{"id":"bgbl1-1951-15-16","kind":"bgbl1","year":1951,"number":15,"date":"1951-03-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1951/15#page=19","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1951-15-16/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1951/bgbl1_1951_15.pdf#page=19","order":16,"title":"Verordnung über Höchstgrenzen des Stückgewichts bei Zigarren","law_date":"1951-03-14T00:00:00Z","page":229,"pdf_page":19,"num_pages":1,"content":["Nr. 15 -- Tag der Ausgabe: Bonn, den 31. März 1951                                      229\nVerordnung iiber Höchstgrenzen                      1. der Bundesminister für das Post- und Fern-\ndes Stückgewichts bei Zigarren.                        meldewesen,\nVom 14. März 1951.                          2. die Präsidenten d,er Oberpostdirektionen, des\nPosttechnischen Zentralamts, des Fermnelde-\nAuf Grund von § 7 Absatz 2 des Tabaksteuer-                     technischen Zentralamts und der Hauptverwdl-\ngesetzes vom 4. April 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 721)             tung der Versorgungsanstalt der Deu ts~:hen\nin der Fassung des Ge·setzes über die Senkung der                 Bundespost,\nTabaksteuer für Zigarren vom 2. August 1950 (Bun-\ndesgesetzbl. S. 351) in Verbindung mit Artikel 129             3. der Direktor der Bundesdruckerei und\nAbsatz 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik              4. die Vorsteher der selbständigen .Ämter.\nDeutschland wird hiermit verordnet:\n.\nB. G e 1 d. b u ß e n\n§ 1\nZur Verhängung von Geldbußen sind nach § 24\nFür die Steuerberechnung beträgt die Höchst-             Abs. 2 und 3 und § '112 Abs. 4 Satz 2 der Reichs-\ngrenze des Stückgewichts bei Zigarren im Klein-             dienststrafordnung befugt:\nverkaufspreis von\n1. der Bundesminister für das Post- und Fern-\na} 0,10 DM                                   3,3 g         meldewesen bis zum. zulässigen Höchstbetrage\nb)  0,12 und 0,15 DM                         4,5 g         (einmonatige Bezüge des Beamten),                ,\nc)  0,17, 0,18 und 0,20 DM                   5,5 g      2. die Präsidenten der Oberpostdirektionen, des\nd)  0,22; 0,25, 0,27 und 0,30 DM             7,0 g         Posttechnischen Zentralamts, des. F.ernmelde-\ntechnischeri Zentralamts und der H.auptver-\ne)  0,35 und 0,40 DM                         8,0 g\nwaltung der Versorgungsanstalt der Deutschen\nf) 0,45, 0,50 und Ö,60 DM                   9,0 g         Bundespost sowie der Direktor der Bundes-\ng) 0,70 DM und mehr                         12,0 g         dnickerei bis zur Hälfte d.es zulässigen Höchst-\nbetrags,\n§ 2                               3. die Vorsteher der selbständigen _Ämter der\nBetriebe, die bisher Zigarren hergestellt haben,               Gruppen A bis E bis ·zu einem Viertel <les zu-\nbei denen die Höchstgrenzen des § 1 überschritten                 lässigen' Höchstbetrags und\nsind, dürfen solche Zigarren noch während der                  4. die Vorsteher der selbständigen )\\mter der\nDauer von zwei Monaten nach Inkrafttreten dieser                  Gruppen F bis_ J bis zu einem Zelmte.l des zu-\nVerordnung in den Verh~hr bringen, ohne daß der                   lässicrc :1 Höchstbetrags.\ndie Höchstgrenzen überschreitende Teil besonders\nzu versteuern ist.\n§ 3\nC. Einleitungsbehörden\nEinleitungsbehörden nach § 29 Abs. l der Relchs-\nDiese Verordnun~J tritt am Tage nach ihrer Ver-\nkündung in Kraf l.                                          dienststrafordnung sind:\nBonn, den 14. März 1951.                                       1. für die Beamten der BesGr. A              11  bis A _4: die\nOberpostdirektionen, .das Post.technische Zen-\nDer      Bundesminister der                   Finanzen           tralamt, das Fernmeldetechnische Zentralamt,\nSchäffer                                  die Hauptverwaltung der Versorgungsanstalt\nder Deutschen Bundespost' und· die Bundc•;-\ndruckerei,\n2. für die Beamten von dm- BesGr. A 3 ab: das\nVerordnung                                 Bundesministerium für das Post- und Fern-\nzur Durchführung der Reichsdienststrafordnung                     meldewesen.\nin der Bundesfassung im Bereich des Bundes-\nministeriums für das Post- und Fernmeldewesen.                               D. V o r e r 111 i t t 1 u n q e n\nVom 12. März 1951.                            gegenüberRuhestandsbeamten\nZur Durchführung der §§ 21, 24, 29 und 112 der              Die Vorermittlungen gegenüber Ruhestandsbe-\nReichsdienststrafordnung in der Bundesfassnng vom           amten werden gemäß § 21 Abs. 4 der Reichsdienst-\n30. Juni 1950 (Bundesgesetzbl. S. :J06) im Bereich          strafordnung der Oberpostdirektion übertragen, in\ndes Bundesministeriums für das Post- und Fern-              deren- Bezirk der Ruhestandsbearnte seinen Wohn-\nmeldewesen w ircl          soweit erforderlich, mit 7.u-    sitz hat.\nstimmung des Bundesministers des Innern - fol-\n9encles verordnet:                                          Bonn, den 12. März 1951.\nA. D i e n s t v o r g e s e t z t c                           Der Bundesminister\nAls Dienst.vorgesetzte im Sinne der Reichsdienst-           für das Post- und Fernmelde ·.vesen\nstrafordnung sind c1nzusehen:                                                      Schuberth"]}