{"id":"bgbl1-1954-3-7","kind":"bgbl1","year":1954,"number":3,"date":"1954-02-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1954/3#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1954-3-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1954/bgbl1_1954_3.pdf#page=5","order":7,"title":"Zweite Verordnung über die Zulassung von Handelssaatgut","law_date":"1954-02-23T00:00:00Z","page":17,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Nr. 3 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 25. Februar 1954                               17\n4. Anlage 2:\na) Unter der laufenden Nummer 15 wird in der\nSpalte „Mindestkeimfähigkeit\" die Zahl „80\"\ndurch die Zahl „ 75\" ersetzt.\nb) Die laufenden Nummern 32 bis 35 erhalten\nfolgende Fassung:\nZulässiger Besatz\nMindest-               in der Unreinheit\nLfd.                       reinheit                                                    Mindestkeimf ähig kei t\nArt\nNr.                                      fremde Sorten           Unkraut\nGewicht\nv.H.             Stück            Gewicht v. H.           v. H. der, reinen Körner\n„32     Salat, Schnitt-       90                                    0,3                           80\n33            Freiland-      95              10                    0,3                           85\n(schwarze bzw.\nweiße Samen)\n34            Treib-         95        wie lfd. Nr. 33             0,3                           80\n35     Schwarzwurzeln        95                                    0,4                           80\".\nc) Der Anhang zu der Tabelle erhält folgende                  Hopfen und Korbweiden 100 Stecklinge je ange-\nFassung:                                                  fangene 10000 Stück und bei Reben 1 v. H. des\n„Saatgut von Hülsenfrüchten darf Befall mit               vorgestellten Bestandes.\"\nlebenden Käfern folgender Arten nicht auf-\nweisen: Erbsenkäfer (Bruchus pisorum), Pferde-·                            Artikel II\nbohnenkäfer (Bruchus rufimana), Saubohnen-\nkäfer (Bruchus atomaria), Speisebohnenkäfer              Nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom\n(Acanthoscelides obtectus), Linsenkäfer (Bru-         4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbin-\nchus affinis) und Erbsenspitzmäuschen (Apion          dung mit § 71 des Saatgutgesetzes gilt diese Rechts-\nspec.).\"                                              verordnung auch im Land Berlin.\n5. Anlage 3:\nUnter Ziffer I erhält der Nachsatz zu der Tabelle                              Artikel III\nfolgende Fassung:                                            Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\n„Bei Kartoffeln und Topinambur beträgt die                kündung in Kraft. Artikel I Nr. 3 Buchstabe a tritt\nProbemenge 25 kg je angefangene 150 dz, bei               am 1. Juli 1954 in Kraft.\nBonn, den 23. Februar 1954.\nDer Bundesminister für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten\nLübRe\nZweite Verordnung\nüber die Zulassung von Handelssaatgut.\nVom 23. Februar 1954.\nAuf Grund des § 51 Abs. 1 Satz 1 des Saatgut-                                        § 2\ngesetzes vom 27. Juni 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 450)            Nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom\nwird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:                4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbin-\ndung mit § 71 des Saatgutgesetzes gilt diese Rechts-\n§ 1\nverordnung auch im Land Berlin.\nAls Handelssaatgut darf nach Maßgabe der Allge-\nmeinen Zulassungsverordnung vom 30. Oktober\n§ 3\n1953 (Bundesgesetzbl. I S. 1495) in der Fassung der\nVerordnung vom 23. Februar 1954 (Bundesgesetzbl. I               Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nS. 16) zugelassen werden:                                     kündung in Kraft.\n1. bis auf weiteres Saatgut inländischer Herkunft\nvon Malven, Phacelia und Serradella;                   Bonn, den 23. Februar 1954.\n2. bis zum 30. Juni 1954 Saatgut inländischer Her-\nkunft von Hanf, Lein, Sonnenblumen, Linsen,                 Der Bundesminister für Ernährung,\nbitterstoffarmen Lupinen und Topinambur                          Landwirtschaft und Forsten\nsowie von Kartoffeln der Sorte Hilla.                                          Lübke"]}