{"id":"bgbl1-1961-71-4","kind":"bgbl1","year":1961,"number":71,"date":"1961-09-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1961/71#page=31","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1961-71-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1961/bgbl1_1961_71.pdf#page=31","order":4,"title":"Verordnung über die Verwendung gesundheitsschädlicher oder feuergefährlicher Stoffe in der Heimarbeit","law_date":"1961-08-23T00:00:00Z","page":1651,"pdf_page":31,"num_pages":1,"content":["Nr. 71 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 8. September 1961                       1651\nZweite Verordnung\nüber Einfuhrerleichte:ru.ngen für Weinsendungen aus Frankreich\nim Rahmen der zollfreien Kontingente für das Saarland\nVom 22. August 1961\nAuf Grund des § 38 des Gesetzes zur Einführung        kels 11 Abs. 1 der Verordnung zur Ausführung des\nvon Bundcsrcchl im Sc.wrland vom 30. Juni 1959           Weingesetzes und des § 1 Abs. 1 und des § 17 a\n(Bundesgesetzbl. I S. 313) verordnet die Bundesregie-    Abs. 1 bis 3 und 5 der Weinzollordnung finden auf\nrung im Benehmen mit der Regierung des Saar-             die in Absatz 1 bezeichneten Einfuhren keine An-\nlandes:                                                  wendung.\n§ 1                                                   § 2\n(1) Wein französischen Ursprungs, der im Rahmen         Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\ndes Kapilels IV des Saarvcrlragcs vom 27. Oktober        leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\n1956 (Bundesgeselzbl. II S. 1587) in Flaschen oder in    blatt I S. 1) in Verbindung mit § 40 des Gesetzes zur\nanderen Behältnissen mit einem Fassungsvermögen          Einführung von Bundesrecht im Saarland vom\nbjs 50 Liter aus Frankreich in das Saarland zollfrei     30. Juni 1959 (Bundesgesetzbl. I S. 313) auch im\neingeführt wird, ist von der Untersuchung auf Ein-       Land Berlin.\nfuhrfähigkeit und auf Nämlichkeit befreit. Insoweit\nfinden keine Anwendung                                                             § 3\n1. Artikel 10 Abs. 2 und Artikel 11 Abs. 2 der      Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 22. Juni\nVerordnung zur Ausführung des Wein-            1961 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 30. Juni 1962\ngesetzes vom 16 Juli 1932 (Reichsgesetzbl. I   außer Kraft.\nS. 358), zuletzt geändert durch die Siebente\nVerordnung zur Ausführung des Wein-            Bonn, den 22. August 1961\ngesetzes vom 17. Januar 1958 (Bundesge-\nsetzbl. I S. 50),                                Der Stellvertreter des Bundeskanzlers\n2. § 2 Abs. 1 und § 17 a Abs. 4 der Weinzoll-                        Ludwig Erhard\nordnung vom 17. Juli 1909 (Zentralblatt für\ndas Deutsche Reich S. 333), zuletzt geändert        Für den Bundesminister des Innern\ndurch die Verordnung über Anderung des               Der Bundesminister der Finanzen\nWarenverzeichnisses zum Zolltarif, des                                  Etz el\nTeils III der Anleitung für die Zollabferti-\ngung und der Liste in § 1 der Verordnung             Der Bundesminister der Finanzen\nüber Beschränkung der Abfertigungsbefug-                                Etzel\nnisse vom 23. März 1939 (Reichszollblatt\ns. 159).                                            Der Bundesminister für Ernährung,\n(2) Die Einfuhrbeschränkungen und Einfuhrvor-                   Landwirtschaft und Forsten\naussetzungen des Artikels 10 Abs. 1 und des Arti-                               Schwarz\nVerordnung über die Verwendung gesundheitsschädlicher\noder feuergefährlicher Stoffe in der Heimarbeit\nVom 23. August 1961\nAuf Grund des § 13 Abs. 1 und 4 des Heimarbeits-      Kitte und ähnliche Arbeitsstoffe dürfen in Heim-\ngesetzes vom 14. März 1951 (Bundesgesetzbl. I            arbeit nur verwendet und an Heimarbeiter oder\nS. 191) verordnet die Bundesregierung mit Zustim-        Hausgewerbetreibende nur ausgegeben werden,\nmung des Bundesrates:                                    wenn diese Stoffe\n§\n1. nicht mehr als 0,3 vom Hundert ihres Ge-\nwichts Benzol,\n(1) Pyrotechnische Sätze und Stoffe, die zu ihrer\nHerstellung bestimmt sind, sowie pyrotechnische                 2. nicht mehr als 10 vom Hundert ihres Ge-\nZündmittel, pyrotechnische Gegenstände und deren                   wichts andere besonders gesundheitsschäd-\nexplosionsfähige Halbfabrikate dürfen weder in                     liche Flüssigkeiten im Sinne des § 1 Abs. 2\nHeimarbeit hergestellt, bearbeitet, verarbeitet oder               der Lösemittelverordnung vom 26. Februar\nverpackt noch an Heimarbeiter oder Hausgewerbe-                     1954 (Bundesanzeiger Nr. 43 S. 1) und\ntreibende (§ 1 Abs. 1 des Heimarbeitsgesetzes) aus-             3. nicht mehr als 10 vom Hundert ihres Ge-\ngegeben werden.                                                    wichts andere brennbare Flüssigkeiten der\n(2) Flüssigkeiten und Pasten, insbesondere Löse-                Gruppe A, Gefahrklasse I oder der Gruppe\nmittel, Farben, Anstrichmittcl, Lacke, Klebstoffe,                 B im Sinne des § 3 Abs. 1 der Verordnung"]}