{"id":"bgbl1-1951-23-1","kind":"bgbl1","year":1951,"number":23,"date":"1951-05-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1951/23#page=1","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1951-23-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1951/bgbl1_1951_23.pdf#page=1","order":1,"title":"Verordnung über das Zollverfahren im internationalen Straßengüterverkehr","law_date":"1951-05-07T00:00:00Z","page":323,"pdf_page":1,"num_pages":24,"content":["Bundesgesetzblatt                                                                                     323\nTeil l\n1951                    Ausgegeben zµ Bo\"un am 15. Mai 1951   1\nNr: 2Y\nInhalt:                                                Seite .\n7. 5. 51.  Verordnung über das Zollverfahren im internationalen Straßengüterverkehr •                       323 ·\nVerordnung                            das von ein.er zustänäigen Zollbehörde eines der\nüber das Zollverfahren im internationalen.             Teilnehmerstaaten innerhalb der letzten zwef Jahre\nStra~engtiterverkehr.                     ,'ausgestellt. oder verlängert w.orden ist. Der Führer\ndes Fabtzeugs muß bei der Beförderung von Wiµ'en,\nVom 7. Mai 1.951.                        die auf . Zollbegleitscheinheft abgefertigt worden\nAuf Grund des§ 16 des Zollgesetzes vom 20. März . sind, das Verschlußanerkennt:nis mit sich führen\n1939 (Reichsgeset~bl. I S. 529) in Verbindung mit und auf Verlangen den Zollbeamten jederzeit\nArtikel 129 Abs. 1 des Grundgesetze·s für die Bun• vorlegen.\ndesrepublik Deutschland wird verordnet:            -                                   § 3\nAusschl~ß von Transportunternehmern\nI. Allgemeine Bestimmungen                                Von dem Zollverfahren gemäß'den Bestim:mungeI)\n.§ 1                              dieser Verordnung können Transportunternehmer\nausgeschlossen werden, die sich in einem Teil•\nAllgemeine Voraussetzungen                     nehmerstaat eines schweren Verstoßes· gegen . die\n(1) Waren, die im grenzüberschreitenden Verkehr           Vorschriften über den internationalen Straßen-\nmit den Teilnehmerstaaten auf zollsicher einge•              güterverkehr schuldig gemacht, haben oder für\nrichteten Lastkraftwagen und Anhängern befördert             einen derartigen Verstoß ihrer Beauftragten verant-\nwerden, können auf Antrag des Zollbeteiligten in             wortlich. sind.\neinem vereinfachten Zollverfahren unter Verwen-.\n§ 4\ndung des Zollbegleitscheinheftes für den inter-\nnationalen Straßengüterverkehr (Carnet T. I. R.) ·                     Verbot einer Änderung der Ladung\nabgefertigt werden. Das Verfahren ist auch an-\nDie Ladu~g der Fahr:zeuge und Behälter d{lrf .,......;\nwendbar, wenn die Waren statt in ·zollsicher ein-\nabgesehen von den Fällen ·der §§ 18, 20, 21 - wäh-\n. gerichteten Fahrzeugen in zollsicher eingerichteten\nrend der Fahrt ,nicht verändert werden.\nBehältern (Containern) befördert werden, die auf\nder Ladefläche der Fahrzeuge befestigt und in ihrer\nLage durch Zollverschluß gesichert sind.                                               § 5\n(2) Die Teiilnehmerstaaten, mit denen der Straßen•               Bezeichnungen der beteiligten. Zollstellen\ngüterverkehr nach den Bestimmungen dieser Ver-\nIm Sinne di~ser Verordnung sin~: .\nordnung zugelassen ist, werden besonders bekannt-\ngegeben.                                 ·                   1. ,,Abgangszollstellen'' die Binnen- oder Gren:q;oU-\nstellen der ,Teilnehmerstaaten, bei· denen die\n§ 2                                · Warenbeförderung: beginnt;\nEinrichtung der Fahrzeuge und ·Behälter\n2. ,,BestimmungszollstelJen\" die Binnen- oder Grenz•\nfl) Die Fah~zeuge und Behälter, die zur Beför~                 zollstellen der Te.ilnehmerstaaten, bei denen\nderung von Waren nach den Bestimmungen diesel                  · die Warenbeförderung endet;\nVerordnung benutzt werden, müssen in ihrer Bau- 3. ,,Durchgangszollstellen\" die GrenzzoUstellen der\nart und ihren Einrichtungen den Vorschriften der                  Teilnehmerstaaten, ' die von den Fahrzeugen\nAnlagen 1 und 2 entsprec;hen. Einzelfahrzeuge und                 während der„ Warenbeförderung nur auf der\nLastzüg~ müssen vorn Ul)d hinten eine rechteckige                 Durchfahrt: berührt werden; ·\nTafel mit der Aufschrift „T. I. R.\" tragen, deren\nAusmaße und Farben aus der Anlage 3 ersichtlich 4. ,,Ausfertigungszollstellen\" di~ Bundeszollstellen,\nsind. Die Tafel muß abnehmbar sein und am Fahr-                   die AbgangszollsteUen sind oder bei denen die\nzeug derart angebracht werden können, daß sie                     Waren zur Einfuhr in das Bundesgebiet abge-\n.in ihrer Lage durch Zollverschluß gesichert we;rden              fertigt werden;\nkann.\n- 5. ,;Empfangszollstellen\" die Bundeszollstellen, die\n(2) Die .:Ve:rschlußfähigkeit der Fahrzeuge und Be-         · aestimmungszollstellen sina oder bei denen die\nhälter muß durch ein Verschlußanerkenntnis nach                   Waren zur Ausfuhr aus dem Bundesgebiet ab-\ndem Muster der Anlage 4 nachgewiesen werden,                      gefertigt werden.","324                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n§ 6                                (2) Auf ein Zollbegleitscheinheft kann entwede1\nZuständigkeit der Zollstellen               nur Zollgut oder nur Freigut abgefertigt werden.\nDie Beförderung von Zollgut und Freigut auf dem•\n(1) Ausfertigungs- und Empfangszollstellen kön-       s-elben Fahrzeug iist ausgeschlossen. Zulässig ist\nnen nur solche Bundeszollstellen sein, denen die           jedoch die Beförderung von Zollgut in Behältern\nBefugnis zur Ausfertigung und Erledigung von Zoll-         des freien Verkehrs und von Freigut in Behältern,\nbeglcitscheinhef ten besonders erteilt worden i1st.       die sich im Zollverkehr befinden.\n(2) Die Grenzübergangsstellen, die für den inter-\n§ 10\nnationalen Straßengüterverkehr gegenüber den\nNachbarländr'.rn zugelassen sind, werden besonders                                Zollantrag\nbekannlgcgeben.                                               (1) Die Ubergabe eines vorschriftsmäßig ausge-\n§ 7                            füllten Zollbegleitscheinheftes an die Zollstelle gilt\nAusgabe der Zollbegleitscheinhefte               als ZoJlantrag auf Abfertigung der beförderten\nWaren im vereinfachten Zollanweisungsverfahren,\n(1) Die Zollbeglcitscheinhefte werden von den         wenn nicht ein schriftlicher Antrag gemäß Ab-\ninternationalen Spitzenvereinigungen der Kraftfahr-        satz 2 gestellt wird. Sie genügt gleichzeitig als Zoll-\nzeughalter ausgegeben. Diese Vereinigungen geben           anmeldung.\ndie Zollbegleitscheinhefte an die ihnen angeschlos•\nsenen nationalen Verbände der Kraftfahrzeughalter,            (2) Sind die beförderten Waren Freigut und sol-\ndie sie unter Vollziehung ihrer Unterschrift für die       len sie Freigut bleiben (Hinweis auf § 6 Abs. 4\nTranportunternehmer ausstellen.                            Satz 2 des Zollgesetzes), so hat der Zollbeteiligte\nauf dem Ladungsverzeichnis schriftlich den Antrag\n{2} Die internationalen Spitzenvereinigungen und       zu stellen, die Nämlichkeit des darin verzeichneten\ndie ihnen angeschlossenen deutschen Kraftfahr-            Freiguts zu sichern.\nzeu ghalterverbände sowie die Versicherungsunter-\nnehmungen, unter deren Verantwortung oder Bürg-                                      § 11\nschaft die Zollbegleitscheinhefte im Bundesgebiet                               AntragsteHer\nausgegeben und benutzt werden, werden besonders\nbekann tgege bcn.                                             Die Zollanträge gemäß § 10 können nur von oder\nim Namen der Person gestellt werden, auf deren\n(3) Die Abfertigung von Waren auf Zollbegleit-         Namen das Zollbegleitscheinheft lautet. Den Zoll-\nscheinheft kann jederzeit gesperrt werden, wenn            stellen gegenüber ist auf Verlangen nachzuwej,sen,\ndie Bürgschaft der zugelassenen deutschen Zoll-           daß diese' Person Zollbeteiligter ist (Hinweis auf\nbürgen wegfällt.                                           § 150 der Allgemeinen Zollordnung).\n§ 8\n§ 12\nMuster und Sprache der Zollbegleitscheinheite\nAblehnung des Zollantrags\n(1) Die Vordrucke der Zollbegleitscheinhefte sind          Die Zollstelle lehnt den Zollantrag ab,\nin französischer Sprache nach dem Muster der An-\n1. wenn das Zollbegleitscheinheft nicht ordnungs-\nlci.ge 5 a abgefaßt. Sie können in der Sprache eines\nmäßig ausgestellt ist oder die Bundesrepublik\nder Teilnehmerstaaten ausgefüllt sein.\nDeutschland nicht als Geltungsbereich auf\n(2) Wenn das Ladungsverzeichnis (Manifeste des             dem Umschlag des Zollbegleitscheinheftes an-\nMarchandises) des Zollbegleitscheinheftes nicht in             gegeben ist;\ndeutscher Sprache ausgefüllt ist, so müssen der\n2. wenn die Verschlußeinrichtung des Fahrzeugs\nAusfertigungszollstelle zugleich mit dem Zoll-\noder des Behälters Mängel .aufweist, die . nicht\nbegleitscheinheft deutsche· Ubersetzungen des Ver-\nsofort behoben werden können {siehe § 33);\nzeichnisses übergeben werden.\n3. wenn der Zollbeteiligte von der Teilnahme an\n§ 9                                 den Vergünstigungen der Zollabfertigung aµf\nArten der .Abfertigung                       Zollbegleitscheinheft ausgeschlossen worden i,st;\n(1) Die Abfertigung von Waren auf ein Zoll\"-           4. wenn das Fahrzeug im vorhergehenden Lande\nbeigleitscheinheft für den internationalen Straßen-            nicht ordnungmäßig zur Ausfuhr abgefertigt\ngüterverkehr (Carnet T. I. R.) ist entweder                    worden ist.\n1. Abfertigung im vereinfachten Zollanwei-                                   § 13\nsungsverfahren im Sinne von § 58 der Zoll-                 Verfahren der Abgangszollstelle\nanweisungs-Ordnung, wenn Zollgut beför-\n(1) Mit dem Antrag auf Zollabfertigung unter\ndert wird (§§ 16 bis 25), oder\nVerwendung des Zollbegleitscheinheftes sind der\n2. Vorabfertigung zur Sicherung der Näm-           Abgangszollstelle das Fahrzeug und die Waren zu\nJichkeit im Sinne von § 206 der Allgemei-       gestellen 1 die auf ihm befördfrt werden sollen. Die\nnen Zollordnung, wenn Freigut befördert         AbgangszoHstelle unterzieht die Waren entspre-\nwird. Dies ist dann der Fall, wenn vVaren     , chend den allgemeinen Vorschrirten einer äußeren\naus dem freien Verkehr des deutschen            oder inneren Zollbescbau. Wegen der Beschrän-\nZollgebiets unter Erhaltung ihrer Eigen-      , kung der Z.ollbeschau' aüf Stichproben gilt § 186\nschaft als Freigut von einer Ahgangszoll-       der AUgemeinen; ZollMdn'urtg'., . Erg}bf ',di~' Zoll-\nstcllc des Bundes zur Beförderung ins Aus-      beschau keine Beans'tandu:hg,' so sind die Angaben\nland abgefertigt werden (§§ 26 bis 28). ,       im Ladungsverzeichnis ;; dföc1-f Ürite:rschrift und","Nr. 23 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                            325\nDienst,stempel der Abgangszollstelle auf den La-                                    § 19\ndungsverzekhni,s,sen sämtlicher Trennblätter des\nUnfäll~\nZollbeglieitscheinheftes zu bestätigen.\n{2) Die Abgang,szollsteUe legt darauf die erforder-       (1) Bei Unfällen oder anderen unvorhergesehenen\nlichen Zollver,s·chlüss,e an.                             Ereignis,sen, die den Warenführer hindern, die\nFahrt alsbald fortzusetzen, ohne· daß eine Um-\n§ 14                           ladung der Waren erforderlich ist, gilt § 25 Abs. 1\nVerfahren der Durchgangszollstellen             und 2 der Zollanweisungs-Ordnung.\nDie Durchgang,szollstellen (Ausfertigungs- und            (2) Ist die Umladung auf ein anderes Fahrzeug\nEmpfangszollstellen) unterziehen die Waren, die           erforderlich, so gilt § 20 dieser Verordnung.\nsich in den zollamtlich verschlossenen Laderäumen                                  § 20\nder Fahrzeuge oder Behälter befinden, einer Zoll-\nbeschau nur insoweit, als dies zur Verhütung von                               Umladungen\nMißbräuchen erforderlich i:sf. Im übrigen werden             (1) Eine Umladung unter Aufrechterhaltung des\ndie von den Zollbehörden der Teilnehmerstaaten           Zollbegleitscheinheftes ist nur gestattet, wenn die\nangelegten Zollverschlüsse belas,sen. Sie können         Waren aus zwingenden Gründen (Unfall, Motor-\ndurch deutsche Zollverschlüsse ergänzt werden             schaden und d2rgL) nicht mit dem ursprünglichen\n(§ 206 Abs. 3 der Allgemeinen Zollordnung).              Fahrzeug weiterbefördert werden können. Die Um-\nladung ist von der nächsten Zollstelle zu über-\n§ 15                           wachen.\nHandhabung des ZollbegJeitscheinheHes, Buch-              (2) Die Zollstelle hat über den Tatbestand und\nund Aktenführung                      die Umladung eine Niederschrift nach vorgeschrie-\nDie Handhabung de s Zollbegleitscheinheftes und\n1\nbenem Muster aufzunehmen. Sie händigt die\ndie Führung der Bücher und Beiege durch die Zoll-        Niederschrift dem Warenführer als Ausweis gegen-\nstellen wird durch Di:enstan wei!sung geregelt.           über den folgenden Zollstellen aus. Die Nieder-\nschriften ausländischer Zollstellen werden an-\ner}rnnnt. Vordrucke für die Niederschrift in deut-\nII. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r\nscher Sprache müssen die Warenführer zur etwai-\ndie Abfertigung im vereinfachten                         gen Benutzung durch deutsche Zollstellen mit sich\nZ o 11 a n w e i s u n g s v e r f a h r e n (§ 9      füh:ren.\nA b s. 1 Z if f e r 1)                     (3) Die Waren dürfen nur auf Fahrzeuge um-\ngelad~en werden, die zollsicher eingerichtet sind.\n§ 16\nDi,e zollsichere Einrichtung muß durch Vorlage\nSicherheitsleistung                   eines Verschlußanerkenntnisses gemäß § 2 Abs. 2\nFür die Abgaben, die auf den auf Zollbegleit-         nachgewiesen werden. Die Zollstelle, die die Um-\nsche1nheft abgefertigten Waren ruhen, wird neben          ladung überwacht, kann im Einzelfalle für zoll-\nder allgemein geleisteten Bürgschaft der deutschen       sicher eingerichtete Fahrzeuge ein zeitlich begrenz-\nZollbürgen eine besondere Sicherheit nicht ge-            tes Verschlußanerkenntnis erteilen. Für Fahrzeuge,\nfordert.                                                  die über ein Anerkenntnis gemäß Anlage 6 der All-\ngemeinen Zollordnung verfügen, ist ein weiteres\n§ 17\nAnerkenntnis nicht erforderlich, wenn die Beförde-\nÄnderung der Empfangszollstelle               rung bei einer Bestimmungszollstelle der Bundes-\nrepublik endet.\n(1) Die Änderung der Empfangszollstelle ist nur\n§ 21\nzulässig, wenn die ursprünglich vorgeschriebene\nEmpfangszollstelle wegen höherer Gewalt oder aus                         Verschlußverletzungen\nsonstigen zwingenden Gründen (z. B. Straßensper-             (1) Werden unterwegs die angelegten Zollplom-\nrungen, Unglücksfälle) nicht erreicht werden kann.        ben durch Zufall verletzt, so ist da,s Fahrzeug der\n(2) Der Antrag auf Oberweisung des Zollanwei-          nächsten Zol]stelle · vorzuführen. Diese nimmt über\nsungsgutes auf eine andere Empfangszollstelle kann        den Vorfall eine amtliche Niederschrift gemäß § 20\nvom Warenführer nur gestellt werden, wenn das             Abs. 2 dieser Verordnung auf und legt, wenn\nZollbegleitscheinheft auf seinen Namen lautet oder        sich keine Beanstandungen ergeben, neue Zoll-\nwenn er als Vertreter des Berechtigten handelt.           plomben an.\n§ 18                              (2) Bei Verletzung von V\\Tandungen des Lade-\nraumes und ähnlichen Verletzungen des Zoll-\nTeilung der Ladung                   . verschlusses gelten die §§ 19 und 20 dieser Verord-\nEine Teilung der Ladung ist nur im Bestimmungs-        nung über Unfälle. Eine Weiterbeförderung der\nlanq.e zulässig, wenn                                    Waren auf demselben Fahrzeug unter Aufrecht-\nerhaltung des Zollbegleitscheinheftes i,st nur geistat-\n1. die beförderten Waren bereits von der Ab-\ntet, wenn das Fahrzeug alsbald wieder zollsicher\ngangszollstelle an verschiedene Bestimmungs-\nhergerichtet ist.\nzollstellen angewiesen sind und\n§ 22\n2. die für die einzelnen Bestimmungszollstellen\nGeltung der Zollanweisungs-Ordnung\nbestimmten Waren im Ladungsverzeichnis des\nZollbegleitscheinheftes deutlich getrennt auf-        Im übrigen gelten für die Abfertigung von Waren\ngeführt worden sind.                               auf Zollbegleitscheinheft im vereinfachten Zoll-","326                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\nanwei sungsverfahren die Vorschriften der Zoll-\n1\n§ 27\nanweisungs-Ordnung ergänzend.                                Sonstige für die Ausfuhr erforderliche Urkunden\n§ 23                              Die Abfertigung von Freigut zur Ausfuhr auf\nUbe.rgang in ein anderes Zollverfahren           Zollbegleitscheinheft ers,etzt nicht di,e nach ande-\nren Vorschriften für die Ausfuhr erforderlichen\nIst nach den. vorstehenden Bestimmungen die             Urkunden (z. B. Ausfuhrbewilligung, Ausfuhr-Zoll-\nweitere Beförderung der Waren unter Aufrecht-\nanmeldung, Ausfuhr-Zollvormerkschein). Soweit in\nerhaltung des Zollbegleitscheinheftes nicht möglich,       diiesen Vorschriften eine Nämlichkeitssicherung bis\nso ki:mn die Abfertigung im regelmäßigen Zoll-             zur deutschen Grenzausgangszollstelle vorgesehen\nan wei,sungsverfahren oder zu einem anderen Zoll-          ist, kann in den genannten Urkunden auf das Zoll-\nverkehr beantragt werden.                                  begleitscheinheft Bezug· genommen werden.\n§ 24\n§ 28\nVerfahren bei Unregelmänigkeiten\nBesondere Vorkommnisse\n(1) Stellt eine Zollstelle Unregelmäßigkeiten fost,\ndie die Entstehung einer Zollschuld für die beför-           Die Vorschriften der §§ 18 bis 21 über Teilung der\nderten Waren zur Folge haben können, so ·benach-           Ladung, Unfälle, Umladungen und Verschlußver-\nrichtigt sie unverzüglich die deutschen Zollbürgen         letzungen gelten sinngemäß.\nunter Mitteilung des Transportunternehmers, der\nNummer des Zollbegleitscheinheftes und des aus-              IV. B e s t i m m u n g e n ü b e r d i e V e r •\nstellenden Verbandes, der näheren Umstände des               s c h I u ß anerkennt n iss e von Fahr\"'!\nFalles und de_r in Betracht kommenden Abgaben.                                   zeugen\n(2) Die Zollstelle, die den Haftungsbescheid gegen\n§ 29\nden       Transportunternehmer erläßt, übersendet\ngleichzeitig den deutschen Zollbürgen eine Ab-                                     Anträge\nschrift des Bescheids.                                        (1) Verschlußanerkenntni,s,se gemäß § 2 Abs. 2\n(3) Die Rechtskraft des Bescheids i1st den Zoll-        werden von den Hauptzollämtern des Bundes nur\nbürgen mitzuteilen. Gleichzeitig sind sie zur Zah-         für die in Deutschland registrierten Fahrzeuge er-\nlung als Gesamtsch.uldner binnen zwei Monaten              teilt.\nnach Rechtskraft des Bescheids aufzufordern.                  (2) Anträge auf Prüfung der Fahrzeuge und Er-\n(4) Sämtliche vorgenannten Mitteilungen wepden          teilung von Verschlußanerkenntnissen können nur\nauch der Zollbehörde gemacht, di,e mit der Uber-           solche Fahrzeugbesitzer stellen, die das Fahrzeug\nwach ung der deutschen Zollbürgen beauftragt iist.         dauernd in ihrem Gewerbebetrieb verwenden. Sie\nhaben die Anträge {lll das Hauptzollamt zu richten,\n§ 25 _\ndas für i!hren Geschäftssitz oder den Standort de,s\nUnterstützung der Zollbürgen                 Fahrzeugs zuständig ist. Für Fahrzeuge, die in\n(1) Di,e Zollstelle unterstützt, soweit es möglich\nGroß-Berlin oder in der sowjetischen Besatzungs-\nist, die Zollbürgen bei ihren Ermittlungen.                zone Deutschlands registriert sind, können die An-\nträge bei jedem sachlich zuständigen Hauptzollamt\n{2) Sie tri.fft unbeschc1Jdet der Haftung des Bürgen    des Bundes gestellt werden. Das Hauptzollamt kann\nalle Maßnahmen, die zur Sicherung der Abgaben              einen Oberbeamten des Aufsichtsdienstes oder eine.\nerforderlich sind (z. B. Sicherst,ellung gemäß § 7 des     Zollstelle mit der Prüfung beauftragen.\nZollgesetzes, Be,schlagnahme gemäß § 121 der\n(3)  Dem., Antrag   ist eine Beschreibung nebst\nReichsabgabenordnung oder der Strafprozeßord-\nnung, Arrest gemäß § 378 der Reichsabgaben-\nZeichnung des Fahrzeugs in zweifacher Ausfertigung\nordnung).                                                  beizufügen, aus der Art und Hersteller, Zulassungs-,\nMotor- und Fahrgestell-Nr. des Fahrzeugs, die Be-\nIII. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r       schaffenheit (Form, Abmes,sungen) des Laderaums\ndie Abfertigung von Freigut auf                            und alle sonstigen fü\\- die zollsichere Einrichtung\nZ o 1 l b e gleit schein h e f t (§ 9 Abs. 1             wesentlichen Merkmale ersichtlich sind. Statt der\nZiffer 2)                          Zeichnung können auch Lichtbilder beigefügt wer-\nden, die das Fahrzeug in Seiten- und Rückansicht\n§ 26                           deutlich zeigen.\nAbfertigung von Freigut\n§ 30\n(1) VVird die Abfertigung von Waren des freien\nPrfüung des Fahrzeugs\nVerkehrs des deutsc'hen Zollgebiets unter Erhaltung\nihrer Eigenschaft als Freigut gemäß § 9 Ahs. 1             (1) Die Prüfung nehmen ein Oberbeamter und ein\nZiffer 2 beantragt, so wird in den Abfertigungs-           zweiter Beamter unter Hinzuziehung des Antrag-\nbescheinigungen auf den Trennblättern des Zoll-            stellers oder seines Beauftragten vor. Sie erstreckt\nbegleitscheinheftes, die für die Bundeszollstellen         sich darauf, ob das Fahrzeug den Angaben des An·\nbestimmt sind, dte Eigenschaft der abgefertigten           trags und den Bestimmungen der Anlage 1 ent-\nWaren als Freigut zum Ausdruck gebracht.                   spricht.\n(2) Die Vorschriften über Gestellung, Darlegung            (2) Das Fahrzeug ist zur Prüfung in unbeladenem\nund Abfertigung von Zollgut gelten im übrigen              Zustand und mit seinen regelmäßigen Zubehör- und\nsinngemäß (§ 105 Abs,. 1 deis Zollgeisetzeis).             Ausrüstungsstücken vorzuführen.","Nr. 23 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                            327\n(3) Die für die Prüfung erforderlichen Hilf2-        schlußanerkenntnis ausgestellt worden ist, bei aus-\nleistungen hat der Antragsteller c1uf seine Kosten       lemdischen Fahrzeugen dem Bundesminister der\nausführen zu lassen.                                     Finanzen auf dem Dienstwege unter Darlegung der\n§ 31                           Mängel vorgelegt.\nAusstellung, Gültigkeitsdauer und Rückgabe\ndes Verschlußanerkennl.nisses                 V. B e s t i m m u n g e n üb e r B eh ä 1 t er\n(Co n t a i n e r)\n{1) Wenn Bedenken gegen die Vcrsc11~u ßfübiJ-\nkeit des Fahrzeugs nicht bestehen und der AntrafJ·                                 § 34\nsteller als sl.ener\"lich zuvcrltissi~J gilt, ferliQt das          Verschlußaneikcrmtnisse für Behälter\nHauptzollamt für das FahrzcuD ein Verschluß-\nanerkcnntnis (Ccrl.ificill: d'agr(~nwnl) nach dem           (1)    Verschlußanerkenntnisse werden nur für\nMusler der Anlage 4 uus, dem eine\\ Ausfcrligung          solche Behälter erteilt, deren Nämlichkeit an Hand\nder mit Prüfun9,c:,vermcrk versehcne:n Beschreibung      der Verschlußan2rkenntnisse einwandfrei fest-\nnebst Zeichnung oder Lichtbildern un9chcflet wird.       gestellt werden kann.\n(2) Das Vcrschlußanerke:1rnlnis bal eine Gültig-        (2) Vi::rschlußanerkcnntnisse für Behälter können\nkeHsdauer von zwei Jahren. Nach Ablauf dieser            von allen sachlich                    Hauptzollämtern\nFrist hat der                        das Fc1hrzcug ent-  des Bundes erteilt werden.\nweder dem znstöndi9cn Hm1ptzollamt zu ein0r                 (3) Die §§ 29 bis 33 gellen für Behälter sinngemäß.\nneuen Prüfung der Vcrschlußfiihigk(:it und zur Ver-\nlängerung der Gültigkcitsdc:1ucr cles Verschluß-                                   § 35\nanerkenntnisscs um weitere zwei Jahre vorzuführen\nVerwendung des ZollbegleitscheinheHes\noder das Vcrschlußanerkennt11is zudckzugeben.\nb~im Verkehr mit Behältern\n(]) Bei einem Wechsel des Besitzes hat der bis-\nDie Behälter selbsl sincl zugleich mit den in ihnen\nherige Fahrzeugbesitzer das Verschlufürnerkennlnis\nbefindlichen vVaren im Ladungsverzeichnis des\ndem zuständigen Hauptzollamt zurCickzugcben. Das-\nZollbegleitscheinheftes c.ufzuführen, das für die auf\nselbe gilt, wenn das Fahrzeug nicht nur vorüber-\ndem Fahrzeug beförderten Waren ausgestellt wird.\ngehend aus dem Verkehr g('.:r,ogcr1 wird.\n(4)    Wird das Verschlußanerkenntni:, einem                                   § 36\nHauptzollamt vorgelegt oder zurückgegeben, von\ndem das Anerkenntnis nicht selbst crnsgcfertigt                    Zollbehandlung der Rehlilter b~i der\nworden ist, so bcnachrichli9t dieses Hauptzollamt                         ßestilnmungszollstelle\ndas Ausfcrtigungshauptzollc1mt von clor Verlänge-           Behälter werden bei den Bestimmungszollstellen\nrung oder RücksJabe des Verschlußanerkenntnisses.        wie folgt behandelt:\n1. Behälter, deren Verschlußanerkenntnis und\n§ 32\nKennzeichnung sie als aus dem freien Ver-\nÄnderungen des Fahrzeugs                         kehr des deutschen Zollgebiets stammend\n(1) Andcrungen des Baus und der Verschlußcfo-               ausweisen, \\Verden als Rückwaren auf münd-\nrichtung eines als vcrschlußfähiu anerkannten Fahr-             lichen Zollantrag zollfrei geschrieben.\nzeugs sind vor weiterer Abferligung mit Raumver-            2. Der ZoHansprucb fur Behälter einer auslän-\nschluß dem zuständigen Hauptzollamt unter Vor-                  dischen Eisenbahnverwaltung wird form~os\nlegung des Anerkenntnisses nebst Beschreibung                   vorgemerkt gemäß § 100 Abs. 1 Ziff. 1 und\nund Zeichnung anzuzeigen. Zugleich ist clas Fahr-               Abs. 2 Zollvormerk-Ordnung.\nzeug - soweit erforderlich unbeladcn -- zur Nach-\n3. Andere Behälter werden, wenn sie nicht in\nprüfung vorzuführen.\nden freien Verkehr gesetzt oder unmittelbar\n(2) Bei wesentlichen Anclerungc:n wird das Ver-            ausgeführt werden sollen, zu einem weiteren\nschlußanerkenntnis eingezogen und, wenn die Vor-                Zollverkehr abgefertigt.\naussetzungen vorliegen, ein neues erteilt. Un-\n·wescntliche Änderungen werden auf dem Ver-                  VI. Ä n d e r u n g d e r A n 1 a g e 6 d e r\nschlußanerkenntnis vermerkt. Ergeben sich Be-                    .Allgemeinen Zollordnung\ndenken gegen die Versch lußsicherhcit des Fahr-\nzeugs, die nicht alsbald behoben werden, so wird                                   § 37\ndas Verschlußancrkenntnis eingezogen.\nEinrichtung offener Fahrzeuge mit Schutzdecken\n§ 3]                           1. Satz 4 in Ziffer 9 der Anlage 6 der Allgemeinen\nUberwachung der Verschlußfähigkeit                Zollordnung erhält folgende Fassung:\nBei jecler ZollabfertigunrJ cler unter Raumver-         ,,Sie müssen über die obere Kante der Wandun-\nschluß auf clem Fahrzeu~.J beförderten vVarcn               gen des Laderaums genügend weit hinabreichen,\nprüfen die Abferligungsbcamlen cli:~ Verschlußein-           um einen Zugang zur Ladung unmöglich zu ma-\nrichlung des Fahrzeugs, sowci t die Beladung es ge-         chen, und Führungsösen für die Verschlußleine\nst atl et. Ergeben sich hierbei Anstäncl,:;, clie nicht     und dgl. aufweisen, die höchstens 20 cm vonein-\nsofort behoben werden könn0n, so wird das Ver-              ander entfernt sind.\"\nschlußan~rkennlnis eingezogen uncl bei deutschen        2. Absatz 1 in Ziffer 11 der Anlage 6 der Allge-\nFahrzeugen dem Hauptzollamt, von dem das Ver-               meinen Zollordnung erhält folgende Fassung:","328                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n.(1) Die Ringe oder Osen zur Befestigung der         Die bisherigen Absätze 2 und 3 der Ziffer 14\nSchutzdecken müssen geschlossen geschweißt,           werden Absätze 5 und 6.\nmittels Kloben im Innern des Wagenkastens\nvernietet oder verschraubt und höchstens 20 cm                                  §  39\nvoneinander so angebracht sein, daß das Ab-                          Ubergangsbestimmungen\nheben der Seitenwände und das Offnen der Tü-\nren bei angelegtem Verschluß unmöglich ist. Der          (1) Verschlußanerkenntnisse, die gemäß den Be-\nuntere Teil der Schutzdecken muß durch unbieg-        stimmungen der Anlage 6 der Allgemeinen Zoll-\nsame Metallstäbe eng an den Wandungen des            ordnung bereits erteilt sind, verlieren zwei Jahre\nLaderaums befestigt werden. Die Metallstäbe           nach Ausstellung ihre Gültigkeit, wenn ihre Gültig-\nmüssen an der Außenseite der Schutzdecken             keitsdauer nicht verlängert wird.\noberhalb der Befestigungsstellen in der gesam-\n(2) Offene Fahrzeuge mit Schutzdecken werden\nten Länge der Decke so angebracht sein, daß\nnoch bis zum 31. Dezember 1951 zur Zollabferti-\nzwischen der Decke einerseits und den Wan-\ngung mit Raumverschluß zugelassen, wenn sie den\ndungen andererseits kein Zwischenraum bleibt,\nbisherigen Bestimmungen der Anlage 6 entspre-\ndurch den etwas hindurchgeschoben werden\nchen. Nach diesem Zeitpunkt dürfen solche Fahr-\nkann. Dfe Stäbe müssen durch Schrauben und\nMuttern so befestigt werden, daß ein Zollver-        zeuge nur dann zugelassen werden, wenn sie den\ngeänderten Vorschriften der Ziffern 9 und 11 der\nschluß angelegt werden kann.•\nAnlage 6 (§ 31) entsprechen. Verschlußanerkennt-\n§ 38 ·                          nisse, die für offene Fahrzeuge mit Schutzdedrnn .\nvor dem 1. Januar 1952 erteilt sind, verlieren mit\nGültigkeitsdauer der Versdllußanerkenntnisse          Ablauf des 31. Dezember 1951 ihre Gültigkeit, wenn\nZiffer 14 der Anlage 6 der Allgemeinen Zoll-          sie nicht mit einem Vermerk des zuständigen\nordnung erhält folgende Fassung:                        Hauptzollamts versehen sind, der besagt, daß die\nFahrzeuge den geänderten Vorschriften der Ziffern\n.,(1) Wenn Bedenken gegen die Verschlußfähig-\n9 und 11 der Anlage 6 der Allgemeinen Zoll-\nkeit des Fahrzeugs nicht bestehen und der Fahr-\nordnung entsprechen.\nzeugbesitzer als steuerlich zuverlässig gilt, fertigt\ndas Hauptzollamt für das Fahrzeug ein Verschluß-\nanerkenntnis nach Muster a aus, dem eine Aus-                   VIL Ä n d e r u n g v ö n § 208\nfertigung der mit Prüfungsvermerk versehenen               der Allgemeinen Zollordnung\nBeschreibung nebst Zeichnung oder Lichtbildern                                   § 40\nangeheftet wird.\n(2) Das Verschlußanerkenntnis hat eine Gültig-\n§ 208 der Allgemeinen Zollordnung erhält     fol-\ngende Fassu!lg:\nkeitsdauer von zwei Jahren. Nach Ablauf dieser\nFrist hat der Fahrzeugbesitzer das Fahrzeug ent-          „Es gelten für die zollsichere Einrichtung\nweder dem zuständigen Hauptzollamt zu einer\nneuen Prüfung der Verschlußfähigkeit und zur             1. von Lastkraftfahrzeugen die Anlage 6 dieser\nVerlängerung der Gültigkeitsdauer des Verschluß-            Zollordnung und die Anlage 1 der Verord-\nanerkenntnisses um weitere zwei Jahre vorzu-                 nung über das Zollverfahren im internatio-\nführen oder das Verschlußanerkenntnis zurück-               nalen Straßengüterverkehr,\nzugeben.                                                 2. von Eisenbahnwagen die Anlage 1 zur Eisen-\n(3) Bei einem Wechsel des Besitzes hat der bis-.         bahn-Zollordnung,\nherige Fahrzeugbesitzer das Verschlußanerkennt-\n3. von Schiffen die Zollverschluß-Ordnungen für\nnis dem zuständigen Hauptzollamt zurückzu-\ndie einzelnen Flüsse,\ngeben. Dasselbe gilt, wenn das Fahrzeug nicht\nnur vorübergehend aus dem Verkehr gezogen                4. von Behältern (Containern) die Anlage 2 der\nwird.                                                       Verordnung über das Zollverfahren im inter-\n(4) Wird das Verschlußanerkenntnis einem                nationalen Straßengüterverkehr.•\nHauptzollamt vorgelegt oder zurückgegeben, von\ndem das Anerkenntnis nicht selbst ausgefertigt                  VIII. S c h l u ß b e s t i m m u n g\nworden ist, so benachrichtigt dieses Hauptzollamt\ndas Ausfertigungshauptzollamt von der Ver-                                       § 41\nlängerung oder Rückgabe des Verschlußaner-               Diese Verordnung tritt einen Monat nach dem\nken.ntnieses.\"                                        Tage ihrer Verkündung in Kraft.\nBonn, den 1. Mai 1951.\nDer Bundesminister der Finanzen\nScbäffer","Nr. 23 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                           329\nAnlage 1                                                         weite höchstens 1 cm). Diese Vorrichtungen dür-\n(§ 2 Abs. 1 der Verordnung}                                      fen von der Außenseite des Fahrzeugs nicht ent-\nfernt werden können.\nVorschriften über die Bauart und Einrichtung\nder für den internationalen Straßengüter-                                         Artikel 4\nverkehr bestimmten Fahrzeuge.\nVerschlußeinrichtung\nKAPITEL I                           1. Türen und alle anderen Abschlußeinrichtungen\nder Fahrzeuge .inüssen mit einer Vorrichtung\nAllgemeine Bestimmungen                                  versehen sein, die einen einfachen und wirkungs-\nvollen Zollverschluß ermöglicht. Diese Vorrich-\nArtikel 1\ntung muß entweder an die Türwiiinde geschweißt\nFür den internationalen Straßcmgüterverkehr                   sein, wenn sie aus Metall sind, od·er durch einen\nkönnen nur so1che Fahrzeuge zugcla'.;scn werden,                 Schraubenbolzen befestigt sein, dessen Mutter\ndie so gebaut und eingerichtet sind, daß                         an der Innenseite des Laderaums vernietet ist.\na) die Zollverschlüsse auf einfache und wirksame           2. Scharniere müssen so hergestellt und eingerich-\n\\Veise angebracht werden können,                       tet sein, daß die Türen und anderen Abschluß-\nb) keine Waren aus dem. zollamtlich verschlos-                 einrichtungen nicht aus ihren Angeln gehoben\nsenen Teil des Fahrzeugs hc.rnusgcnommen               werden können, Schrauben, Bolzen und andere\noclcr in ihn hineingebracht werden können              Befesti~rungsmittel müssen mit den äußeren Sei-\nohne Hinterlassun9 sichtbarer Beschädigungen           ten der Scharniere verschweißt sein.\noder ohne Verletzung des Zollverschlusses,          3. Bolztüren müssen außerdem mit flachen Metall-\nc) sie keinen verborgenen Raum entlrnltcn, der                streifen eingefaßt sein, die die Türfugen ver-\nzum Verstecken von Waren geeiunct ist.                  decken und einen vollständigen und wirksamen\nVerschluß sicherstellen müssen.\nKAPITEL II                          4. Flanschen       (Füllstutzen),   Leitungshähne  und\nMannlöcher von Tankwagen müssen so ein-\nBauart der Fahrzeuge                               gerichtet sein, daß ein einfacher und wirksamer\nZollverschluß möglich ist.\nArtikel 2\n5. Es muß eine Vorrichtung zum Schutz der Zoll-\nAllgemeine VorsduHtc;;i                       verschlüsse vorgesehen sein.\n1. Die Fahrzeuge müssen so gebaut sein, daß alle\nzur Aufnahme von Waren geeigneten Räume,                                           Artikel 5 ·\nAbteile und Behältnisse für die Untersuchung                   Kühlwagen, Tankwagen und Möbelwagen\ndurch die Zollbehörden leicht zugänglich sind.\nDie vorstehenden Vorschriften finden auch auf\n2. Wenn zwischen Innen- und Außenwandungen                   Kühlwagen, Tankwagen und Möbelwagen Anwen-\nHohlräume gebildet werden, muß die innere                dung, soweit sie mit den technischen Eigenarten\nVerkleidung fest angebracht, vollständig und              vereinbar sind, die sich aus der Zweckbestimmung\nlückenlos sein und nicht ohne Hinterlassung              dieser Fahrzeuge ergeben.\nsichtbarer Spuren entfernt werden können.\nArtikel 6\nArtikel 3\nFahrzeuge mit Schutzdecken\nLaderaum\n1. Fahrzeuge mit Schutzdecken müssen den Vor-\n1. Die Seitenwände, der Boden und das Dach des\nschriften der Artikel 2 bis 4 insoweit entspre-\nFahrzeugs müssen ,ms geschweißten oder ge-\nchen, als si-e auf derartiige Fahrzeuge anwend-\nnieteten Metallplatten oder aus genuteten Holz-\nbar sind. Außerdem müssen diese Fahrzeuge\nbrettern von ausreicbender Stärke bestehen. Sie\nden folgenden Vorschriften entsprechen:\nmüssen so eingerichtet sein, daß kein Teil ohne\nBeschädigung des Canzen entfernt werden kann.              2. Die Bodenbretter und die Bretter der Seiten-\nDie einzelnen Teile des Luderaums müssen                      wände müssen genutet und derart befestigt\ngenau zusammenpassen und so zu befestigen                     sein, daß sie von außen nicht entfernt werden\nseln, daß es nicht möglich ist, Teile zu verschie-            können. Die Befestigung hat durch Schrauben\nben oder zu entfernen, ohne die Zollverschlüsse               zu geschehen oder durch Schraubenbolzen,\nzu verletzen oder ohne sichtbare Spuren einer                 dt~ren Muttern im Innern des Laderaumes ver··\nBeschüdigung zu hinlcrlasscn.                                 nietet sein müssen. Schrauben dürfen von\naußen weder sichtbar noch zugänglich sein.\n2. VV('';enlliche Verbindun9steilc v;ie Nügc], Dol-\nz,,~:1 und N.icten rn.üsscn von außPn irn~y~bracht        3 Seitenwände und Rückwand müssen bei Fahr·\n!:;ein, in'.; Imwre du nhgchc~n und dort.                     zcm9en mit einer Tragfähigkeit bis zu 5 to min-\nvernietet, versclni'.rnbt oder vcrsdrweJßt scü1.              dPstcn:::; 35 cm hod1 sein. Bei Fahrzeugen rnit\n9rößerer Tragfähigkeit müssen sie mindestens\n3. Lld l unu:-;öHmtn(JCD d iirfon h(ichstcn:; eine vV Pile\n50 cni hoch sein.\nvon 40 crn haben. Sie 1n ü.sscn mit\n1cn od( r clmchlodllen Blechen (i.ödwr höchstens\n1                                                4. Die Schutzdecken müssen aus starkem Segel-\n2            vcrs<>hcn und cl u rch (!i!w                      tuch und c1us einem Stück gefertigt sein. Bei\nV!.•ruitl(~runu crns M( ta11 (JC:~chülzt sein                 Au~:hesscrungcn müssen die Schutzdecken in","330                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\nder ganzen Ausdehnung der schadhaften Stelle          a) Bretter (Artikel 3 Ziff. 1 und Artikel 6 Ziff. 2)\ndurch ein auf der Innenseite aufgenähtes Stück             brauchen nicht genutet zu sein;\nSegeltuch verstärkt sein. Müssen die Schutz-          b) Die     Vorrichtung zum Schutze der Zoll-\ndecken ausnahmsweise aus mehreren Segeltuch-               verschlüs.:;e (Artikel 4 Ziff. 5) ist nicht zwin-\nbahnen zusammengesetzt werden, so muß jede                 gerd vorgeschrieben;\nBahn dle andere um mindestens 30 cm über-\nlappen; die beiden Kanten müssen mit einer            c) Die Seitenwände von Fahrzeugen mit einer\nDoppelnaht zusammengenäht sein. Die Schutz-                Tragfähigkeit von mehr als 5 to brauchen nur\ndecken müssen in gutem Zustand und so zu-                  mindestens 35 cm hoch zu sein;\ngeschnitten seir,, daß nach Befestigung der Ver-      d) Bei zusammengesetzten Schutzdecken ist die\nschlußleine ein Zugang zur Ladung ohne Hinter-             Uberlappung der einzelnen Bahnen um 30 cm\nlassung sichlbc1rer Spuren nicht möglich ist. Sie          nicht zwingend vorgeschrieben, wenn die Naht\nmüssen üb2r Seilen-, Stirn- und Rückwände ge-              sich auf der Innenseite befindet;\nnügend weit hinabreichen, um einen Zugang\nzur Lodung umnöglich zu machen. Die Zwi-              e) Der Zwischenraum zwischen den Verschluß-\nschenräume zwischen den einzelnen Führungs-                ösen oder -ringen kann 30 cm höchstens be-\nösen oder -ringen dürfen nicht mehr als 20 cm              tragen (Artikel 6 Ziff. 4);\nbclragen.                                              f) Der Zwischenraum zwischen den Latten kann\n•5. Der un Lere Teil der Schutzelecken, die Fahrzeug           40 cm höchstens betragen (Artikel 6 Ziff. 10);\nund Ladung bedecken, muß durch unbiegsame             g) Die Stirnwand des Motorfahrzeugs darf durch-\nMclallsUibe eng an den Seitenwänden und an                 brochen sein, wenn sie den Vorschriften ent-\nder Rückwand befestigt werden. Die Metall-                 spricht, die für Seitenwände gelten.\nsU:i.be müssen on der Außenseite der Schutz-\nelecken oberhalb der Befestigungsstellen in der    Anlage 2\ngesamten Länge der Decke so angebracht sein,        (§ 2 Abs. 1 der Verordnung)\ndaß zwischen der Decke einerseits und den\nSeilenwänden und der Rückwand andererseits          Vorschriften über die Bauart und Einrichtung\nkein Zwischenraum bleibt, durch den irgen:.l            der für den internationalen Straßengüter-\netwas hindurchgcschoben werden kann. Die                verkehr bestimmten Behälter (Container).\nStäbe mC1sscn durch Schrauben und Muttern so\nbefcsligt wc~rdcn, daß ein Zollverschluß an-\ngelegt werden kann.                                                        KAPITEL I\n6. Als Verschnürungsmittel dürfen nur biegsame                Allgemeine Bestimmungen\nStahldrahtseile von mindestens 3 mm Durch-\nArtikel 1\nmesser oder Hanf- oder Sisalleincn von minde-\nstens 8 mm Sli:irke verwendet werden. Diese                         Allgemeine Vorschriften\nVerschnürungsmittcl müssen aus einem Stück          1. Für    den internationalen Straßengüterverkehr\ngearbeitet und an ihren Enden mit Metallhülsen         können nur solche Behälter zugelassen werden,\nund mit Osen versehen sein, in denen nach Ver-          die Namen und Anschrift des Eigentümers oder\nknüpfung der Leinenenden der Zollverschluß             Erkennungszeichen und -nummern in unzerstör-\nangebracht werden kann.                                barer Beschriftung tragen und so gebaut und ein-\n7. Die Osen an den Schutzdecken müssen mit                 gerichtet sind, daß\nMetall oder Leder verstärkt sein.                       a) die Zollverschlüsse auf einfache und wirk-\n8. Die Befestigungsringe müssen so angebracht                  same \\Veise angebracht, vverclen können;\nsein, daß sie von außen nicht entfernt werden\nb) keine Waren aus dem zollamtlich verschlosse-\nkönnen.\nnen Teil des Behälters herausgenommen oder\n9. Die Planspriegel für die Schutzdecken müssen                in ihn hineingebracht werden können ohne\nso angebracht sein, daß sie von außen nicht                Hinterlassung sichtbarer Beschädigungen oder\naus ihrer Lage entfernt werden können.                     ohne Verletzung des Zollverschlusses;\n10. Uber den Planspriegeln muß ein Lattengitter             c) sie keinen verborgenen Raum enthalten, der\nangebracht sein. Dieses Lattengitter muß von               zum Verstecken von Waren geeignet ist.\nder Vorderwand über die ganze Länge des Lade-\nraums reichen. Es muß mindestens bis 20 cm         2. Die Behälter müssen so gebaut sein, daß alle zur\noberhalb der oberen Kante der Seitenwand her-          Aufnahme von Waren geeigneten Räume, Ab-\nunterreichen. Der Zw:schenra.um zwischen den           teile und Behältnisse für die l!ntersuchtmg durch\nLallen darf 20 cm nicht überschreiten. Die Vor-        die Zollbehörde leicht zugänglich sind.\nderwand des Laderaums des Pahrzeugs darf           3. Wenn zwischen Innen- und Außenwandungen\nnicht durchbrochen sein und muß die gleiche            Hohlräume gebildet werden, muß die innere Ver-\nHöhe wie die Planspriegel haben.                       kleidung fest angebracht, vollständig und lücken-\nlos sein und nicht ohne Hinterlassung sichtbarer\nArtikel 7                            Spuren entfernt werden können.\nUbergangsbes timmungen                   4. Behälter müssen im Straßengüterverkehr auf dem\nFür Fahrzeuge, die beim Inkrafttreten dieser Vor-        Boden des Fahrzeugs, mit dem sie befördert wer-\nschriften bereits im Gebrauch sind, gelten bis zum          den, so befestigt werden können, daß ein Zoll-\n31. Dezember 1951 folgende Erleichterungen:                 verschluß angebracht werden kann.","Nr.. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                           331\nArtikel 2                           Flanschen (Füllstutzen), Leitungshähne und Mann-\nLaderaum                         iöcher von Tankbehältern müssen so eingerichtet\nsein, daß ein einfacher und wirksamer Zollverschluß\nL Die Seitenwände, der Boden und da.s Dach dPs          möglich i,st.\nBehälters müsscm rrns twschw(:ißl cn od('r ge··\nnieteten Metallplatlcn oder aus qcnulcl,·n llol;,-                         Artikel 5\nbrettern von ausreH·h<~nckr Stö rkc bestehen. Sie                       Offene Behälter\nmüssen so eingc:richtet sein, daß kein Teil ohne\nBeschädigung des GanZ('H enUernl werden kann.       1. Offene Behälter müs,sen mit Schutzdecken aus-\nDie de11 Laderaum mnschließendc~n Teile müs•sen         gestattet sein und den Vorschr.iften des Artikels 1\ng<::~nau zusammenpassen und so zu befestigen            und der Absätze 2 bis 9 dieses Artikels entspre-\nsein, daß es nicht-möglich ist, Teiie zu verschie-      chen. Außerdem müssen diese Behälter den Vor~\nben oder zu entfernen, ohne die Zollverschlüsse         schriften der Artikel 2 und 3 insoweit entspre-\nzu verletzen oder ohne sichtbare Spuren einer           chen, als sie auf derartige Behälter anwendbar\nBeschädigung ·zu hinterlassen.                          sind.\n2. Wesentliche Verbindun9sLeile wie Nägel, Bolzen       2. Die Seitenwände müssen mindestens 35 cm hoch\nund Nieten müssen von außen angebracht sein,            sein.\nins Innere durchgehen und dort gehörig ver-\nnietet, verschraubt oder verschweißt sein.           3. Die Schutzdecken müssen aus starkem Segeltuch\nund aus einem Stück gefertigt sein. Bei. Aus-\n3. Lüftungsöffnungen dürfen höchslens c-:ne Weite           besserungen müssen die Schutzdecken in der\nvon 40 cm und AbflußölJnungen höchstens einen           ganzen Ausdehnung der schadhaften Stelle durch\nDurchmesser von 3:5 nun IFl 1wn. Sie müssen mit         ein auf der Innenseite aufgenähtes Stück Segel-\nDrahl~Jeflechten oder du r chlücherlen Blechen          tuch verstärkt sein. Müssen die Schutzdecken\n(Löcher höchstens 20 mm) vc-rsehen und durch eine        ausnahmsweise aus mehreren Segeltuchbahnen\ngeschweißte Verg illeru n~1 aus Metall geschützt        zusammengesetzt werden, so muß jede Bahn die\nsein (Maschenweil.e höchslens 1. cm). Diese Vor-        andere um mindestens 30 cm überlappen; die\nrichtungen dürfen von der Außenseite des Be-            beiden Kanten mfü;sen mit einer Doppelnaht zu-\nhälters aus nicht entfern I wcrdc'n können.             sammengenäht sein. Die 'Schutzdecken müssen\nin gutem Zustand und so zugeschnitten sein, daß\nArtikel 3\nnach Befestigung der Verschlußleine ein Zugang\nVerschluneinrichlung                      zur Ladung ohne Hinterlassung sichtbarer Spuren\n1. Türen und alle anderen Abschlußeinrichlungen             nicht möglich ist. Si·e müssen über die Seiten-\nder Behäiter müssen mit einer Vorrichtung ver-          wände genügend weit hinabreichen, um einen\nsehen sein, die einen einfachen und wirkungs-           Zugang zur Ladung unmöglich zu machen. Die\nvollen Zollverschluß ermöglicht. Diese Vorrich-         Zwischenräume zwischen den einzelnen Füh-\ntung muß entweder an die Türwände geschweißt            rungsösen oder -ringen dürfen nicht mehr als\nsein,. wenn diese aus Metall sind, oder durch           20 cm betragen.\neinen Schraubenbolzen befestigt sein, dessen        4. Der untere Teil der Schutzdecken, di,e den Be-\nMutter an der Innenseite des Laderaums ver-             hälter und seinen Inhalt bedecken, muß durch\nnietet ist.                                            unbiegsame Metallstäbe eng an den Seiten-\n2. Scharniere müssen so hergestellt und eingerichtet         wänden befestigt werden. Die Metallstäbe\ns,ein, daß die Türen ur:d die anderen Abschluß-        müssen an der Außenseite der Schutzdecken\neinrichlungen nicht aus ihren Angeln gehoben           oberhalb der Befestigungsstellen in der gesamten\nwerden können. Schrauben, Bolzen und andere             Länge der Decke so angebracht sein, daß zwi-\nBefestigungsmittel müssen mit den äußeren               schen der Decke und den· Seitenwänden kein\nSeiten der Scharniere verschweißt sein.                Zwischenraum bleibt, durch den irgend etwas\nhin.durchgeschoben werden kann. Die Stäbe\n3. Holztüren müssen außerdem mit flachen Metall·             müssen durch Schrauben und Muttern so be-\nstreifen eingefaßt sein, die die Türfugen ver-          festigt werden, daß ein Zollverschluß angelegt\ndecken und einen vollständigen und wirksamen\nwerden kann.\nVer:;chluß sicherstellen müssen.\n4. Es muß eine Vorrichtung zum Schutz der Zoll-         5. Als Verschnürungsmittel dürfen nur biegsame\nverschlüsse vorgesehen sein.                            Stahldrahtseile von mindestens 3 mm Durch-\nmesser oder Hanf- oder Sisalleinen von minde-\nstens 8 mm Stärke verwenrlet werden. Diese Ver-\nKAPITEL II                             schnürungsmittel müssen aus einem Stück ge-\nBestimmungen                               arbeitet und an ihren Enden mit Metallhüls,en\nfür Behälter besonderer Art                           und mit Osen ver sehen sein, in denen nach Ver-\nkD üpfung der Leinenenden der Zollverschluß an-\nArtikel 4\ngebracht werden kann.\nKühlbehälter, Tankbehälter und Möbelbehälter\n6. Die Osen an den Schutzdecken müssen mit Metall\nDie vorstehenden Vorschriften finden auch auf            oder Leder verstärkt sein.\nKühlbehälter, Tankbehälter und Möbelbehälter An•\nWendung, soweit sie mit den technischen Eigen•          7. Die    Befestigungsringe müssen so angebracht\narten vereinbar sind, die sich aus der Zweck-               sein, daß si~ von außen nicht entfernt werden\nbestimmung dieser Behälter ergeben.                         können.","332                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n8. Die Bügel für die Schutzdecken müssen so an-                               KAPITEL III\ngebracht sein, daß sie von außen nicht aus ihrer\nLage entfernt werden können.                                                 Artikel 8\nUbergangsbestimmungen\n9. Wenn die offene Fläche größer als 6 qm ist,\nmuß ein Lattengitter über den Bügeln angebracht        Für Behälter, die beim Inkrafttreten dies,er Vor-\nsein. Das Lattengitter muß über die ganze Länge     schriften bereits im Gebrauch sind, gelten bis zum\ndes Behälters reichen. Die Zwischenräume zwi-       31. Dezember 1951 folgende Erleichterungen:\nschen den Latten und der Zwischenraum zwi-             a) Die Kennzeichnung (Artikel 1 Ziffer 1) braucht\nschen dem Lattengitter und den Wänden des                 nicht. unzerstörbar zu s,ein, wenn s,ie. sonst ge-\nBehälters dürfen 20 cm nicht überschreiten.               nügend dauerhaft i,st;\nb) Bretter (Artikel 2 Ziffer 1) brauchen nicht ge-\nArtikel 6                              nutet zu sein;\nc) Di,e Vergitterung aus Metall zum Schutze der\nGitterbehälter\nLüftungs- und Abflußöffnungen (Artikel 2\nGitterbehälter müs,sen den Vorschriften des Ar-           Ziffer 3) i st nicht zwingend vorgeschri,eben;\n1\ntikels 5 enlsprechen.                                     d) Die Vorrichtung zum Schutz der Zollver-\nSie müssen außerdem so eingerichtet sein, daß             schlüsse (Artikel 3 Ziffer 4) ist nicht zwingend\nalle Gitterflächen mit einer Schutzdecke überdeckt            vorg~schrieben;\nwerden können.                                             e) Bei zusammengesetzten Schutzdecken i,st die\nUberlappung der einzelnen Bahnen um 30 cm\nSind die Seitenwände des Behälters aus Brettern            nicht zwingend vorgeschrieben, wenn die Naht\noder Leisten hergestellt, so dürfen die Zwischen-             sich auf der Innenseite befindet;\nräume nicht größer als 50 mm sein. Best,ehen di,e          f) Der Zwischenraum zwischen den Verschluß-\nSeitenwände aus einem Gitterwerk aus Metall, so               ösen oder -ringen darf biis zu 30 cm betragen\ndarf die längere Diagonale der Maschen 50 mm nicht\n(Artikel 5 Ziffer 3).\nüberschreiten.\nArtikel 7\nAnlage 3\nZusammenlegbare oder auseinandernehmbare            (§ 2 Abs. 1 der Verordnung)\nBehälter\nT. I. R.-Tafel\nZusammenlegbare oder auseinandernehmbare Be-\nhälter werden unter denselben Voraus,s,etzungen         1. Die Tafeln sollen 25 mal 40 cm groß sein.\nmgelas,sen wie nichtzusammenlegba:re und nicht-         2. S1e sollen etwa in der Mitte der Vorder- und der\neuseinandernehmbare Behälter, wenn di,e Verriege-          Rückseite der Fahrzeuge so angebracht werden,\nlungsvorrichtung, die das Zusammenlegen oder das           daß sie gut sichtbar sind.\n!Aus,einandernehmen ermöglicht, durch Zollver-          3. Die Buchstaben T. I. R. in großer lateinischer\n90hlüis,se zu skhern ist und wenn kein Teil der            Druckschrift sollen 20 cm hoch und ihre Striche\nBehälter ohne Verletzung d'ie,s,er Zollverschlüs,s,e       mindestens 20 mm breit s,ein. Sie sollen weiß auf\n.-ntfernt werden kann.                                     blauem Grund sein.","Nr. 23 -                    Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                                                                                                                                                   335\nFeuillet 1\nCarnet T. I. R.                                                                                                       No ..............................................-\nManifest•e des marchandises\nNom-1\nbre\nEspece                             Marques                                              Nature et espcce\nPoids\nPoids net,\nqUcrntite,                                   Valeur\nPays\net Nos                                                            des\nbrut                                                                                                                d'origine\ndes colis                                                marchandises                                                                                     etc.\ndes colis\nArrete         le present manifeste                                    a ................................................      colis, dont les ................................................ premiers sont destines au bureau de\n{en toutes lettres)                                                                       {en toutes Iettres)\ndouane de A ................................................................ et les autres au bureau de douane de B ...............................................................\nJe certifie que les indications portees ci-dessus sont exactes\net completes.                                                                                                                                                                                                 Signature de l'Agent de la Douane et\ntimbre du bureau de Douane de premiere\nA ........................................................................ , le ....................................................................... .                                                    prise en charge.\nLe Transporteur                                                                                                                                           (Bureau de douane de dcpart)\n(signature et cachet)\nNOTA: L e Bureau de d o u an e de de p a r t d o i t a p -\nposer son timbre et sa signature au bas\ndu manifeste de tous les feuillets du\npresent carnet.\nFeuillet 1\n2    Carnet T. I. R.                                   No ................................................ valable jusqu'au .................................. .                                                                                  ....................................................... .inclus\n(Transport international de marchandises par la route)\n3    Delivre par ................................................................................................................................................................................................................................ (no1n de la caution)\n4    a .................................................................................................................................................................................................................................................... (nom                  du transporteur)\n5     dont le siege d'exploitation est a ............................................................................................................................................................. (adresse                                                                   du transporteur)\n6     pour un transport en provennnce de .......................................................................................................................................................................... (pays de depart)\n7                                          a     dcstinution de ............................................................................................................................................................................ (pays de de-stination}\n8     Burec1u de douane de d{~pflrt: .................................................................................................................................................,,................................................................................._\n9     Bureaux de douanc de passage: ...............................................................................................................................................................................................................................\n10       ············································································································································........................................................................................................................................................................\n11      Bureaux de douane de destinalion: A .................................................... B ............................................................ ainsi qu'il est indique au manifeste\n12      Docurnent douanier afferent au vehicu]e\n13\n14     No\n15     du ...........................................................................................................................................\n16      Certifioat d'agrernent du vehicule ou container\n17     No ................................................................ du ................................................................\n(Fortsetzung des FeuHlet 1 n,ächs-te Seüe)","334                                                                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\nAnlage 5a\nMuster\nzu § 8 Abs. 1 der Vcrordnunq\n(Seite 1 des Umschlags)\nAlliance Internationale                                                                                                                  Bureau Central                                                                                               Federation Internationale\nde Tourisme                                                                                                         Union Internationale                                                                                                         de !'Automobile\nAI.T.                                                                                               des Transports RouUers                                                                                                                          F.I.A.\nI.R.U.\nCARNET T.I.R.\n(Transport international de marchandises par la :oute)\n2                                                                                                                                         No ............................... ..\n3       Valable jusqu'au ............................................................................................................................... ~......................................................................................... _____ .. .inclus\n4       Delivre par..........................................................................·.................................... ·......................................................... _...................................................... {nom de la caution)\n5       a ........................................................................................................................................................................... '.········................................................................ (nom du transporteur)\n6       Siege de 1·exploitation ......................................................................................................................................................................................................................................................\n7       Valable pour un transport de                                                                                                                                                                       Ce carnet peut etre utilise dans les pays\nsl\\.livants, sous la garantie des aiSsociatiorns\n8       ........................................................................................................................................                                                            ci-apres:\n(Bureau de douane et pays de depart)\ng        a .......................................................................................................................................................................................\n(Bureau de douane et pays de destination)\n10         Docurnent douanier afferent au vehicule\n11\n12        No . ............................................................................................................................................................................. ..\n13         du ................................................................................................................................................................................. ..\n14         Certificat d·agrcment du vehicule ou container\n15         No ................................. du .......................................................................................................................................\n16         Valeur totale des marchandises telle\n17         qu'elle figure au manifeste ...............................................................................................................................................................................................................................................\n(La Vüleur totale des rnarchandises doit etre indiquec dans la monnaie du pays de depart)\nSignature du Secretaire\ndu Bureau coman1Un AIT/FIA/IRU pour\nl'emisision des carnetes T. I. R:\n(Seite 2 des Umschlags)\nJe, soussigne,\nfonde de pouvoir de .......................................................................................................................................................................................................................................................................\n.................................... ....... (nom et siege de l'exploitation du transporteur) declare qu'il a ete charge sur le vehicule et pour Ia\ndestination indiquee au recto, les marchandises detaillees sur le manifeste ci-inclus, que je m'engage, avec la garantie de la\ncaution, sous les peines ediictees par 1-es lois et reglements en vigueur dans les pays empruntes, a representer integrale-\nment, sous scellements intacts, en meme temps que le present carnet, dans le delai qui me sera fixe, aux bureaux de\ndouane de passage et de destination, apres avoir suivi l'itineraire qui me sera designe.\nJe m'engage, en outre, avec ma caution, a me conformer aux lois et reglements douaniers des pays empruntes.\nA ............................................................................le ............................................ 19 .......... ~\nLe transporteur                                                                                                                                                                                                               La caution\n(Signature et cachet)                                                                                                                                                                                                          (Signature ·et cachet)","Nr. 23 -               Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                                                                                                                 337\nFeutllet 2\nCarnet T. I. R.                                                                            No ........ _ _ _ _ _ __\nManifeste des marchandiseis\nNom-1\nbre\nBap~ce                              Marque1\net Nos\nNature et espece\ndes\nPoids\nPoids net,\nquantite,                               Valeur\nPays\nbrut                                                                                             d'origine\ndes colis                                             marchandises                                                      etc.\ndes c:olis\nArret~ le present manifeste A _______ ......... colis, dont les                                                                                 N ..... - - - - - - -                  premiers sont destines au bureau de\n(en toutes lettres)                                                    (en toutes lettres)\ndouane de A ................................. ________ et les autres au bureau de douane de B - - - - - - - - - - -\nJe certifie que les indications portees ci-dessus sont exactes\net completes.                                                                                                                                                             Signature de !'Agent de la Douane et\nHmbre diu bur•eau de Douane de prem.iere\nA ........................................................................ , le ....... _ _ _ _ _ ..............................    N . .. .\nprise en charge.\nLe Transporteur                                                                                                       (Bureau de douane de depart)\n(signature et cachet)\nNOTA: L e B u r e a u d e d o u a n e d e d e p a r t d o i t a p ·\nposer son tiinbre et sa signature au bas\ndu manifeste de tous les feuillets du\np r e s e n t c a r n e t.\n1 Feuillet 2\n2     Carnet T. I. R.                                   No ................................................ valable jusqu'au ................................................................................................................................... inclus\n(Transport international de marmandises par la raute)\n3    Delivre par .................................. - - - - · ·.................. _ _ _ _ _ .................................... _ _ _ _ .................... _ _ _ _ _ (nom de la caution)\n4    a ................................................................................................. _____ ......................----------------                                                                      (nom du transporteur}\n5     dont le siege d'exploitation est                                             a .......................................----·---······......- - - -............ ----(adresse                                                         du transporteur)\n6     pour un transport en provenance de ........................................................ -                                                                                                                                      (pays de depart)\n1                                          a     destination de                                                                                                                                                               (pays de destination)\n8     Bureau de douane de depart: - - - - - - - - - - - - - · - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -\n9     Bureaux de douane de passage:\n10\n11      Bureaux de douane de destination: A _ _ _ __\nB----------                                      oinsi qu'il est indiqul! au manifeste\n12\n13\nDocument douanier afferent au vehicule\n____........................___\n14      No - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -\n15 du\n16      Certificat d'agr~ment du vehioul-e ou conta,iner\n17      No - - - - - - - - - -.... du\n(Forts-etzung des Feuillet 2 nächste Seite)","336                                                                                          Bunde$gesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n18     Certificat de prise en charge\nau bureau de depart ou au bureau de passage A l'entree.\n19\n20\nEnregistre le prcscnt fcuillet au bureaü de douane de\n..........................................................................................\nsous le No ................................................................ _ _ _ _ _ _ _ __\n___________\n21\n22    Delai du transport ............... ····························----------\n23     ·•······..............................................................  -------\n24 · Itineraire propose ·····•········· ....... ,. ............................... - - - - -\n(Ni la douane, ni le trnnsporteur ne remplissent cette\nrubrique)\n25\n26   Itineraire fixe par la douüne ........................................................................._\n(La douanP indique seulcmcnt l'itineraire suivi sur son\npropre territoire)                                                                                                                                 ·\n27\n28\n29   Scellements apposes: ................................................................... _ _ __\n30\n31      ----·········..···········..········ .. ···••···········•········•····..··········....·............................... ..........._\n,.\n32    Scellements rcconnus:\n33\n34\n35    A ................................................................,Je ............................................................ ,.............\n36    Signature de l'J\\gcnt de la Douane et timbre du bmeau\nde Douane\n37\n38     N o t a : L e b u r e a u d e d o u a n e d e d ep a r t o u\nde passage a l'entree doit repro„\ndnire les indications de ce certi-\nficat sur le feuillet pair suivant.\n------- -·---------------··-·-··-·--·-------·---------------\n39    CE FEUILLET DOJT ETRE DETACHE ET CONSERVE PAR LE BUREAU DE DOUANE DE DflPART OU DE PASSAGE\nA L'ENTR13 SELON LE CAS.\n------- ----                                                ------.-··---···~-··-···\"\"-·-------------------------------------~------\n1 Souche l                                                                                                                                                   8\n2 Pris en diarge le ...................................... ,. ....................................................................... .\n3 sous le No ........................................................... _ _ _ _ _ _ _ ....................... :\n4\n9\n10 Scellements reconnus:\n----•••11~••n••••••••&••••u••~•e•1i••t•,~~•uO~tu _ _ _ _ _ __\n-······· .. ···..·········-...   --........\n11 ................................................................................o<••··\"··· ..··--·\n_______\n5 par le bureau de                                                                        -------······~·····~·.,.. ~~~···-                                 12                                 ----••~••·••·••~••·••~•~••••~<•••~••••Oooo•oio>HO••\n6   - - - - - - - - - - - - • • • • • • • • d • • • • • • • .... •~•••n.••••••n•••••••••••••••••••••••Q•••'\"•• .. o•uoo••••• .. -0                          13 A             _ _ _ _ _ _ U,IIOO<t<r••····•GO~•f                              le ....,......................... _ _ _ _ __\n7 Scellement.s apposes: ......................................................................................................                              14 Si.gnature de !'Agent de la Douane et timbre du bureau\nde Douane.\n15","Nr. 23 -                Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                                                                                                      337\nPeuillet 2                                                                                                                                                                                                                No, _ _ _ __\nCarnet T. I. R.\nMan.lfeste des marchandiseLS\nBapfice\nNom-1\nbre\nMarquea\net Nos\nNature et espece\ndes\nPoids\nPoids net,\nquantite,                              Valeur\nPays\nbrut                                                                                         d'origine\ndes colis                                             marchandises                                                      etc.\ndes colis\nArret~ le present manifeste A ................................................ colis, dont les ....... _ _ _ _ _ __ premiers sont destines au bureau de\n(en toutes lettres)                                                (en toutes lettres)\ndouane de A ................................................................ et les autres au bureau de douane de B - - - - - - - - - - -\nJe certifie que les indications portees ci-dessus sont exactes\net completes.                                                                                                                                                              Signature de l' Agent de la Douane et\nHmbre du bur,eau de Douane die premiere\nA ........................................................................ , le ........ _ _ _ _ _ _ ......................\"N\"                                             prise en diarge.\nLe Transporteur                                                                                                        (Bureau de douane de depart)\n(signature et cachet)\nNOTA: L e Bure au de d o u an e de de p a r t d o i t a p -\nposer son timbre et sa signature au bas\ndu manifeste de tous les feuillets du\np f e S e n t C a f n e t.\n1 Feuillet 2\n2     Carnet T. I. R.                                   No ................................................ valable jusqu'au .. _..................................................................................................... _____ ,inclus\n(Transport international de marchandises par la route)\n3     De1ivre par ................................................................................                                     - - - - - · · · · - - - - -.. ····.............. _____ .... (nom de la caution)\n4    a ........................................................................................................ ____ ...................... __________                                                                     (nom        du transporteur}\n5     dont le siege d'exploitation est a ....................................... ____ ................................. ___________ (adresse                                                                                           du transporteur)\n6\n1                                          a     destination de                            -------................................            _______________\npour un transport en provenance de ........................................................... - - - - - - - - - - - - - - - - - - - (pays de depart)\n(pays de destination)\n8     Bureau de douane de depart: - - - - - - - - - - - - · - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -\n9 Bureaux de douane de passage:\n10\n11      Bureaux de douane de destination: A _________ B __________ ainsi qu'il est indiqu~ au manifeste\n12      Document douanier afferent au vehicule\n13\n14     No - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -\n15      du\n16      Certificat d'agr~ment du vehioul-e ou conta<iner\n17      No -·-................. ____ .................. du .. ~ - - - - - - - - - -\n(Fortsetzung des Feuillet 2 nächste Seite)","338                                                                                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n18 Certificat de prise en charge                                                                                                        40  Ce rtifi cat                       de       reconnaissance d u b ureau\nau bureau de düp;:_nt ou 1.m bure,rn de passage                                                               a l'entree.               de pass<3;ge_a la sortie ou de destination\n19 Enregistre le pr6scnt feuiHet au lrnreau de douane de                                                                               41  Nous, soussignes, employes des Dcuanes i\\ .......................,'\"\"\"'\"···•\ncertifions que le vehicule/container mentionne cindessus\n20   ••••••••••••••••••••••••••••••••• .. ••w•••••••• .. ••••••••••• ..••••• .. •••• .. •••• .. •••• .. - - -                               nous a ete presente en bon etat, et qu'a.pres avoir reconnu\n21\nl'integrite des scellements qui y etaient apposes,\nsous le N·o·······:·········•···· ........................................... - - - - - - -\n22\n23\n24\nDelai du !-ransport .................. _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __\n················......................................................,..................\nItineraire propose .................................................. ·\n_________                       42\n43\na.) nous lui avons fait suivre sa destination sur l' etranger,\nb) nous avons constate qu'il renformait ..................,.......................-\ncolis ainsi qu'il est specifie dans le manifeste ci-contre.\n(Ni la duuane ni le transporteur ne remplissent cette\nrubrique)\n25   ----~•-••,.,.~~~••'\"t.,~o,..~,..,~ ..                u---                                                                          44  Reserves ou nature des infractions\n26  Itineraire fixe p,H la douane .................................................... ____                                             45  constatees ..................... · .............................,., ..................................................,...........\n(La douane indique seulement l'itineraire suivi sur son\npropre territoirc.;\n27              ---····•·» .......,.............,..................................................______                               45\n28                                                                                                                                      41\n29  Scellements apposc~s: ................ ,. ................................................. _ _ __                                  48\n_____ ____\n.................... - - - - - • • • • • • • • • • ...... =.,--=•~•\"\"\"\"''\"'\"'',..,.,.,..••••••\"\"'°'\"\"••••no,mm••\"'\n,,,                 ...\n___________\n,\n30   ....................................... ..................·----···... ............................................................\n,                                                      .,                                 49\n31   ................................................ .,........., ...................................·----···...................... .. 50                                                                  .....,,,.\"'\"'\"\"\"\"\"-----·\"'·\"\"'\"\"\"\"'\"'\"....\"'\n32  Scellements rPco:nnus;                                                                                                              51           _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ........... •••••••»»\"••• ............................ ..,,,..,. .•..,.,.. •• ,. •.,, •• ,.\n33\n34               -----..... .............       ,.              ________________                                                        52  En consequence, il a ete donne ded1arge des engagements\nsouscrits, sous le No ..............................,.............. (sous les reserves\nci-dessus)\n35  A \".......................................................... , le .................................... _ _ _ .............. ..     53  A     ~~·\"'~ ................................................,    le ...................................................... ,, ........\n36  Signature de l'Agent de la Douane et timbre du bureau                                                                               54  Signature de !'Agent de la Douane et timbre du Bureau\nde Douane                                                                                                                               de Douane\n31                                                                                                                                      55\n38 NOTA: Ce c e r ti f i c a t d o i t et r e r e m p l i p a r I a\ndouane qui a pris en charge le feuillet\nimpair precedent\n39  CE FEUILLET DOIT BTRE DtTACHE AU BUREAU DE PASSAGE A LA SORTIE OU DE DESTINATION SELON LE\nCAS, ET RENVOYE, APRES ANNOTATION AU BUEAU DE PRISE EN CHARGE (DANS LE MeME PAYSJ.\n1 Souche 2\n2 Arrivee constatee le ........ _ _ _ ............................ _ _ _ _ _ __                                                          9 Decharge sans reserve ............................................................................................\n3 sous le No. _...................... _ _ __                                                                                            10 Reserves ou nature des infractions constatees:\n4                                                                                                                                       11\n5 au bureau de \" · \" - - - - - - · - - - - - - - - - - - - -                                                                            12\n6                                                                                                                                       13 A                                                             Ie\n7 Scellements intacts: _ _ _ _ _ __                                                                                                     14 Signature de l'Agent de la Douane et timbre du bureau\nde Douane.\n8 \" ' \" · - - - - - - - - - -................................... - ~ - - - - - - -\n15","Nr. 23 -      Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                                                      339\n(Seite 3 des Umschlags)\nREGLES RELATIVES A L'UTILISATION DU CARNET T. I. R.\n1. Le manifeste doit etre redige dans la langue du pays de                           depart en ce qui concerne les feuillets impairs 3, 5, 7, ....,\ndepart. Les autorites douanieres des autres pays empruntes                       mais ils n'ont pas a signer et timbrer les manifestes.\nse reservent le droit d'en exiger une traduction dans Ieur                12. Les bureaux de clouane de passage a la sortie et le bureau\nlangue.\nde destination operent comme le premier bu:rf'au de passage\n2. En vue d'evitor Ies stationnements qui pourraient resulter                        a la sortie, en ce qui concerne les feuillets pairs 4, 6,\nde cette cxige:a.ce, il est conseille aux transporteurs de                       8,... (2), mais renvoient immediatement le feuillet au\nmunir le condtrt:'.:teur du vehicule des traductions voulues.                    bureau de passage d'entree du meme pays.\n3. II est particulierement rccommande que le manifeste soit                   13. Avant de proceder a. ces operations, le service des douanes\ndactylographie ou polycopie de maniere que tous les                              s'assure de la regularite du titre, fixe ou contröle le delai\nfeuillets soient nettement lisibles. Chaque lot de marchan-                      et l'itineraire. Il verifie l'etat du vehicule, et, s'il y a lieu,\ndises doit faire l'objet d'une ligne distincte. II est interdit                  du chargement.\nde. presenter comme unite, dans le manifeste, plusieurs                   14. 1. - En cas de rupture de scellement en cours de route,\ncolis fermes reunis de quelque maniere que ce soit.                              un proces-verbal de constat doit etre redige soit par l'au-\n4. Les poids, nombres et mesures scront exprimes en unites                           torite douaniere, s'il s'en trouve a proximite, soit par toute\ndu systeme rnetrique et les v<1leurs dans la monnaie du                          autre autorite habilitee a cet effet du pays ou se trouve\npays de depart.                                                                  le vehicule. L'autorite intervenante scellera le vehicule ou\nle container et decrira dans le proces-verbi.l.l de constat\n5. Le carnet ne doit comporter aucune rature ou surcharge                            au dos du carnet le mode de scellement utilise.\nqui ne soit approuvee par Ies auteurs de ces ratures ou\n2. - a) En cas d'accident necessitant le transbordement sur\nsurcharges et qui ne soit visee pu.r les autorites douanieres.\nChaque feuillet doit etre date et signe a. l'encre par le                       un autre vehicule, ce transbordement ne peut s'effectuer\ntransporteur.                                                                    qu'en presence de l'une des autorites designees au para-\ngraphe precedent qui, dans le proces-verbal de constat,\n6. Le carnet cloit elre presente en m<'.'~me temps que Ie charge-                    doit certifier la regularite des operations; le vehicule ou\nment, au bnreau de douane de clepart, aux bureaux de                             le container de substitution doit etre agree par cette auto-\ndouane de passarJe aux fronlieres, au bureau de douane                           rite et scelle, le mode de scellement utilise etant decrit\nde destination et a toutc requisition des autorites des pays                     dans le proces-verbal de constat.\nempruntes.                                                                              b) Si le vehicule ou le container de substitution n'a\n7. I1 est recommande au conductcur du vehicule de veiller                           pas ete agree conformement aux dispositions de l'annexe 2,\na ce qu'tm volet du carnct soit detache par Ia douane                            les autorites douanieres du pays ou des p'iys suivants\na chacun cle ces burcaux. A d6fant, la validite du carnet                       empruntes peuvent refuser d'accepter le vehicule ou le\npeut ctre suspendue jusqu'a regularisalion.                                      container, a. moins qu'il n'ait fait l'objet d'un agrement\ntemporaire de la part des autorites douanieres du pays ou\n8. Les feuillets sont utilises dans I'orclre de Ieur numero-                        l' accident s' est produi t.\ntation. Les fouillets irnpairs sont destines au bureau de\ndouane de depart et aux bureaux de douane de passage                             3. -- En cas de peril imminent necessitant le dechargement\na l'entrec. Les fcuillcts pairs sont destines aux bureaux                        immediat de tout ou partie de la cargaison, lf! conducteur\nde douane de passage a la sortie et au burcau de douane                         peut prendre des mesures de son propre chef sans demander\nde deslination.                                                                  ou sans attendre l'intervention ,des autorites susvisees.\nII doit prouver, d'une maniere suffisante, qu'il a du agir\n9. Le bureau de dounne de depart annotc, vise et timbre le\nfeuillct et la souche No 1 ainsi que le certificat de prise                      ainsi dans 1'interet du vehicule ou du chargement et;\ne_n charge du feuillet No 2. 11 appose sa signature et son                      aussitöt apres avoir pris les mesures preventives de\ntnnbre au bas du manifeste de tous les feuillets a. utiliser                    premiere urgence, en faire mention au verso du carnet\npour le transport et conserve par devers lui le feuillet                         T.I.R. et avertir les autorites susmentionnees pour faire\nNo 1 (1).                                                                        constater les faits, verifier le chargement, sceller le vehicule\nou le container et rediger un proces-verbal de constat qui\n10. Le prcmicr bnreau de douane de passage                 a la sortie annote,          decrira egalement le mode de scellement utilise.\nsigne et timbre le feuillet et la souche No 2; il detache                       ·4. - Dans les diverses hypotheses envisagees au present\nledit feuillet et Je rnnvoie immediatement au bureau de                          article, l'autorite intervenante doit faire mention du proces-\ndouane de depart apres avoir rempli le certificat de\nreconnaissance.                                                                 verbal de constat au verso du carnet T.I.R. Le proces-\nverbal de constat doit etre annexe au carnet T.I.R. et\n11. Les bureaux de douane de passage                a. l'entree des differents          accompagner le chargement jusqu'au bureau de douane de\npays empruntes operent comme le bureau de douane de                               destination.\n( 1) Lorsaue Je bureau de d,;pcrt est en meme temps un bureau de sortie, 11      (2) Lorsque le bureau de destination est en m~me temps un bureeu d'entree,\nd·oit conserver par dcvers lui !es feuillets No 1 et No 2.                      il doit conserver par devers lui !es feuillets impairs et pairs correspondants.\n(Seite 4 des Umschlags)\nINCIDENTS OU ACCIDENTS SURVENUS\nEN COURS DE ROUTE","340                                                                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Tell I\nAnlage 5b\n(zu § 8 Abs. 1 der Verordnung)\nDeutsche Ubersetzung\ndes Zollbegleitscheinheftes für den internationalen\nStraßengüterverkehr\n(C a r n e t T. I. R.)\n(Seite 1 des Umschlags)\nAlliance Internationale                                                                                                            Bureau Central                                                                                Federation Internationale\nde Tourismc                                                                                                  Union Internationale                                                                                             de !'Automobile\nA. I. T.                                                                                         des Transports Routiers                                                                                                           F. I. A.\nI. R. U.\nZOUBlEGiLEI'fSCHE!NHEFT\n(Internationaler Straßengüterverkehr)\n2                                                                                                                                    Nr .................................\n3   Gültig bis einschließlich ................... , .............................................................................. ,...................................                                  -·---------\n4   Ausgegeben durch .. ,............................................................................................................. :............................................................................................... (Name des Bürgen)\n5   an ................................................................................................................................................................................................................ (Name des Transportunternehmers)\n6   Sitz der Gesd1äff sleitung ...............................................................................................................................................................................·---·--··..·······....................................\n7    Gültig für eine Fahrt von                                                                                                                                                                       Dieses Zollbegleitscheinheft kann in den.\nfolgenden Ländern unter der Bürgschaft der\n8   ............................................................................................................................................................................................     nachgenannten Verbände benutzt werden:\n(Abgangszollstelle und -land)\n9   nach\n(Bestimmungszollstelle und -land)\n10 Zollpapier für das Pahrzeug\n11   .................................................................................................................................................... ·······\" ...............................\n12   Nr. ................................................................................................................................................................................. ..\n13   de(sJr ............................................................................................................................................................................\n14    Verschlußanerkenntnis für das Fahrzeug oder den Behälter\n15   Nr. ................................ de(s)r .............................................................................................................................. ..\n-------------·----------                                       -------------------------'---------------------\n16    Gesamtwert der Waren wie\n17   im Ladungsverzeichnis angegeben..................................................................................................................................................·----···········-·-----\n(Der Gesamtwert der 'Waren ist in der Währung des Abgangslandes anzugeben)\nUnterschrift des Geschäftsführers\ndes Gemeinschaftsbüros der AIT/FIA/IRU für\ndie Ausgabe der Zollbegleitscheinhefte\n(Seite 2 des Umschlags)\nIch, der Unterzeichnde,\nerkläre hierrnit als here(htiqter Vertreter von .................................................................................................................. ,............ ,. ......................... ,. .............. ,............... ., ............ _\n·• (Name und Sitz der Geschäftsleitung des Transportunternehmers)\ndaß die in dem bei~Jcfügtcn Ladungsverzeichnis aufgeführten Waren mit der auf der Vorderseite bezeichneir'n Bestimmung\nauf das dort angegebene Fahrzeug verladen worden sind. Id1 verpflichte mich bei den Strafen, die in dPn                                                                                                                                                                                Cesefzen\nund Vorschriften der bc,fuhrcnen Lünder vorgesehen sind, diese Waren vollständig mit unverletzten                                                                                                                                                                      .,-.uuu,_,_,...,,. unter\nVorlage dieses Be~1Ieil.sd1cinheftes innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Durchgangs-- und Bestimrnunqszollstel!:?n 1✓vieder­\nzugestellen und die vorue~~chricbcne Pc1hrlstrecke einzuhalten.\nIch verpflichte mich außerdem 7r1samrnen mit meinem BürrJ(m, die Zollgesetze und ••Vorschriften der auf                                                                                                                                                                     Fdhrtstrec.i<.e\nberührten Länder zu becH:ht(•n.\nOrt. ............................................................... , den ....................................................... 19 .. .\nDer Transpr:rtuntc:rn(~hm,.~r                                                                                                                                                                    Der\n(lJn!crschriil und Sl(;illpt:l)                                                                                                                                             (Unterschrift","Nr. 23 -                   Tag der Ausgabe:                                    Bonn,. den 15. Mai                         1951                                                                341\nTrennblatt 1\nZollbegleitscheinheft                                                                Nr ...............................................\"\nLadungsverzeichnis\nZahl            1\nArt                            Zeichen und                                                                                                                             Rein-\nRoh-                  gewidlt,\nNummern der                                            Warengattung                                                                                                      Wert                          Herstellungsland\ngewicht                 Menge u.\nder Para.stücke                                             Pack.stücke\ndergl.\nDi,eis,es Vererichniis umfaßt iniS,ges,amt _ _ _ _ ........................ Packstücke, von denen die ersten ................................................ für das Zoll-\n(in Buchstaben)                                                                                                                   (in Buchstaben)\namt A ................................................ und die andern für das Zollamt B ................................................ bestimmt sind.\nIdl versidlcre die Richtigkeit und Vollständigkeit der obigen\nÄn,g,aben.                                                                                                                                                                   Unterschrift und Dienststempel der Zollstelle, die die\nOrt _ _ _ _ ........................................... ,den .............................................................. ..                                               erste Abfertigung vorgenommen hat.\n(Abgangszollstelle)\nDer Transportunternehmer\n(Unterschrift und Stempel)\nAnmerkung:                          D i e A b g a n g s z o 11 s t e 11 e m u ß i h r e n D i e n s t -\nstempel und ihre Unterschrift unter dem\nLadungsverzeichnis auf allen Trennblättern\nd i e s e s H e f t e s a n b r i n g e n.\n1 Trenn bla lt 1\n2     ZoJlbegleitse,heinhcft Nr ............................................. gültig bis einschließlidl .................................................................\"\" ............................................................_\n(In Lerna tionaler Straßengüterverkehr)\n3    Ausgegeben durch .................................................................................................................................................................................... _                                             .... (Name des Bürgen)\n4     an ........................................................................................................................ _ __                        ............ (Name des Transportunternehmers}, dessen Geschäfts-\n5     leitung sich befindet in .................................................................................................................................................... (Anschrift des Transportunternehmers)\n6    für eine Fahrt von .................................................................................................................................. _ _ _ .... _ _ _ .................................... (Abgangsland,)\n1                                         niadl ............-................ \"............................................................................................................................:................................................... (Bestimmungsland)\n8     Abgangszollstelle ........................................................................................................\n9    Durdlgangszollstcllen ........................................................................ .\n10     ....................................................................................................................................................._ _ _ _ _ _ _ _ _ _ .........................- - - - - - - - - - - - - -\n11     BestimmungszollstelJen: A ................................. _ _ _ ....................- - - - - B\nim Ladungsverzeichnis angegeben.\n-----•..•.-·... .•-·   •\n12\n13               ____\nZollpapier für das Fahrzeug\n....................................................................................................................\n14     Nr. -----·········........................... - - - -\n15     des           .................................................................................................................... ---\n16     Versd1lußanerkenntnis des Fahrzeugs/Behälters\n17     Nr. _ _ _ _ ........................ des ........................ _ _ _ _ _ _ __\n(Fortset2un,g des Treninlbliatt& 1 n,ädlste Seite)","342                                                                                          Bundesgesetzblatt, Jalirgang 1951, Teil I\n18        Abfe rtigu ngsbeschei ni gung der A bgangs                                                                                                        ~\nzollstelle oder der Durchgangszollstelle\nbeim Eingang\n19     Dieses Blatt ist eingetragen bei der\n20     Zollstelle ...........................................................................                      ............ _ _ _ __\n21     unter der Nr...............,............................................................................................... ..\n22     Wicdcrgestcllungsfrist ......................................................................................... ,..\n23     ....................................................................................................................................................\n24     Vorgeschlagene Pahrtstreckc ............................................................................\n(Weder von der Zollstelle noch vom Trunsportunternehmcr\nauszufüllen)\n25     ............................................ _____\n26     Zollamtlir:h vorr1cschricbcne Pabrtstrccke (Die Zollstelle\n27\nvermerkt nur die Fahrtstrecke auf ihrem eigenen Gebiet)\n............... ,. ................. --.. ~ ..,_ _ __                      ................................... ____\n28     ............- -.....................................................,.................................................................\n29     Angelegte Zollverschlüsse: .......................................................................... ..\n30     .....· - - -..........................................................................................................................\n31\n32\n33\nAnerkannte Zol1verschlüsse: .............................................                                              ____\n....................................................................................................................................................\n34     ............................................................._ _ __\n35     Ort ............................................................ , den ........................................ _ _ __\n36     Unterschrift und Dienststempel der Zollstelle\n37\n38     A n m e r k u n g : D i e A b g a n g s z o 11 s t e 11 e o d e r\ndie Durchgangszollstelle beim Eingang\nmuß die Angaben dieser Bescheinigung auf\ndem folgenden Trennblatt mit gerader\nNu mm e r w i e d e r h o l e n.\nDIESES TRENNBLATT IST VON DER ABGANGSZOLLSTELLE                                                                                                              BZW. DURCHGANGSZOLLSTELLE BEIM EINGANG ABZU-\nTRENNEN UND ZURUCKZUBEHALTEN.\nStammabschnitt 1                                                                                                                                           8\n2   Abgefertigt am                                                                                                                                             9\n3   unter der Nr ............................................................................................., _ _ _                                         10 Anerkannte Zollverschlüsse\n4 - - -............................................................................... _ _ _ _                                                                11\n5   durch die Zollstelle ..................................................................................................\"                                  12\n6   ..................................................... ____________ .............................                                                          13 Ort - - - - - - - - - - - , den - - - - - - -\n7   Angelegte Zollverschlüsse                                                                                                                                 14 Unterschrift und Dienststempel der Zollstelle","Nr. 23 -· Tag der Ausgabe: Bonn, den {s. Mai 1951                                                                                                  343\nTrennblatt 2\nZollbegleitscheinheft                                                          Nr ..... _ _ _ .....................-\nLadungsverzeichnis\nZahl                    Art                                                                                                                                                       Rein-\n1                                       Zeichen und\nNummern der                                               V/arengattung                                       Roh-          gewicht,        Wert          Herstellungsland\nd,er Pack.stücke                                                                                                                                                  gewicht       Menge u.\nPacksbüdrn\n1\ndergl.\nDiesies Vereidmdis umfaßt iru;ges,amt \"...................... _ _ _ _ Packstücke, von denen die ersten ................................................ für das Zoll-\n(in Buchstaben)                                                                                 (in Buchstaben)\namt A _ _ _ _ _                                                   und die andern für das Zollamt B ................ - - . -............ bestimmt sind.\nIch versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit der obigen\nAngaben.\nUnterschrift und Dienststempel der Zollstelle, die die\nOrt ........................ _ _ _ _ _ _ _ , den ............................... _ _ _ _ __                                                                             erste Abfertigung vorgenommen hat.\nDer Transportunternehmer                                                                                                                             (Abgangszollstelle,)\n(Unterschrift und Stempel)\nAnmerkung:                            Di e   A b g a n g s z o 11 s t e 11 e m u ß i h r e n D i e n s t -\nstempel und ihre Unterschrift unter dem\nLadungsverzeichnis auf allen Trennblättern\ndieses Heftes anbringen.\nTrennblatt 2\n2   Zollbegleitscheinheft Nr. ............................................ gültig bis einschließlich\n(Internationaler Straßengüterverkehr)\n______.......................\n3    Ausgegeben durch -·········..· · · - - - -.................................... _._ _ _ ..................... - - - - - \" ' · ·.................. ____ ............... _(Name des Bürgen)\n4   an        ----·-~··.............-------···.........................................................................................................                              (Name des Transportunt,ernehmers), dessen\n5   Geschäftsleitung sich befindet in ........................ _ _ _ _ ............................................ ____ ........... (Anschrift des Transportunternehmers)\n✓\n6   für eine Fahrt von ..................................................--~·····......................... - - - - - - ~ - ~ · ·..................................................,... (Abgangsland)\n1                                       n ach .................... ·.......\n1\n« .. ••·············· ....................... ·............................ - - - - - - - - - - - - ~ - - - -\n(Bestimmungsland}\n8   Abgangszollstelle .......... ____ ...........................\n9\n10\n11\nDurchgangszollstellen\n------ .........................---···...................                                               _______\n-----•-••••~•••u•••••••n••••••~•••••••••«••n••••\"•~~ .. •••••••••••••------------•••uno•~u,~•~~u•o•ue••\"\"\"\"\"'uu•\"\"\"\"~-----_.....,.~.,.,.,_\nBestimmungszolJ~tellen: A ............................................................................................................ B                                                                                                .wie\nim Ladungsverzeichnis angegeben.\n1?    Zollpapier für das Fahrzeug\n13    .........................................................,......................................................................._ __\n14   Nr ... _ _ _ _ _ ...................................................................... _ _ __\n15   des           ............................................................................................    _____\n16    Versd1lußanerkenntnis des Fahrzeugs/Behälters\n17     Nr. - - - -..............~ ........ des\n(Forts,etzung des Trennib1aUs 2 nächste SeH,e)","344                                                                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\n18 A b f e r t i g u n g s b e s c h e i n i g u n g d e r A b g a n g s -                                                                                  40   Er le digu n gsb e sch ein i gun g                                                                       der                  Durch•\nzollstelle oder der Durchgangszollstelle                                                                                                                   gangszollstelle                                               beim                 Ausgang oder der\nbeim Eingang                                                                                                                                               Bestimmungszollstelle\n19   Dieses Blatt ist eingetragen bei der                                                                                                                   41  Die unterzeichneten Zollbeamten bescheinigen, daß das/der\nobenbezeichnete Fahrzeug/Behälter in gutem Zustand vor-\n20   Zollstelle .......................................................................................................................... _                    geführt und nach Feststellung der Unversehrtheit der Zoll-\nverschlüsse\n21   unter der Nr . ................................................................................................................\n22   Wiedergestellungsfrist ............................................................................................                                    42  a) ins Ausland abgelassen worden isti\n23   ....................................................................................................................................................   43 b) ermittelt worden ist, daß das Fahrzeug............................................\nPackstücke enthielt, wie im obigen Ladungsverzeichnis an-\n24   Vorgeschlagene Fahrtstrecke .......................................................................... ..                                                  gegeben.\n(Weder von der Zollstelle noch vom Transportunternehmer\nauszufüllenJ\n25                                                                                                                                                          44  Beanstandungen oder                                           Art          der          festgestellten                        Verstöße:\n26   Zollamtlich vorgeschriebene Fahrtstrecke (Die Zollstelle                                                                                               45  ...........................................................· - - - - - - · - - - - - · \" · · \" · \" \"....\nvermerkt nur die Fahrtstrecke auf ihrem eigenen Gebiet)\n27   ----............................................................................................................................                       46  ................................................................................ _ _ _ _ _ _ _ _ __\n28       ----........................................................................................................................                       47  .................................................................................................. - - - - - - -\n29   Angelegte Zollverschlüsse: ............................................................................                                                48  _,, ____ ..... - - .\n30\n31\n____                 ..............................................................................................................................    49  .................................................. _ _ _ _ _ __\n3':!\n33\nAnerkannte Zollverschlüsse: ............................................................................\n....................................................................................................................................................\n50\n51\n52\n..................................................................................................... _ _ _ __\n...............................................................................................................\nDemzufolge sind die eingegangenen Verpflichtungen ge-\n____\nlöscht unter Nr ................................. (unter den o. a. Vorbehalten)\n34   ....................................................................................................................................................\n35   Ort ............................................................ , c-Jen ................................................................              53 Ort ................................................................ , den ........ _ _ _ ...............................\n36   Unterschrift und Dienststempel der Zollstelle                                                                                                          54 Unterschrift und Dienststempel der Zollstelle\n37                                                                                                                                                          55\n38   A n m e rk u n g : Di ese Be s ch e i n ig u n g ist v o n\nd e r Z o 1 1 s t e 1 l e a u s z u f ü 1 1 e n, d i e d a s v o r h e r -\ngehende Trennblatt mit ungerader Num-\nm e r a u s g e f e r t i g t h a t.\n39   DIESES TRENNBLATT IST VON DER DURCHGANGSZOLLSTELLE BEIM AUSGANG BZW. VON DER BESTIMMUNGS-\nZOLLSTELLE ABZUT,RENNEN UND NACH VERVOLLSTANDIGUNG DER AUSF_ERTIGUNGSZOLLSTELLE (IM SELBEN\nLAND) ZURUCKZUSENDEN.\nStammabschnitt 2\n2   Wiedergestellt am                                                                                                                                       9 Erledigt ohne Beanstandung: ............................ _ _ __\n3\n4\nunter Nr.\n______________                                                   ............................................\n10\n11\nBeanstandungen\n............................................. ______ ______\noder            Art           der          festgestellten                        Verstöße:\n....................................................................\n.....................\n5\n6\nbei der ZollstelJe\n_________                                            .................................\n12\n· 13 Ort - - - - - - - - - - - - • den _ _ _ _ _ _,_ _ __\n1\n8                     ____________ ____\nZollverschlüsse unverletzt\n....................\n14\n15\nUnterschrift und Dienststempel der Zollstelle","Nr. 23 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 15. Mai 1951                                                   345\n(Seite 3 des Umschlags)\nGebrauchsanweisung für das Zollbegleitscheinheft.\n1. Das Ladungsverzeidmis ist in der Sprache des Abgangs-                       12. Die Durchgangszollstellen beim Ausgang und die Bestim-\nlandes abzufassen. Die Zollbehörden der anderen befah-                           mungszollstelle verfahren hinsichtlich der Blätter mit gera-\nrenen Länder behalten sich das Recht vor, eine Ubersetzung                       den Nummern 4, 6, 8 ... ebenso wie die erste Durchgangs-\nin ihre Sprache zu fordern.                                                      zollstelle beim Ausgang, 2 ) senden jedoch die Trennblätter\n2. Um Verzögerungen zu vermeiden, die auf Grund dieser                              unverzüglich an die EingangszoL::,,i:elle ihres Landes.\nForderung entstehen könnten, wird den Transportunter-                       13. Vor der Vornahme dieser Amtshandlungen überzeugt sich\nnehmern geraten, die Fahrer des Fahrzeugs mit den                                die Zollbehörde, daß die Urkunde in Ordnung ist und be-\ngeforderten Ubersetzungen zu versehen.                                           stimmt oder überprüft die Wieder~; 2stellungsfrist und die\n3. Es wird besonders empfohlen, das Ladungsverzeichnis in                            einzuhaltende Fahrtstrecke. Sie untersucht den Zustand des\nMaschinenschrift so auszufüllen oder zu vervielfältigen, daß                     Fahrzeugs und gegebenenfalls den der Ladung.\nalle Blätter gut leserlich sind. Jeder Warenposten ist in                   14. 1. Für den Fa11, daß die Zollverschlüsse unterwegs verletzt\neiner besonderen Zeile aufzuführen. Es tst nicht gestattet,                          werden, muß eine Niederschrift über den Sachverhalt\nim Ladungsverzeichnis mehrere vollständige Packstücke, die                           von einer Zollbehörde, falls eine solche in der Nähe ist,\nmiteinander auf irgendeine Weise verbunden worden sind,                              oder von irgendeiner anderen zuständigen Behörde des\nals eine Einheit aufzuführen.                                                       Landes, in dem sich das Fahrzeug befindet, aufgenommen\n4. Gewichte, Zahlen und Maße sind in Einheiten des metri-                               werden. Die einschreitende Behörde verschließt das Fahr-\nschen Systems, Werte in der Währung des Abgangslandes                               zeug oder den Behälter und beschreibt in der Nieder-\nanzugeben.                                                                           schrift über den Sachverhalt die Art des angewendeten\nVerschlusses.\n5. Das Zollbegleitscheinheft darf keine Rasuren oder Uber-\n2. a) Bei Unfällen, die das Umladen der Ladung auf ein\nschreibungen aufweisen, die nicht durch die dafür verant-\nanderes Fahrzeug erforderlich machen, darf dies nur\nwortlichen Personen genehmigt und durch die Zollbehörden                                in Gegenwart einer der im vorstehenden Absatz er-\nbeglaubigt sind.\nwähnten Behörden durchgeführt werden. Diese muß\nJedes Trennblatt ist vom Transportunternehmer mit Tinte                                  in der Niederschrift über den Sachverhalt die Ord-\nzu datieren und zu unterzeichnen.                                                       nungsmäßigkeit der Maßnahmen bescheinigen. Das\n6. Das Zollbegleitscheinheft muß zugleich mit der Ladung                                    Ersatzfahrzeug oder der Ersatzbehälter muß von den\nbei der Abgangszollstelle, den Grenzzollstellen auf der                                 im vorher.gehenden Absatz genannten Behörden zu-\nFahrtstrecke, der Bestimmungszollstelle und jederzeit auf                               gelassen und verschlossen werden. Dabei ist die Art\nVerlangen der Behörden des befohrenen Landes vorgelegt                                  des angebrachten Verschlusses in der Niederschrift\nwerden.                                            ·                                    über den Sachverhalt zu beschreiben.\n7. Dem Fahrer des Fahrzeugs wird empfohlen, damuf zu                                    b) Wenn das Ersatzfahrzeug oder der Ersatzbehälter\nachten, daß ein Blalt des Zollbegleitscheinheftes durch die                             nicht gemäß den Bestimmungen der Anlage 2 aner-\nZollbehörde bei jeder dieser Zollstellen abgetrennt wird.                               kannt ist, können die Zollbehörden der anschließend\nUnterbleibt dies, so kann die Gültigkeit des Zollbegleit-                               befahrenen Länder die Annahme des Fahrzeugs oder\nscheinheftes solange aufgehoben werden, bis es in Ordnung                               Behälters verweigern, es sei denn, daß ein zeitlich\ngebracht ist.                                                                           begrenztes Verschlußanerkenntnis durch die Zoll-\nbehörden des Staates erteilt worden ist, in dem der\n8. Die einzelnen Blätter werden der Reihe nach entsprechend                                 Unfall sich ereignete.\nihrer Bezifferung gebraucht. Die Blätter mit ungeraden\nNummern sind für die Abgangszollstelle und die Durch-                           3. Bei drohender Gefahr, die ein sofortiges Entladen der\ngangszollstellen beim Eingang bestimmt, die Blätter mit                             gesamten Ladung oder eines Teiles davon erforderlich\ngeraden Nummern für die Durchgangszollstellen beim Aus-                             macht, kann der Fahrer nach eigenem Entschluß handeln,\ngang und die Bestimmungszollstelle.                                                 ohne das Eingreifen der oben erwähnten Behörden zu\nbeantragen oder abzuwarten.\n9. Die Abgangszollstelle füllt das Trennblatt und den Stamm-                            Er muß ausreichend nachweisen, daß er gezwungen war,\nabschnitt Nr. 1 sowie die Abfertigungsbescheinigung im                              im Interesse des Fahrzeugs oder der Ladung so zu han-\nTrennblatt 2 aus und versieht sie mit Beglaubigunqsver-                             deln. Alsbald nach Vornahme der dringlichsten Siche-\nmerk und Dienststempel. Sie bringt ihre Unterschrift und                             rungsmaßnahmen hat er diese auf der Rückseite des\nihren Dienststempel am Fußende des Ladungsverzeichnisses                             Zollbegleitscheinheftes zu vermerken und die oben er-\nauf allen während der Fahrt zu benutzenden Trennblättern                             wähnten Behörden zu benachrichtigen, damit der Tat-\nQn und bewahrt das Trennblatt Nr. 1 1 ) bei sich auf.                               bestand festgestellt, die Ladung überprüft, das Fahrzeug\n10. Die erste Ausgangszollstelle füllt das Trennblatt und den                             oder der Behälter verschlossen und ~ine Niederschrift\nStammabschnitt Nr. 2 aus und versieht sie mit Beglau-                                über den Sachverhalt angefertigt werden kann, in der\nbigungsvermerk und Dienststempel. Sie trennt das Trenn-                              ebenfalls die Art des angewendeten Verschlusses zu be-\nblatt ab und sendet es nach Ausfüllung der Erledigungs-                              schreiben ist.\nbeschcinigung unverzüglich der Abgangszollstelle zurück.                         4. Bei allen in diesem Artikel vorgesehenen Möglichkeiten\n11. Die Durchgangszollstellen verfahren beim Eingang in die                               muß die eingreifende Behörde die Niederschrift über den\nverschiedenen auf der Fahrt berührten Länder hinsichtlich                            Sachverhalt auf der Rückseite de~ Zollbegleitsc;he,inhe~tes\nder Blätter mit ungeraden Nummern 3, 5, 7 ... ebenso wie                             erwähnen. Die Niederschrift über den Sachverhalt muß\ndie Abgangszollstelle, jedoch ohne die Ladungsverzeich-                             dem Zollbegleitscheinheft beigefügt werden und die\nnisse zu unterzeichnen und abzustempeln,                                             Ladung bis zur Bestimmungszollstelle begleiten.\n1) Wenn die    Abqanqszollslelle qleichzeilig eine Ausgangszollstelle ist, so\n1) Wenn die Bestimmungszollstelle gleichzeitig eine Eingangszollstelle ist, so\nbehält sie die zusammengehörenden Trennblätter mit geraden und ungerade&\nbehiilt sie die Bliilter Nr. 1 und Nr. 2.\nNummern.\n(Seite 4 des Umschlags)\nVorfälle oder Unfälle auf der Fahrtstrecke","346                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1951, Teil I\nDeutsdaes Hanaelsardaiv\nSammlung von Handelsabkommen,Zolltarifen u.sonstigen\nVorschriften über den zwischenstaatlichen Handelsverkehr\nHerausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft\nErscheint monatlich - Bezugspreis vierteljährl. DM 70.-\nVERLAG DES BUNDESANZEIGERS, KÖLN/Rh. 1\nPostfach\nDie Zollzugeständnisse von Torquay\nNachdem die SLMußi:1kte von Torquay .tm 21. April 1951 unterzeichnet worden ist, sollen die Verhand-\nlungsergebnisse von Torquay entsprechend den international getroffenen Abreden der Offentlichkeit am\n9, bezw. 12. Mai 1951 zugänglich gemacht werden.\nZunächst erscheint am 9. Mai 1951 unter dem Titel\n,,Die deutschen Zollzugeständnisse von Törquay\"\nein Sonderdruck, der die Zugeständnisse in deutscher Obersetzung wiedergibt.\nUmfang 34 Seiten broschiert. Preis DM 2.50 .\n.Alsbald nach dem 12. Mai wird eine zweite Sonderveröffentlichung unter dem Titel\n,,Die ausländischen Zollzugeständnisse von Torquay\"\ngleichfalls in deutscher 1Jbersetzung herausgegeben.\nUmfang und Preis wird in Kürze bekanntgegeben.\nBestellungen sind an den      Verlag des Bundesanzeigers, Köln/Rh. 1, Postfach,                                    zu richten.\nDas Bundesgesetzblatt erscheint in zwei gesonderten Teilen - Teil I und Teil II -. taufender Bezug nur durch die Post. Bezugspreis viertel-\njährlich für Teil 1 = DM 3.00, für Teil II = DM 2.00 (zuzüglich Zustellgebühr). - Einzelstücke je angefangene 24 Seiten DM 0.30 beim Verlag\ndes .Bundesanzeiger• in Bonn oder in Köln-Rh. Zusendung einzelner Stücke per Streifband gegen Vorcim.endung des erforderlichen Betrages\nauf Postscheckkonto .Bundesanzeiger• Köln 83 400. -     Herausgeber: Der Bundesminister der Justiz. Verlag: Bundesanzeiger-Verlags-GmbH .•\nBonn1Köln. Druck: Kölner Pressedrud, GmbH., Köln, Breite Straße 70."]}