{"id":"bgbl1-1956-26-3","kind":"bgbl1","year":1956,"number":26,"date":"1956-06-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1956/26#page=27","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1956-26-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1956/bgbl1_1956_26.pdf#page=27","order":3,"title":"Gesetz zur Angleichung der Dienstbezüge von Vollzugsbeamten des Bundesgrenzschutzes an die Besoldung der Freiwilligen in den Streitkräften (Besoldungsangleichungsgesetz für den Bundesgrenzschutz)","law_date":"1956-06-06T00:00:00Z","page":489,"pdf_page":27,"num_pages":1,"content":["Nr. 26 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 11. Juni 1956                          489\nGesetz\nzur Angleichung der Dienstbezüge von Vollzugsbeamten\ndes Bundesgrenzschutzes an die Besoldung der Freiwilligen in den Streitkräften\n(ßesoldungsangleidmngsgesetz für den Bundesgrenzschutz).\nVom 6. Juni 1956.\nDer Bundestag hat das          folgende   Gesetz be-    Grenzoberjäger, Obermatrose\nschlossen:                                                im Bundesgrenzschutz               Gefreiter\n§ 1                             Wachtmeister im Bundesgrenz-\nDie Vollzugsbeamlen des Bundesgrenzschutzes             schutz, Maat im Bundesgrenz-\nerhalten zu ihren Djenslbezügen eine monatliche           schutz                             Obergefreiter\nwiderrufliche ruhegehaltfähige Zulage, sofern ihr         Oberwachtmeister im Bundes-\nGrundgehalt niedriger ist als das der vergleichbaren      grenzschutz, Obermaat im Bun-\nFreiwilligen in den Streitkräften.                        desgrenzschutz                     Unteroffizier\nHauptwachtmeister im Bundes-\n§ 2                              grenzschutz, Hauptmaat im Bun-\nDie Höhe der Zulage richtet sich jeweils nach           desgrenzschutz                     Feldwebel\ndem Unterschiedsbetrag zwischen dem monatlichen           Meister im Bundesgrenzschutz       Oberfeldwebel\nGrundgehalt, das dem Vollzugsbeamten des Bun-\nObermeister im Bundesgrenz-\ndesgrenzschutzes nach der Besoldungsordnung A\nschutz                             Stabsfeldwebel\noder B des Besolclunusgesetzes vom 16. Dezember\n1927 (Reichsgesetzbl. I S. 349) in der Fassung des        Leutnant im Bundesgrenzschutz      Leutnant\nDritten Gesetzes zur Änderung und Ergünzung des           Oberleutnant im Bundesgrenz-\nBesoldungsrechts vom 27. März 1953 (Bundesge-             schutz                              Oberleutnant\nsetzbl. I S. 81). und dem monatlichen Grundgehalt,\nHauptmann im Bundesgrenz-\ndas einem vergleichbaren Freiwilligen in den Streit-\nschutz, Kapitänleutnant im Bun-\nkräften nach der auf Grund des § 4 des Gesetzes\ndesgrenzschutz                     Hauptmann\nüber die vorläufige Rechtsstellung der Freiwilligen\nin den Streitkräften vom 23. Juli 1955 (Bundesge-         Major im Bundesgrenzschutz,\nsetzbl. I S. 449) zu erlassenden Rechtsverordnung         Stabskapitän im Bundesgrenz-\nzusteht. Das Grundgehalt umfaßt auch die ruhe-            schutz                              Major\ngehaltfähige Zulage und besonderen Zuschläge nach         Oberstleutnant im Bundesgrenz-\n§ 5 des Gesetzes zur Anderung und Ergänzung des           schutz, Oberstabskapitän im\nBesoldungsrechts vom 6. Dezember 1951 (Bundes-            Bundesgrenzschutz                   Oberstleutnant\ngesetzbl. I S. 939) und § 7 des Dritten Gesetzes zur\nÄnderung und Ergänzung des Besoldungsrechts.              Oberst im Bundesgrenzschutz,\nKapitän im Bundesgrenzschutz        Oberst\n§ 3                             Kommandeur im Bundesgrenz-\nschutz                              Brigadegeneral.\nVergleichbar im Sinne der §§ 1 und 2 sind ins~\nbesondere                                                                           § 4\nin den Streit-        Dieses Gesetz tritt mit Wirkung vom 1. Novem-\nim Bundesgrenzschutz:\nkräften:            ber 1955 in Kraft. Es tritt mit dem Inkrafttreten des\nGrenzjäger                             Grenadier          Bundesbesoldungsgesetzes außer Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates\nsind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit verkündet.\nBonn, den 6. Juni 1956.\nDer Bundespräsident\nTheodor Heuss\nDer Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBlüch~r\nDer Bundesminister der Finanzen\nSchäffer\nDer Bundesminister des Innern\nDr. Schröder"]}