{"id":"bgbl1-1954-43-5","kind":"bgbl1","year":1954,"number":43,"date":"1954-12-24T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1954/43#page=10","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1954-43-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1954/bgbl1_1954_43.pdf#page=10","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Anerkennungsverordnung","law_date":"1954-12-20T00:00:00Z","page":494,"pdf_page":10,"num_pages":6,"content":["494                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1954, 'Teil I\nVerordnung zur Änderung der Anerkennungsverordnung.\nVom 20. Dezember 1954.\nAuf Grund des § 42 Abs. 1, des § 43 Abs. 3 Satz 2                  4. Der bisherige § 15 Abs. 3 wird Absatz 4.\nund des§ 63 Abs. 2 des Saatgutgesetzes vom 27. Juni\n5. Anlage 1:\n1953 (Bundesgesetzbl. I S. 450) wird mit Zustimmung\ndes Bundesrates verordnet:                                               a)·in Ziffer!, BuchstabeD, Nummer2, Buchstabem\ntrnten an die Stelle, der Worte „Kohlrüben eiI1er\nander~n Anbaustl,.lfe derselben Art\" die Worte\nArtikel 1                                        ,,Kohlrüben einer anderen Anbaustufe dersel-\nben Sorte\".\nDie Anerkennungsverordnung vom 2.9. März 1954\n(Bundesgesetzbl. I S. 48, 93) wird wie folgt geändert:                   b) Ziffer IV Nummer 4 Satz 1 wird gestrichen.\n1. § 13 erhält folgende Fassung:                                      6. Anlage ;l:\na) Ziffer I, Buchstabe A erhält die im Anhang A\n,,{l} viG  ~!'._::,hon. an J.,,;.~n dür :;; ..;~~-:.~üen!!~it J\nange.fffhrte rtlsslitig.\ndes Saatguts geprüft wird, sind der Anerken-\nnungsstelle oder der von ihr bestimmten Stelle                        b) Unter Ziffer II erhält der Nachsatz zu der Ta-\neinzusenden.                                                             belle folgende Fassung:\n(2) Die Menge des Saatguts, aus der jeweils die                       „Unkrautbesatz bis zu 0,2 v. H. (Gewicht) und\nProbe zu entnehmen ist (Partie), und die Größe der                       Besatz mit Arten anderer Kulturpflanzen bis\nProbe (Probemenge) ergeben sich aus Anlage 5.                            zu 0,1 v. H. (Gewicht) zulässig. Stärkerer Befall\nDie Anerkennungsstelle kann größere Probe-                               mit Pilzen und Bakterien sowie mit lebenden\nmengen verlangen, wenn dies im Einzelfall erfor-                         Milben unzulässig.\nderlich erscheint.\"                                                      Anstelle der Mindestanforderungen an Rein-\nheit und Keimfähigkeit geµügt es, wenn der\n2. § 14 erhält folgende Fassung:                                            Gebrauchswert erreicht wird; er ergibt sich aus\n,, (1) Die Proben müssen der durchschnittlichen                       dem Produkt von Mindestreinheit und Mindest-\nBeschaffenheit des aufbereiteten Ernteertrags der                        keimfähigkeit geteilt durch hundert.\"\nfür die Anerkennung geeignet befundenen Anbau-                     7. Anlage 4 erhält die im Anhang B angeführte Fas-\nfläche entsprechen. Dies hat der Antragsteller oder                   sung.\nsein Be auf tragt er zu versichern. Stammen die\nProben aus Feldbeständen verschiedener Betriebe,                   8. Anlage 5:\nso ist außerdem glaubhaft zu machen, daß die                          a) In der Klammer hinter der Bezeichnung der\nFeldbestände zur Anerkennung geeignet befunden                           Anlage wird ,,§ 14\" durch ,,§ 13 Abs. 2\" ersetzt.\nsind.                                                                 b) Die Uberschrift „Probemenge\" wird durch die\n(2) Bei Kartoffeln, Topinambur, Hopfen, Korb-                         Worte „Mengeneinheiten der Proben\" ersetzt.\nweiden und Reben findet die Prüfung der Beschaf-                      c) Im Kopf der Tabellen treten jeweils in Spalte 3\nfenheit bei dem Antragsteller oder demjenigen                            an die Stelle der Worte „je angefangene\" die\nstatt, der das Saatgut für den Antragsteller erzeugt                     Worte „Höchstgewicht der Partie\" und in\noder bearbeitet hat. Sie kann bei Ka'.rtoffeln mit                       Spalte 4 an die Stelle des Wortes „Probe\" das\nder letzten Feldbesichtigung verbunden werden;                           Wort „Probemenge\".\nläßt sich hierbei die Beschaffenheit des Saatguts                     d) Unter Ziffer II wird am Ende folgende neue\nnoch nicht hinreichend beurteilen, so kann die                           laufende Nummer 26 angefügt:\nAnerkennung unter der Auflage erfolgen, daß                              „26 Alle übrigen Gemüsearten            25 10\".\ndas Saatgut auf den Stand der Mindestanforde-                                                                              /\nrungen zu bringen ist, bevor es in den Verkehr                                            Artikel 2\nkommt.\nDiese Rechtsverordnung gilt nach § 14 des Dritten\n(3) Ergibt die Untersuchung einer Probe, daß                    Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundes-\ndie Mindestanforderungen nicht erfüllt sind, so                    gesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 71 des Saatgut-\nkann die Anerkennungsstelle eine weitere Probe                     gesetzes auch im Land Berlin.\nzulassen, falls die Aussicht besteht, daß diese den\nMindesanforclerungen genügt und der Antrag-                                               Artikel 3\nsteller sich der Probenahme durch die Anerken-\nnungsstelle unterwirft.\"                                              Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1955 in Kraft.\n3. § 15 erhält folgenden neuen Absatz 3:                              Bonn, den 20. Dezember 1954.\n,, (3) Sind mehrere Proben einzusenden, so ist                      Der Bundesminister für Ernährung,\nbei jeder Probe die Partie, aus der sie gezogen                             Landwirtschaft und Forsten\nworden ist, besonders anzugeben.\"                                                            Lübke","Nr. 43 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1954                                        495\nAnhang A\n(zu Artikel 1 Nr. 6)\nI\nGenerativ vermehrbare Arten außer Rüben\nA\nReinheit und Keimfähigkeit\nZulässiger Besatz                                                     Mindest-\nMindest-                                                                                              keim-\nLfd.                 reinheit     mit Arten anderer                                                                      fähigkeit\nArt                                                           mit Unkraut            Besondere Bedingungen\nNr.                                 Kulturpflanzen                ..\nGewicht                                 1                                                              v.H.\nv.H.     Gewicht                        Gewicht                                                   der reinen\nStück                          Stück                                   Körner\nv.H.                          v.H.\n--~           ---·-~-      --           ------- ~----      ·-·\n1          2            :i          1               5               fj             7                     8                   9\nRoggen             98                     in 500 g bis                   in 500 g bis   anstelle jedes der zuläs-       94\n3 Körner                       7 Körner,    sigen Körner von Arten\ndavon bis     anderer     Kulturpflanzen\n3 Hederich-    dürfen bis 2 Körner Win-\nknoten      terung in Sommerung der-\noder       selben Art und umgekehrt\nKornrade;     treten; außerdem 20 v. H.\nkein      (Gewicht) durch Fußkrank•\nFlughafer     heiten oder Rostbefall de-\nformierte Körner sowie in\n500 g 3 Mutterkorn oder\nBruchstücke davon zuläs•\nsig\n2  Weizen             98                     wie lfd. Nr. 1                wie lfd. Nr. 1 anstelle jedes der zuläs-        94\nsigen Körner von Arten\nanderer     Kulturpflanzen\ndürfen bis 2 Körner Win-\nterung in Sommerung der-\nselben Art und umgekehrt\ntreten; außerdem 20 v. H.\n(Gewicht) durch Fußkrank-\nheiten oder Rostbefall de-\nformierte Körner zulässig,\nBrandkorn und größere\nMengen Brandsporen un-\nzulässig\n3  Gerste             98                     wie lfd. Nr. 1                wie lfd. Nr. 1 anstelle jedes~ der zuläs-       94\nsigen Körner von Arten\nanderer     Kulturpflanzen\ndürfen bis 2 Körner Win-\nterung in Sommerung der-\nselb~n Art und umgekehrt\ntreten; außerdem 20 v. H.\n(Gewicht) durch Fußkrank-\nheiten oder Rostbefall de-\nformierte Körner zulässig,\nin 100 Körnern bis 5 Körner\nzulässig, deren Granne die\nKornlänge übertrifft\n4 Hafer              98                     wie lfd. Nr. t                 wie lfd. Nr. 1 anstelle jedes der zuläs-       94\nsigen Körner von Arten\nanderer     Kulturpflanzen\ndürfen bis 2 Körner Win-\nterung in Sommerung der-\nselben Art und umgekehrt\ntreten; außerdem 20 v. H.\n(Gewicht) durch Fußkrank-\nheiten oder Rostbefall de-\nformierte Körner sowie in\n500 g 20 Körner Gelbhafer\nin Weißhafer und umge-\nkehrt zulässig","496                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1954, Teil I\nZulässiger Besatz                                                   Mindest-\nMindcst-                                                                                           keim-\nLfd.                      reinheit      mit Arten anderer                                                                  fähigkeit\nArt                         Kulturpflanzen                    mit Unkraut           Besondere Bedingungen\nNr.                       Gewicht                                 1                                                           v.H.\nV.]  l.    Gewicht                        Gewicht                                              der reinen\nv.H.          Stück                            Stück                               Körner\nv.H.\n--~1\n- ------·----\n:l\n--\n:1\n-~\n8                 9\n4             5               (i              7\n5   Mais                  98                     wie lfd. Nr. 1                 in 500 g bis                                85\n5 Körner\n6    Ackerbohnen,          97                     wie lfd. Nr. 1                wie lfd. Nr. 5                               94\nSpeiseerbsen\n7   Futtererbsen          97            2;                            0,1                      6 v.H. (Gewicht) andere      88\nkeine                                                     Erbsen gelten nicht als\nanderen                                                    Unreinheit\nErbsen\n(vgl. Spalte 8)\n8   Platterbsen           97            2                             0,1                                                   88\n9    Sommerwicken,                       2                                                                                   88\n97                                          0,3       in 300 g bis\nZaunwicken                                                                   2 Unkraut-\nwicken\n10    Winterwicken          97            2;                            0,5          in 300 g    6 v.H. (Gewicht) Panno-      83\nkeine Pan-                                     1 Kornrade    nische Wicken in Zottel-\nnonischen                                                   wicken und umgekehrt\nWicken                                                     gelten nicht als Unrein-\nin Zottel-                                                  heif\nwicken und\numgekehrt\n(vgl. Spalte 8)\n11    Linsen                97            2                             0,1       in 500 g bis                                92\n10 Kornrade\n12    Bi tterstoffarme      97            2                             0,1                      in 100 Körnern 3 bittere     80\nLupinen                                                                                    und 1 mit Farbabweichung\nzulässig\n13    Winterraps            98            0,2                           0,2           in 50 g                                 94\n1 Hederich-\nknoten\n14    Sommerraps,           98            0,3                           0,3,     wie lfd. Nr. 13                              90\nSommerrübscn                                                 davon bis 0,2\nAckersenf\noder\nKnöterich\n15    Winterrübsen          98            0,3                           0,3      wie lfd. Nr. 13                              94\n16    Senf                  98            0,3                           0,3      wie lfd. Nr. 13                              94\n17    Sojabohnen            98            0,1                                     in 500 g bis                                85\n5 Körner\n18    Sonnenblumen          98            0,1                           0,1                                                   85\n19    Mohn                  98            0,3                           0,3                                                   70\n20    Saflor                98            0,1                           0,1                                                   90\n21    Dlkürbis              98            0                             0                                                     80\n22    Olrettich             92            0,2                           0,2                                                   85\n23    Lein                  98            0,2                                     in 200 g bis                                90\n10 Körner,\ndavon bis\n4 Leindotter\noder Lolch;\nkeine Seide\n24    Hanf                  96            0,1                           0,1                                                   85","Nr. 43 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1954\n-                        497\nZulässiger Besatz                                               Mindest-\nMindest-                                                                                           keim-\nLfd.               reinheit           mit Arten anderer                                                             fähigkeit\nArt                                                       mit Unkraut         Besondere Bedingungen\nNr.                                     Kulturpflanzen\nGewicht                                  1                                                          v.H.\nv.H.           Gewicht                    Gewicht                                              der reinen\nStück                        Stück                                Körner\nv.H.                      v.H.\n---                        - - - ----~-\nI           2         :1                4           5             (i             7                  8                   9\n25   Buchweizen       95                                                    in 300 g bis                                83\n6 Körner;\nkein\nFlughafer\n26   Kolbenhirse      97                0,5                       0,1                                                   70\n27   Rispenhirse      97                0,5                       0,1                                                   75\n28   Futtermöhren     88                0,4                       0,4                                                   60\n29   Futterkohl,      97                0,2                       0,1                                                   85\nKohlrüben\n30   Bokharaklee      96         3 Klee oder                      0,5       keine Seide                                 85\nLuzerne;\n0,5 andere\nArten\n31   Gelbklee         96        wie lfd. Nr. 30                   0,5       keine Seide                                  82\n32   Inkarnatklee     96        wie lfd. Nr. 30                   0,5       keine Seide                                  85\n33   Luzerne          96        2 Klee, davon                     0,7       keine Seide                                  85\n1 Rotklee;\n0,5 andere\nArten\n34   Rotklee          96         2 Klee oder                      0,7       keine Seide                                  85\nLuzerne;\n0,5 andere\nArten\n35   Hornschoten-     95         2 Klee oder                      1         keine Seide                                  80\nklee                           Luzerne;\n1 andere\nArten\n36   Sumpfschoten-    95        wie lfd. Nr. 30                   1         keine Seide                                  80\nklee\n37  Schwedenklee     95                wie                       0,7       keine Seide   7 v. H. (Gewicht) Weiß-        85\nlfd. Nr. 30;                                           klee gelten nicht als Un-\nkein                                               reinheit\nWeißklee\n(vgl. Spalte 8)\n38  Weißklee         95                wie                       1         keine Seide   7 v.H. (Gewicht) Schwe-        85\nlfd. Nr. 30;                                           denklee gelten nicht als\nkein                                               Unreinheit\nSchweden-\nklee\n(vgl. Spalte 8)\n39  Esparsette       95                                          0,5        in 100 g bis                                80\n3 Bibernelle\n40  Serradella       94                                          2                                                       83\n41  Straußgras       90                3                                                                                 85\n42   Glatthafer       85                3                         1,5                                                    80\n43  Goldhafer         75                3                          1,5                                                   70\n44  Knaulgras         92                3                         0,7                                                    85\n45  Fruchtbare        90                                          0,7                                                    85\nRispe                              3\n46   Wiesenrispe      90                3                         1                                                      80","498                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1954, Teil I\nZulässiger Besatz                                                  Mindest-\nMindest-                                                                                            keim-\nLfd.                    reinheit        mit Arten anderer             mit Unkraut                                        fähigkeit\nNr.\nArt                          Kulturpflanzen                                     Besondere Bedingungen\nGewicht                                1                                                            v.H.\nv.H.        Gewicht                    Gewicht                                                der reinen\nStück                      Stück                                     Körner\nv.H.                      v.H.\n--       --~-\n1           2             :i             4           5            6              7                     8                    9\n47    Rohrglanzgras       94                                       0,5                                                      75\n48    Rotschwingel        92             3                         0,7                                                      86\n49    Lieschgras          95             3                         0,7     keine Seide;    in 100 Körnern 5 Zwiebel-        90\nkein       lieschgras gelten nicht als\nZwiebel-      Unreinheit; 30 v. H. (Ge-\nlieschgras     wicht) entspelzte Körner\n(vgl. Spalte 8)  zulässig\n50   Wehrlose            90              3                                                                                 85\nTrespe\n51    Deutsches           96              2;                       0,5      in 3 g bis     in 100 Körnern bis 10            90\nWeidelgras                        kein                                 3 Acker-      fluoreszierende Keimlinge\nWelsches                             fuchsschwanz gelten nicht als Unreinheit\nWeidelgras\n(vgl. Spalte 8)\n52    andere Arten        96             2                        0,5     wie lfd. Nr. 51                                  90\nvon Weidel-\ngras\n53    Wiesenfuchs-        75             3                        2                                                        70\nschwanz\n54    Wiesen-             96             3                        0,5     wie lfd. Nr. 51                                  86\n.schwinge!\n55    Tabak               98             0                        0                                                        82\nStärkerer Befall mit Pilzen und Bakterien sowie mit lebenden Milben unzulässig.\nBei Luzerne und Schotenklee gelten bis zu 40, bei den übrigen Kleearten und Esparsette bis zu 20 und bei Linsen, Wicken\nund Lupinen bis zu 15 von 100 hartschaligen Körnern als vollkeimfähig.\nAnstelle der Mindestanforderungen an Reinheit und Keimfähigkeit genügt es, wenn der Gebrauchswert errreicht wird; er\nergibt sich aus dem Produkt von Mindestreinheit und Mindestkeimfähigkeit geteilt durch hundert. Dies gilt nicht, wenn die\nMindestanforderungen an die Keimfähigkeit durch diejenigen an die Triebkraft (Buchstabe B) ersetzt werden.","Nr. 43 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 24. Dezember 1954                                 499\nAnhang B\n(zu Artikel 1 Nr. 7)\nAnlage 4\n(§ 12 der Anerkennungs-\nverordnung)\nMindestanforderungen an die Beschaffenheit bei Gemüsesaatgut\nzulässiger Besatz\nMindest-\nreinheit                             mit anderen\nLfd.                                               mit anderen                            Mindestkeimfähigkeit\nArt                                                    Arten von\nNr.                                                    Sorten\nKulturpflanzen\nGewicht        derselben Art\nund Unkraut\nv.H.              Stück            Gewicht v. H.    v. H. der reinen Körner\n-~ 1                 2                  3                                                              6\n4                    5\nGemüsebohnen                    98            in 100 g    2           0                        85\n2  Prunk- und Puffbohnen           98            in 200 g    2           0                        80\n3  Erbsen, Mark-                   97            in 100 g    2           0                        80\n4           Schal-                 97            in 100 g    2           0                        85\n5           Zucker-                95            in 100 g    2           0                        80\n6  Endivie, Winter-                95                                     1                       75\n7            Sommer-               95                                     1                       80\n8  Feldsalat                       90                                     1                       60\n9  Gurken                          98                                     0                       80\n10   Kerbel                          90                                     0,4                     80\n11   Kohl, Blumen-                   97                                     0,4                     75\n12   anderer Kohl                    97                                     0,4                     85\neinschl. Kohlrabi\n13   Kresse                          97                                     0,2                     80\n14   Kürbis                          98                                     0                       80\n15   Mangold                         96                                     0,2                 70 Knäule\n16   Melonen                         98                                     0                       80\n17   Möhren                          90                                     1                       65\n18   Petersilie                      90                                                             70\n19   Porree                          97                                     0,4                     75\n20   Radies und Rettich              92                                     0,4                     85\n21   Rüben, Herbst- und Mai-         97                                     0,4                     85\n22   Rüben, Rote                     96                                     0,2                 70 Knäule\n23   Salat, Schnitt-                 90              in 2 g 10              0,4                     80\nschwarze bzw.\nweiße Samen\n24          Freiland-                95          wie lfd. Nr. 23            0,4                     85\n25          Treib-                   95          wie lfd. Nr. 23            0,4                     80\n26   Schwarzwurzeln                  95                                     0,4                     80\n27   Sellerie                        90                                     0,4                     75\n28   Spinat                          97              in 5 g 10              0,8                     80\nscharfsamige\nbzw.\nrunde Samen\n29   Tomaten                         94                                     0,1                     80\n30   Zichorien                       90                                     0,3                     75\n31   Zwiebeln                        97                                     0,4                     75\nSaatgut von Hülsenfrüchten darf Befall mit lebenden Käfern folgender Arten nicht aufweisen: Erbsenkäfer (Bruchus\npisorum), Pferdebohnenkäfer (Bruchus rufimana), Saubohnenkäfer (Bruchus atomaria), Speisebohnenkäfer (Acanthosce-\nlides obtectus), Linsenkäfer (Bruchus affinis) und Erbsenspitzmäuschen (Apion spec.). Stärkerer Befall mit Pilzen und\nBakterien sowie mit lebenden Milben unzulässig.\nAnstelle der Mindestanforderungen an Reinheit und Keimfähigkeit genügt es, wenn der Gebrauchswert erreicht wird;\ner ergibt sich aus dem Produkt von Mindestreinheit und Mindestkeimfähigkeit geteilt durch hundert."]}