{"id":"bgbl1-1955-5-4","kind":"bgbl1","year":1955,"number":5,"date":"1955-02-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1955/5#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1955-5-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1955/bgbl1_1955_5.pdf#page=4","order":4,"title":"Verordnung über die Verlängerung der Zuckerungsfrist bei Wein des Jahrgangs 1954","law_date":"1955-02-03T00:00:00Z","page":60,"pdf_page":4,"num_pages":1,"content":["60                                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1955, Teil I\nüber zu erteilen, in welchem Umfang die Mahlerzeug-                                    3. Futtermittel:\nnisse der Absätze 1 und 2 hergestellt werden dürfen                                        a) Dari, Milocorn,\noder herzustellen sind.                                                                    b) Hirse, soweit sie zu Futterzwecken Verwen-\n(6) Mühlen dürfen selbst hergestellte oder zuge-                                           dung findet,\nkaufte Mahlerzeugnisse verschiedener Art nur zu                                            c) Mühlen- und Schälmühlennacherzeugnisse\nden in den Absätzen 1 und 2 bezeichneten Arten                                                 (Kleie, Futtermehle aller Art),\n(Typen) von Mahlerzeugnissen vermischen.                                                   d) Neben- und Nacherzeugnisse der Zucker-,\n(7) Mühlenbetriebe, die eine ausreichende Gewähr                                           Bier-, Malz- und Stärkeherstellung sowie\nfür die Einhaltung der Bestimmungen über die Ver-                                              Kartoffelflocken,\nmahlung von Roggen und Weizen nicht bieten, kön-                                           e) feste Rückstände von der Herstellung fetter\nnen von der Zuweisung von Brotgetreide aus Ein-                                                Ole (Olkuchen, auch gemahlen und Extrak-\nfuhren oder aus Beständen der Bundesreserve aus-                                               tionsschrote),\ngeschlossen werden.                                                                         f) Fischmehl, Tierkörpermehl und andere Fut-\n§ 2                                                termittel tierischen Ursprungs,\nMehlhandelsbetriebe                                            g) Mischungen, die aus Futtermitteln der unter\nBuchstaben a bis f genannten Art oder aus\nMehlhandelsbetriebe dürfen nur Mahlerzeugnisse\nweiterveräußern, die den Bestimmungen des § 1                                                  Futtergetreide zusammengesetzt sind.\nAbs. 1 und 2 entsprechen. § 1 Abs. 3 gilt auch für                                                                 § 5\nMehlhandelsbetriebe.\nStrafbestimmungen\n§ 3                                        Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung wer-\nMühlenstelle                                     den nach § 21 des Getreidegesetzes bestraft.\nDie Mühlenstelle wird beauftragt, die Einhaltung\nder Bestimmungen des § 1 Abs. 1 bis 4 und 6 im Be-                                                                 § 6\nreich der Mühlenwirtschaft zu überwachen.                                                                      Land Berlin\nNach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom\n§ 4                                     4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung\nErweiterung der Anbietungspflicht                                   mit § 24 des Getreidegesetzes in der Fassung vom\nDie Vorschriften des § 8 des Getreidegesetzes sind                              24. November 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 900) gilt\nauf die nachstehend bezeichneten Getreidearten,                                     diese Rechtsverordnung mit Ausnahme des § 3 auch\nMahlerzeugnisse und Futtermittel anzuwenden:                                        im Land Berlin.\n1. Getreidearten: Gerste, Hafer, Mais, Buchwei-                                                                § 7\nzen, Hirse, Reis;                                                                                     Inkraf Ure ten\n2. Mahlerzeugnisse: Mehl, Grieß, Dunst, Back-                                      Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nschrot;                                                                     kündung in Kraft.\nVerordnung\nüber die Verlängerung der Zuckerungsfrist bei Wein\ndes Jahrgangs 1954.\nVom 3. Februar 1955.\nAuf Grund des § 3 Abs. 2 letzter Satz des Wein-                                                                § 1\ngesetzes vom 25. Juli 1930 (Reichsgesetzbl. I S. 356)                                   Für die Weine des Jahrgangs 1954 wird die Zucke-\nin der Fassung des Gesetzes vom 15. Juli 1951 (Bun-                                 rungsfrist des § 3 Abs. 2 des Weingesetzes bis zum\ndesgesetzbl. I S. 450) wird im Einvernehmen mit dem                                 31. März 1955 verlängert.\nBundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und                                                                    § 2\nForsten und mit Zustimmung des Bundesrates ver-                                         Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nordnet:                                                                             kündung in Kraft.\nBonn, den 3. Februar 1955.\nDer Bundesminister des Innern\nDr. S c h r ö d e r\nII er aus q c b er : Der Bundesminister der J11stiz. - Ver l a q : Bundesanzeiger-Verlags-GmbH., Bonn/Köln - Druck : Bundesdruckerei, Bonn.\nDus Bundesgesetzblatt erscheint in zwei qesonderlen Teilen, Teil I und Teil II\nLaufend 0 r Bez u (J nur dnrch rlie Post. B c zu g s preis : vierteljährlich für Teil I = DM 4,-, für Teil II= DM 3,- (zuzüglich Zustellgebühr)•\nEin z e 1 s 1. ü c k r. jc, ,lll<J<:lanqen<~ 2~ Seilen DM 0,40 (z11zü11lich Versandgebühren) -      Zusendung einzelner Stücke per Streifbund gegen\nVorei nsc11rlu nq d<'s c1 lordpr] ichcn Bctr,1rres auf Postscheckkonto „ Bundcsanzciger-Verlags-GmbH.-Bundcsqesetzbla1.t\" Köln 3 99.\nPreis dieser Ausqabc DM 0,40 ·wzüqlicb Versandgebühren."]}