{"id":"bgbl1-1956-35-2","kind":"bgbl1","year":1956,"number":35,"date":"1956-07-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1956/35#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1956-35-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1956/bgbl1_1956_35.pdf#page=2","order":2,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung von Rechtsvorschriften auf dem Gebiete des Saatgutwesens","law_date":"1956-07-20T00:00:00Z","page":648,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["648                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil I\nZweite Verordnung zur Änderung von Rechtsvorschriften\nauf dem Gebiete des Saatgutwesens.\nVom 20. Juli 1956.\nAuf Grund des § 13 Abs. 2, des § 42 Abs. 1, des         Unkrautbesatz bis zu 0,2 v. H. (Gewicht) und Besatz mit\n§ 51 Abs. 1 Satz 2 und des § 52 Abs. 1 Satz 2 des          Arten anderer Kulturpflanzen bis zu 0, 1 v. H. (Gewicht)\nzulässig. Stärkerer Befall mit Pilzen und Bakterien so-\nSaatgutgesetzes vom 27. Juni 1953 (Bundesgesetzbl. I       wie mit lebenden Milben unzulässig. Einkeimiges Saat-\nS. 450) wird mit Zustimmung des Bundesrates ver-           gut darf bis zu 30 v. H. mehrkeimiges Saatgut enthalten.\nordnet:                                                    Anstelle der Mindestanforderungen an Reinheit und\nKeimfähigkeit genügt es, wenn der Gebrauchswert er-\nArtikel 1                        reicht wird; er ergibt sich aus dem Produkt von Mindest-\nreinheit und Mindestkeimfähigkeit geteilt durch hundert.\"\n§ 3 der Verordnung über das Entgelt für die ge-\nwerbsmäßige Erzeugung von Nachbausaatgut bei\nKartoffeln vom 30. Oktober 1953 (Bundesgesetzbl. I                                 Artikel 3\nS. 1504) erhält folgende Fassung:                             Die Allgemeine Zulassungsverordnung vom\n30. Oktober 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 1495) in der\n,,§ 3\nFassung der Verordnung zur Änderung von Rechts-\nDiese Verordnung tritt am 1. November 1953           vorschriften auf dem Gebiete des Saatgutwesens\n11\nin Kraft und am 1. Juli 1959 außer Kraft.               vom 21. Dezember 1955 (Bundesgesetzbl. I S. 850)\nwird wie folgt geändert:\nArtikel 2                        1.  In Ziffer I Buchstabe A Nr. 8 Spalte 2 der An-\nII\nlage 1 wird das Wort „ Platterbsen gestrichen.\nDie Anerkennungsverordnung vom 29. März 1954\nHinter Nummer 8 wird eine neue Nummer 8 a\n(Bundesgesetzbl. I S. 48, 93) in der Fassung der Ver-\nfolgenden Inhalts eingefügt:\nordnung zur Änderung von Rechtsvorschriften auf\ndem Gebiete des Saatgutwesens vom 21. Dezember                 Spalte 1: 8a\n1955 (Bundesgesetzbl. I S. 850) wird wie folgt ge-             Spalte 2: Platterbsen\nändert:                                                        Spalte 3: 97\n1. In Ziffer I Buchstabe A Nr. 8 Spalte 9 der An-              Spalte 4: 1; keine anderen Hülsenfrüchte (vgl.\nlage 3 wird die Zahl „88\" durch die Zahl „85\"                        Spalte 8)\nersetzt.                                                  Spalte 5:\nSpalte 6: 0,1\n2. in Ziffer I Buchstabe A der Anlage 3 erhält\nder zweite Nachsatz zu der Tabelle folgende               Spalte 7:\nFassung:                                                  Spalte 8: 6 v. H. (Gewicht) andere Hülsenfrüchte\ngelten nicht als Unreinheit\n„Bei Luzerne und Schotenklee gelten bis zu 40, bei\nden übrigen Kleearten und Esparsette bis zu 20 und        Spalte 9: 85\nbei Linsen, Wicken und Lupinen bis zu 15 hartscha-\nlige Körner von 100 eingekeimten Körnern als voll-    2. In Ziffer I Buchstabe A der Anlage          erhält der\nkeimfähig.\"                                               zweite Nachsatz zu der Tabelle folgende\n3. Ziffer II der Anlage 3 erhält folgende Fassung:             Fassung:\n„Bei Luzerne und Schotenklee gelten bis zu 40, bei\n„II                              den übrigen Kleearten und Esparsette bis zu 20 und\nRüben                               bei Linsen, Wicken und Lupinen bis zu 15 hartscha-\nReinheit und Keimfähigkeit                          lige Körner von 100 eingekeimten Körnern als voll-\nkeimfähig.\"\nKeim-\nfähigkeit                          Artikel 4\nnach\n14 Tagen     Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nLfd.                                Mindest- Keimbett    leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\nNr.         Art            Knäuel    reinheit     v.H.   gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 71 des Saatgut-\nder reinen\nKnäuel   gesetzes auch im Land Berlin.\nGewicht      oder\ninq       v.H.     Samen\n4           5                           Artikel 5\nZuckerrüben                       96                  Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\ngroßknäulig          bis 40                 80   kündung in Kraft.\nmi ttelknä ulig   41 bis 50                 75\nkleinknäulig      über 50                   70\nBonn, den 20. Juli 19-56.\neinkeimig                                   70\n2    Futterrüben                       96\ngroßknäulig          bis 45                 75         Der Bundesminister für Ernährung,\nkleinknäulig      über 45                   70              Landwirtschaft und Forsten\neinkeimig                                   70                              Lübke"]}