{"id":"bgbl1-1955-5-3","kind":"bgbl1","year":1955,"number":5,"date":"1955-02-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1955/5#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1955-5-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1955/bgbl1_1955_5.pdf#page=3","order":3,"title":"Neufassung der Zweiten Durchführungsverordnung zum Getreidegesetz","law_date":"1955-02-07T00:00:00Z","page":59,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Nr. 5 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 11. Februar 1955                                 59\nBekanntmachung der Neufassung\nder Zweiten Durchführungsverordnung zum Getreidegesetz.\nVom 7. Februar 1955.\nAuf Grund des Artikels III Abs. 2 der Sechsten\nVerordnung zur Änderung der Zweiten Durch-\nführungsverordnung            zum Getreidegesetz vom\n7. Februar 1955 (Bundesgesetzbl. I S. 58) wird nach-\nstehend die Zweite Durchführungsverordnung zum\nGetreidegesetz vom 7. März 1951 in der nunmehr\ngeltenden Fassung bekanntgegeben.\nBonn, den 7. Februar 1955.\nDer Bundesminister für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten\nLübke\nZweite Durchführungsverordnung zum Getreidegesetz:\nBestimmungen über Vermahlung von Brotgetreide und\nErweiterung der Anbietungspflicht\nin der Fassung vom 7. Februar 1955.\nAuf Grund der §§ 1, 3, 5, 8, 14, 18, 20 und 21 des                2. Grieß und Dunst müssen bei Siebanalysen\nGetreidegesetzes in der Fassung vom 24. November                       folgende Ergebnisse aufweisen:\n1951 (Bundesgesetzbl. I S. 900) wird im Einverneh-                     Weizengrieß muß von der Gesamtmenge auf\nmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und mit\nGrießgaze 24 einen Rückstand von 0 vom\nZustimmung des Bundesrates verordnet:\nHundert,\nGrießgaze 58 einen Rückstand von minde-\n§ 1\nstens 25 vom Hundert und\nVermahlung von Roggen und Weizen                                Mehlgaze 7 + + + einen Rückstand von\n(1) Aus Roggen und Weizen dürfen nur solche                            mindestens 90 vom Hundert\nMahlerzeugnisse (Mehl, Backschrot, Grieß und                           aufweisen.\nDunst) hergestellt werden, die den nachstehenden\nWeizendunst muß von der Gesamtmenge\nBestimmungen entsprechen:\nauf\n1. Mehl   und Backschrot müssen folgenden                         Grießgaze 50 einen Rückstand von 0 vom\nAschegehalt, gerechnet auf Trockensub-                         Hundert,\nstanz, aufweisen:\nGrießgaze 58 einen Rückstand von weni-\nZu·\nZu-\nger als 25 vom Hundert und\nNor-    lässiger\nmaler     Min-    lässiger\nHöchst-\nMehlgaze 10 + + + einen Rückstand von\nType                  Asche-     <lest-\ngehalt    asche-    asche-              mindestens 90 vom Hundert\ngehalt\ngehalt\ninv,H.    in v,H,   inv.H.\naufweisen.\n815  (Roggenmehl)                                              (2) Das für die menschliche Ernährung bestimmte\n0,815     0,790      0,870\n997  (Roggenmehl)                                            Hartgrießweizenmehl muß folgenden Aschegehalt,\n0,997     0,950      1,070\n1150  (Roggenmehl)                                            gerechnet auf Trockensubstanz, aufweisen:\n1,150     1,100      1,250\n1370  (Roggenmehl)               1,370     1,300      1,450                                             Zu-\nZu-\n1590  (Roggenmehl)                                                                            Nor-   lässiger\n1,590     1,530      1,630                                  maler     Min-\nlässiger\nHöchst-\n1740  (Roggenmehl)               1,740     1,640      1,840             Type                 Asche-    <lest-   asche-\ngehalt   asche-   gehalt\n1800  (Roggenbackschrot)         1,800     1,650      2,0Ö0                                           gehalt\n405  (Weizenmehl)               0,405     0,380      0,440                                  in v.H.  in v.H.  in v.H,\n550  (Weizenmehl)               0,550     0,490      0,580\n1600 (Hartgrießweizenmehl)     1,600    1,550     1,750\n630  (Weizenmehl)               0,630     0,600      0,700\n812  (Weizenmehl)               0,812     0,750      0,870     (3) Roggenmehl Type 1590 darf nur in Berlin in\n1050  (Weizenmehl)               1,050     1,000      1,150   den Verkehr gebracht werden.\n1200  (Weizenmehl)               1,200     1,160      1,350\n1600  (Weizenmehl)               1,600     1,550      1,750\n(4) Roggengemengemehl der Typen 715, 890, 1100\n2000  (Weizenmehl)               2,000     1,850      2,200   und 1320 ist aus Gemenge in einer Zusammensetzung\n1700  (Weizenbackschrot)         1,700     1,600      1,900   von 60 vom Hundert Roggen und 40 vom Hundert\n715  (Roggengemengemehl)        0,715     0,680      0,780   Weizen herzustellen.\n890  (Roggengemengemehl)        0,890     0,850      0,950     (5) Die obersten Landesbehörden für Ernährung\n1100  (Roggengemengemehl)        1,100     1,000      1,200   und Landwirtschaft oder die von ihnen bestimmten\n1320  (Roggengemengemehl)        1,320     1,220      1,420   Stellen sind berechtigt, den Mühlen Auflagen dar-"]}