{"id":"bgbl1-1957-29-5","kind":"bgbl1","year":1957,"number":29,"date":"1957-07-04T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1957/29#page=32","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1957-29-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1957/bgbl1_1957_29.pdf#page=32","order":5,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu § 30 Abs. 6 des Gesetzes über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen","law_date":"1957-06-17T00:00:00Z","page":692,"pdf_page":32,"num_pages":1,"content":["692                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1957, Teil I\ndem Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse                                   der freiwilligen Gerichtsbarkeit für das Verfahren\nder unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden                                bei Anordnung einer Pflegschaft nach § 1910 des\nPersonen Versorgung zu erhalten hatten.                                          Bürgerlichen Gesetzbuchs gelten entsprechend.\"\n§ 141\n§ 140\n§   15 Abs. 2 der Bundesdisziplinarordnung vom                                Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1\n28. November 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 761) in                              des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952\nder Fassung des § 198 des Bundesbeamtengesetzes                               (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin.\nvom 14. Juli 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 551) erhält\nfolgende Fassung:                                                                                             § 142\n,, (2) In diesem Falle bestellt das Amtsgericht                            (1) Dieses Gesetz tritt am 1. September 1957 in\nauf Antrag der Einleitungsbehörde (§ 29) einen                             Kraft.\nPfleger als gesetzlichen Vertreter zur Wahrneh-                               (2) Soweit Rechtsvorschriften den Vorschriften\nmung der Rechte des Beschuldigten in dem Ver-                              des Kapitels II dieses Gesetzes entsprechen oder\nfahren; der Pfleger muß Beamter sein. Die Vor-                             widersprechen, treten sie mit dem Inkrafttreten die-\nschriften des Gesetzes über die Angelegenheiten                            ses Gesetzes außer Kraft.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit verkündet.\nBonn, den 1. Juli 1957.\nDer Bundespräsident\nTheodor Heuss\nDer Bundeskanzler\nAdenauer\nDer Bundesminister des Innern\nDr. Sch_röder\nDer Bundesminister der Finanzen\nSchäffer\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nzu§ 30 Abs. 6 des Gesetzes über die Ifommunalwah.len im Lande Nordrhein-'\\Vestfalen.\nAus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts                               wird gemäß § 31 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes über\nvom 23. Januar 1957 - 2 BvF 3/56 - in dem Ver-                                das Bundesverfassungsgericht in der Fassung des\nfahren                                                                        Gesetzes vom 21. Juni 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 662)\nnachfolgend der Entscheidungssatz veröffentlicht:\nwegen Feststellung der Vereinbarkeit des § 30\nAbs. 6 des Gesetzes über die Kommunalwahlen                                   § 30 Abs. 6 des Gesetzes über die Kommunal-\nim Lande Nordrhein-Westfalen (Kommunalwahl-                                   wahlen im Lande Nordrhein-Westfalen (Kom-\ngesetz) vom 12. Juni 1954 (Gesetz- und Verord-                                munalwahlgesetz) vom 12. Juni 1954 (Gesetz- und\nnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen                                   Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-West-\nS. 226) mit dem Grundgesetz                                                   falen S. 226) ist mit dem Grundgesetz für die\nBundesrepublik Deutschland vereinbar.\nauf Antrag\nDer vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß\nder Landesregierung                 des    Landes       Nordrhein-          § 31 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundes-\nWestfalen                                                                  verfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 17. Juni 1957.\nDer Bundesminister der Justiz\nIn Vertretung\nStrauß\nHeraus q e b er : Der Bundesminister der Justiz - Ver 1 a q: Bundesanzeiqer-Verlags-GmbH., Bonn/Köln - Druck : Bundesdruckerei. Bonn\nDas Bundesqesetzblatt erscheint in zwei qesonderten Teilen, Teil I und Teil II\nLaufend er Bez u q nur durch die Post Bezugspreis: vierteljährlich für Teil I = DM 4,-, für Teil II = DM 3,- (zuzüglich Zustellgebühr)\nEin z e Ist ü c k e je an~JcfilnrJene 24 Seiten DM 0,40 (zuzüglich Versandgebühren) -          Zusendung einzelner Stücke per Streifband qegen\nVoreinsendung des erforderlichen Betrages auf Postscheckkonto „Bundesgesetzblatt\" Köln 3 99\nPreis dieser Ausgabe DM 0,80 zuzüglich Vusandgebühren."]}