{"id":"bgbl1-1957-5-11","kind":"bgbl1","year":1957,"number":5,"date":"1957-02-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1957/5#page=28","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1957-5-11/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1957/bgbl1_1957_5.pdf#page=28","order":11,"title":"Verordnung zur Durchführung der Bundesdisziplinarordnung für die Deutsche Bundespost und die Bundesdruckerei","law_date":"1957-02-20T00:00:00Z","page":160,"pdf_page":28,"num_pages":1,"content":["160                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1957, Teil I\nVerordnung zur Durchführung der Bundesdisziplinarordnung\nfür die Deutsche Bundespost und die Bundesdruckerei.\nVom 20. Februar 1957.\nAuf Grund des § 21 Abs. 4 und des § 24 Abs. 3                                   III.\nder Bundesdisziplinarordnung (BDO) in de,r Fassung         Zur Verhängung von Geldbußen sind befugt\nder Anlage zu dem Gesetz zur Änderung und\n1. nach § 24 Abs. 2 Nr. 1 BDO der Bundesminister\nErgänzung des Dienststrafrechts vom 28. November              für das Post- und Fernmeldewesen bis zum zu-\n1952 (Bundesgesetzbl. I S. 749) wird verordnet:               lässigen Höchstbetrag (einmonatige Dienst-\nbezüge de,s Beamten),\nI.                              2. nach § 24 Abs. 2 Nr. 2 BDO die Präsidenten\nder Oberpostdirektionen, des Posttechnischen\nDie Befugnisse der obersten Dienstbehörde im               Zentralamts, des Fernmeldetechnischen Zentral-\nVorermittlungsverfahren gegen Ruhestandsbeamte                amts und des Sozialamts der Deutschen Bun-\nwerden nach § 21 Abs. 4 BDO auf den Präsidenten               despost sowie der Direktor der Bundesdrucke-\nder Oberpostdirektion übertragen, in deren Bezirk             rei bis zur Hälfte des zulässigen Höchstbetrags,\nder Ruhestandsbeamte seinen Wohnsitz hat. Befin-           3. nach § 24 Abs. 2 Nr. 3 BDO die Vorsteher der\ndet sich der Wohnsitz des Ruhestandsbeamten                   selbständigen Ämter der Gruppen A bis E bis\naußerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes,             zu einem Viertel des zulässigen Höchstbetrags\nführt der Präsident der Oberpostdirektion, in deren           und die Vorsteher dm seföständigen Ämter\nBezirk der Ruhestandsbeamte seinen letzten dienst-            der Gruppen F bis J bis zu einem Zehntel des\nlichen Wohnsitz hatte, die Vorermittlungen durch.             zulässigen Höchstbetrags.\nIV.\nII.\nDiese Verordnung gilt nicht im Bereich der Ober-\nDienstvorgesetzte im Sinne des § 24 BDO sind          postdirektion Saarbrücken.\n1. der Bundesminister für das Post- und Fern-\nmeldewesen,                                                                   V.\n2. die Präsidenten de~ Oberpostdirektionen, des         Diese Verordnung tritt am Tage nach der Ver-\nPosttechnischen Zentralamts, des Fernmelde-        öffentlichung in Kraft. Mit diesem Tage tritt die\ntechnischen Zentralamts und des Sozialamts         Verordnung zur Durchführung der Reichsdienststraf-\nder Deutschen Bundespost,                          ordnung in der Bundesfassung im Bereich des Bun-\ndesministeriums für das Post- und Fernmeldewesen\n3. der Direktor der Bundesdruckerei und\nvom 12. März 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 229) außer\n4. die Vorsteher der selbständigen Ämter.             Kraft.\nBonn, den 20. Februar 1957.\nDer Bundesminister\nfür das Post- und Fernmeldewesen\nLemmer"]}