{"id":"bgbl1-1960-53-3","kind":"bgbl1","year":1960,"number":53,"date":"1960-09-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1960/53#page=10","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1960-53-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1960/bgbl1_1960_53.pdf#page=10","order":3,"title":"Betäubungsmittel-Umlageverordnung","law_date":"1960-09-26T00:00:00Z","page":774,"pdf_page":10,"num_pages":1,"content":["774                                  Bunde1s,g e1s,etzblatt, Jahrgang 1960, Teil I\n1\nVerordnung\nüber die Umlage auf Betäubungsmittel\n(Betäubungsmittel-Umlageverordnung)\nVom 26. September 1960\nAuf Grund des § 11 Abs. 1 de,s Opiumgesetzes                                          § 3\nvom 10. De,zember 1929 (Reichsgesetzbl. I S. 215) in\nWer Betäubungsmittel ausführt, für die nach § 1\nder Fassuing des Zweiten c;esetzes zur Änderung                eine Umlaige entrichtet worden ist, erhält die Um-\ndes Opiumgesetzes vom 9. Januar 1934 (Reichs-                  lage auf Antrag zurückerstattet.\ngesetzbl. I S. 22) in Verbindung mit Artikel 129\nAbs. 1 des Grundgesetzes wird verordnet:                                                 § 4\nDie Umlage ist vom Zahlungspflichtigen unaufge-\n§ 1                                  fordert innerhalb des ersten Monats eines jeden Ka-\n1,endervierteljahres für das vorausgegangene Ka-\nE'ine Umlage hat zu entrichten, wer folgende Be-             lendervierteljahr unter Angabe der Menge der\ntäubungsmittel herstellt und im Inland in den Ver-             umlagepflichti,gen Stoffe und Zubereitungen oder\nkehr bringt oder aus dem Ausland einführt:                     deren Salze an das Bunde,sg,esundheitsamt (Bundes-\n1. Stoffe nach § 1 Abs. l Nr. 1 Buchstaben b und c          opiumstelle) zu •entrichten.\ndes Opiumgesetzes sowie diesen gleichgestellte                                     § 5\nStoffe, mit Ausnahme von Thebain und Ek,go-\nnin und deren Salze;                                        Die Verordnung über die Umlage auf Betäubungs-\nmittel vom 20. Februar 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 212)\n2. Zubereitungen aus Rohopium oder aus Opium                 in der Fassung der Sechsten Verordnung über die\nfür medizinische Zwecke mit einem Gehalt von             Unterstellung weiter_er Stoffe unter die Bestimmun-\nmehr als 20 vom Hundert Morphin.                         gen des Opiumgesetzes vom 12. Juni 1941 (Reichs-\n,gesetzbl. I S. 328) und der Verordnung über die\n§ 2                                  Unterstellung weiterer Stoffe unter die Bestimmun-\ngen des Opiumgesetzes vom 16. Juni 1953 (Bundes-\n(1) Die Umlage beträgt einhundert Deutsche Mark\ngesetzbl. I S. 402) wird aufgehoben.\nje Kilogramm\n1. der Stoffe nach § 1 Nr. 1,                                                     § 6\n2. des in Zubereitungen nach § 1 Nr. 2 ent-                Diese Verordnung gilt auch im Land Berlin, sofern\nhaltenen Morphinsalzes.                              sie im Land BerHn in Kraft gesetzt wird.\n(2) Sind Stoffe nach § 1 Nr. 1 in Zubereitungen                                       § 7\nenthalten, SCJ beträgt di,e Umlage einhundert\nDeutsche Mark je Kilogramm der in diesen Zu-                      Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 1960 in\nbereitungen enthaltenen Stoffe.                                Kraft.\nBonn, den 26. September 1960\nDer Bundesminister des Innern\nDr. Sc h r ö de r"]}