{"id":"bgbl1-1957-13-2","kind":"bgbl1","year":1957,"number":13,"date":"1957-04-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1957/13#page=45","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1957-13-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1957/bgbl1_1957_13.pdf#page=45","order":2,"title":"Erste Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung","law_date":"1957-04-05T00:00:00Z","page":365,"pdf_page":45,"num_pages":1,"content":["Nr. .13 -  Tag der Ausgabe: Bonn, 8. April 1957                        365\nErste Verordnung zur Durchführung\ndes Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung\n(Verordnung zu §§ 59 und 66 A VA VG).\nVom 5. April 1957.\nAuf Grund des § 59 Abs. 2 und des § 66 Abs. 2       bewirtschafteten Grundstücke gepachtet oder durch\nNr. 2 des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Ar-     Hypotheken, Grund- oder Rentenschulden belastet\nbeitslosenversicherung (A VA VG) in der Fassung der    sind.\nBekanntmachung vom 3. April 1957 (Bundesgesetz-                                   § 2\nblatt I S. 321) wird im Benehmen mit dem Bundes-          Änderungen der Familienverhältnisse sowie des\nminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten     Hektarsatzes oder der Größe der land- oder forst-\nnach Anhörung des Verwaltungsrates der Bundes-         wirtschaftlich bewirtschafteten Fläche und der Be-\nanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosen-       lastung sind vom Beginn des Kalendermonats an zu\nversicherung gemäß § 59 Abs. 2 verordnet:              berücksichtigen, der dem Eintritt des Ereignisses\nfolgt.\n§                                                       § 3\n(1) Der Lebensunterhalt einer aus vier Personen        Als geringfügig nach § 66 Abs. 2 Nr. 2 A VA VG\nbestehenden Familie gilt als überwiegend gewähr-       gilt eine Beschäftigung, für die kein höheres Ar-\nleistet im Sinne des § 59 Abs. 1 Nr. 1 A VA VG, wenn   l;>eitsentgelt als 65 Deutsche Mark monatlich oder\nder aus der Vervielfachung des Hektarsatzes (§ 38      15 Deutsche Mark wöchentlich vereinbart oder orts-\ndes Bewertungsgesetzes vom 16. Oktober 1934 -          üblich ist.\nReichsgesetzbl. I S. 1035) mit der in Hektar ausge-                               § 4\ndrückten land- oder forstwirtschaftlich bewirtschafte-    (1) Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten\nten Fläche sich ergebende Betrag 4800 Deutsche Mark    Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\nerreicht.                                              gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel X § 9\nAbs. 2 des Gesetzes zur Änderung und Ergänzung\n(2) Für jeden weiteren Familienangehörigen (§ 89\ndes Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeits-\nAbs. 2 A V AVG) erhöht sich der Betrag nach Ab-        losenversicherung vorn 23. Dezember 1956 (Bundes-\nsatz 1 um 20 vom Hundert. Er vermindert sich ent-      gesetzbl. I S. 1018) auch irn Land Berlin.\nsprechend, wenn die Familie weniger als vier Per-\nsonen umfaßt.                                             (2) Sie gilt nicht im Saarland.\n(3) Der Betrag nach Absatz 1 oder Absatz 2 er-                                 § 5\nhöht sich um den Jahreswert der Pachtleistungen,          Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. April\nZins-, Tilgungs- und Rentenschuldbeträge, wenn die     1957 in Kraft.\nBonn, den 5. April 1957.\nDer Bundesminister für Arbeit\nAnton Storch"]}