{"id":"bgbl1-1951-18-5","kind":"bgbl1","year":1951,"number":18,"date":"1951-04-24T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1951/18#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1951-18-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1951/bgbl1_1951_18.pdf#page=11","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung und Ergänzung der Zweiten Durchführungsverordnung zum Getreidegesetz","law_date":"1951-04-23T00:00:00Z","page":265,"pdf_page":11,"num_pages":1,"content":["Nr. 18 -  Tag der Ausgabe Bonn, den 24. April 1951                                  265\ngelten unter Berücksichtigung der Änderung der            3. Abschlagzahlungen sind nicht zu leisten; die\nSteuerberechnung für PersonenbeföFderungen im                 Bundesbahn rechnet über die Steuer eines\nGelegenheitsverkehr (§ 7 Ziff. 7 dieser Verordnung)           Abrechnungszeitraums bis zum 25. des auf den\ndie §§ 56 bis 58 der Zweiten Vorläufigen Durchfüh-            Abrechnungszeitraum folgenden Monats ab.\nrungsbestirnrnungen vom 18. Dezember 1936 zum\n4. Die Bundesbahn führt die Steuer unmittelbar\nGesetz zur Änderung des Beförderungsteuergesetzes\nvom 2. Juli 1936 (Reid1sgesetzbl. I S. 1131) mit fol-         an die Bundeshauptkasse ab.\ngenden Änderungen:                                                                § 11\n1. Es treten an die SteJle der Deutschen Reichs-\nbahn (Reichsbahn) die Deutsche Bundesbahn                               Inkrafttreten\n(Bundesbahn), an die Stelle der 'verkehrskon-        (1) Die Vorschriften des § 4 Ziff. 3, des § 7 Ziff. 7\ntrolle II in Berlin die Verkehrskontrolle I in    und des § 9 Abs. 1 Ziff. 1 treten mit Wirkung vom\nBonn und an die Stelle des Finanzamts (Finanz-    20. März 1951, die Vorschriften des § 7 Ziff. 3, Ziff. 4,\namt Börse in Berlin) die Oberfinanzdirektion      Ziff. 5, soweit sie den Ortslinienverkehr betrifft,\nKöln.                                            und Ziff. 6 treten am 1. Mai 1951 in Kraft.\n2. Die Verkehrskontrolle I in Bonn hat die im§ 6        (2) Im übrigen tritt diese Verordnung am Tage\nAbs. 1 letzter Satz der Vorläufigen Durchfüh~     nach ihrer Verkündung in Kraft.\nrungsbestimmungen vom 21. September 1936\nzur Änderung des Beförclerungsteuergesetzes       Bonn, den 18. April 1951.\nvom 2. Juli 1936 (Reichsgesetzbl. I S. 738) vor-\ngeschriebenen weiteren Stücke der Zusammen-       Der Stellvertreter des Bundeskanzlers\nstellung der Ergebnisse der Sammelanmeldung                              Blücher\nund der Sammelnachweisung dem Bundes-\nminister der Finanzen und der Deutschen             Der Bundesminister der Finanzen\nBundesbahn, 1-Iauptverwaltung, einzusenden.                              c;chäffer\nVerordming zur Änderung und Ergänzung der\nZweiten Durchführungsverordnung zum Getreidegesetz.\nVom 23. April 1951.\nAuf Grund der §§ 1, 3, 8, 14 und 21 des Getr~ide-       Backschrot, Grieß, Dunst) hergestellt werden, die\ngesetzes vom 4. November 1950 (Bundesgesetzbl.            den nachstehenden Bestimmungen entsprechen:\nS. 721) wird im Einvernehmen mit dem Bundes-                      1. Mehl und Backschrot müssen folgenden\nminister für Wirtschaft und mit Zustimmung des                       Aschegehalt aufweisen:\nBundesrates verordnet:\nNormaler      Zu-       Zu-\nAsche-    lässiger lässiger\nType                             gehalt   Mindest. Höchst-\nArtikel                                                              i. V. H.   asche-   asche-\ngehalt   geh alt\nDie Zweite Durchführungsverordnung zum Ge-                                                          i. V. H. i. V H.\ntreidegesetz vom 7. März 1951 (Bundesgesetzbl. I                                            1.370     1.300     1.450\n1370 (Roggenmehl)\nS. 207) wird wie folgt geändert:\n1740 (Roggenmehl)                1.740     1.640     1.790\nA                               1800 (Roggenbackschrot}          1.800     1.650     2.000\n§ 2 erhält folgende Fassung:                                630 (Weizenmehl)               0,630     0,580     0,660\n1050 (Weizenmehl)                1.050     1,000     1.150\n,, (1) In der Handels-, Lohn- und Umtausch-\nmüllerei ist Roggen bei der Verarbeitung zu             1600 (Weizenmehl)                1.600     1.550     1.750\nMehl oder Backschrot mit einer durchschnittlichen        1700 (Weizenbackschrot)         1.700     1.600     1.900\nGesamtausbeute von mindestens 86 vom Hundert,           1550 (Roggengemengemehl)         1.550     1.450      1.650\nWeizen bei der Verarbeitung zu Mehl, Back-\n2, Grieß und Dunst müss~n sich im Rahmen\nschrot, Grieß, Dunst mit einer durchschnlttlichen\nGesamtausbeute von mindestens 85 vom Hun-                         folgender Siebanalysen halten:\ndert, gerechnet vorn Gewicht des gereinigten und                  Weizengrieß:\nmahlfertigen Getreides. auszumahlen. Der Reini-                   a) Das Erzeugnis muß vollständig durch\ngungsverlust darf durchschnittlich in der Handels-                   Grießgaze 24 fallen,\nmüllerei nicht mehr als zwei vom Hundert, in der\nb) der Rückstand aut' der Grießgaze 58\nLohn- und Urntauschmüllerei für Selbstversorger\nmuß mehr als 25 vom Hundert der\nnicht mehr als vier vorn Hundert des Gewichtes\nMenge zu a betragen,\ndes ungereinigten Getreides betragen. Der Durch-\nschnitt der Gesamtausbeute (Satz 1) ist auf den                  c) durch die Mehlgaze 7 + + + dürfen\nKalendermonat zu berechnen. Die Bestimmungen                         höchstens 10 vom Hundert der Menge\nder Sätze 1 und 2 g(~lten nicht für Hartweizen                      zu a fallen.\n(amber durum).                                                   \\Veizend unst:\n(2) Im Rahmen dn Vermahlungen nach Ab-                        a) Das Erzeugnis muß vollständig durch\nsatz 1 dürfen nur solche Mahlerzeugnisse (Mehl.                      Grießgaze 50 fallen,"]}