{"id":"bgbl1-1958-1-2","kind":"bgbl1","year":1958,"number":1,"date":"1958-01-04T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1958/1#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1958-1-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1958/bgbl1_1958_1.pdf#page=2","order":2,"title":"Verordnung über die vertragsmäßige Zollbehandlung von Gemüsesamen (Nummer 12.03 des Zolltarifs)","law_date":"1957-12-20T00:00:00Z","page":2,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["2                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1958, Teil I\nVerordnung über die vertragsmäßige Zollbehandlung\nvon Gemüsesamen (Nummer 12.03 des Zolltarifs).\nVom 20. Dezember 1957.\nAuf Grund der Vertragsbestimmung zu Nummer                                       Blumenkohl                           15 g\n12 03 des Zolltarifs (Gesetz vom 10. August 1951\nKopfsalat,   Bindesalat, Winter-\nüber das Protokoll von Torquay vom 21. April\nendivie ..................... .   10 g\n1951 und den Beitritt der Bundesrepublik Deutsch-\nland zum Allgemeinen Zoll- und Handelsabkom-                                        Knollensellerie, Tomaten              5g\nmen - Bundesgesetzbl. II S. 173 - , Anlage B zum                                    Haus- und Kastengurken                2 g.\nProtokoll von Torquay vom 21. April 1951 Liste\nXXXIII Teil I - Anlagenband III zum Bundes-\ngesetzbl. 1951 II S. 2711) verordnet die Bundes-\n§ 2\nregierung:\n§ 1                                            Ist der Vermehrungsvertrag vor dem 1. Januar\n1958 abgeschlossen, so erteilt das Bundessortenamt\n(1) Die Zollfreiheit nach der Vertragsbestimmung                     die Bescheinigung (Absatz 3 der Erläuterungen)\nzu Nummer 12.03 des Zolltarifs wird gewährt, wenn                      unter folgenden Voraussetzungen:\nSamen von Gemüse (Nummer 12.03-E des Deutschen\nZolltarifs 1958), ausgenommen Einzelpackungen mit                         1. Voraussetzungen, die nach dieser Verordnung\neinem Gewicht der Packung von 50 g oder weniger                              nach dem 31. Dezember 1957 für die Erteilung\nund Einzelsendungen mit einem Gewicht der Sen-                               der Bescheinigung zu erfüllen sind, müssen\ndung von weniger als 25 kg, als im Ausland ver-                              nach den Vorscq.riften dieser Verordnung er-\nmehrtes Saatgut zur Abfertigung gestellt wird und                            füllt sein.\ndie Vorschriften des Absatzes 2 eingehalten sind.\n2. Voraussetzungen, die nach § 2 Nr. 1 und 2 der\n(2) Die Erläuterungen Absatz 2 bis 6 zu Nummer                             Verordnung über die vertragsmäßige Zollfrei-\n07.05, Anmerkung 2 (Verordnung über Erläuterun-                              heit von Gemüsesamen der Nummer 12 03 des\ngen zum Deutschen Zolltarif 1958 vom 18. Dezember                            Zolltarifs vom 15. September 1952 (Bundes-\n1957 - Bundesgesetzbl. II S. 1697) gelten sinngemäß                          anzeiger Nr. 184 vom 23. September 1952) vor\nmit folgenden Abweichungen:                                                  dem 1. Januar 1958 für die Erteilung eines\nEinfuhrscheines zu erfüllen waren, müssen\n1. zu Absatz 3 Nr. 1 der Erläuterungen (Vor-                          nach den bezeichneten Vorschriften erfüllt sein.\nlage des Vermehrungsvertrages):\nAn die Stelle des 31. Mai des Erntejahres\n§ 3\ntritt bei Vermehrungsverträgen ütler\nFeldsalat, Herbst- und                                       Diese Verordnung gilt nicht im Saarland.\nMairüben                          der 31. August,\nandere zweijährige Arten der 30. Juni\n§ 4\ndes der Ernte vorhergehenden Kultur-\njahres.                                                         Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1958 in Kraft.\n2. Zu Absatz 3 Nr. 4 und Absatz 4 der'Erläu-                     Die Verordnung über die vertragsmäßige Zollfrei-\nterungen     (Mindestmengen               für       Saatgut- heit von Gemüsesamen der Nummer 12 03 des Zoll-\nproben):                                                     tarifs vom 15. September 1952 (Bundesanzeiger\nNr. 184 vom 23. September 1952) tritt mit Ablauf\nFür folgendes Saatgut gelten an Stelle der\ndes 31. Dezember 1957 außer Kraft.\nMindestmenge von 300 g folgende Min-\ndestmengen:\nGartenkresse, Spinat ............ 200 g                    Bonn, den 20. Dezember 1957.\nMangold, Rote Rüben, Zwiebeln .. 100 g\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nFreilandgurken, Herbst-, Mai- und                                             Ludwig Erhard\nSpeiserüben, Porree, Radieschen,\nRettich, Speisemöhren . . . . . . . . .            50 g\nFür den Bundesminister der Finanzen\nSchwarzwurzeln        ................                40 g                 Der Bundesminister\nWurzelzichorie      .................                 30 g   für wirtschaftlichen Besitz des Bundes\nLindrath\nKohl (ausgenommen Blumenkohl),\nKohlrabi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 g      Der Bundesminister für Ernährung,\nFeldsalat, Petersilie, Schnitt- und                                  Landwirtschaft und Forsten\nPflücksalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20 g                         Lübke"]}