{"id":"bgbl1-1959-9-5","kind":"bgbl1","year":1959,"number":9,"date":"1959-03-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1959/9#page=12","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1959-9-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1959/bgbl1_1959_9.pdf#page=12","order":5,"title":"Zweite Verordnung über Ausnahmen von Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (Zweite Ausnahmeverordnung zur StVZO)","law_date":"1959-03-05T00:00:00Z","page":84,"pdf_page":12,"num_pages":4,"content":["84                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1959, Teil I\nbei Hopfen 100 SLecklingc'.  je ,111gcfa.ngene 10 000 1 4. März 1958 (Bundesgesetzbl. I S. 97), wird vor\nStück und lwi Reben 1 v. II. des vor~Jestellten Be-     Nummer 1 folgende neue Nummer 1 a eingefügt:\nstundes.\"\n„ 1 a. Agrostis spec.          Straußgras\nArtikel 4                                            außer gigantea Roth    außer \\Neißem\nund intermedia         und Mittlerem\n§ 3 Abs. 3 der Kcnnzeichn ungsverordnung in der\nC. A. Weber           Straußgras\".\nFassung vom 20. Dezember 1954 (Bundesgesetzbl. I\nS. 487), geändert durch die Vierte Verordnung zur\nAnderung von Rechtsvorschriften auf dem Gebiete                                       Artikel 6\ndes Saatgutwcsens vom 4. März 1958 (Bundes-                       Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\ngesetzbl. I S. 97), erhält folgende Fassung:                   Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\n,, (3) Bei Handels- und Importsaatgut sind die              gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 71 des Saat-\nPlomben grün. Sie tragen auf der einen Seite die               gutgesetzes auch im Land Berlin.\nAufschrift „Handelssaatgut\" oder „Importsaatgut\"\nund auf der anderen Seite das Kennzeichen der nach                                     Artikel 7\nLandesrecht für den Silz des Antragstellers zustän-               Diese Verordnung gilt nicht im Saarland.\ndigen Stelle sowie die von dieser festzulegende\nNummer des Betriebs.\"\nArtikel 8\nArtikel 5                                  (1) Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1959, Arti-\nkel 2 Nr. 3 jedoch erst am 1. Januar 1961 in Kraft.\nIn § 1 der Ersten Verordnung über Ausnahmen\nfür den Verkehr mit Saatgut vqm 20. Dezember                      (2) Plomben für Handels- und Importsaatgut, die\n1954 (Bundesgesetzbl. l S. 485), geändert durch die            der bisherigen Fassung des § 3 Abs. 3 der Kenn-\nVierte Verordnung zur Andcnmg von Rechtsvor-                   zeichnungsverordnung entsprechen, dürfen bis zum\nschriften auf dem Cebiele clc!s Saatgutwesens vom              1. Juli 1961 aufgebraucht werden.\nBonn, den 4. März 1959.\nDer Bundesminister für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten\nIn Vertretung\nDr. Sonnemann\nZweite Verordnung\nüber Ausnahmen von Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung\n(Zweite Ausnahmeverordnung zur StVZO).\nVom 5. März 1959.\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 des Straßenverkehrs-                                          § 2\ngesetzes wird nach Anhören der zuständigen ober-                  §  1 gilt nicht\nsten Landesbehörden verordnet:                   ·                1.  bei Beförderung von Langholz,\n2.   für Anhänger, die nicht durch mehrachsige\nZugmaschinen oder durch Zugtiere gezogen\n§ 1                                        werden,\nAbweichend von § 41 Abs. 13 und § 65 der                       3.   für Fahrzeuge, deren Räder mit Wälzlagern\nStraßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung brauchen die                        ausgerüstet sind,\nin land- und forstwirtschaftlichen Betrieben verwen-              4.  für Fahrzeuge, deren Gesamtgewicht einschließ-\ndeten eisenbereiften Anhänger, die für wechselnden                     lich Ladung 3 Tonnen übersteigt.\nZug durch Gespann oder Zugmaschine eingerichtet\n§ 3\nund vor dem 1. Oktober 1958 erstmals in den Ver-\nkehr gebracht worden sind, nicht mit einer Bremse                  (1) ·wenn mehrere Fahrzeuge der in § 1 bezeich-\nausgerüstet zu sein, wenn sie in den in der· Anlage            neten Art zu einem Zug verbunden werden, gilt\nbezeichneten Flachlandgebieten verwendet werden.                § 1 nur -unter folgenden Voraussetzungen:","Nr. 9 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 11. März 1959                             85\n1. Die SummE~ der Gesamtgewichte der hinter                  (2) Absatz 1 gilt auch dann, wenn nur eihes der\nder Zugmaschine o<for dem Gespann mit-                 miteinander verbundenen Fahrzeuge nicht mit einer\ngcf ührten Fahrzeuge darf 6 Tonnen nicht               vorschriftsmäßigen Bremse ausgerüstet ist.\nübersteigen.\n§ 4\n2. Das leichtere Fahrzeug muß hinter dem\nschwereren mitgeführt werden. Bei der                     Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\nVerwendung von Cespannfahrzeugen ist                   Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ndie Deichsel des hinteren Fahrzeugs so                 gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel 7 des\nWC'.it auf odc~r unler das vordere Fahrzeug\nGesetzes zur Sicherung des Straßenverkehrs vom\n19. Dezember' 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 832) und\nzu bringen, daß die ZurJlä.nge auf das ge-\nmit Artikel 9 des Gesetzes über Maßnahmen auf\nringst.mögliche Maß verkürzt wird; in Fäl-\nlen, in dem:n eine Verkürzung nicht mög-               dem Gebiete des Verkehrsrechts und Verkehrshaft-\nlich ist, durf ein zweites Gespannfahrzeug\npflichtrechts vom 16. Juli 1957 (Bundesgesetzbl. I\nnicht angehJngt werden.                                S. 710) auch im Land Berlin.\n3. Auf den ohne vorschriftsinäßige Bremse                                          § 5\nausgerüstdc\\n Pahrzeugen sind bei jeder                   Diese Verordnung gilt nicht im Saarland.\nFahrt geei~Jnete Geräte zum Feststellen\n(z. B. Unterlegkeile, Sperrhölzer, Ketten)                                      § 6\nmitzunehmen, sofern die Fahrzeuge nicht                   Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nüber eine Feststellbremse (Spindelbremse)              kündung in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember\nverJü~jen.                                             1963 außer Kraft.\nBonn, den 5. März 1959.\nDer Bundesminister für Verkehr\nSeebohm\nAnlage\n(zu§ 1)\nI. Land Bremen\n1. In der Stadtgemeinde Bremen\nclie Gebiele der Ortsämter\nArstcn, Blockland, Borgfeld, Burglesum (beschränkt auf die Ortsteile\nBurggrambke und Werderland), Habenhausen, Hemelingen (beschränkt\nauf die Ortsteile Arbergen und Mahndorf), Horn-Lehe, Huchting, Ober-\nneuland, Osterholz, Seehausen und Strom, mit Ausnahme der Bundes-\nstraße 75.\n2. In der Stadtgemeinde Bremerhaven\ndie Ortsteile\nWulsdorf, Weddewarden und Leherheide.\nII. Land Ni e de r s ach s e n\nA. Niedersächsischer Verwaltungsbezi~k Braunschweig:\n1. Der Landkreis Braunschweig (einschl.• der Exklave Thedinghausen)\nmit Ausnahme des Gebiets östlich der Wabe und südlich der Eisen-\nbahnlinie Braunschweig-Helmstedt;\n2. im Landkreis Helmstedt\ndas Gebiet nördlich der Linie Nord-Steimke, Welpke, Warstedt\neinschl. des Gebiets dieser Gemeinden;            ·\n3. in der kreisfreien Stadt Salzgitter\ndas Gebiet nördlich der Linie Immendorf, Watenstedt, Hallendorf,\nLesse einschl. dieser Stadtteile.\nB. Niedersiichsischer Verwaltungsbezirk Oldenburg:\nDer gesamte Verwaltungsbezirk\nmit Ausnahme\ndes Gebiets der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg\nund Wilhelmshaven sowie der Stadt Nordenham","86              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1959, Teil I\nC. Regierungsbezirk Aurich:\nDer gesamte Regierungsbezirk\nmit A u s n a h m e\ndes Gebiets der kreisfreien Stadt Emden.\nD. Regierungsbezirk Hannover:\n1. Der Landkreis Gra.fschaft Diepholz,\n2. der Landkreis Grafschaft Hoya,\n3. der Landkreis Neustadt a. Rbge.,\n4. der Landkreis Nienburg\nmit Au s n a h m e\ndes Gebiets der Gemeinden Langendamm, Lemke, Loccum,\nMünchehagen, Bad Rehburg und Oyle.\nE. Regierungsbezirk Hildesheim:\n1. Der Landkreis Hildesheim-Marienburg\nmit Ausnahme\ndes Gebiets westlich des Stichkanals vom Mittellandkanal\nnach Hildesheim und südlich der Bundesstraße 1 einschl. des\nGebiets der Gemeinden Feldbergen und Hoheneggelsen;\n2. der Landkreis Peine\nmit Ausnahme\ndes Gebiets der Stadt Peine.\nF. Regierungsbezirk Lüneburg:\nDer gesamte Regierungsbezirk\nmit Ausnahme\ndes Gebiets der kreisfreien Städte Celle (außer den Ortsteilen\nKlein-Hehlen und Wietzenbruch), Lüneburg und Wolfsburg so-\nwie der Stadt Uelzen.\nG. Regierungsbezirk Osnabrück:\n1. Der Land.kreis Aschendorf/Hümmling,\n2. der Landkreis Bersenbrück,\n3. der l.andkreis Grafschaft Bentheim\nmit Ausnahme\ndes Gebiets südlich der Linie Holt/Haar und Wengsel und\nwestlich der Bundesstraße 403 sowie des Gebiets der Städte\nBentheim und Schüttorf;\n4. der Landkreis Lingen\nmit Au s nahm    e\ndes Gebiets der Stadt Freren sowie der Gemeinden Berge\nund Emsbüren;\n5. der Landkreis Meppen,\n6. der Landkreis Wittlage\nmit Au s n a h m e\ndes Gebiets südlich des Mittellandkanals.\nH. Regierungsbezirk Stade:\nDer gesamte Regierungsbezirk\nmit Ausnahme\ndes Gebiets der kreisfreieh Stadt Cuxhaven und der Städte\nBuxtehude, Rotenburg und Stade.","Nr. 9 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 11. März 1959                 87\nIII. La n d S c h 1e s w i g - Ho 1s t e in\nDas gesamte Gebiet des Landes Schleswig-Holstein\nmit Ausnahme\nder Städte Kiel, Flensburg, Schleswig, Kappeln, Lauenburg, Mölln,\nEutin\nund folgende Ortsteile des Stadtbezirks Lübeck:\nReed<:e, Krummesse, Niemark, Wulfsdorf, Falkenhusen, Buntekuh,\nSteinraderhof, Vorwerk, Brandenbaum, Israelsdorf (Walddorf),\nIvendorf, Teutendorf, Brodten, Genin, Nienhüsen, Beidendorf,\nOberbüssau, Vorrade, Kl. Grönau, Padelügge, Roggenhorst, Wes-\nloe, Dänischburg, Dummersdorf, Pöppendorf, Rönnau, Gneversdorf,\nNiendorf, Kronsforde, Blankensee, Niederbüssau, Mönkhof, Schön-\nböken, Bültwisch, Borndied<:, Evershof.\nIV. Land Nordrhein-Westfalen\nA. Im Regierungsbezirk Düsseldorf:\n1. die Kreise Dinslaken, Rees, Krefeld, Kempen, Geldern außer der\nGemeinde Herongen, Moers außer den Gemeinde11 Schaephuysen\nund Rheurdt und den Ortschaften Alpen und Kamp;\n2. im Kreis Kleve die Amtsbezirke Rindern und Griethausen, den\nAmtsbezirk Kalkar nördlich der Bundesstraße 57, den Amtsbezirk\nTill nördlich der Bundesstraße 57 und die Gemeinden Hülm, Hassum,\nHommersum, Nierswalde, Keppeln;\n3. in den Kreisen Grevenbroich und N~uss die Gemeinden Dormagen,\nZons, Nienemheim, Norf, G!ehn, Holzheim, Kleinenbroich, Büttgen,\nKaarst und Büderich.\nB. Im Regierungsbezirk Aachen:\ndie Kreise Heinsberg, Düren nördlich der Bundesstraße 264 und nord-\nostwärts der Bundesstraße 56, Jülich außer den Ortschaften Altdorf,\nBourheim, Boslar, Kirchberg und Koslar, Erkelenz außer den Gemein-\nden Baal, Lövenich, Doversen, Hückelhoven, Myhl, Niederkrüchten und\nder Ortschaft Rickelrath, Geilenkirchen außer den Gemeinden Ubach-\nPalenberg, Scherpenseel, Zweibrüd<:en, Windhausen, Freienberg, Geilen-\nkirchen, Süggerath, Müllendorf, Randerath, Brachelen, Beek und Prum-\nmern.\nC. Im Regierungsbezirk Köln:\n1. den Kreis Bergheim westlich der Erft;\n2. in den Kreisen Siegburg die Ämter Niederkassel, Sieglar, Troisdorf,\nSiegburg (außerhalb des Stadtgebiets), Euskirchen die Ämter Gym-\nnich und Lechenich und die Ortschaften Müggenhausen, Weides-\nheim, Kleinbüllesheim, Dom-Esch, Strassfeld, Bonn-Land die Ämter\nMed<:enheim und Ludendorf, das Amt Rheinbach außer den Gemein-\nden Hilberath, Neukirchen, Qued<:enberg, Todenfeld, die Gemeinde\nHersel und der Ort Sechtern, Rheinisch-Bergischer Kreis das Gebiet\nder Stadt Porz.\nD. Im Regierungsbezirk Münster:\ndie Kreise Ahaus, Warendorf, Borken\nmit Ausnahme\ndes Ortsteils Reken."]}