{"id":"bgbl1-1955-27-8","kind":"bgbl1","year":1955,"number":27,"date":"1955-08-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1955/27#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1955-27-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1955/bgbl1_1955_27.pdf#page=5","order":8,"title":"Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen (Deutsche Zentralgenossenschaftskasse)","law_date":"1955-08-08T00:00:00Z","page":509,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Nr. 27 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. August 1955                         509\nSechzehnte Verordnung\nzur Durchführung des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse\nder unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen\n(Deutsche Zentralgenossenschaftskasse).\nVom 8. August 1955.\nAuf Grund des § 61 Abs. 3 in Verbindung mit          zu leistenden Bezüge des gleichen Zeitraumes an-\nNummer 34 der Anlage A zu § 2 Abs. 1 des Ge-            gerechnet.\nsetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der             (4) Die Deutsche Genossenschaftskasse ist von\nunter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Per-      der allgemeinen Unterbringungspflicht nach § 11\nsonen in der Fassung vom 1. September 1953 (Bun-        des Gesetzes solange befreit, als einem bei der Er-\ndesgesetzbl. I S. 1287) verordnet die Bundesregie-      füllung des Pflichtanteiles nach § 12 des Gesetzes\nrung mit Zustimmung des Bundesrates:                    sich ergebenden Fehlbetrag für den gleichen Zeit-\nraum geleistete wenigstens gleich hohe Versor-\n§ 1                           gungszahlungen für Angehörige der Herkunftsein-\n(1) Die Deutsche Genossenschaftskasse ist „ent-      richtung gegenüberstehen.\nsprechende Einrichtung\" im Sinne des § 61 des Ge-\nsetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der                                    § 2\nunter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Per-         Diese Rechtsverordnung gilt nach § 14 des Dritten\nsonen in der Fassung vom 1. September 1953 (Bun-        Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ndesgesetzbl. I S. 1287) gegenüber der Deutschen         gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel IV des\nZentralgenossenschaftskasse (Nummer 34 der An-          Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur\nlage A zu § 2 Abs. 1 des Gesetzes).                     Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Ar-\n(2) Oberste Dienstbehörde für die Angehörigen        tikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen\nder Deutschen Zentralgenossenschaftskasse (§ 60         vom 19. August 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 980) mit\ndes Gesetzes) ist der Bundesminister der Finanzen.      Wirkung vom 1. Oktober 1951 auch im Land Berlin.\n(3) Soweit die !)eutsche Zentralgenossenschafts-\n§ 3\nkasse (Herkunftseinrichtung) • Versorgungsbezüge\nzahlt, werden diese Zahlungen den Empfängern auf           Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. April\ndie von der entsprechenden Einrichtung (Absatz 1)        1951 in Kraft.\nBonn, den 8. August 1955.\nDer Stellvertre~er des Bundeskanzlers\nBlücher\nDer Bundesminister des Innern\nDr. Schröder\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nzu dem Württemberg-Badischen Gesetz Nr. 953 zur Änderung des Gesetzes\nzur Oberführung der bei der politischen Befreiung tätigen Personen\nin andere Beschäftigungen.\nAus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts          Gesetzes Nr. 953 zur Änderung des Gesetzes zur\nvom 21. Juli 1955 - 1 BvL 33/51 - in dem Verfah-           Uberführung der bei der politischen Befreiung\nren wegen verfassungsrechtlicher Prüfungen                 tätigen Personen in andere Beschäftigungen vom\ndes Württemberg-Badischen Gesetzes Nr. 953 zur           12. März 1951 (Regierungsblatt der Regierung\nÄnderung des Gesetzes zur Uberführung der bei           Württemberg-Baden S. 21) ist der Satzteil „oder\nder politischen Befreiung tätigen Personen in           die von ihm getroffene Wahl seine Unterbringur,.~\nandere Beschäftigungen vom 12. März 1951 (Re-           wesentlich erschwert\" mit Artikel 3 Abs. 1 des\ngierungsblatt der Regierung Württemberg-Baden           Grundgesetzes unvereinbar und daher nichtig.\nS. 21) auf Antrag des Württemberg-Badischen Ver-      Der vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß § 31\nwaltungsgerichtshofes, 2. Stuttgarter Senat,          Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundesverfas-\nwird gemäß § 31 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes über das     sungs,ge•richt Gesetzeskraft.\nBundesverfassungsgericht vom 12. März 1951 (Bun-\nBonn, den 9. August 1955.\ndesgesetzbl. I S. 243) nachfolgend der Entscheidungs-\nsatz veröffentlicht:                                            Der Bundesminister der Justiz\nIn § 5 Abs. 3 des Württemberg-Badischen Gesetzes                          In Vertretung\nNr. 917 in. der Fassung des Artikels 1 Nr. 3 des                            Strauß"]}