{"id":"bgbl1-1952-27-5","kind":"bgbl1","year":1952,"number":27,"date":"1952-07-04T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1952/27#page=19","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1952-27-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1952/bgbl1_1952_27.pdf#page=19","order":5,"title":"Verordnung zur Überführung des Instituts für Angewandte Geodäsie in Frankfurt a. M. in die Bundesverwaltung","law_date":"1952-07-01T00:00:00Z","page":367,"pdf_page":19,"num_pages":1,"content":["Nr. 27 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 4. Juli 1952     367\nVerordnung zur Oberführung\ndes Instituts für Angewandte Geodäsie\nin Frankfurt a. M. in die Bundesverwaltung.\nVom 1. Juli 1952.\nAuf Grund des Artikels 130 des Grundgesetzes\nfür die Bundesrepublik Deutschland verordnet die\nBundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates:\n§ 1\nDie dem Institut für Angewandte Geodäsie\nin Frankfurt a. M. eingegliederten Restteile der\ntrigonometrischen Abteilung des früheren Reichs-\namtes für Landesaufnahme werden in die Verwal-\ntung des Bundes übergeführt und dem Bundes-\nminister des Innern unterstellt.\n§ 2\n(1) Im Rahmen des von der Deutschen Geodäti-\nschen Kommission betriebenen Deutschen Geodäti-\nschen Forschungsinstituts bildet das Institut für\nAngewandte Geodäsie die Abteilung II „Angewandte\nGeodäsie\" dieses Forschungsinstituts.\n(2) Der Aufgabenkreis des Instituts für Ange-\nwandte Geodäsie innerhalb des Deutschen Geodäti-\nschen Forschungsinstituts umfaßt die wissenschaft-\nliche Forschung auf allen Gebieten des Vermessungs-\nwesens einschließlich der Kartographie und der\nReproduktionstechnik und die Aufbereitung der\nForschungsergebnisse für die ~raxis.\n§ 3\nDas Institut für Angewandte Geodäsie führt die\nBezeichnung „Institut für Angewandte Geodäsie\n(Abteilung Angewandte· Geodäsie des Deutschen\nGeodätischen Forschungsinstituts in München)\".\n§ 4\nDie Angestellten und Arbeiter des Instituts für An-\ngewandte Geodäsie treten kraft dieser Verordnung\nin den Dienst des Bundes über.\n§ 5\nDiese Verordnung tritt am 1. April 1952 in Kraft.\nBonn, den 1. Juli 1952.\nDer Bundeskanzler\nAdenauer\nDer Bundesminister des Innern\nDr. Lehr\nDer Bundesminister\nfür Angelegenheiten des Bundesrates\nHellwege"]}