mark.\nSie sind so beschaffen, daß sie beim Auftreffen des Balles\nnach hinten abkippen.\nGewonnene Gegenstünde werden nicht zurückgekauft.           Der Spieler erhält einen Gewinn nach freier Auswahl,\nDie Spielregeln mhl der Gewinnplan werden am Ver-        wenn er mit drei Bällen alle drei Kippfiguren umwirft.\nanstaltungsort för jeden Spieler deutlich sichtbar an-         Für zwei umgeworfene Figuren erhält der Spieler einen\ngebracht.                                                   kleineren Gewinn.\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-\nZu 11. Ballwerfen in ausgestellte                           wahl betragen mindestens das Eineinhalbfache und die\nGegenstän'de                                        eines kleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert\ndes Einsatzes für ein Spiel.\nDer Durchmesser des Balles beträgt mindestens 30 mm.\nTischtennisbälle oder ähnlich elastische Bälle werden    Zu 14. Ballwerfen auf bewegliche Figuren\nnicht verwendet.\nDer Durchmesser des Balles beträgt mindestens 80 mm\nDie Entfernung zwische.n dem Spieler und den aufge-      und das Gewicht mindestens 100 g.\nstellten Gewinngegensli:inden beträgt nicht mehr als\n2,20 m.                                                       Geworfen wird auf drei Hüte (Zylinder), die drei neben-\neinander angebrachten, beweglichen Figuren aufgesetzt\nDie Einwurföffnungen der aus,gestefüen Ge,genstande oder  sind.\nder an deren Stelle aufgestellten Auffangvorrichtungen\nliegen nicht höher als 1,30 m über der Standfläche des        Die Hüte befinden sich in einer Höhe von mindestens\nSpielers.                                                   1,20 m und höchstens 1,60 m über der Standfläche des\nSpielers; ihr Abstand zu dem Spieler beträgt höchstens\nDer Durchmesser der Einwurföffnungen zur Aufnahme        2,20m.\ndes Balles ist mindestens 20 mm größer als der Durch-\nmesser des Balles.                                             Die Größe der Hüte beträgt mindestens 12 X 25 cm.\nDie Figuren werden während des Spiels seitlich oder\nDie Tiefe des Gewinngegenstandes oder der an dessen      auf und ab bewegt. Sie sind dem Spieler jeweils min-\nStelle aufgestellten Auffangvorrichtung ist mindestens\ndestens fünf Sekunden sichtbar.\ndoppelt so groß wie der Durchmesser des Balles. In den\nGewinn oder in die Auffangvorrichtung werden keine             Die Hüte sind so beschaffen, daß sie beim Auftreffen\nGegenstände eingelegt.                                      des Balles nach hinten kippen oder herunterfallen.\nDie Auffangvorrichtung      trägt  die Bezeichnung   des    Der Spieler gewinnt, wenn er mit drei Bällen alle drei\nGewinngegenstandes.                                         Hüte abwirft.\nDie Gestehungskosten des Gewinnes betragen min-\nDer Spieler gewinnt, wenn der Bull in dem Gewinn-\ndestens das Eineinhalbfache des Einsatzes für ein Spiel.\ngegenstand oder in der Auffongvorrichtung liegen bleibt.\nDie Zahl der ausgestellten Gegenstände bleibt nach       Zu 15. Ballwerfen auf sechs Konservendosen\nGewinnen unverändert.\nGespielt wird mit drei Bällen. Der Durchmesser der\nDie Gestehungskosten für den Mindestgewinn betragen      Bälle beträgt mindestens 60 mm und ihr Gewicht min-\nmindestens 60 vom Hundert d(~s Einzeleinsatzes.             destens 100 g.","854                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963, Teil I\nVerwendet werden sechs leere, handelsübliche, oben        und die eines kleineren Gewinnes mindestens 60 vom\nund unten geschlossene Konservendosen mit folgenden         Hundert eines Einsatzes für ein Spiel.\nAbmessungen:\nHöhe          ca. 12 cm,\nDurchmesser ca. 10 cm,                              18. Pfeilwerfen auf Zehner-Ringscheibe\ndie zu einer Pyramide 3 + 2 + 1 aufgebaut sind.                       19. Pfeilwerfen auf Luftballons\nDie Unterlage, auf der die Pyramide steht, ist höchstens            20. Pfeilwerfen auf Korkknöpfe\n30 cm breit; die Höhe liegt mindestens 1,20 m und\nhöchstens 1,60 m über der Standfläche des Spielers.            Es werden nur handelsübliche Sport-Wurfpfeile von\nca. 13 cm Länge verwendet. Der vordere Teil besteht\nDer Abstand zwischen dem Spieler und der Pyramide         aus einer ca. 2 cm langen Metallspitze und einem min-\nbeträgt nicht mehr als 2,50 m.                              destens 4,5 cm langen massiven Metallmittelstück. Das\nDer Spieler gewinnt, wenn er mit drei Würfen alle         Ende besteht aus einem Flügelstück.\nsechs Konservendosen vom Brett wirft                           Der Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50 Deut-\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen min-         sche Mark, die Gestehungskosten eines Gewinnes be-\ndestens soviel wie der Einsatz für ein Spiel.               tragen höchstens 15 Deutsche Mark.\nDer Veranstalter kann für mehrere gewonnene Spiele\nZu 16. Ballwerfen      auf    zehn     Konservendosen       durch Umtausch der Gewinne einen entsprechend höheren\nGespielt wird mit drei Bällen. Der Durchmesser der        Gewinn gewähren. Die einzelnen Gewinne brauchen nicht\nBälle beträgt mindestens 60 mm und ihr Gewicht min-         unmittelbar hintereinander erzielt zu werden. Die Höchst-\ndestens 100 g.                                              grenze der Gestehungskosten des höheren Gewinnes\nergibt sich aus der Summe der Gestehungskosten der\nVerwendet werden zehn leere, handelsübliche, oben         einzelnen Gewinne, übersteigt jedoch nicht den Betrag\nund unten geschlossene Konservendosen mit folgenden         von 15 Deutsche Mark.             ·\nAbmessungen:\nHöhe          ca. 12 cm,                    Gewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.\nDurchmesser ca. 10 cm,                      Die Spielregeln und der Gewinnplan werden am Ver-\ndie zu einer Pyramide 4 + 3 + 2    +  1 aufgebaut sind.     anstaltungsort für jeden Spieler deutlich sichtbar ange-\nDie Unterlage, auf der die Pyramide steht, ist nicht      bracht.\nbreiter als 30 cm; die Höhe liegt mindestens 1,20 m und\nZu 18. Pfeilwerfen auf Zehner-Ringscheibe\nhöchstens 1,60 m über der Standfüiche des Spielers.\nGespielt wird mit drei Pfeilen. Geworfen wird auf eine\nDer Abstand zwischen dem Spieler und der Pyramide\nbeträgt höchstens 2,50 m.                                   Zehner-Ringscheibe in der Größe 50 X 50 cm.\nDer Spieler erhält für den Abwurf von zehn Dosen             Der Ringabstand beträgt 25 mm.\neinen Gewinn nach freier Auswahl, für den Abwurf von           Die Unterlage     besteht   aus  astfreiem,   fugenlosem\nneun Dosen einen mittleren und für den Abwurf von           Weichholz.\nacht Dosen einen kleineren Gewinn.\nDie Scheibe ist so angebracht, daß der Scheibenmittel-\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-      punkt zwischen 1,60 m und 1,70 m über der Standfläche\nwahl betragen mindestens das Dreifache, eines mittleren     des Spielers liegt.\nGewinnes mindestens das Einfache und die eines kleineren\nGewinnes mindestens 60 vom Hundert des Einsatzes für           Der Abstand zwischen dem Spieler und dem Ziel be-\nein Spiel.                                                  trägt höchstens 2,50 m.\nErzielt der Spieler 30 Ringe, so erhält er einen Gewinn\nZu 17. Ballwerfen in Dffnungen (Ulkköpfe)                   nach freier Auswahl.\nGespielt wird mit drei Bällen. Der Durchmesser der           Bei 28 und 29 Ringen erhält er einen mittleren und bei\nBälle beträgt höchstens 60 mm und ihr Gewicht min-          25 bis 27 Ringen einen kleineren Gewinn.\ndestens 100 g.\nBei der Auswertung zählt der angerissene Ring nach\nDie Dffnungen befinden sich in einer Platte oder in\noben.\nUlkköpfen.\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-\nDie Größe der Dffnungen beträgt an der engsten Stelle\nwahl betragen mindestens das Fünffache des Einsatzes\nmindestens 12 cm. Die Höhe der Dffnungen liegt min-\nfür ein Spiel, eines mittleren Gewinnes mindestens das\ndestens 1,20 m und höchstens 1,60 m über der Standfläche\nDoppelte und die eines kleineren Gewinnes mindestens\ndes Spielers.\n60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.\nDer Abstand zwischen dem Spieler und den Dffnungen\nbeträgt nicht mehr als 2,00 m.                               Zu 19. Pfeilwerfen auf Luftballons\nDie Trefferbälle werden für den Spieler sichtbar in           Gespielt wird mit drei Pfeilen. Geworfen wird auf\nNetzen aufgefangen.                                         Luftballons mit mindestens 10 cm Durchmesser. Sie sind\nDer Spieler erhält einen Gewinn nach freier Auswahl,      in drei Reihen im Abstand von 25 cm an einer Holztafel\nwenn er drei Bälle hintereinander in die Offnungen wirft.   befestigt.\nBei zwei eingeworfenen Bällen erhält er einen mitt-          Die mittlere Reihe der Luftballons befindet sich in\nleren und bei einem eingeworfenen Ball einen kleineren       1,60 m Höhe über der Standfläche des Spielers.\nGewinn.                                                        Der Abstand zwischen dem Spieler und der Holzplatte\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-     beträgt höchstens 2,50 m.\nwahl betragen mindestens das Fünffache des Einsatzes           Trifft der Spieler drei Ballons, so erhält er einen Ge-\nfür ein Spiel.                                              winn nach freier Auswahl, bei zwei Ballons einen mitt-\nDie Gestehungskosten eines mittleren Gewinnes betra-      leren Gewinn und bei einem Ballon einen kleineren\ngen mindestens das Doppelte eines Einsatzes für ein Spiel   Gewinn.·","Nr. 64 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. November 1963                               855\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-     mindes,tens 25 cm Tiefe. Dieser ist fest verankert; der\nWdhl betrngcn mindestens das fünffache des Einsatzes        Neigungswinkel beträgt 32-45°.\nfür ein Spiel, die eines mittleren Gevvinnes mindestens        Die Unterlage, auf der der Eimer ruht, liegt nicht\ndas Doppclle und die eines kleineren Gewinnes minde-        höher als 75 cm über der Standfläche des Spielers.\nstens 60 vom Hundert des Einsalzes für ein Spiel.\nDer Abstand zwischen dem Spieler und dem vorderen\nZu 20. Pfeil wer f c n au f Korkknöpfe                     Eimerrand beträgt höchstens 2,20 m.\nGespicll. wird mit vier Pfeilc:n. Geworfen wird auf eine    Vom Spieler eingeworfene Kugeln werden während\nKorkscheibe mit einem D11rd1rncssor von 45 cm, in die       des Spiels nicht herausgenommen.\nin re9elmlißi9c'n AbsLinden 24 metalleinqcfaßte Kork-          Der Spieler erhält für drei hintereinander eingeworfene\nknöpfe von je 35 mm Durdimesscr eingelassen sind.           Kugeln einen Gewinn nach freier Auswahl; für zwe,i\nDie Scheilw ist so an(JCbrncht, (ldß der Scheibenmittel- eingeworfene Kugeln einen kleineren Gewinn.\npunkt in einer Höhe zwischen l,G0 m und 1,70 m über\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier\nder StancHläche des Spielers lie9t.                         Auswahl betragen mindestens das Dreifache und die\nDer Abstand zwischen dem Spieler und dem Ziel be-        eines kleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert\nträgt höchstEms 2,50 m.                                     des Einsatzes für ein Spiel.\nWird ein Korkknopf ucLroffon, erhält der Spieler den\nvorgeschriebenen Gewinn, auch wenn der Pfeil in dem         Zu 22. Groschen werfen auf Sc h ok o 1 ade tafeln,\nKorkknopf nicht stecken bleibt.                                    Pralinen- und Kekspackungen\nDer Spieler erhält bei                                      Der Spieler wirft ein Zehnpfennigstück auf die als Ge-\n4 Treffern einen Gewinn nach freier Auswahl,           winne ausgelegten Mustergegenstände. Er erhält den ent-\n3 Treffern einen Hauptgewinn,                          sprechenden Gewinn, wenn das Zehnpfennigstück auf\ndem Muster liegen bleibt. Auf einer in 50 bis 80 cm Höhe\n2 Treffern einen mittleren und\nüber dem Boden waagerecht aufgestellten Platte mit\n1 Treffer einen kleineren Gewinn..                     glatter Oberfläche werden Muster von Schokoladetafeln\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes ·nach freier         sowie Pralinen- und Kekspackungen ausgelegt. Der Ab-\nAuswahl betragen mindestens das Zehnfache, eines            stand beträgt allseits nicht mehr als 30 mm.\nHauptgewinnes das Fünffache, eines mittleren Gewinnes          Werden Packungen und Tafeln von verschiedener Höhe\ndas Eineinhalbfache und eines kleineren Gewinnes            verwendet, so dürfen die vom Spieler jeweils entfernter\n60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.                 liegenden nicht höher sein als die davorliegenden; die\nVerwendung von geeigneten Unterlagen ist zulässig.\n21. Eimerwerfen\nDer Abstand zwischen dem Spiele1r und den Muster-\n22. Groschenwerfen auf Schokoladetafeln,             gegenständen ist nicht größer als 2,20 m.\nPralinen- und Kekspackungen                         Die Gestehungskosten für einen Gewinn           betragen\n23. Groschenwerfen auf Teller                        mindestens 0,06 Deutsche Mark.\n24. Lustige Nagelei\nZu 23. Groschen werfen auf Te 11 er\n25. Lustige Nagelei (Drei Hammerschläge)\nDer Spieler wirft dreimal ein Zehnpfennigstück in auf-\n26. Plattenwerfen                                    gestellte Suppentellm von ca. 22 cm Durchmesser und\n27. Ringwerfen auf Flaschen                          ca. 28 mm Tiefe.\n28. Ringwerfen auf eingesteckte Gegenstände             Auf einer in 60 bis 70 cm Höhe über dem Boden\nwaagerecht liegenden Platte sind in einem Abstand von\n29. Ringwerfen Ifoppla-Hopp                          5 cm hintereinander 3 Teller aufgestellt.\n30. Ringwerfen auf Nägel                                Der Abstand des Spielers zur Kante des vordersten\n31. Krach im Hinterhaus                              Tellers beträgt höchstens 1,00 m.\n32. Klein-Kegelbahn                                     Der Spieler erhält einen Gewinn, wenn e,in Zehn-\npfennigstück in einem der Teller liegen bleibt.\n33. Scheren-Kegelbahn\nZehnpfennigstücke, die von einem Teller abspringen\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50 Deut-\nund in einem anderen Teller lie,gen bleiben, zählen als\nsche Mark. Die Gestehungskosten des Höchstgewinne,s\nTreffer.\nbetragen höchstens 15 Deutsche Mark.\nDer Veranstalter kann für mehrere gewonnene Spiele          Die eingeworfenen Zehnpfennigstücke bleiben bis zum\ndurch Umtausch der Gewinne einen entsprechend höhe-         Abschluß des Spiels in den Tellern liegen.\nren Gewinn gewähren. Die einzelnen Gewinne brauchen            Der Spieler erhält bei\nnicht unmittelbar hintereinander erzielt zu werden. Die          1 Treffer einen kleineren Gewinn,\nHöchstgrenze der Gestehungskosten des höheren Ge-\n2 Treffern einen mittleren Gewinn und\nwinnes ergibt sich aus der Summe der Gestehungskosten\nder einzelnen Gewinne, übersteigt jedoch nicht den Be-           3 Treffern einen Hauptgewinn.\ntrag von 15 Deutsche Mark.                                     Die Gestehungskosten betragen für den Hauptgewinn\nGewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.        mindestens das Dreißigfache, füt den mittleren Gewinn\ndas Fünffache und für den kleineren Gewinn 60 vom\nDie Spielregeln und der Gewinnplan werden am Ver-\nHundert des Einsatzes für das Spiel.\nanstaltungsort für jeden Spieler deutlich sichtbar an-\ngebracht.\nZu 24. Lustige Nagelei\nZu 21. Eimerwerfen\nDer Spieler schlägt den in e,inem Holzbalken senkrecht\nDer Spieler wirft drei Holzkugeln von etwa 50 mm         e.ingesteckten Nagel mit einem Hammerschlag bis zum\nDurchmesse,r in einen schräg gestellten Metalleimer von     Kopf ein.","856                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963,' Teil I\nDer Nc1gelbalkcm mit einem Querschnitt von mindestens         Der Ring ist massiv und besteht aus Holz, Hartgummi\n12 >< 12 cm besteht aus astfreicm Weichholz (z.B. Tanne      oder Kunststoff.\noder Kiefer). Er isl so befestigt, daß er beim Nageln           Der Innendurchmesser ist mindestens 10 mm größer\nnicht federt.\nals der größte Durchmesser der Flasche.\nEs werden neue, lrnndelsübliche, zweizöllige, runde           Es werden nur Weißweinflc1schen von 0,7 1 Inhalt ver-\nDrahtnägel mit Köpfen verwc11Hlet. Die Verwendung von        wendet. Die Verwendung von Sockeln und anderen\nNägeln mit glatten Köpfen ist unzulässig,\nUnterlagen ist unzulässig.\nDas Gewicht des T-Jcimrncrs betr~igt mindestens 400 g         Die Flaschen sind nicht mit sperrigen Verschlüssen\nund die Lünge des Stiels mindestens 30 cm.\noder anderen Gegenständen versehen.\nDer Spieler erhiilt einen Gewinn, wenn er den Nagel           Die Aufstellfläche der Flaschen liegt mindestens 30 cm\nmit einem Hamrnerschlc1g bis zum Kopf einschlägt.            und höchstens 1,00 m über der Standfläche des Spielers.\nDie Gcstehun~1skosten eines Gewinnes betragen min-            Die Entfernung vom Spieler bis zu den vordersten\ndestens 60 vom Hundc!rl cks Eins,1tzes für ein Spiel.\nFlaschen beträgt nicht mehr als 1,70 m und bis zu den\nhintersten Flaschen nicht mehr als 2,50 m.\nZu 25. Lustige Nc1gelei (Drei Hammerschläge)\nDer Abstand zwischen den Flaschen beträgt minde-\nDer Spieler schlägt den in einem Holzbalken senkrecht\nstens 20 cm.\neingesteckten Nagel mit drei Hammerschlägen bis zum\nKopf ein.                                                       Die Gestehungskosten für den Mindestgewinn betragen\nmindestens 60 vom Hundert des Einzeleinsatzes.\nDer Nagelbalken mit einem Querschnitt von mindestens\n12 X 12 cm besteht aus astfreiem Weichholz (z.B. Tanne\noder Kiefer). Er ist so befestigt, daß er beim Nageln        Zu 28. Ringwerfen auf eingesteckte\nnicht Jedert.                                                         Gegenstände\nEs werden neue, handelsübliche, dreizöllige, runde            Der Spieler wirft einen Metallring auf eingesteckte\nDrahtnägel mit Köpfen verwendet. Die Verwendung von          Gegenstände (z. B. Taschenmesser, Scheren, Kugelschrei-\nNägeln mit glc1tten Köpfen ist unzulässig.                   ber usw.).\nDas Gewicht des Hammers beträgt mindestens 400 g              Auf einer mit 60° nach hinten geneigten Vorrichtung\nund die Länge des Stiels mindestens 30 cm.                   von höchstens 1,50 m Höhe und mindestens 1,00 m Breite\nsind im Abstand von höchstens 10 cm Gewinngegen-\nDer Spieler erhält einen Gewinn, wenn er den Nagel\nmit drei Hammerschlägen bis zum Kopf einschlägt.             stände aufgesteckt.\nDie Unterkante der Vorrichtung befindet sich 50 cm\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen min-\nüber der Standfläche des Spielers und ist nicht mehr als\ndestens 60 vom Hundcrl des Einsatzes für ein Spiel.\n1,60 m von ihm entfernt.\nZu 26. P 1 c1 t t e n werfen                                    Verwendet werden mc1ssive Metallringe, deren innerer\nAuf einer in 70 cm Höhe wac1gerecht aufgestellten         Durchmesser mindestens 20 mm größer ist als der größte\nPlatte mit glatter• Oberfläche sind ·in drei hintereinander  Durchmesser oder die größte Breite des Gewinngegen-\nangeordneten Reihern Kreise angebracht. Der Durchmes-        standes, Der innere Durchmesser ist jedoch nicht kleiner\nser der Kreise in der vorderen und mittleren Reihe be-       als 45 mm.\nträgt 20 cm und in der hinteren Reihe 15 cm. Der Ab-            Der Spieler gewinnt den Gegenstand, an dem der Ring\nstand zwischen den äußeren Kreisrändern beträgt              hängen bleibt.\nmindestens 20 cm.\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betrngen min-\nDer Abstand zwischen dem Spieler und dem vorderen         destens das Dappelte des Einsatzes für ein Spiel.\nKreisrand der hinteren Rei.he beträgt höchstens 2,50 m.\nEs werden runde Wurfplatten aus verzinktem Blech          Zu 29. Ringwerf en Hoppla-Hopp\nmit einem Durchmesser von höchstens 12 cm verwendet.\nDer Spieler wirft einen Ring auf einen ausgestellten\nDer Spieler wirft die Wurfplatten in eines der Felder.    Gegenstc1nd. Der Gegenstand wird gewonnen, wenn der\nEr gewinnt, wenn die Plc11:te in einem der Kre,ise liegen Ring den Sockelboden umschließt.\nbh~ibt. Wird ein Teil (for Begrenzungslinie von der Platte      Die Gewinngegenstände werden auf einer Holzunter-\nbedeckt, gilt das Spiel als verloren.                        lage (Sockel) aufgestellt. Der Sockel ist nicht höher als\nBleibt die Platte in einem Kreis der hinteren Reihe       25 mm.\nliegen, erhält der Spieler einen Gewinn nc1ch freier Aus-       Die Oberkante des Gewinngegenstandes liegt nicht\nwahl. Bleibt sie in einem Kreis der mittleren Reihe          niedriger als 50 cm und nicht höher als 1,50 m über der\nliegen, so erhält er einen mittleren Gewinn; bleibt sie      Standfläche des Spielers.\nin einem Kreis der vorderen Reihe liegen, erhält er einen\nDer Gewinngegenstand wird in der Mitte des Sockels\nkleineren Gewinn.\naufgestellt und ragt über diesen nicht hinaus.\nDie Ge,stehungskosten eines Gewinnes nach freier\nDer Wurfring ist massiv und besteht aus Holz, Hart-\nAuswahl betrngcn mindestens das Fünffache, die eines\ngummi oder Kunststoff. Der Innendurchmesser ist min-\nmittleren Gewimws mindestens das Einfache und die\ndestens 15 mm größer als die Oberflächen-Dic1gonale des\neines kleineren Gewinnes mindestens 60 vom Hundert\ndes Einsalzes für ein Spiel.                                 Sockels.\nDer Abstand zwischen den einzelnen Sockeln beträgt\nZu 27. Ringwerfen auf Flc1schen                              mindestens 15 cm.\nDer Spieler wirft einen Ring auf eine aufgestellte           Die Entfernung vom Spieler bis zu den vordersten\n• Flasche . Er gewinnt, wenn der Ring den Flaschenboden         Gewinngegenständen beträgt nicht mehr als 1,70 m und\numschließt, die gelroffene Flasche oder den entsprechen-      bis zu den hintersten Gewinngegenständen nicht mehr\nden Gewinn.                                                   als 2,50 m.","Nr. 64 -     Tag der Ausgabe: Bonn, den 30. November 1963                          857\nDie Gesteht1n~;sk os! r,n des Ilöchstgewinnes betragen         Kegelbahn aufgestellt. Die Aufstellpunkte sind markiert.\nmindestens dt1s Fi\"1nffdd1c: und für den Mindestgewinn            Die Kegelhöhe beträgt 120 mm, der untere Durchmesser\nminde.stens 60 vom Jlunclcrt dl:S Dinsatzes für ein Spiel.        22 mm.\nDer _vordere, etwa 50 cm lange Teil der Ablauffläche\nZu 30. R in <J w c, r f e n au   r N ä ur~ 1                      hat ein Gefälle von ca. 70°. Die Kugeln bestehen aus\nKunststoff. Der Durchmesser beträgt mindestens 40 mm,\nDer Spic!t,r wirH ein(,n Mc!.c1ll-! lohlring auf Nctgel, die   das Gewicht mindestens 50 g.\nin eine 1Jolzp1ül.Lc! ein\\Je.,;ch!.HJl:11 sind.\nDer Spieler erhält\nln eine mit: cin<:'lll. Winkd von 60° nuch hinten ge-\neinen Gewinn nach freier Auswahl, wenn er mit\nrwi01.c„ l folzpial tc V(Jn höchstens 1,50 m Höhe und min-\neiner Kugel,\ndcsi.cns 1,00 m Breite sind im Abst,md von 10 cm Nägel\ncinrJE!Schlaric!n, die mindc:stcns 4 cm herausragen. Die                  einen mittleren Gewinn, wenn er mit zwei Kugeln\nN<19cJköpfo hc1ben einen Durd1n1cc;ser von höchstens                      und\n20 mm.                                                                    einen kleineren Gewinn, wenn er mit drei Kugeln\nDie Unterkcirlle der Platte befindet sich 50 cm über           neun Kegel umwirft.\nder Standflüche des Spielers und ist höchstens 1,60 m                Die Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier Aus-\nvon ihm entfernt.                                                 wahl betragen mindestens das Zehnfache, die des mitt-\nVerwendet werden Metall-Hohlringe mit einem inneren             leren Gewinnes mindestens das Dreifache und die des\nDurchmesser von mindestens 45 mm.                                 kleineren Gewinnes mindestens das Einfache des Ein-\nsatzes für ein Spiel.\nBleibt der Wurfring an einem Na9el hängen, so erhält\nder Spieler den daran befestigten Gewinn.\nZu 33. Scheren - K e g e 1 bahn\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen min-                 Der Spieler rollt eine Kugel auf neun aufgestellte\ndestens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.               Kegel zu.\nDie Spieleinrichtung ist höchstens 2,10 m lang, 50 cm\nZu 31. Krach im Hinterhaus                                        breit und steht etwa 60 cm waagerecht über der Stand•\nfläche des Spielers. Die Scherenbahn ist 1,90 m lang,\nDer Spieler wirft mit drei eiförmigen, etwa 5 X 7 cm           10 cm breit und hat eine Bohlenhöhe von 13 mm. Die\ngroßen Holzstücken auf Porzellan- oder Steingutteller.            Bahn verbreitert sich beim Beginn der Schere (bei etwa\n1,10 n{) auf die Höchstbreite von 32 cm. In der M.itte\nAn einer sc!nkrechf('l1 Wand sind in einer Höhe zwi-\neiner Längsseite des Gerätes ist eine Wasserwaage an-\nschen 1,20 m und 1,60 rn über der Standfiäche des Spie-\ngebracht.\nlers die drei StcinrJul- ocler Porzellanteller mit einem\nDurchmesser von mindestens 1:i cm in Dreiecksform an-                Neun Holzkegel werden am Ende der Laufbahn auf\ngebrc1cht. Der Ab'.;Land von Teller zu Teller beträgt             einer Grundfläche von 20 X 20 cm wie auf einer normalen\nhöchstens 30 cm.                                                  Kegelbahn aufgestellt. Die Aufstellpunkte sind markiert.\nDie Entfernung zwisdwn dem Spieler und den Tellern                Die Kegelhöhe beträgt 11 O mm, der Durchmesser des\nbetüigt höchstens 2,50 m.                                         Kegelfußes 23 mm.\nDer Spieler erhüll: einen Gewinn nach freier Auswahl,             Die Kugel aus Kunststoff besitzt einen Durchmesser\nwenn er mit drei WLirlcn drei Teller zertrümmert. Für             von mindestens 48 mm, ihr Gewicht beträgt mindestens\nzwei Teller erhi:ill er einen kleineren Gewinn.                   75 g.\nDie Gestehun9skostcn eines Gewinnes nach freier                    Der Spieler erhält einen\nAuswahl bl!tra9cn rn indestens soviel wie der Einsatz                     Gewinn nach freier Auswahl, wenn er mit einer\nfür ein Spiel, die eines kleinc:ren c;ewinnes mindestens                  Kugel,\n60 vom Hundert des Einzelcinsc1!,.es.                                     einen mittleren Gewinn, wenn er mit zwei Kugeln\nund\neinen kleineren Gewinn, wenn er mit drei Kugeln\nZu 32. K 1 ein- K c 9 e l bahn\nneun Kegel umwirft.\nDer Spieler läßt eine KugE:l             auf neun aufgestellte    Die Gestehungskosten eines Gewinnes nach freier\nKegel rollen.                                                     Auswahl betragen mindestens das Zehnfache, die des\nDie Spieleinrichtunu ist höchstens 2,40 m lang und             mittleren Gewinnes mindestens das Di·eifache und die\netwa 50 cm breit.                                                 des kleineren Gewinnes mindestens das Einfache des Ein-\nsatzes für ein Spiel.\nSie steht fest verschraubt auf Pfosten etwa 75 cm\nwaagerecht über dem Boden. In der Mitte der Längs-\nseite ist eine Wasserwaage angebracht. Die Lauffläche             Zu 34. Kraft m e ß spiele\ncler Kugel ist etwa 2,35 m lang und 45 cm breit. Neun                Der Einsatz bei Kraftmeßspielen wie „Haut den Lukas\"\nHolzkegel werden am Ende der Laufbahn auf einer                   beträgt höchstens 0,50 Deutsche Mark, die Gestehungs-\nGrundfläche von 16 :.-< 16 cm wie anf einer normalen              kosten eines Gewinnes höchstens 0,50 Deutsche Mark.","858                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963, Teil I\nAnlage 3\nAusspielungen auf Jahrmärkten, Schützenfesten\noder ähnlichen Veranstaltungen\n1. Fische- oder Entenangeln\n2. Plattenangeln\n3. Fische- oder Entenangeln mit Magneten\n4. Plattenangeln mit Magneten\n5. Fadenziehen -   100 Fäden\n6. Fadenziehen -   160 Fäden\n7. Würfelspiel „Uber 12 gewinnt\"\n8. Würfelspiel „3 und 18\"\n9. Zahlenkesselspiel\n10. Lostopfspiel\nSpielbedingungen\n1. Fische- oder Dn lena ng eln                          Zu 1. Fische- oder Entenangeln\n2. Plattenangeln                                          Die Fische oder Enten aus schwimmfähigem Material\nbefinden sich in einem Wasserbecken.\n3. Fische- oder Dntenangeln mit Magneten\nZu Beginn eines jeden Spieles sind alle zum Spiel\n4. Plattenangeln mit Magneten                           gehörenden Figuren im \\Nasser.\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50               Angelt der Spieler eine mit einer Gewinnzahl ver-\nDeutsche Mark. Mit einer Angel, an deren Ende ein               sehene Figur, so erhält er den mit der gleichen Zahl\nAngelhaken befestigt ist, werden aus einem Spielfeld            versehenen Gewinn.\nGegenstände geangelt, an deren Oberseiten sich je eine\nOse befindet.                                                   Zu 2. P 1 a t t e n an g e 1 n\nBeim Angeln mit Magneten befindet sich ari der Angel           Auf einem waagerecht aufgestellten Spielfeld liegen\nübersichtlich angeordnet 5 X 5 cm große, viereckige\nein Magnet und an der Oberseite des Angelgegenstandes\nein Magnetplättchen. Die Länge der Angelschnur ist so           Platten.\nbemessen, daß die Gegenstände geangelt werden können.             Zu Beginn eines jeden Spieles befinden sich alle zum\nSpiel gehörenden Platten auf der Spielfläche.\nDer Spieler kann unmittelbar an das Spielfeld heran-\nAngelt der Spieler eine mit einer Gewinnzahl ver-\ntreten.\nsehene Platte, so erhält er den mit der gleichen Zahl\nDie Spielzeit ist nicht begrenzt.                            versehenen Gewinn.\nEin Fünftel aller zum · Spiel gehörenden Angelgegen-         Zu 3. Fische - oder Enten an g e 1n mit Magneten\nstände ist mit Gewinnzahlen versehen. Die gleichen Zah-\nDie Fische oder Enten aus schwimmfähigem Material\nlen befinden sich an den dazu gehörenden Gewinnen.\nbefinden sich in einem Wasserbecken.\nDie Summe der Gestehungskosten dieser Gewinne be-              Zu Beginn eines jeden Spieles sind alle zum Spiel\nträgt insgesamt mindestens 60 vom Hundert der Einsätze          gehörenden Figuren im vVasser.\nso vieler Einzelspiele, als Angelgegenstände (Nieten und\nDas Gewicht· der Fische oder Enten ist so bemessen,\nGewinne) zum Spiel gehören.\ndaß die Anziehungskraft der Magneten ein Anheben je-\nDie Gestehungskosten eines Gewinnes betragen höch-           weils einer Figur ermöglicht. Löst sich die Figur nach\nstens 15 Deutsche Mark, die Gestehungskosten des klein-         dem Anheben vom Magneten, so gilt sie als geangelt.\nsten Gewinnes mindestens 60 vom Hundert des Ein-                  Angelt der Spieler eine mit einer Gewinnzahl verse-\nsatzes für ein Spiel.                                           hene Figur, so erhält er den mit der gleichen Zahl ver-\nDer Veranstalter kann für mehrere gewonnene Spiele           sehenen Gewinn.\ndurch Umtausch der Gewinne einen entsprechend höheren           Zu 4. Plattenangeln mit Magneten\nGewinn gewähren.\nAuf einem waagerecht aufgestellten Spielfeld liegen\nDie einzelnen Gewinne brauchen nicht unmittelbar hin-        übersichtlich angeordnet Angelplatten.\ntereinander erzielt zu werden. Die Höchstgrenze der\nZu Beginn eines jeden Spieles befinden sich alle zum\nGestehungskosten des höheren Gewinnes ergibt sich aus\nSpiel gehörenden Platten auf der Spielfüiche.\nder Summe der Gestehungskosten der einzelnen Ge-\nwinne, übersteigt jedoch nicht den Betrag von 15 Deutsche         Das Gewicht der Platten ist so bemessen, daß die An-\nMark.                                                           ziehungskraft der Magneten ein Anheben jeweils einer\nPlatte ermöglicht. Löst sich die Platte nach dem Anheben\nGewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.             vom Magneten, so gilt sie als geangelt.\nDer Gewinnplan und die Spielregeln werden am Ver-               Angelt der Spieler eine mit einer Gewinnzahl ver-\nanstaltungsort für jeden Spieler deutlich sichtbar an-          sehene Platte, so erhält er den mit der gleichen Zahl\ngebracht.                                                       versehenen Gewinn.","Nr. 64 -   Tag der Ausgabe: B<lffll, den 30. November 1963                            859\n5. Fc1denziehcn - 100 Fäden                        Auf je 1 m Standfront wird nur ein Würf..;ibrett auf-\n6. Fadenziehen - 160 Fäden                      gestellt.\n7. Würfelspiel „ Ober 12 gewinnt\"                  Der Spieler wirft gleichzeitig drei Würfel aus dem\n8. Würfelspiel „3 und 18\"                       Becher. Die Würfel bleiben nach dem Wurf so lange\n9. Zahlenkesselspiel                            liegen, bis der Spieler die Augenzahlen selbst festgestellt\nhat.\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens 0,50 Deutsche\nMark. Die Gestehungskosten eines Gewinnes betragen             Beträgt die Augenzahl über 12, so erhält er einen\nhöchslens 15 Deutsche Mark. Der Veranstalter kann für       Gewinn. Für die Augenzahl 18 erhält er einen Gewinn\nmehrere gewonnene Spiele durch Umtausch der Gewinne         nach freier Auswahl. Die Gestehungskosten dieses Ge-\neinen entsprechend höheren Gewinn gewähren. Die ein-        winnes betragen mindestens das Dreißigfache und für\nzelnen Gewinne brauchen nicht unmittelbar hinterein-        einen Gewinn auf die Augenzahlen\nander erzielt zu werden. Die Höchstgrenze der Geste-               17 mindestens das Sechsfache,\nhungskosten des höheren Gewinnes ergibt sich aus der                16 mindestens das Dreifache,\nSumme der Gestehungskosten der einzelnen Gewinne,                   15 mindestens das Zweifache,\nübersteigt jedoch nicht den Betrag von 15 Deutsche Mark.\n14 mindestens das Eineinhalbfache und\nGewonnene Gegenstctnde werden nicht zurückgekauft.               13 mindestens das Einfache\nDie Spielregeln und der Gewinnplan werden am Ver-         des Einsatzes für ein Spiel.\nanstaltungsort für jeclc•n Spieler deutlich sichtbar an-\ngebracht.                                                    Zu 8. Würfe 1 spie 1 „ 3 und 1 8\"\nZu 5. Faden ziehen -- 100 F ü den                               Zum Spiel werden fabrikmäßig hergestellte Würfel aus\nKnochen oder abwaschbarem Kunststoff verwendet. Die\nZum Spiel gehören 100 Päden aus abwc1schbarem Mate-       Kanten sind abgerundet und 10 bis 20 mm lang. Die\nrial wie Nylon oder Perlon.                                  sechs Flächen der Würfel sind so mit den Augenzahlen\nDie Fäden laufen so über eine Aufhängevorrichtung,        1 bis 6 versehen, daß die Summe der sich gegenüberlie-\ndaß ihre zum Teil mit Gewinngegenständen versehenen          genden Zahlen jeweils 7 ergibt. Der Würfelbecher be-\nEnden übersichtlich und einzeln erkennbar sind.              steht aus Leder, Kunststoff oder ähnlichem abwaschbarem\nMaterial.\nDie entgegengesetzten Enden, an denen der Spieler\nzieht, sind so zusammengefaßt, daß sie gleich lang sind.        Das Würfelbrett hat eine glatte Oberfläche.\nDem Spieler werden jeweils alle 100 Fäden zum Spiel          Auf je 1 m Standfront wird nur ein Würfelbrett auf-\nangeboten. Hängt an dem vom Spieler gezogenen Faden          gestellt. Der Spieler wirft gleichzeitig drei Würfel aus\nein Gewinn, so erhält er diesen Gewinn.                      dem Becher. Die Würfel bleiben nach dem Wurf so lange\nAn mindestens 20 Fäden sind Gewinngegenstände be-         liegen, bis der Spieler die Augenzahlen selbst festgestellt\nfestigt, Die Summe der Gestehungskosten dieser Ge-           hat.\nwinne beträgt mindestens 60 vom Hundert aller Einsätze          Beträgt die Augenzahl 3 oder 18, erhält er einen Ge-\nfür 100 Einzelspiele. Die Gestehungskosten des kleinsten     winn nach freier Auswahl. Die Gestehungskosten für\nGewinnes betragen mindestens 60 vom Hundert des Ein-         diesen Gewinn betragen mindestens das Zwanzigfache\nsatzes für ein Spiel.                                        und für einen Gewinn auf die Augenzahlen\n4 oder 17 mindestens das Fünffache,\nZu 6. Fadenziehen -         160 Fäden\n5 oder 16 mindestens das Zweieinhalbfache und\nZum Spiel gehören 160 Fäden aus abwaschbarem Ma-                 14 oder 15 mindestens das Einfache\nterial wie Ny Ion oder Perlon.\ndes Einsatzes für ein Spiel.\nDie Fäden laufen so über eine Aufhängevorrichtung,\ndaß ihre zum Teil mit Gewinngegenständen versehenen\nZu 9. Zahlenkesselspiel\nEnden übersichtlich und einzeln erkennbar sind.\nDer Veranstalter oder ein Spieler wirft eine Kugel in\nDie entgegengesetzten Enden, an denen der Spieler\nder: Weise in einen runden, am oberen Rand mit einer\nzieht, sind so züsammengefaßt, daß sie gleich lang sind.\nBande· versehenen Holzkessel, daß sie mindestens einen\nDem Spieler werden jeweils alle 160 Fäden zum Spiel       Umlauf an der Bande zurücklegt.\nangeboten. Hängt an dem vom Spieler gezogenen Faden\nein Gewinn, so erhält er diesen Gewinn.                         Der größte Durchmesser des Kessels beträgt ca. 60 cm.\nAn mindestens 32 Fäden sind Gewinngegenstände be-            Im Innern des Kessels befindet sich ein starrer Zahlen-\nfestigt. Die Summe der Gestehungskosten dieser Ge-           kranz mit 39 Fangnischen, die dreimal mit den Zahlen\nwinne beträgt mindestens 60 vom Hundert aller Einsätze       0 bis 12 in nicht arithmetischer Reihenfolge versehen\nfür 160 Einzelpiele.                                         sind.\nDie Gestehungskosten des kleinsten Gewinnes betragen         Der Kessel ist waagerecht in einer Höhe von ca. 75 cm\nmindestens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Spiel.       über der Standfläche der Spieler aufgestellt.\nDas Spiel beginnt erst, nachdem alle 13 Einsätze auf\nZu 7. Würfelspiel„ Uber 12 gewinnt\"\ndem mit den Zahlen 0 bis 12 versehenen Zahlenbrett\nZum Spiel werden fabrikmüßig hergestellte Würfel aus      gesetzt sind. Es gewinnt der Spieler, dessen gesetzte\nKnochen oder abwaschbarem Kunststoff verwendet.              Zahl mit der Zahl des Einfallfeldes der Kugel über-\nDie Kanten sind abgerundet und 10 bis 20 mm lang.         einstimmt.\nDie sechs Flächen der Würfel sind so mit den Augen-             Die Gestehungskosten des Gewinnes betragen minde-\nzahlen 1 bis 6 versehen, daß die Summe der sich gegen-       stens 60 vom Hundert der Summe aller 13 Einsätze.\nüberliegenden Zahlen jeweils 7 ergibt. Der Würfelbecher\nbesteht aus Leder, Kunststoff oder ähnlichem abwasch-        10. Lost o p f spie 1\nbarem Material.\nDer Einsatz für ein Spiel beträgt höchstens        0,50\nDas Würfelbrett hat eine glatte Oberfläche.               Deutsche Mark. Der Spieler erhält dafür ein Los.","860                                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1963, Teil I\nEs werden nur fabrikmäßig hergestellte und gemischte,                         Im Laufe eines Tages werden nur Serien einer Art\nin verschlossener Packung bezogene Sicherheitslose ver-                         verwendet. Jede Los-Serie enthält mindestens einen Ge-\nwendet, die die sofortige Entscheidung über Gewinn oder                         winn nach freier Auswahl.\nVerlust enlhalten. Die Lose einer Serie sind innen mit                            Die Gestehungskosten der Gewinne einer Los-Serie\nder gleichen Seric)nm1mmer versehen, die aus der Ver-                           betragen mindestens 60 vom Hundert der Einsätze der\npackung nicht zu ersehen ist.                                                   zu einer Serie gehörenden Lose.\nDie Lose sind so beschaffen, daß die Feststellung, ob                         Die Gestehungskosten eines Gewinnes betragen höch-\nes sich um Cewinnc oder Nieten handelt, ohne Beschä-                            stens 15 Deutsche Mark, die des kleinsten Gewinnes\ndigung der Lose nicht möglich ist; eine erneute Verwen-                         mindestens 60 vom Hundert des Einsatzes für ein Los.\ndung ist aus9csch lossen. Lose in Strohhalmen werden                              Der Veranstalter kann für mehrere gewonnene Spiele\nnicht verwendet.                                                                durch Umtausch der Gewinne einen entsprechend höhe-\nren Gewinn gewähren. Die einzelnen Gewinne brauchen\nFür ein Gewinnlos erhält der Spieler den dazu gehö-\nnicht unmittelbar hintereinander erzielt zu werden. Die\nrenden Gewinn.\nHöchstgrenze der Gestehungskosten des höheren Gewin-\nnes ergibt sich aus der Summe der Gestehungskosten\nDie Gewinnlose sind mit allgemein versUindlichen Be-\ngriffen, wie Zahlen, Personen-, Ui.nder- oder Ortsnamen                         der einzelnen Gewinne, übersteigt jedoch nicht den\nBetrag von 15 Deutsche Mark.\ngekennzeichnet. Sind die Gewinnlose mit Symbolen ge-\nkennzeichnet, so werden die gleichen Symbole im Ge-                               Jede Los-Serie wird ungeteilt aus einem Topf verkauft.\nwinnplan verwendet.                                                             Mit dem Verkauf der nächsten Los-Serie wird erst nach\nvollständigem Verkauf der vorhergehenden begonnen.\nZu einer Serie gehören\nGewonnene Gegenstände werden nicht zurückgekauft.\na)   75 Lose, von denen mindestens 15 Gewinnlose sind\nDie Spielregeln und der Gewinnplan werden am Ver-\noder\nanstaltungsort für jeden Spieler deutlich sichtbar ange-\nb) 150 Lose, von denen mindestens 30 Gewinnlose sind.                       bracht.\nHerausgeber I Der Bundesminister der Justiz. -               Ver 1 a g: Bundesanzeiger Verlagsges. m.b.H., Bonn/Köln. - Druck: BundesdruckNei.\nDas Bundesgesetzblatt erscheint in drei Teilen. In Teil I und II werden die Gesetze und Verordnungen in zeitlicher Reihenfolge nach ihrer\nAusfertigung· vcrkündd. In Teil HI wird dus als fortgeltend festgestellte Bundesrecht auf Grund des Gesetzes über die Sammlung des Bundes-\nrechts vom 10. Juli „1958 (Bundcsgcscl.zbl. I S. 437) nuch Sad1gebieten geordnet veröffentlicht. Bezugsbedingungen für Teil III durch den Verlag.\nBezu\\Jsbed1ngunqen fur Teil I und 11: Laufend er Bezug nur durch die Post. Bezugspreis vierteljährlich für Teil I und Teil II je DM 5,-\nzuzÜ!Jlich Zusldlgcbühr. Ein z e Ist ü c k e je angefangene 24 Seiten DM 0,40 gegen Voreinsendung des erforderlichen Betrages auf Postscheckkonto\n,.Bun<lcS(JCSclzblatt\" Köln 3 99 oder nc1cb Bezahlung auf Grund einer Vorausrechnung. Preis dieser Ausgabe DM 0,40 zuzüglich Versandgebühr DM 0,15."]}