{"id":"bgbl1-1963-38-5","kind":"bgbl1","year":1963,"number":38,"date":"1963-07-20T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1963/38#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1963-38-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1963/bgbl1_1963_38.pdf#page=11","order":5,"title":"Fünfte Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"1963-07-17T00:00:00Z","page":475,"pdf_page":11,"num_pages":1,"content":["Nr. 38 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 20. Juli 1963                            475\nFünfte Verordnung\nzur Durchführung des§ 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 17. Juli 1963\nAuf Grund des § 172 Abs. 4 des Bundesentschädi-        fall enden Lastenanteil übersteigen, folgende Be-\ngungsgesetzes in der Fassung vom 29. Juni 1956            träge:\n(Bundesgesetzbl. I S. 562) wird mit Zustimmung des               an Bayern                         6 339 000 DM,\nBundesrates verordnet:                                                                          454 817 000 DM,\nBerlin\nHamburg                      18 076 000 DM,\n§ 1\nHessen                      37 824 000 DM,\nHöhe der Entschädigungsaufwendungen und                         Niedersachsen                 8 305 000 DM,\nLastenanteile des Bundes und der Länder                       Nordrhein-Westfalen        386 732 000 DM,\nim Rechnungsjahr 1962                               Rheinland-Pfalz            380 683 000 DM,\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz ge-                   Saarland                      6 204 000 DM,\nleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-                     insgesamt                1298980 000 DM.\ngungsausgaben nach Abzug der damit zusammen-\nhängenden Einnahmen) haben im Rechnungsjahr                  (4) Die Länder, in denen die Entschädigungsauf-\n1962 betragen                                             wendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\nin den Ländern außer Berlin 1 720 576 000 DM,      nicht erreichen, führen an den Bund folgende Be-\nin Berlin                       535 079 000 DM,    träge ab:\ninsgesamt                                                 Baden-Württemberg                77 853 000 DM,\n2 255 655 000 DM.\nBremen                            4 743 000 DM,\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-               Schleswig-Holstein               35 049 000 DM,\ndigungsaufwendungen beträgt                                      insgesamt                      117 645 000 DM.\nin den Ländern außer Berlin     860 288 000 DM,\nin Berlin                        321 047 000 DM,      (5) Die nach Absatz 3 vorn Bund zu erstattenden\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzu-\ninsgesamt                     1 181 335 000 DM.    führenden Beträge werden mit den Beträgen ver-\nrechnet, die nach den vorläufigen Abrechnungen der\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädi-            Entschädigungsaufwendungen bereits erstattet oder\ngungsaufwendungen betragen                                abgeführt worden sind.\nin Baden-Württemberg             143 985 000 DM,\nBayern                        175 498 000 DM,\n§ 2\nBerlin                         80 262 000 DM,\nBremen                         12 969 000 DM,                    Geltung im Land Berlin\nHamburg                        33 461 000 DM,\nHessen                                             Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\n88 938 000 DM,\nNiedersachsen                                   leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\n121666000 DM,\nNordrhein-Westfalen                             blatt I S. 1) in Verbindung mit § 240 des Bundesent-\n292 497 000 DM,\nRheinland-Pfalz                62 737 000 DM,   schädigungsgesetzes auch im Land Berlin.\nSaarland                       19 803 000 DM,\nSchleswig-Holstein             42 504 000-DM,                              § 3\n1 074 320 000 DM.                         Inkrafttreten\n(3) Der Bund erstattet an die Länder, in denen            Diese Verordnung tritt am siebenten Tage nach\ndie Entschädigungsaufwendungen den auf sie ent-           ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 17. Juli 1963\nDer Bundesminister der Finanzen\nDr. Dahlgrün"]}