{"id":"bgbl1-1952-45-2","kind":"bgbl1","year":1952,"number":45,"date":"1952-10-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1952/45#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1952-45-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1952/bgbl1_1952_45.pdf#page=2","order":2,"title":"Verordnung über die Änderung der Verordnung zur Durchführung des § 28 des Bundesversorgungsgesetzes","law_date":"1952-10-23T00:00:00Z","page":714,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["714             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1952, Teil I\nVerordnung über die Änderung der Verordnung\nzur Durchführung des § 28 des Bundesversorgungsgesetzes.\nVom 23. Oktober 1952.\nAuf Grund des § 92 Abs. 1 Buchstabe c des\nGesetzes über die Versorgung der Opfer des Krieges\n(Bundesversorgungsgesetz) vom 20. Dezember 1950\n(Bundesgesetzbl. S. 791) verordnet die Bundesregie-\nrung mit Zustimmung des Bundesrates:\nArtikel I\nDie Verordnung zur Durchführung des § 28 des\nGesetzes über die Versorgung der Opfer des\nKrieges {Bundesversorgungsgesetz) vom 26. Februar\n1951 (B 1Jndesgesetzbl. I S. 160) wird wie folgt\ngeändert:\n1. Der § 1 erhält die folgende Fassung:\n,, § 1\nZu dem nach § 28 Satz 1 des Bundesversor-\ngungsgesetzes anspruchsberechtigten Personen-\nkreis gehören:\n1. Witwen, Witwer, Waisen und Verwandte\nder aufsteigenden Linie, die eine Rente als\nAnspruch oder als Kannleistung oder als\nHärteausgleich erhalten,\n2. Witwen und Waisen, die eine Witwen- oder\nWaisenbeihilfe erhalten.\"\n2. Im § 2 Abs. 2 Buchstabe b wird die Zahl „ 120\"\ndurch die Zahl „ 125\" ersetzt.\n3. Im § 3 Abs. 1 wird nach Satz 1 eingefügt:\n„Ist der Berechtigte Mitglied einer anderen\ngesetzlichen Krankenkasse oder einer Ersatz-\nkasse, so ist diese zuständig. Ist der Berechtigte\nnicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Kranken-\nkasse oder einer Ersatzkasse, jedoch Familien-\nmitglied eines für ihn anspruchsberechtigten\nVersicherten, so wird die Krankenbehandlung\nvon der Krankenkasse des Versicherten gewährt.\"\n4. Im § 10 fallen der Wortlaut des Buchstaben b\nsowie die Buchstabenbezeichnungen „a)\" und „ b)\"\nweg.\nArtikel II\nDie Verordnung tritt am Tage nach ihrer Ver-\nkündung, Artikel I Nr 2 jedoch mit Wirkung vom\n1. April 1952, Artikel I Nr. 4 mit dem 1. Januar\n1953 in Kraft.\nBonn, den 23. Oktober 1952.\nDer Bundeskanzler\nAdenauer\nDer Bundesminister für Arbeit\nAnton Storch"]}