{"id":"bgbl1-1953-59-10","kind":"bgbl1","year":1953,"number":59,"date":"1953-09-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1953/59#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1953-59-10/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1953/bgbl1_1953_59.pdf#page=15","order":10,"title":"Bekanntmachung über die Ausprägung von Bundesmünzen im Nennwert von 5 Deutschen Mark","law_date":"1953-08-06T00:00:00Z","page":1325,"pdf_page":15,"num_pages":1,"content":["Nr. 59-Tag der Ausgabe: Bonn, den 11. September 1953                          1325\nBekanntmachung über die Ausprägung von Bundesmünzen\nim Nennwert von 5 Deutschen Mark.\nVom 6. August 1953.\nAuf Grund des Gesetzes über die Ausprägung von       ist schräg nach oben rechts gewendet. Zu beiden\nScheidemünzen vom 8. Juli 1950 (Bundesgesetzbl.         Seiten stehen, waagerecht angebracht, die beiden\nS. 323) werden zur Erinnerung an die Jahrhundert-       Jahreszahlen „ 1852\" und „ 1952\" in arabischen Zif-\nfeier des Germanischen National-Museums in Nürn-        fern. Am Rande der Münzen befindet sich, das Bild\nberg 200 000 Stück Bundesmünzen im Nennwert von         und die Jahreszahlen links und rechts einfassend,\nje 5 Deutschen Mark geprägt und demnächst in den        die in Antiqua in großen Buchstaben gehaltene Um-\nVerkehr gebracht.                                       schrift „GERMANISCHES MUSEUM EIGEN-THUM\nDie Münzen bestehen aus einer Legierung von          DER DEUTSCHEN NATION NURNBERG\". Das\n625 Tausendteilen Feinsilber und 375 Tausendteilen      Wort „EIGENTHUM\" ist durch einen Trennungs-\nKupfer. Sie haben einen Durchmesser von 29 Milli-       strich und durch den unteren Teil des Adlerbildes\nmeter und ein Gewicht von 11,2 Gramm.                   geteilt; vor dem Wort „GERMANISCHES\" und\nhinter dem Wort „NATION\" ist je ein fünfzackiger\nBeide Seiten der Münzen sind von einem schmalen      Stern angebracht. Die durch die beiden Sterne ein-\nStäbchen umrahmt. Die Wertseite der Münzen zeigt       gefaßten Worte „GERMANISCHES MUSEUM EIGEN-\nam oberen Rande die Wertzahl „5\" in arabischer          THUM DER DEUTSCHEN NATION\" geben die In-\nZiffer und darunter in drei Reihen untereinander-       schrift der Tafel wieder, die von dem Gründer des\ngestellt in Antiqua in großen Buchstaben die Worte      Museums an dem alten Portal angebracht worden\n,,DEUTSCHE MARK BUNDESREPUBLIK DEUTSCH-                 war und die heute in der Empfangshalle aufgestellt\nLAND\". Der untere Teil der Wertseite zeigt den          ist.\nBundesadler, die Flügel offen, je mit sieben aus-\nwärts gebogenen Schwingen. Unter dem letzten               Der glatte Rand der Münzen ist mit der vertieften,\nBuchstaben des Wortes „DEUTSCHLAND\" befindet            in Antiqua in großen Buchstaben gehaltenen In-\nsich das Münzzeichen „D\". Die Schauseite der Mün-       schrift „EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT\"\nzen zeigt ein bedeut'.;ndes, im Besitze der Germani-   versehen. Zwischen den einzelnen Worten befinden\nschen National-Museums befindliches Kunstwerk:         sich insgesamt vier einfache Eichenblätter nebst je\neine goldene, aus einem in Italien aufgedeckten         einer Eichel sowie ein zweifaches Eichenblatt nebst\nGrabe einer ostgotischen Prinzessin des 5. Jahr-        zwei Eicheln.\nhunderts stammende, mit dem christlichen Kreuz             Dies wird namens der Bundesregierung hiermit\ngezierte Fibel in der Gestalt eines Adlers. Das Bild    bekanntgemacht.\nBonn, den 6. August 1953.\nDer Bundesminister der Finanzen\nSchäffer\nAbbildung der Münze:"]}