{"id":"bgbl1-1953-48-7","kind":"bgbl1","year":1953,"number":48,"date":"1953-08-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1953/48#page=32","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1953-48-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1953/bgbl1_1953_48.pdf#page=32","order":7,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeswahlgesetz","law_date":"1953-08-06T00:00:00Z","page":914,"pdf_page":32,"num_pages":1,"content":["914                                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1953, Teil I\nZeiträume, die nach dem 31. Dezember 1951 beginnen                        § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom 4. Januar\nund spätestens am 31. Dezember 1954 enden.                                1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in :.Werbindung mit Ar-\n(2) Die §§ 1 bis 4 gelten erstmals für den Er-                         tikel III des Gesetzes zur Verlängerung der Gel-\nhebungszeitraum(§ 3 Ziff. 1 des Gesetzes) April 1952,                     tungsdauer und zur .Änderung des Gesetzes zur Er-\njedoch mit der Maßgabe, daß für die Erhebungszeit-                        hebung einer Abgabe „Notopfer Berlin\" vom 28. März\n1·äume April 1952 bis Dezember 1952 in den§§ 3 und 4                      1953 (Bundesgesetzbl. I S. 88) auch im Land Berlin.\nan die Stelle der Zahl „78\" die Zahl „65\" tritt.\n§ 20\n§ 18                                                                Inkrafttreten\nBefreiung von Arbeitnehmern in Berlin                               Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nArbeitnehmer, die mit ihren Löhnen dem Umtausch                        kündung in Kraft.\ndurch die Lohnausgleichskasse in Berlin unterliegen,\nsjnd von der Abgabe „Notopfer Berlin\" befreit.                            Bonn, den 7. August 1953.\n§ 19\nDer Bundeskanzler\nAdenauer\nErstreckung auf Berlin\nDiese Rechtsverordnung mit Ausnahme des Ab-                                 Der Bundesminister der Finanzen\nschnitts IV gilt mit Wirkung ab 1. April 1953 nach                                                   Schäff er\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts.\nAus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts\n- 1 BvR 281/53 - vom 1. August 1953 in dem Ver-\nfahren\nüber die Verfassungsbeschwerde gegen das Bun-\ndeswahlgesetz ·\nwird gemäß § 31 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes über das\nBundesverfassungsgericht vom 12. März 1951 (Bun-\ndesgesetzbl. I S. 243) nachfolgend der Entscheidungs-\nsatz veröffentlicht:\n§ 26 Abs. 1 des Wahlgesetzes zum zweiten Bun-\ndestag und zur Bundesversammlung vom 8. Juli 1953\n(Bundesgesetzbl. I S. 470) ist mit Artikel 38 Abs. 1\nSatz 1 des Grundgesetzes insoweit unvereinbar\nund daher nichtig, als er anordnet, daß Wahlvor-\nschläge von Parteien, die nicht im Bundestag oder\nin der Volksvertretung eines Landes in der letzten\nWahlperiode ununterbrochen mit mindestens fünf\nAbgeordneten oder als Fraktion vertreten waren,\nvon mindestens 500 Wahlberechtigten des Wahl•\nkreises persönlich und handschriftlich unterzeich-\nnet sein müssen.\nDer vorstehende Entscheidungssatz hat gemäß\n§ 31 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Bundesver-\nfässungsgericht Gesetzeskraft.\nBonn, den 6. August 1953.\nDer Bundesminister der Justiz\nDehler\nHerausgeber: Der Bundesminister der Justiz. - Ver I a g: Bundesanzeiger-Verlags-GmbH., Bonn/Köln. - Druck: Bundesdruckerei, Bonn\nDas Bundesgesetzblatt erscheint in zwei gesonderten Teilen, Teil I und Teil II.\nLaufend er Bezug nur durch die Post. Bezugspreis: vierteljährTich für Teil I = DM 4,-, für Teil II = DM 3,- (zuzüglich Zustellgebühr).\nEin z e 1 stücke je angefangene 24 Seiten DM 0,40 (zuzüglich Versandgebühren DM 0, 10) - Zusendung einzelner Stücke per Streifband gegen\nVoreinsendung des erforderlichen Betrages auf Postscheckkonto .Bundesanzeiger-Verlags-GmbH.-Bundesgesetzblatt\" Köln 3 99"]}